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Beim Abnehmen durchhalten: die besten Durchhalte-Tricks

Beim Abnehmen durchhalten, das schaffen nur die Allerwenigsten. Doch durchhalten ist hier eigentlich auch schon direkt der komplett falsche Ansatz!

Durchhalten impliziert immer, dass du noch an etwas „festhältst“. Du hast dir zum Beispiel einen starren Plan auferlegt. Du willst von nun an jeden Tag Sport machen und weniger essen …

Das Problem dabei: bewusst oder unbewusst setzt du dir dadurch auch gleichzeitig die Pistole auf die Brust. Und diesem Druck kommt man dann irgendwann immer wieder zum Erliegen.

Denn natürlich fällt es dir an Tag 1 auch noch deutlich leichter deine Joggingschuhe anzuschnallen als an Tag 10. Du kannst am ersten Tag auch noch recht leicht auf die Schokolade verzichten …

Jeder Plan, der dich jedoch zu sehr einengt, dich stresst … der wird früher oder später selbst zum Problem. Niemand weiß was morgen kommt …

Durchhaltetricks AbnehmenTipp 1: Beim Abnehmen durchhalten ohne Druck

Am besten lässt sich der Abnehm-Prozess mit dem Verlauf einer Kurve beschreiben. Zunächst überwiegt eindeutig noch die Motivation und dementsprechend hoch ist dann auch der Einsatz. Irgendwann kommt man dann aber an den Punkt, an dem die Motivation immer weiter in den Keller rutscht.

Man ist Salat essen satt. Das Sportprogramm wird mehr und mehr schleifen gelassen … Und irgendwann ist man dann doch wieder bei seinen alten Gewohnheiten. Der Grund: Die Erwartungen waren einfach zu hoch. Der Druck wurde zu groß. Es ist also im Grunde der eigene unbewusste Stress, der einem hinterher zum Verhängnis wird.

Fiel es einem am Anfang noch relativ leicht, sich die Schokolade zu verkneifen und zum Sport zu gehen. So wird einem auf einmal bewusst, dass es gar nicht mal so leicht ist. Unbewusst kommt man ab diesem Punkt dann auch immer mehr zu dem Schluss: „Es reicht. Das ist es nicht wert!“

Und da liegt im Grunde immer der Knackpunkt beim Abnehmen. Der Verlauf der „Abnehm-Kurve“ muss also immer im positiven Bereich bleiben und das schaffst du über zwei Sachen:

1. Erwarte nichts

Du machst dir zunächst einmal bewusst, dass jede Enttäuschung eine gewisse Erwartungshaltung voraussetzt.

Wenn du dir heute vornimmst ab jetzt jeden Tag joggen zu gehen, dann macht dir wahrscheinlich spätestens an Tag 3 der Regenschauer, den Strich durch die Rechnung.

Die Folge: du bist schlecht gelaunt und haderst mit dir selbst. Dein Selbstbewusstsein rutscht in den Keller, denn du hast es wieder einmal nicht geschafft, deinen Plan konsequent durchzuhalten.

Du machst dich also in gewisser Weise zunächst einmal locker. „Ich würde es von nun an gerne schaffen regelmäßig zum Sport zu gehen, weil ich weiß, dass es mir dadurch sooo viel besser geht! Doch wenn ich es dann trotzdem einmal nicht schaffe, dann ist es auch nicht weiter schlimm und ich mache mir keinerlei Vorwürfe.“

Überleg mal: Wie häufig hast du dir schon riesige Projekte und Pläne für den nächsten Tag vorgenommen und bist dann tatsächlich keinen Millimeter weitergekommen?

Auch dir wird dies mit Sicherheit schon das eine oder andere Mal passiert sein. Oder?

Der Druck, den man sich dadurch macht, der lähmt einen nämlich eigentlich nur und erstickt gleichzeitig jede Chance dein Problem auf kreative Art zu lösen.

Andersrum gefragt: Wie häufig hast du dir schon für einen Tag gar nichts vorgenommen und bist letztendlich den entscheidenden Schritt vorangekommen?

Wahrscheinlich wird dies bei dir nämlich auch deutlich häufiger der Fall gewesen sein, als an jenen Tagen, an denen du dich einfach nur sinnlos stresst.

