Selbstbild verändern und dauerhaft abnehmen

Selbstbild verändern und Wunschgewicht erreichen

Abnehmen beginnt im Kopf – dann folgt der Körper. Wenn du wirklich abnehmen willst, musst du zuerst dein Selbstbild verändern. Denn nur wenn du es wirklich glaubst, kannst du es auch schaffen.

Dein Selbstbild bildet stets den „Rahmen des Möglichen“. Solange du noch nicht zu 100 % davon überzeugt bist, diesen Lebenswandel zu vollziehen, wirst du dir anschließend immer wieder selbst im Weg stehen.

Selbstliebe

Ändere dein Selbstbild und erreiche dein Wunschgewicht

Nein, hier geht es nicht um die richtige Ernährung zum Abnehmen oder Sport. Hier werden die folgenden Fragen thematisiert:

  • Wie siehst du dich selbst?
  • Was traust du dir zu und was nicht?
  • Wie würdest du dich selbst beschreiben, wenn du dich von außen betrachten würdest?

Dabei geht es weniger um dein Aussehen. Es geht vielmehr um deinen Charakter, dein Auftreten und dein Wesen. So, wie du ein Bild vor Augen hast, wenn du über eine bestimmte Person nachdenkst, hast du auch eines in deiner Vorstellung, wenn du über dich selbst reflektierst.

Dieses Selbstbild ist ein entscheidender Faktor! Es bestimmt darüber, wie du dich tagtäglich verhältst oder welche Entscheidungen du triffst, und ist somit auch dafür verantwortlich, ob du deine Ziele schließlich erreichst – oder nicht.

Denn Fakt ist:

Du kannst dich immer nur so verhalten, wie du es von dir selbst erwartest. Immer!

Dieses innere Bild von dir selbst bestimmt dein Verhalten in jeder Sekunde!

Hältst du dich momentan für diszipliniert und willensstark, dann wirst du auch in der Realität immer wieder so auftreten. Siehst du dich hingegen stets scheitern, dann wird es auch später so kommen.

Glaube mir, das ist ein entscheidender Punkt! Denn natürlich spielen deine Ernährung oder der Sport eine wichtige Rolle. Doch das sind alles nicht die größten Hürden. Denn bevor du dich anders verhalten kannst, musst du dich zunächst einmal anders sehen können …

Siehst du dich als schlanke Person?

Diesbezüglich stellt sich nun also die Frage: Kannst du das schon? Kannst du dich wirklich schon als eine schlanke Person sehen? Siehst du, wie du ein bewussteres Essverhalten an den Tag legst oder wie du mit Freude an der Bewegung deine Joggingschuhe anziehst?

Denn wenn du an dieser Stelle ein wenig skeptisch wirst und du dich innerlich nicht als eine solche Person siehst, dann hast du auch schon die Hauptursache dafür gefunden, warum es bis jetzt auch nie wirklich funktionieren wollte. Zumindest nicht dauerhaft.

Denn es mag sogar sein, dass du dir vorstellen kannst, eine gewisse Zeit lang durchzuhalten und eisern zu bleiben. Doch kannst du dich wirklich schon als eine Person sehen, die einen wahren Lebenswandel vollzieht? Falls nicht, dann ist es deine erste und im Grunde auch letzte Aufgabe, dein Selbstbild zu verändern.

Selbstbild ist dein Rahmen des Möglichen

Dein Selbstbild bildet den Rahmen

Wenn du momentan nicht wirklich daran glaubst, es zu schaffen, dann solltest du zunächst einmal versuchen, diesen „Rahmen“ zu sprengen.

Bewusst oder unbewusst verhältst du dich auch immer so, wie es deinem derzeitigen Selbstbild entspricht. Das trifft nicht nur beim Abnehmen zu. Denn du wirst dich jetzt beispielsweise auch nicht sofort auf eine Bühne stellen und dort vor Hunderten locker-leicht eine freie Rede halten können, wenn du dir dies momentan noch nicht zutraust.

Siehst du dich momentan in einer solchen Situation eher verkrampft und nervös auf der Bühne stehen, dann wird sich dein Körper auch in der Realität in Alarmbereitschaft versetzen.

Es ist schlichtweg nicht möglich, im Kontrast zu seinem Selbstbild zu handeln. So wie du dich innerlich siehst, so wirst du hinterher auch immer nach außen auftreten. Du wirst immer wieder deine eigenen Erwartungen an dich erfüllen.

Dein Selbstbild beeinflusst deine Wahrnehmung

In deinem Selbstbild sind gleichzeitig all deine Werte und Meinungen enthalten und diese formen deine momentane Sichtweise der Welt – dein Weltbild. Das, was du im Außen wahrnimmst, steht auch immer in einem gewissen Zusammenhang zu dir.

Du hast zum Beispiel deinen Arbeitskollegen irgendwann als besonders nervig abgestempelt. Wenn du nun also mit diesem Kollegen zusammen bist, dann suchst du bewusst oder unbewusst immer wieder nach jenen „Fakten“, die deine derzeitige Sichtweise untermauern.

Doch das Gleiche machst du auch mit dir selbst. Siehst du dich momentan als undiszipliniert und willensschwach an, dann wirst du stets nach jenen Situationen Ausschau halten, die diese Sichtweise untermauern. „Da haben wir es wieder! Ich schaffe es nicht, an der Tafel Schokolade vorbeizulaufen.“ Du stürzt dich also auf jene Situationen, die dein derzeitiges Selbstbild bestätigen. Deine willensstarken Momente werden jedoch wenig von dir gewürdigt.

