Entscheidungen treffen

Entscheidungen treffen: schnell und klar entscheiden in nur einem Schritt

Entscheidungen treffen – das fällt nicht immer leicht!

Doch tatsächlich treffen wir immer eine Entscheidung. Selbst dann, wenn wir keine Entscheidung treffen. Es ist die Entscheidung zum Nichtstun.

Klare Entscheidungen zu treffen ist eine Fähigkeit, die vor allem erfolgreiche Menschen ausmacht. Nur wer aktiv sein Leben in die eigene Hand nimmt, kann es schließlich auch nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum es so wichtig ist, sich bewusst zu entscheiden.
  • Weshalb du selbst dann eine Entscheidung triffst, wenn du meinst, deine Entscheidung noch vertagt zu haben.
  • Wie du es lernst, deine Entscheidungen blitzschnell zu treffen.
  • Und mit welchem einfachen Schritt, du von nun an nur noch richtige Entscheidungen triffst

Eigenverantwortlich leben

Eine Sache solltest du dir immer wieder bewusst machen:

Nur du bist verantwortlich für alles, was in deinem Leben passiert!

Viele geben die Verantwortung nämlich immer lieber ab. Und das ist auch der Grund, warum die meisten einfach nicht vom Fleck kommen!

Viele Menschen versuchen sich nämlich vor Entscheidungen zu drücken und geben dann anschließend irgendwelchen äußeren Umständen die Verantwortung für ihre Misere.

Oder man redet sich ein, gerade gar keine Entscheidung treffen zu können. Die Verantwortung wird abgegeben.

Der Schuldige wird also häufig bei allem anderen als sich selber gesucht. Doch genau damit macht man sich selbst eben auch immer wieder handlungsunfähig.

Schuldzuweisungen bringen nämlich rein gar nichts!

  1. Sie lösen nicht das Problem.
  2. Und gleichzeitig nehmen sie dir die Macht, etwas an deiner derzeitigen Situation zu verändern!

Entscheidungen triffst du immer!

Tatsache ist: Du triffst immer eine Entscheidung! Selbst dann, wenn du denkst, du würdest deine Entscheidung noch vertagen. In diesem Fall entscheidest du dich nämlich immer wieder für den Status quo.

Es ist nämlich so: Indem du irgendeinen Vorwand findest, dein Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, dann bedeutet dies eigentlich: „Der Aufwand ist mir gerade zu groß.“ Du setzt deine Priorität auf etwas anderes.

Und natürlich ist das erst einmal überhaupt nicht verwerflich. Doch dann solltest du dir jedoch nicht selbst immer wieder vormachen, du könntest gerade nicht anders.

„Nicht-Wollen ist der Grund – Nicht-Können nur der Vorwand.“ (Seneca)

Du kannst dich noch heute dazu entschließen deinen ungeliebten Job zu kündigen, mit dem Sport anzufangen oder deine aussichtslose Beziehung zu beenden …

Klar, all diese Entscheidungen haben Konsequenzen und sind mit Energieaufwand verbunden. Doch an sich könntest du es jederzeit tun.

Klare Entscheidungen treffen

Entscheidungen zu treffen fällt eigentlich immer nur deswegen so schwer, weil man sich viel zu sehr in dieser „Problem-Perspektive“ befindet.

Weg A hat die und die Konsequenzen. Weg B birgt jene Gefahr …

Man spielt im Kopf jede Menge Gefahren und mögliche Konsequenzen durch und so wird es immer schwieriger eine klare Entscheidung zu treffen.

Häufig ist es jedoch so. Im Grunde weiß man schon in der ersten Sekunde, was die richtige Entscheidung ist. Man braucht dann meistens trotzdem noch jede Menge Zeit und häufig auch Umwege, um schließlich wieder beim ersten Bauchgefühl anzukommen.

Und das Bauchgefühl ist mittlerweile tatsächlich auch das Entscheidungs-Instrument meiner Wahl!

Der Kopf kann sich nämlich nur allzu leicht verrennen und verirren. Doch leider trauen wir viel zu selten unserem ersten Gefühl. Und so wird erst stunden-, tage-, … jahrelang „herumgerechnet“. Dabei war der erste Impuls eigentlich schon der richtige.

