Mit Sport anfangen und dranbleiben

Du willst mit Sport anfangen, bleibst aber nie wirklich lange am Ball? Dann geht es dir so, wie es ganz vielen da draußen geht. Mir ging es auch lange so!

Doch es gibt ein paar einfache Tricks, mit denen du das „Schreckgespenst Sport“ endgültig besiegen kannst und mehr Bewegung in deinen Alltag holst. Wie das klappt, das erfährst du hier …

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Mit Sport anfangen – so funktioniert’s!

Sport anfangen

Mit Sport kannst du schnell und gleichzeitig dauerhaft abnehmen. Dein Stoffwechsel kommt wieder in Schwung und die Fettverbrennung wird angekurbelt. Dein Körper lernt sozusagen wieder, dein Essen auch tatsächlich zu verbrennen und es nicht weiter in Fettpolster umzumünzen.

Doch nicht nur deswegen ist Sport und mehr Bewegung im Alltag so wertvoll. Wenn du es nämlich tatsächlich geschafft hast, dir ein regelmäßiges Sportprogramm in deinen Alltag einzubauen, dann folgt der Rest meistens ganz von selbst. Du achtest ganz automatisch viel mehr auf deine Ernährung und auch deine Motivation steigt stetig.

Sport hilft dir nämlich nicht nur beim Abnehmen, er ist auch extrem wichtig für deine Psyche. Deine mentale und geistige Verfassung spielt nämlich im Grunde die wichtigste Geige beim Abnehmen. Und wenn es dann erst einmal richtig „Klick“ bei dir gemacht hat und du die vielen positiven Effekte von Sport spürst, dann wirst du es nur bereuen, nicht schon viel früher damit begonnen zu haben. Mit Sport anzufangen ist jedoch meistens eine große Hürde. Wie du diese Hürde meisterst und mit welchen Tricks du dir dauerhaft mehr Bewegung in deinen Alltag holst, das erfährst du hier auf dieser Seite. Mehr erfahren


Wie fange ich mit Sport an?

Deine ersten wichtigen Schritte:

Damit es nicht beim bloßen Vorsatz bleibt, solltest du dir zunächst einmal überlegen …

Schritt 1:

Welchen Sport willst du betreiben? Überleg dir, wobei du auch wirklich Spaß haben könntest und wieder Freude an der Bewegung findest?

Schritt 2:

Wann hast du die Zeit dazu? Wie kannst du dein Sportprogramm möglichst stressfrei in deinen Alltag integrieren?

Schritt 3:

Teste deine Fitness und überfordere dich nicht. Taste dich langsam heran und reaktiviere Schritt für Schritt deinen Körper.

Das Wichtigste ist, dass du es dir tatsächlich zur Gewohnheit machst, dich mehr zu bewegen. Gerade am Anfang sollte der Spaß am Sport also absolut im Vordergrund stehen. Überfordern solltest du dich hingegen nicht.

Der Plan: Abnehmen mit Sport

Sport beginnen

Sport kann dir IMMENS beim Abnehmen helfen – wenn du mit der richtigen Einstellung rangehst. Sich im Fitnessstudio abzumühen und dann nach der dritten Woche nicht mehr dort hinzugehen, ist keineswegs zielführend.

Dein eigentliches Ziel besteht darin, dauerhaft mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren, es zur Gewohnheit zu machen. Du willst deinen Körper langsam wieder reaktivieren und dich anschließend Schritt für Schritt steigern. Hauruck-Aktionen und übertriebener Ehrgeiz sind hier fehl am Platz … mehr erfahren

Was bewirkt Sport?

Abnehmen mit Sport, bedeutet auch wirklich Fett und keine wertvolle Muskelmasse zu verlieren. Wenn du nämlich einfach nur eine gewisse Zeit wenig, bis gar nichts isst, dann wirst du zwar durchaus auch „Erfolge“ auf der Waage erzielen. Doch dieser Erfolg ist dann halt auch meistens nur von sehr kurzer Dauer und kann zudem noch sehr trügerisch sein. Du nimmst dabei nämlich eigentlich nur an den falschen Stellen ab …

Bei einer Diät baut dein Körper nämlich statt Fett zunächst einmal deine Muskeln ab. Doch Muskelmasse, die möchtest du eigentlich nicht verlieren! Muskeln sind wahre Fettkiller. Sie verbrauchen selbst im Ruhezustand jede Menge Kalorien. Je mehr Muskelmasse du also hast, desto mehr kannst du dir tagsüber auch erlauben.