Du kannst also ganz einfach aus jedem Tag einen „Gewinn“ machen. Nämlich indem du ganz einfach von nun an gar nichts mehr von dir verlangst und dann ganz erstaunt bist, wie viel du doch jeden Tag schaffen konntest. Und das führt uns direkt schon zum zweiten Punkt:

2. Du stärkst dich bewusst von innen.

Leider sind wir häufig schon durch unsere hohe Erwartungshaltung und die damit verbundenen Niederlagen schon so geschwächt, dass wir uns irgendwann gar nichts mehr zutrauen.

Wir denken, wir würden einfach nur alles falsch machen und könnten nie etwas erreichen. Natürlich ist diese innere Haltung letztendlich nichts anderes als das Resultat unserer viel zu hoch gesteckten Erwartungen an uns selbst. Da ist es also häufig zunächst einmal notwendig wieder Aufbauarbeit zu leisten, denn diese Selbstzweifel fressen einen sonst regelrecht auf. Diese negativen Gedanken ziehen einem nämlich permanent jede Menge Energie ab und helfen in keinster Weise weiter.

Wenn du es nun jedoch schaffst, deine Erwartungen an dich und dein Leben auf ein gesundes Maß herunterzuschrauben und gleichzeitig deinen Energielevel durch mehr Selbstakzeptanz steigerst, dann kannst du die „Kurve“ im Wachstumsbereich halten, ohne den großen Absturz zu erleben.

Einfach beim Abnehmen durchhalten

Beim Abnehmen durchhalten wirst du natürlich auch am ehesten, wenn dich das Abnehmen gar nicht groß einschränkt oder stresst.

Du solltest dabei also eine auf deine Bedürfnisse zugeschnittene Taktik wählen, mit der du gut zurecht kommst. Dazu könntest du dich zunächst einmal fragen:

  • Wo möchte ich bei meiner Ernährung eigentlich hin? Wie soll meine Ernährung in Zukunft aussehen?
  • Wie könnte ich mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen, ohne dabei in Stress zu geraten?

Genauso kannst du dich natürlich auch einmal fragen, worauf du am wenigsten verzichten kannst.

Wenn du es liebst, am Wochenende ein ausgiebiges Mahl für dich und deine Familie zuzubereiten, dann solltest du daran jetzt auch nicht rütteln. Das Einzige, was du hier vielleicht schon einmal überlegen kannst, ist, wie du die Mahlzeit etwas bewusster gestalten könntest, ohne dabei auf etwas verzichten zu müssen.

Tatsächlich ist Verzicht, Zwang oder krampfhaftes Durchhalten nämlich eigentlich immer der falsche Ansatz. Zunächst einmal muss da immer ein Wandel im Denken stattfinden, denn dann wird ein „müssen“ plötzlich zum „wollen“.

Tipp 2: Beim Abnehmen durchhalten mit Ziel

Indem du möglichst einfach und stressfrei abnimmst, läufst du nicht mehr Gefahr, dass du irgendwann dein Ziel aufgibst. Doch was ist überhaupt dieses Ziel? Ist es dein Ziel einfach irgendwie diese magische Marke auf der Waage zu erreichen? Oder geht es dabei nicht eigentlich noch um etwas mehr?

Das Problem, wenn du nämlich einfach nur irgendwie versuchst deine Pfunde loszuwerden, ist, dass du dieses Ziel dann vielleicht sogar tatsächlich irgendwann erreichst und dann feststellst: „Was nun?“

Denn vielleicht hast du es ja auch schon einmal das eine oder andere Mal selbst erlebt. Das Ziel alleine, das macht dich langfristig dann eben doch nicht so wirklich glücklich. Klar, du bist zunächst einmal happy, wenn du nun wieder in die zu eng gewordenen Klamotten passt. Du bist auch happy, dass du nun wieder Treppen steigen kannst ohne dabei in Atemnot zu kommen …

Gleichzeitig musst du jedoch auch immer wieder feststellen: diese gewonnene Freiheit hat letztendlich auch immer noch ihren Preis. Die Chips auf dem Sofa musst du dir weiterhin verkneifen. Der Besuch im Fitnessstudio bleibt weiterhin Pflicht …

Sein Ziel zu erreichen kann einen also in gewisser Weise auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen und bringt einen recht schnell zu der Frage: Warum habe ich das Ganze denn nun überhaupt gemacht.

Mir selbst ging es so mehr als nur einmal in meinem „Abnehm-Leben“ und deswegen weiß ich auch mittlerweile, dass man das Ziel alleine auch gar nicht so stark in den Vordergrund stellen sollte.

Der Weg ist das Ziel!

