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Beim Abnehmen durchhalten: Die besten Durchhaltetricks

Beim Abnehmen durchhalten – das ist im Grunde der Knackpunkt!

Wie man abnimmt, das ist wohl fast jedem klar: Weniger und gesund essen + mehr Bewegung.

Woran man dann aber letztendlich trotzdem immer wieder scheitert: beim Durchhalten!

Deine Motivation und dein Durchhaltevermögen sind also letztendlich die eigentlichen Knackpunkte, die über den Erfolg beim Abnehmen entscheiden.

In diesem Artikel möchte ich dir Tipps mit auf den Weg geben, wie du genau diese größte Hürde beim Abnehmen überwindest und so bis zum Schluss konsequent am Ball bleibst!

Durchhaltetricks AbnehmenTipp 1: Abnehmen leicht gemacht

Am besten lässt sich der Abnehm-Prozess mit dem Verlauf einer Kurve beschreiben. Zunächst überwiegt eindeutig noch die Motivation und dementsprechend hoch ist auch der Einsatz.

Irgendwann kommt man dann aber meistens an den Punkt, an dem die Motivation immer weiter in den Keller rutscht. Man passt nicht mehr so beim Essen auf. Das Sportprogramm wird schleifen gelassen …

Früher oder später ist man dann doch wieder bei seinen alten Gewohnheiten und das Projekt Abnehmen wird wieder zu den Akten gelegt. Und der Grund ist in den allermeisten Fällen unbewusster Stress.

Fiel es einem am Anfang noch relativ leicht, sich die Schokolade zu verkneifen und zum Sport zu gehen. So wird es einem auf einmal doch bewusst, mit wie viel Arbeit dies auf Dauer zu tun hat. Unbewusst kommt man dann immer mehr zu dem Entschluss: „Es reicht, das ist es nicht Wert …“

Und da liegt im Grunde der Knackpunkt beim Abnehmen. Es geht darum, nicht an diesen Punkt zu gelangen. Der Verlauf der „Abnehm-Kurve“ muss also immer im positiven Bereich bleiben und das schaffst du über zwei Sachen:

  1. Du musst es dir beim Abnehmen bewusst so leicht wie möglich machen. Effektiv abnehmen.
  2. Musst du deine Motivation immer hochhalten und sogar noch weiter steigern.

Einfach beim Abnehmen durchhalten

Beim Abnehmen durchhalten wirst du natürlich am ehesten, wenn dich das Abnehmen gar nicht groß einschränkt oder stresst. Du solltest dabei also eine auf deine Bedürfnisse zugeschnittene Taktik wählen, mit der du gut zurecht kommst. Dazu könntest du dich zunächst einmal fragen:

  • Wo könnte ich bei meiner Ernährung am ehesten Abstriche machen, ohne dabei schlechte Laune zu bekommen?
  • Wie könnte ich mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen, ohne dabei in Stress zu geraten?

An diesen Punkten solltest du als Allererstes ansetzen.

Genauso kannst du dich natürlich auch einmal fragen, worauf du am wenigsten verzichten kannst. Vielleicht fällt es dir unter der Woche relativ leicht ein gesundes Frühstück, anstatt der üblichen Toasts mit viel Butter zu essen.

Wenn du es jedoch liebst, am Wochenende ausgiebig zu frühstücken und auch die Chips am Abend für dich einfach zum „Tatort“ dazugehören, dann solltest du diese Rituale vielleicht auch nicht komplett über Bord werfen.

Versuche wirklich den Weg des geringsten Widerstandes beim Abnehmen zu gehen und verbiete dir lieber nichts komplett. Wenn du dich nämlich zu 90% unter der Woche gesund ernährst und dir trotzdem hin und wieder etwas gönnst, dann fällt es dir nämlich deutlich leichter durchzuhalten.

Unterm Strich bist du mit dieser Taktik dann auch trotzdem noch effektiver! Denn was bringt es dir schon, ein paar Tage loszulegen, wie die Feuerwehr und dann aber doch wieder rückfällig zu werden? Wieder komplett in alte Muster zu verfallen?

Tipp 2: Die Motivation steigern

Bis jetzt sind wir die Sache immer nur von der einen Seite angegangen. Indem du möglichst einfach und stressfrei abnimmst, läufst du schon mal weniger Gefahr, dass dir dein Vorhaben irgendwann zu anstrengend wird. Was du jedoch gleichzeitig tun solltest, ist deine Motivation steigern, um dadurch weitere Kräfte freizusetzen.

Und zunächst einmal eine kleine Frage: „Was ist wohl der Unterschied zwischen den Menschen, die sich bloß Ziele setzten und den Wenigen, die ihre Ziele auch tatsächlich erreichen?“

Antwort: Diejenigen, die ihre Ziele später wirklich erreichen, haben sich vorher genaue Gedanken über ihr Ziel gemacht.

Sie wissen exakt wo sie hinwollen und akzeptieren kein Scheitern!