Die lästigen Pfunde einfach abzuhungern ist also kein guter Plan und geht früher oder später immer wieder nach hinten los. Dein eigentliches Ziel sollte es sein, durch mehr Bewegung deine Verbrennung anzukurbeln und deine Fettpölsterchen durch Muskelmasse zu verdrängen. Und durch Sport schaffst du es in relativ kurzer Zeit, deinen Körper wieder in einen leistungsstarken „Verbrennungsmotor“ zu verwandeln. mehr erfahren


Mit Sport anfangen und dranbleiben – kleine Tricks mit großer Wirkung

Zunächst einmal vorweg: Es macht keinen Sinn, sich von heute auf morgen zu sportlichen Höchstleistungen zu motivieren. Je nachdem wo du gerade stehst, solltest also zunächst einmal damit beginnen, deinen Körper langsam wieder zu reaktivieren. Geh ein paar Mal Spazieren, mach ein paar einfache Übungen zu Hause und verschaff dir zunächst einmal einen Überblick davon, was zurzeit möglich ist.

Es ist im Prinzip auch egal, wie du dich bewegst. Dein Körper unterscheidet im Grunde nicht, wobei du deine Muskeln betätigst. Ob du nun einen ausgedehnten Spaziergang machst oder eine kurze Runde joggen gehst, ist im Grunde egal. Energie verbraucht dein Körper durch zusätzliche Bewegung in jedem Fall und das auch, während du gerade die Spülmaschine ausräumst.

Dein Training kann zu Anfang noch so gering ausfallen, ein Schritt in die richtige Richtung ist es allemal. Sich direkt zu Anfang jedoch schon, an ein intensives Training heranzuwagen, macht wenig Sinn. Erstens hast du wahrscheinlich in letzter Zeit nicht besonders viel für deinen Körper getan und somit kannst du jetzt auch nicht direkt viel von ihm erwarten. Zweitens wirst du solch ein straffes Trainingsprogramm nicht lange durchhalten und schnell wieder in alte Muster zurückfallen.

Mit Sport anfangen – Tipps:

1. Kein Streß

Dein Sportprogramm sollte möglichst stressfrei in deinen Alltag integrierbar sein. Musst du erst weite Strecken zurücklegen, um zum Beispiel eine geeignete Joggingstrecke zu erreichen, dann solltest du dir überlegen, ob du nicht vielleicht eine andere Möglichkeit zur sportlichen Betätigung findest.

2. Dein Tempo

Geh beim Sport wirklich in deinem Tempo vor und überforder dich nicht. Es ist besser in kleinen kontinuierlichen Schritten vorzugehen, als sich vollkommen auszupowern und dann gezwungenermaßen länger pausieren zu müssen. Mach lieber etwas weniger und steiger dich von Tag zu Tag.

3. Hab Spaß

Stell den Spaß in den Vordergrund. Achte zunächst nicht zu sehr darauf, dass du möglichst viele Kalorien verbrauchst und verbissen deine Übungen abarbeitest. Such dir wirklich eine Sportart, die dir Spaß macht und führ dir immer wieder vor Augen, wie gut dir diese Bewegung tut.

Unterbewusst hast du es dir wahrscheinlich angewöhnt Sport mit Stress oder Arbeit zu verknüpfen. Diese Verknüpfung ist im Prinzip das Hauptproblem, das es nun zu lösen gilt.

Abnehmen mit Sport – Die vielen Vorteile

Natürlich ist der Gewichtsverlust ein guter Grund um Sport zu treiben, doch es ist nicht der einzige. Hier ein paar weitere …

Stress abbauen

Bewegung ist nicht nur gut fürs Abnehmen. Sport ist auch eine ausgesprochen gute Methode um Stress abzubauen. Hektik und Dauerstress sind allgegenwärtig. Wir sind ständig erreichbar und ständig mit den Gedanken schon wieder bei der nächsten Aufgabe, die auf uns wartet. Und dieser ständige Druck schlägt sich natürlich auch in unserer Psyche und unserem Verhalten nieder. Nicht selten kommt es vor, dass man dazu neigt, diesen inneren Stress und Frust versucht durch Essen zu betäuben. Im Idealfall lernst du jedoch, ganz anders auf Stress zu reagieren. Wenn du in stressigen Situationen, anstatt zum Kühlschrank eine Runde spazieren gehst, schlägst du damit nämlich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Mehr Energie