Unsere Emotionen sind nämlich im Grunde so etwas, wie konzentriertes Wissen. Sie lassen uns blitzschnell Situationen einordnen. Sie basieren auf einem groß angelegten Speicher unserer vergangenen Erlebnisse. Wittern wir Gefahr, lässt uns dieses Gefühl blitzschnell reagieren …

Angst ist also prinzipiell auch nichts schlechtes. Sie setzt Energie in uns frei uns kann uns so auch vor größerem Übel bewahren. Wenn Angst jedoch die Überhand nimmt, dann lähmt sie uns irgendwann nur noch und nimmt uns gleichzeitig unsere Enscheidungsfreudigkeit.

Schnell entscheiden

Wenn du mich jetzt fragst, wie man schnellstmöglich eine klare Entscheidung trifft, dann würde ich dir sagen:

Nimm gesunden „Abstand“ zu deinen Gedanken, bei deinen Entscheidungen.

Wir sind es gewohnt, unsere Entscheidungen auf Grundlage von „Rechenspielchen“ in unserem Kopf zu treffen. Dabei vergessen wir jedoch meist einen wichtigen Fakt: unsere Gedanken sind eigentlich sehr beschränkt! Sie basieren nämlich letztendlich immer nur auf Erlerntem in der Vergangenheit und unseren damaligen Erfahrungen. Die „Berechnungen“ haben also im Grunde nie etwas mit der derzeitigen Situation zu tun. Es findet höchstens ein Abgleich mit bereits Erlebtem statt.

Unser Verstand kann sich also durchaus auch irren. Und das tut er nicht einmal selten! Der Grund, warum selbst die gebildetsten Menschen genauso dumme Entscheidungen treffen können, wie weniger gebildete.

Wenn man sich nämlich nur allzu stark auf diese veraltetetn Konzepte verlässt und nicht dafür offen ist, diese Pfade einmal zu verlassen, dann kann es auch leicht passieren, dass man sich komplett verrennt.

Zu viel Analyse führt häufig nur noch zum Tunnelblick. Die Lösung ist eigentlich die ganze Zeit über schon da. Und trotzdem steckt man noch fest, weil man sich in eine bestimmte Richtung verrannt hat.

Das Bauchgefühl stärken

Du hast es doch mit Sicherheit schon selbst erlebt. Da kommt eine bestimmte Situation, wo es letztendlich auch eine Entscheidung zu treffen gilt und du hast direkt ein gutes oder schlechtes Gefühl.

Du bist beispielsweise auf einer Wohnungsbesichtigung und hast im Grunde schon in den ersten Sekunden, wo du die Wohnung betrittst ein gutes oder schlechtes Gefühl bei der Wohnung.

Da kann es sein, dass dir der Makler sympathisch ist oder nicht. Oder du fühlst direkt „hier will ich wohnen“.

Es hat nichts mit Logik oder Verstand zu tun. Doch im Grunde hast du dich blitzschnell entschieden.

Diese Entscheidung hast du also nicht auf Grundlage von großer Analyse getroffen. Es ist vielmehr ein intuitives Entscheiden. Tatsächlich hast du in diesem Moment jedoch einen allumfassenden Abgleich mit all deinem Erfahrungsschatz und Wissen gemacht. Und dieser ist in den meisten Fällen dann auch tatsächlich schon das Richtige.

Denn du kannst anschließend noch jede Menge Zeit und Energie darauf verwenden, dieses erste Bauchgefühl zu bestätigen oder zu widerlegen. Meistens ist das erste Gefühl die weiseste Entscheidung, weil sie ganz viele Aspekte auf einmal einbezieht und abwägt.

Den Kopf außen vor lassen

Auch wenn es sich komisch anhört, jemanden zu raten „kopflos“ zu entscheiden. Doch tatsächlich würde ich dir raten, zumindest einen gewissen „Abstand“ zu deinen Gedanken bei deiner Entscheidungsfindung zu wahren.

Und du kannst es ganz einfach in diesem Moment einmal testen. Nimm einen Sachverhalt, bei dem es eine Entscheidung zu fällen gibt.

Nun komm heraus aus deinem Gedankenstrom, indem du ein Stück weit „heraustrittst“. Stell dir vor, du beobachtest dich, deinen Körper, deine Gedanken in dieser Situation. Nimm einfach nur wahr, was deine derzeitige Situation ist, ohne das Problem aktiv mit deinen Gedanken lösen zu wollen.

Nimm die Position des „neutralen Beobachters“ ein und nun beantwortet dir aus dieser Position deine Frage selbst. Was würdest „dieser Person“ nun raten, ohne dabei in der Situation involviert zu sein?

Denn indem du nur wahrnimmst, da hältst du dich nicht auf der fehleranfälligen Ebene deiner Gedanken auf. Du bist „in der Wahrnehmung“ und von dort kannst du kinderleicht die richtige Entscheidung erkennen.