Ja. Und diesen zugegebenermaßen recht abgedroschenen Slogan konnte ich mir tatsächlich nun nicht verkneifen. Denn es ist letztendlich wirklich so. Auch beim Abnehmen muss die Freude schon auf dem Weg und nicht erst im Erreichen dieses einen Ziels liegen.

Da stellt sich bei dir nun also die Frage: Wie soll das aussehen?

Nun ja. Zunächst einmal würde ich dir dabei raten weg von dem Ziel-Fokus, hin zu einem „Seins-Fokus“ zu kommen.

Denn wenn du dich jetzt einfach einmal fragst, was du jetzt in diesem Moment machen würdest, wenn du dein Ziel schon erreicht hättest, was wäre dann wohl darauf deine Antwort? Schlank auf der Couch sitzen und dabei Chips essen???

Verstehst du was ich meine?

Wir verfolgen nämlich häufig jede Menge Ziele ohne zuvor genau zu wissen, was wir uns überhaupt wirklich davon versprechen. Wenn du in Zukunft doch lieber wieder auf der Couch mit dem Essen verbringen möchtest, ja dann brauchst du dafür tatsächlich auch nicht abnehmen!

Ich habe einmal von einem bekannten Erfolgscoach den tollen Satz gehört: „Das, was die wirklich erfolgreichen Menschen von denen unterscheidet, die nie richtig vom Fleck kommen: Sie wissen exakt was sie wollen und akzeptieren kein Scheitern.“

Eine Niederlage, ein Scheitern könnte dich niemals aufhalten, wenn du wirklich zu 100% wüsstest, was du erreichen willst.

Doch leider wissen die Allerwenigsten auch nur ansatzweise was sie wirklich wollen. Sie wissen im Grunde nur, was sie alles nicht mehr wollen.

Denn ich behaupte jetzt einfach mal. Wenn du jetzt schon tatsächlich ein wirkliches Ziel vor Augen hättest, dann hättest du längst nicht mehr dieses Problem.

Wenn du sagst: „Wenn ich jetzt schlank wäre, dann würde ich jeden Tag eine Runde Fahrrad fahren gehen! Ich würde wandern, klettern und mich im Sportverein um die Ecke anmelden …“ Dann hättest du tatsächlich auch ein Ziel.

Doch du hast dann sogar nicht nur ein Ziel. Du hast gleichzeitig auch schon ein Weg-Ziel. Denn natürlich kannst du auch heute schon damit anfangen dieses Ziel zu leben. Und umso länger du dieses Ziel dann auch tatsächlich lebst, desto näher kommst du ihm auch – ganz nebenbei.

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Was motiviert dich wirklich?

Die Frage nach dem richtigen Ziel für dich, die kannst letztendlich immer nur du selbst für dich beantworten. Dein Weg beim Abnehmen muss nämlich tatsächlich immer zunächst einmal etwas mit dir zu tun haben.

Die Frage, die ich mir also als erstes stellen sollte ist weniger, auf welchem Weg ich am schnellsten mein Ziel erreiche. Es ist eher die Frage: Was liegt mir eigentlich? Wie stelle ich mir mein Leben vor?

Nicht jeder wird schließlich glücklich damit, stundenlang alleine durch den Wald zu radeln. Genauso wie nicht jeder dreimal die Woche zum Mannschaftstraining erscheinen möchte. Doch daran scheitert es bei den meisten dann auch schon. Die meisten wissen nämlich überhaupt nicht, was ihnen liegt – und was nicht.

Ich rate dir deswegen zunächst einmal deine Energie da rein zu stecken: Finde zunächst einmal heraus, was du wirklich willst und gerate nicht direkt in blinden Aktionismus. Umso klarer du weißt, was du wirklich willst, desto klarer sind hinterher auch deine Aktionen.

Solange du innerlich dein Ziel noch nicht erreicht hast, brauchst du es im Außen erst gar nicht versuchen.

Deswegen komm erst einmal innerlich dort an, wo du aus vollster Überzeugung sagen kannst: „Das ist es!“

Alles andere wäre nämlich bloß wieder blinder Aktionismus und der würde dich ewig weiter im Kreis drehen lassen.

Tipp 3: beobachte deine Gedanken

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Diese Seite heißt „Bewusst Abnehmen“. Und das nicht ganz ohne Grund.

Ich hatte es nämlich auch schon erwähnt, dass wir uns letztendlich mit unserem permanenten Negativ-Denken eigentlich immer nur selbst im Weg stehen.

Da sind permanent Selbstzweifel, Angst, Langeweile, Frust … und das wirkt sich letztendlich auch immer wieder auf unser tägliches Handeln aus.