Selbst wenn du noch solange konsequent auf Süßigkeiten oder Ähnliches verzichtet hast, wirst du in einem Moment der Schwäche wieder sagen: „Wusste ich’s doch! Ich bin einfach zu schwach.“ Solange du dir selbst nicht die Chance gibst, die Dinge vielleicht auch einmal etwas anders zu betrachten, solange wirst du dein negatives Selbstbild immer weiter beibehalten.

Startpunkt zum Traumgewicht: Selbstbild verändern

Die Art und Weise, wie du über dich selbst denkst, entscheidet über deine Gefühlswelt und diese bestimmt dann über dein tagtägliches Handeln. Denn deine Gedanken versetzen dich in einen bestimmten emotionalen Zustand und dieser wirkt sich dann wiederum auf dein Verhalten aus. Du bewegst dich also immer in deinem eigens abgesteckten Spielfeld, dessen Begrenzung eigentlich nur dein derzeitiges Selbstbild ist.

Rahmen-Selbstbild

Wenn du nun also den ganzen Tag über mit einem negativen Selbstbild durch die Welt läufst, dann werden sich dadurch nicht nur unweigerlich negative Gefühle in dir breitmachen. Es wird dich auch schon von sehr vielen Dingen direkt abhalten, weil du dich dazu einfach nicht in der Lage fühlst.

All das wirkt sich ebenfalls auf die Resultate aus, die du in deinem Leben erzielst, was dann wiederum einen Einfluss auf dein zukünftiges Selbstbild nimmt.

Das „Spielfeld“ erweitern

Wenn du nun dieses Spielfeld (deinen Rahmen des Möglichen) ausweiten willst, dann musst du dir zunächst einmal die Chance geben, dich anders zu sehen.

Momentan wachst du wahrscheinlich jeden Morgen auf, schaust in den Spiegel und denkst „verdammt, ich müsste eigentlich abnehmen“. In Sekundenschnelle werden dir also wieder all deine „Misserfolge“, deine „Schwächen“ und „Beschränkungen“ in deinen Kopf eingespielt.

Du siehst dich, wie du auf das Essen verzichtest oder lustlos dein Sportprogramm abspulst, und möglicherweise erkennst du sogar schon dein Scheitern. All das läuft größtenteils unbewusst in dir ab. Doch genau dieses Selbstbild hat dann den ganzen Tag über einen Einfluss auf dein reales Verhalten. Wenn du dich nun jedoch sehen könntest, wie du aus vollster Überzeugung deine Essgewohnheiten veränderst und wie du mit Freude an der Bewegung deinen Körper in Schwung hältst, dann würdest du dich dementsprechend verhalten! Dieses „neue Ich“ bildet auch dein Ziel.

verbesserte Wahrnehmung

Selbstbild verändern und dauerhaft abnehmen

Wenn du es geschafft hast, dich anders zu sehen, dann werden sich erst deine Gedanken, dann deine Gefühle und schließlich auch dein Verhalten an dieses neue Selbstbild anpassen.

Indem du dein negatives Selbstbild ablegst, löst du eine Kettenreaktion aus, mit der du dein destruktives Verhalten schrittweise ablegen kannst.

Die meisten blockieren sich also einfach nur selbst. Sie wollen schlank, erfolgreich und beliebt sein. Tatsächlich können sie sich selbst jedoch überhaupt noch nicht wirklich in dieser Rolle sehen. Sie tragen sogar eine gewisse Abneigung gegenüber diesem Bild in sich, sind unbewusst negativ gegenüber dem Thema eingestellt. Doch du kannst nicht schlank werden, wenn du tief in dir noch bestimmte Glaubenssätze verankert hast, die dich immer wieder zurückhalten: „Diesen allgemeinen Schlankheitswahn mache ich nicht mit!“ oder „Im Fitnessstudio laufen nur Idioten rum!“.

Erst wenn du dich mit einem schlanken Körper und einer bewussten Lebensweise identifizieren kannst, wirst du dein Leben tatsächlich verändern.

Du musst ein Bild finden, das auch wirklich zu dir passt. Der Versuch, „jemand anders“ zu werden, ist von Anfang an immer zum Scheitern verurteilt!

Es gilt nun also für dich, diese inneren Limitierungen ausfindig zu machen und dann dieses Bild zu finden, das zu dir passt. Hast du ein solches Bild schließlich gefunden, musst du dich nur noch als „diese Person“ sehen.

Du schlüpfst sozusagen in „die Rolle“ deines „schlanken Ichs“. Von da an musst du nur noch an diesem Bild festhalten, denn der Rest geschieht automatisch!

gutes Selbstbild gutes Leben

Gutes Selbstbild = gutes Leben

Ich hoffe, dass du wirklich verstehen kannst, wie entscheidend dieser Punkt ist! Alles was du erlebst, ist eine Reflexion deiner selbst. Nur du allein hast die Macht, darüber zu entscheiden, was du in deinem Leben erlebst, wie du lebst und welche Träume du dir darin erfüllst. All deine Beschränkungen, deine Limitierungen existieren ausschließlich in deinem Kopf.

Der Schlüssel zu einem guten Leben besteht darin, ein gutes Selbstbild zu haben. Du musst dich mit all den Qualitäten sehen können, die die Personen schon besitzen, die deine Ziele bereits erreicht haben. Denn wenn du dich genauso wahrnehmen könntest, wie sich diese Menschen sehen, dann würdest du dir ebenfalls diese Qualitäten in dein Leben holen.

„Ob Du nun glaubst, dass Du etwas tun kannst, oder ob Du glaubst, dass Du es nicht tun kannst, Du wirst immer recht behalten.“

(Henry Ford)
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