Wenn du also dein Ziel wirklich bis zum Schluss verfolgen und beim Abnehmen durchhalten willst, dann wirst du dir so eine ähnliche Siegermentalität antrainieren müssen. Sonst ist nämlich das Scheitern im Grunde jetzt schon vorprogrammiert!

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Was ist dein Ziel?

In den meisten Abnehm- oder Motivationsprogrammen wird dir erklärt, wie man sich Ziele setzt und diese dann Stück für Stück „abarbeitet“. Doch Ziele alleine reichen einfach in den allermeisten Fällen nicht aus.

Ohne ein klares „Warum hinter diesem Ziel“, wird dich deine Motivation nämlich früher oder später doch wieder verlassen.

Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass die richtige Technik beim Abnehmen nur zu einem sehr geringen Prozentsatz darüber entscheidet, ob du später wirklich erfolgreich dabei bist.

Wenn du nämlich ganz genau weißt, wo du hinwillst und warum es sich auch tatsächlich für dich lohnt, dafür auch den entsprechenden Einsatz zu geben, dann wird dich auch letztendlich nichts und niemand davon abhalten können!

Was motiviert dich wirklich?

Klar, der Entschluss „Abnehmen!“, wird meistens gefällt, wenn die Hosen immer enger werden oder die Badesaison immer näher rückt. Doch hinter diesem Ziel in schöne Klamotten zu passen und eine gute Figur am Strand zu machen, steckt meistens noch ein höheres übergeordnetes Ziel.

Im Grunde werden wir nämlich immer von den sogenannten „3 Haupt-Motivatoren“ angetrieben. 3 Faktoren, die uns letztendlich immer wieder antreiben, uns immer wieder motivieren, Dinge anzupacken und fortzuführen.

Wenn du bei irgendeinem Ziel also wirklich bis zum Schluss dranbleiben willst, dann sollte dieses Ziel möglichst irgendwie mit den 3 nachfolgenden Faktoren verknüpft sein:

  1. Entwicklung: Worin willst du besser werden? Was würdest du gerne lernen/erreichen/haben?
  2. Umfeld: In welchem sozialen Umfeld möchtest du leben? Mit wem möchtest du gerne mehr Zeit verbringen?
  3. Beitrag: Welchen Sinn möchtest du deinem Leben geben? Welchen Beitrag möchtest du leisten?

Im Grunde sind es nämlich immer diese 3 Faktoren, die uns eigentlich von Grund aus bei unseren Aufgaben und Vorhaben antreiben.

Oder andersrum gesagt: Der Grund, warum man häufig nicht vorankommt, ist, dass man keine klaren Antworten für sich auf diese 3 Fragen hat. Und sehr häufig ist es sogar so, dass man überhaupt keine Antworten auf diese Fragen hat. Man läuft mehr oder weniger planlos durch die Welt und versucht nur irgendwie den Tag zu überstehen. Doch mit einer solchen inneren Einstellung wird es dann eben auch beinahe unmöglich selbst gesteckte Ziele zu erreichen.

Finde deine Antreiber

Das Ziel abzunehmen sollte immer mit wirklich tiefgründigen Bedürfnissen von dir verknüpft sein. Was ist dir wirklich wichtig in deinem Leben? Was möchtest du unbedingt vermeiden?

Indem du dir Gedanken über dein zukünftiges Leben in allen Bereichen machst und diese generellen Zielsetzungen mit deinem Vorhaben abzunehmen verbindest, kannst du deinem Ziel nämlich einen viel höheren Stellenwert in deinem Leben geben.

Abnehmen, um am Strand eine bessere Figur zu machen, kann natürlich auch schon ein großer Anreiz sein. Abzunehmen, um jedoch selbstbewusster im Alltag zu sein, endlich einen Partner fürs Leben zu finden, das Leben voll auszukosten, … Das sind alles Argumente, die wohl einen noch viel größeren Motivationsschub in dir auslösen können.

Und ich empfehle dir wirklich, dir einmal genaue Gedanken darüber zu machen, welche versteckten Wünsche hinter deinem Ziel abzunehmen so alles stecken könnten. Nimm dir dazu am Besten sogar einen Stift und ein Blatt Papier zur Hand und schreib sie dir tatsächlich einmal auf.

Sich seine Beweggründe aufzuschreiben und dies auch am besten immer mal wieder zu tun ist nämlich eine gute Methode um sein Unterbewusstsein sozusagen auf Erfolg zu programmieren. Denn alleine durch dieses immer wieder ins Gedächtnis rufen verliert man nicht mehr seinen Fokus bzw. verschiebt ihn dadurch Stück für Stück.

Und es ist auch durchaus ratsam, in möglichst allen 3 Bereichen gute Gründe fürs Abnehmen für sich zu finden. Denn häufig verschieben sich im Laufe der Zeit immer mal wieder die Prioritäten im Leben. Indem dein Vorhaben jedoch auf möglichst vielen Säulen steht, ist die Gefahr, dass dein Ziel für dich an Wichtigkeit verliert, deutlich geringer, als wenn du nur einen speziellen Beweggrund hast.