Tatsächlich würde ich nämlich fast soweit gehen und sagen: Wenn du es einfach nur schaffen würdest dich tagsüber nicht mehr sinnlos zu ärgern, dann würden sich all deine Probleme fast wie von Geisterhand in Luft auflösen.

Natürlich würdest du dann darauf sagen: Ich würde mich auch gerne nicht mehr ärgern, doch wie soll ich das bitteschön tun? Mein Leben sieht eben so aus, wie es aussieht …

Doch da kommen wir eben zum eigentlichen Punkt. Es ist die Frage nach dem Huhn und dem Ei. Was war zuerst da?

Destruktive Gedanken führen zu destruktiven Handlungen und diese führen letztendlich auch immer in eine entsprechende Zukunft …

Die Zukunft zu verbessern, um sich dann besser zu fühlen ist eigentlich immer der komplett falsche Ansatz.

Jeder kann sein Leben jetzt in diesem Moment zum Positiven wenden, wenn er/sie jetzt damit anfängt positiv in die Zukunft zu blicken.

Und eine positive Sichtweise hat letztendlich auch nicht wirklich etwas mit deinen äußeren Umständen zu tun. Es gibt Menschen, die haben rein gar nichts und sind trotzdem glücklicher als ein Millionär in einem Sternerestaurant.

Und ich will dies hier und jetzt auch gar nicht mehr weiter vertiefen. Was ich dir nur wirklich ans Herz legen kann, ist, dass du dich deiner eigenen Verantwortung nicht entziehen solltest. Es sind nicht deine Umstände verantwortlich. Du bist es! Und du hast jederzeit die Möglichkeit das Ruder wieder umzureißen.

Denn klar. Solange du in dem negativen Gedankenstrom gefangen bist, hast du keine Wahl, etwas anderes zu denken. Der Trick ist jedoch:

Sobald du dir deiner Gedanken bewusst wirst, hast du auf einmal die Wahl.

Sich seiner Gedanken, Gefühle und unbewussten Handlungen bewusst zu werden, ist immer der erste Schritt, um diese letztendlich zu ändern.

Die Sichtweise verändern?

Egal was du nun tun oder schaffen willst. Du musst zunächst einmal immer die Perspektive ändern, denn solange du dich noch mit all seinen Beschränkungen aufhältst, wirst du auch immer auf das Gewohnte beschränkt bleiben.

Wenn du über deinen Schatten springen willst, ja dann wirst du zunächst einmal „heraustreten“ müssen aus diesem Schatten. Du musst die Ebene dieser limitierenden Gedanken verlassen, denn dann bist du plötzlich auch nicht mehr auf sie beschränkt. Auf der Ebene, wo du deine Gedanken beobachtest, da kannst du denken, fühlen und handeln wie du willst.

Im Bewusst-sein ist alles möglich!

Umso häufiger du also die limitierte Ebene deiner Gedanken verlässt und dann ganz bewusst die richtigen Entscheidungen triffst, desto schneller kannst du auch deine alten Gewohnheiten loslassen.

Beim Abnehmen durchhalten – Zusammenfassung:

Beim Abnehmen durchhalten, das bedeutet im Grunde folgendes:

  1. Mach dir keinen Erwartungsdruck. Wenn du sagst: „Ich muss beim Abnehmen durchhalten!“ Dann heißt dies im Grunde nur, dass du noch nicht den richtigen Weg für dich gefunden hast. Denn solange du noch einen starren Plan verfolgst, da solltest du dir zunächst einmal Gedanken über dein Ziel machen.
  2. Wenn du klar vor deinem inneren Auge sehen kannst, was du wirklich willst, dann wird der Weg zu diesem Ziel auch immer klarer. Versuch nicht weiterhin irgendwelche Ziele krampfhaft zu erreichen, nur um deiner derzeitigen Situation zu entfliehen.
  3. Beobachte deine Gedanken. Jeder Gedanke, der in Richtung „Ich muss beim Abnehmen durchhalten!“ geht, hält dich letztendlich auch immer wieder davon ab, dein Ziel zu erreichen. Deine Selbstzweifel, dein mangelndes Vertrauen … das hält dich eigentlich immer wieder zurück. Sieh also zu, dass du zunächst einmal immer den inneren Schritt gemacht hast und diese negativen Gedanken sich aufgelöst haben. Wenn sich innerlich wieder Zuversicht breit macht, dann wird sie sich auch im Außen bemerkbar machen.