In stressigen Zeiten auch noch Platz für Sport im Terminkalender zu finden kann durchaus schwerfallen und mag einem fast wie ein Zeitverlust vorkommen. Doch gerade dann solltest du dir ganz bewusst Zeit für Bewegung nehmen. Auch deine geistige Leistungsfähigkeit wird durch Sport nämlich gesteigert. Dein Kopf ist schließlich auch nur ein weiterer Teil deines Körpers. Da besteht keine Trennung. Und indem du diesem Stress mit Sport entgegenwirkst und durch Sport immer mal wieder deinen Kopf freibekommst, wirst du viel effektiver. Öfters mal den Kopf frei zu bekommen ist also keine Zeitverschwendung. Es ist vielmehr der schnellste Weg, um scheinbar unlösbare Probleme zu lösen.

Gesundheit

Natürlich ist Sport auch gut für deine Gesundheit (solange du es nicht übertreibst). Durch Bewegung stärkst du deinen Kreislauf und dein Immunsystem. Du regst deinen Stoffwechsel an und beugst somit vielen Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes vor. Aber nicht nur dein Körper, sondern auch dein Geist profitiert davon. Alles ist miteinander verbunden. Ein gesunder Körper wird sich also auch positiv auf deine Psyche und deine geistige Verfassung auswirken. Man sagt nicht zu unrecht: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“


Motivation zum Sport – ein kleiner Trick

Häufig fehlt der erste zündende Funke, um sich tatsächlich von der Couch zu erheben und zum Sport aufzuraffen. Zu langes Grübeln und Hadern führt dann in den meisten Fällen dazu, dass man sich schlussendlich doch nicht dazu durchringt, zum Sport zu gehen.

Ein guter Trick für solche Situationen ist es, dieser Unentschlossenheit schnell entgegenzuwirken und einfach eine kleine Sache zu erledigen. Gibt es vielleicht eine Kleinigkeit im Haushalt, die noch erledigt werden könnte? Einfach mal aufzustehen und sich ausgiebig zu strecken, kann aber auch schon dabei helfen, den nächsten Schritt zu machen.

Ist dieser erste Schritt dann nämlich erst einmal gemacht, fällt es meistens auch deutlich einfacher, noch den nächsten Schritt zu machen und die Sportschuhe anzuschnallen. Und erledigt man in diesem ersten Schritt auch gleich noch eine liegen gebliebene Aufgabe im Haushalt, dann kann dich dieses kleine Erfolgserlebnis sogar zusätzlich beflügeln.

Den Körper wahrnehmen

Häufig wird beim Abnehmen das eigentliche Ziel aus den Augen verloren. Natürlich geht es dabei auch darum wieder in seine Sommerhose zu passen und ein paar Treppenstufen laufen zu können, ohne dabei ins Schwitzen zu geraten. Doch nicht nur deswegen solltest du beim Abnehmen Sport treiben.

Das übergeordnete Ziel lautet ja eigentlich immer: Ein verbessertes Körpergefühl. Du möchtest dich wohlfühlen in deinem Körper, willst fitter werden, dich attraktiver fühlen, … Letztendlich möchtest du das „Verhältnis“ zu deinem Körper verbessern, in gewisser Weise wieder eine Verbindung zum eigenen ungeliebten Körper herstellen.

Doch dazu solltest du tatsächlich auch zunächst einmal wieder lernen auf die Signale deines Körpers zu achten.

Das eigene Körpergefühl ist nämlich im Grunde der beste Berater, um den für sich richtigen Weg zu finden und wieder mehr Bewegung in sein Leben zu holen. Schmerzen sind ein Signal dafür, dass man sich etwas zurücknehmen oder die Sportart wechseln sollte. Überbelastung, Stress und Langeweile sind Indikatoren dafür, dass eine Veränderung in deinem Sportprogramm erforderlich ist.

Wenn du auf Abwechslung und Spaß beim Sport setzt, dann wirst du deinen Körper schnell wieder in Schwung bringen. Letztendlich muss sich deine Einstellung zum Sport verändern, denn nur so wirst du auch langfristig am Ball bleiben.