Erfahrung sammeln

Natürlich sollst, den eingeschlagenen Weg nicht auf Biegen und Brechen genauso beibehalten. Ganz nach dem Motto: „Das hab ich jetzt halt so entschieden, dann zieh ich das auch auf jeden Fall genauso durch!“

Du solltest schon immer wieder kontrollieren: Was funktioniert? Was nicht? Und so dementsprechend auch ggf. deinen Kurs auch wieder verändern.

Die Macht der Gewohnheit

„Jede Erfahrung engt ein. Die Macht der Gewohnheit ist der härteste Klebstoff der Welt.“ – Reinhard K. Sprenger

Bist du ein Gewohnheitstier?

Dann ist es natürlich gar nicht mal so leicht, entgegen der gewohnten Denkmuster zu handeln.

Gewohnheiten sind nämlich an sich erstmal gar nicht schlecht. Sie helfen uns im Alltag eine Menge Energie zu sparen und geben uns auch in gewisser Weise Halt.

Zu viel Gewohnheit sollte sich jedoch nicht einschleichen, denn dann wird es schwer, sich noch einmal gegen diese „Programme“ zu entscheiden.

Wenn du also jederzeit frei entscheiden willst, dann musst du dir immer eine gewisse Offenheit beibehalten. Denn nur wenn du offen bleibst, dann entscheidest du tatsächlich bewusst. Ansonsten sind es nämlich vielmehr unbewusste Entscheidungen, die du auf Grundlage deiner gewohnten Muster triffst.

So kann es jedoch passieren, dass du denselben Fehler immer wieder machst. Oder besser gesagt: du machst nicht den Fehler. Er unterläuft dir immer wieder. Denn einen Fehler macht man eigentlich niemals …

Du machst keine Fehler

Die wohl größte Hürde beim Treffen von klaren Entscheidungen ist die Angst vor Fehlern. Und natürlich ist es auch richtig, Fehler so gut es nur geht zu vermeiden. Zum Problem wird diese Angst jedoch dann, wenn sie dich komplett lähmt, alles zum Stillstand bringt und dadurch selbst zum Problem wird.

Deine Einstellung zu Fehlern sollte sich verändern. Selbst die erfolgreichsten Menschen auf diesem Planeten machen nämlich „Fehler“ und haben wahrscheinlich sogar schon mehr Fehler gemacht als die meisten anderen.

Der Unterschied besteht dann einfach nur darin, wie du auf einen Fehler reagierst.

Erfolgreiche Menschen machen Fehler, schütteln sich einmal kurz und versuchen es dann auf eine andere Art noch einmal. Sie lernen aus ihren Fehlern, lassen sich dadurch aber nicht von ihrem Ziel abbringen.

Wenn du eine ähnliche Einstellung zu Fehlern erlangst, dann kannst du dein persönliches Wachstum deutlich vorantreiben.

Du machst auch keine Fehler. Fehler unterlaufen dir höchstens …

Du triffst deine Entscheidungen immer nach deinem derzeitigen Wissensstand. Du hältst diese Entscheidung für angebracht. Ansonsten würdest du sie niemals so treffen. Man sagst ja nicht: „Ach, jetzt mach ich einfach mal einen Fehler.“

Ob sich diese Entscheidung dann später als richtig erweist, wird sich immer erst in Zukunft zeigen. Doch du machst Fehler nie bewusst. Genauso weißt du auch nie, was passiert wäre, wenn du dich anders entschieden hättest. Es hätte vielleicht sogar noch ein größeres Unheil mit sich gebracht.

Entschieden Abnehmen

Natürlich gibt es auch beim Abnehmen eine Menge zu entscheiden.

  • Geh ich heute zum Sport?
  • Esse ich nur den Salat? 

Doch auch hier gilt im Grunde immer wieder. Wenn du es versuchst mit dem Verstand zu lösen, dann ist die Gefahr groß, dass du deine Entscheidung auf Grundlage deiner alten Gewohnheiten triffst.

Auch hier gilt es also möglichst die „Perspektive des Beobachters“ nicht zu verlassen. Denn dort bist du nicht in deinen alten Gewohnheiten gefangen. Bewusst abnehmen bedeutet also im Grunde, einen veränderten Bewusstseinszustand zu erlangen, denn von dort bist du nicht mehr der „Sklave deiner unbewussten Gewohnheiten“.

Du weißt ganz intuitiv, was zu tun oder zu lassen ist und versuchst nicht weiter das Problem auf der Ebene deiner Gedanken zu lösen.