Entscheidungen treffen

Entscheidungen treffen: Nimm dein Leben in deine Hand!

Klare Entscheidungen treffen zu können ist eine Fähigkeit, die vor allem erfolgreiche Menschen ausmacht. Nur wer aktiv sein Leben in die eigene Hand nimmt, kann es auch nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten!

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum es so wichtig ist, sich zu entscheiden.
  • Weshalb du selbst dann eine Entscheidung triffst, wenn du meinst, deine Entscheidung noch vertagt zu haben.
  • Wie du es lernst, klare Entscheidungen zu treffen mit einem Leitfaden.
  • Ein paar wichtige Mindsets, die dir das Treffen von Entscheidungen erleichtern sollen.

Verantwortung übernehmen

Vor jeder Veränderung steht zunächst einmal der Entschluss zur Veränderung. Bevor du etwas in deinem Leben verändern kannst, musst du zunächst einmal die volle Verantwortung übernehmen, die Zügel in die Hand nehmen und einen neuen Weg einschlagen.

Viele Menschen machen nämlich den Fehler und versuchen sich vor Entscheidungen zu drücken. Gerne wird dann irgendeine Ausrede herangezogen oder die Entscheidung vor sich hergeschoben. Die Verantwortung wird abgegeben oder vor sich hergeschoben.

Bei Problemen wird der Schuldige meistens bei allem anderen als sich selber gesucht. „Kann ich doch nichts für …“

Doch so ein Verhalten macht handlungsunfähig.

Und es mag sogar sein, dass irgendwelche Faktoren zu dem Problem beigetragen haben. Der Punkt ist nun aber: Schuldzuweisungen bringen einem gar nichts! Sie lösen nicht das Problem und gleichzeitig nehmen sie dir die Macht, etwas an deiner derzeitigen Situation zu verändern!

Entscheidungen triffst du immer!

Du triffst immer eine Entscheidung! Selbst wenn du denkst, du würdest deine Entscheidung nur vertagen, entscheidest du dich nämlich für den Status quo.

Es ist nämlich so: Indem du irgendeinen Vorwand findest, dein Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, dann bedeutet dies eigentlich: „So wie es jetzt gerade ist, ist auch OK.“ Du willst es zumindest nicht stark genug. Du setzt deine Priorität auf etwas anderes.

Es mag ja sein, dass du einen guten Grund dafür hast, dein Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt als JETZT zu verschieben. Dann solltest du dir jedoch nicht selber vormachen, du könntest es nicht auch schon heute angehen.

Entscheidungen treffen – eine Anleitung

Entscheidungen zu treffen setzt ein gewisses Maß an Eigenverantwortlichkeit voraus. Eine Entscheidung fordert dich zum aktiven Handeln auf und dies muss meistens erst erlernt werden.

Häufig hat man einfach schon zu lange in einem abwartenden, reaktiven Modus verharrt. Man möchte sich weder für den einen noch für den anderen Weg entscheiden und so kommt man entsprechend auch nie richtig vom Fleck.

Ich selbst habe jahrelang so meine Probleme mit dem Treffen von Entscheidungen gehabt, und habe dies auch immer noch gelegentlich. Mit der nachfolgenden Anleitung möchte ich dir einen Leitfaden mitgeben, der mir und hoffentlich auch dir das Fällen von Entscheidungen deutlich erleichtert.

1. Verschaff dir einen Überblick

Worum geht es? Es geht darum, sich zwischen zwei Wegen zu entscheiden.

Weg A: Du lässt alles so, wie es ist. „Vertagst“ deine Entscheidung. Dieser Weg wird dich zwar nicht voranbringen, er ist jedoch relativ einfach und sicher. Du gehst kein Risiko ein. Hast jedoch auch keine Chance etwas an deiner Situation zu verändern.

Weg B: Du triffst eine Entscheidung. Diese Entscheidung bedeutet ein gewisses Risiko einzugehen. Du übernimmst die Verantwortung und musst die Konsequenzen auch auf deine Kappe nehmen. Die Entscheidung bringt dich entweder voran. Kann sich jedoch auch als Fehler herausstellen.

Je nach Tragweite der Entscheidung solltest du dir also schon einen Überblick verschaffen und alle Fakten durchgehen. Was bedeutet es für dich, sich für Weg A zu entscheiden? Welche Gefahren birgt Weg B?

2. Frist setzen

Setz dir für deine Entscheidung eine Frist. Mach einen endgültigen Zeitpunkt fest, an dem die Entscheidung gefällt wird. Komme, was da wolle! Es gibt keinen Mittelweg. Keine Ausreden.