Wenn du deine Liste fertiggestellt hast, dann kannst du dir die einzelnen Punkte auch noch mal durchlesen und dir überlegen, was bei dir den größten Motivationsschub auslöst.

Schreib dir danach deine „Top 3“ aus den einzelnen Bereichen heraus und häng dir diesen Zettel irgendwo hin, wo du ihn immer mal wieder tagsüber siehst. (Vielleicht an den Kühlschrank? …)

Tipp 3: Durchhalten mit Sinn

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Ich möchte es hier noch einmal sagen, denn wenn du diesen Punkt nicht beachtest und dir nicht die nötige Zeit dafür nimmst, dann bist du wieder nur bei deinem Ziel abzunehmen stehen geblieben.

Es ist wichtig dabei, dass du deinen Sinn hinter dem Ziel siehst!

Warum ist jemand, der für Greenpeace arbeitet und dabei wahrscheinlich deutlich weniger verdient als die meisten anderen, jeden Tag motiviert und mit vollstem Einsatz bei dem, was er tut?

Weil es die Aufgabe an sich ist, die ihn trägt. Und ich meine damit nicht, dass du dein Vorhaben nun unbedingt mit dem Umweltschutz verbinden musst. Es soll dir einfach nur einmal aufzeigen, wie wertvoll es ist, den Sinn in seinen Aufgaben zu sehen.

Und sollte dir dieser tiefere Sinn hinter deinem Vorhaben abzunehmen nicht wirklich klar sein. Oder dir irgendwann zwischendurch abhandengekommen sein. Dann ist es zunächst einmal deine Aufgabe nach diesem Sinn für dich zu suchen.

Worin willst du dich verbessern?

Deine Wünsche und Ziele haben in gewisser Weise auch immer mit deinen derzeitigen Problemen und Ängsten zu tun. Der Mensch strebt immer nach dem, das er gerade nicht hat oder kann. Du würdest zum Beispiel nicht den Wunsch haben Porsche zu fahren, während du gerade Porsche fährst.

Du würdest auch nicht abnehmen wollen, wenn du kein Problem mit deinem jetzigen Gewicht hättest.

Weiterentwicklung bedeutet, an seinen Herausforderungen zu wachsen. Wenn du also gerade gar kein Ziel vor Augen hast, welches in dir die nötige Begeisterung auslöst, dann kannst du dich auch einfach einmal fragen, womit du momentan so deine Probleme hast.

  • Hast du vielleicht Angst um deine Gesundheit? Wenn ja, dann könnte hier vielleicht dein Ansatzpunkt für dein „Warum“ sein.
  • Hast du große Probleme damit, dich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Einen Vortrag zu halten … Dann kannst du dich mal fragen, inwieweit dir das Abnehmen dabei helfen kann, diese Ängste zu überwinden.
  • Hast du Angst davor dein Leben vorm Fernseher zu „vergeuden“, dann kann dir das Abnehmen vielleicht dabei helfen, deinem Leben einfach mal wieder eine neue Richtung zu geben.

Du kannst also auch den Weg über deine Ängste gehen, um dir einmal bewusst zu machen, wofür es sich alles lohnen könnte, etwas gegen dein Übergewicht zu tun.

Ein starkes Bild

Im vorigen Abschnitt ging es hauptsächlich darum dein „Warum“ für dich herauszufinden. Nun soll es darum gehen dieses „Warum“ für dich greifbarer zu machen.

Zu diesem Zweck sollst du nun versuchen, dir dein Ziel einmal bildhaft vorzustellen. Stell dir einfach vor, du hättest dein Ziel schon erreicht und male dir dieses Bild so detailliert aus, wie es geht. Dieses Bild muss in dir ein regelrechtes inneres Verlangen danach auslösen.

Wenn du dieses Bild dann eine Weile vor deinem geistigen Auge „gesehen“ hast, wirst du vielleicht merken, wie in dir schon alleine dadurch etwas in Schwung kommt. Es gibt wohl kaum etwas effektiveres um sein Ziel schnellstmöglich zu erreichen, als dieses Ziel stets vor Augen zu haben.

Und diese Technik, die sich Visualisation nennt, ist eine nicht zu unterschätzende Methode, um sich neue Verhaltensweisen anzutrainieren. Sie wird von vielen Spitzensportlern, aber auch von bekannten Performern aus den unterschiedlichsten Bereichen angewendet.

Indem du dir einfach nur immer mal wieder im Alltag dein Bild von deinem Ziel vor Augen führst, kannst du dein Unterbewusstsein langsam aber stetig auf Erfolg programmieren. Du wirst zwar nicht alleine durch deine Gedanken über dein Ziel abnehmen können, doch dieses Bild wird dir untergründig ein gutes Stück dabei helfen, die nötige Energie für dein Ziel freizusetzen.