Nach dieser Frist wirst du entweder das Risiko einer Veränderung eingehen und alle damit verbundenen Konsequenzen selbst tragen. Oder du entscheidest dich dafür, alles so zu lassen, wie es ist. Du machst dir ab diesem Zeitpunkt auch keine Gedanken mehr darüber, „irgendwann mal etwas zu verändern“. Du nimmst die Situation so an, wie sie ist und verschwendest keine Gedanken mehr darüber, wie es wohl wäre wenn …

3. Go for it!

Sobald du eine Entscheidung gefällt hast, heißt es nun auch diesen Weg zu beschreiten. Und dabei ist es dann auch keine Schande, wenn du dich gegen Weg B entschieden hast. Eine Entscheidung ist immer noch besser, als sich niemals festzulegen.

Also wie immer du dich auch entscheiden magst, von diesem Punkt an bedeutet dies: „Go for it!“

Von diesem Punkt an gibt es nur noch den einen Weg. Der andere wird gestrichen!

4. Anpassen

Natürlich sollst, den eingeschlagenen Weg nicht auf Biegen und Brechen genauso beibehalten. Ganz nach dem Motto: „Das hab ich jetzt halt so entschieden, dann zieh ich das auch auf jeden Fall genauso durch!“

Du solltest schon immer wieder kontrollieren. Was funktioniert? Was nicht? Und dementsprechend auch ggf. wieder schnell eine Entscheidung für eine andere Herangehensweise treffen.

Komm in Aktion!

Eine Entscheidung ist gut und wichtig. Doch ohne nachfolgende Aktion ist sie nichts wert!

Und wie schon erwähnt, ist eine solche pro-aktive, eigenverantwortliche Lebensweise etwas, das erst wieder erlernt werden muss. Es bedeutet in gewisser Weise, wieder das „Steuer“ in die eigene Hand zu nehmen und seine Komfortzone zu verlassen.

„Jede Erfahrung engt ein. Die Macht der Gewohnheit ist der härteste Klebstoff der Welt.“ – Reinhard K. Sprenger

Von daher ist meine Empfehlung an dich: Übe dich zunächst einmal etwas darin, aus deinen gewohnten Mustern ein wenig auszubrechen und vielleicht nicht mit allem genauso weiterzumachen, wie du es bisher gewohnt bist.

Du machst keine Fehler

Die größte Hürde beim Treffen von Entscheidungen ist die Angst vor Fehlern. Und natürlich ist es auch richtig, Fehler so gut es geht zu vermeiden. Zum Problem wird diese Angst jedoch dann, wenn sie dich lähmt. Alles zum Stillstand bringt und dadurch selbst zum Problem wird.

Doch dabei kann dir möglicherweise ein Mindset helfen, welches mir die Angst vor Fehlern etwas nimmt:

Wenn du nämlich jeden Fehler als einen Lernerfolg ansiehst, dann gibt es im Grunde keine wirklichen Fehler mehr.

Deine Einstellung zu Fehlern sollte sich verändern. Selbst die erfolgreichsten Menschen auf diesem Planeten machen Fehler und haben wahrscheinlich sogar schon mehr Fehler gemacht als die meisten anderen.

Der Unterschied besteht dann einfach nur darin, wie du auf einen Fehler reagierst.

Erfolgreiche Menschen machen Fehler, schütteln sich einmal kurz und versuchen es auf eine andere Art noch einmal. Sie lernen aus ihren Fehlern, lassen sich dadurch aber nicht von ihrem Ziel abbringen.

Wenn du es schaffst, eine ähnliche Einstellung zu Fehlern zu erlangen, werden dir zukünftige Entscheidungen nicht nur deutlich leichter fallen, du wirst auch mit jeder Entscheidung dein persönliches Wachstum vorantreiben.

Du machst auch keine Fehler. Fehler unterlaufen dir höchstens …

Du triffst deine Entscheidungen immer nach deinem derzeitigen Wissensstand und hältst diese Entscheidung für den Moment am sinnvollsten.

Ob sich diese Entscheidung dann später als richtig erweist, dass wird sich dann zeigen. Doch du weißt auch nie was passiert wäre, wenn du dich anders entschieden hättest. Es hätte ebenfalls Konsequenzen mit sich getragen. Und wie du mittlerweile weißt, ist selbst jede Nicht-Entscheidung eine Entscheidung gegen eine Veränderung und auch diese Entscheidung führt zu Konsequenzen …