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Endlich abnehmen! Aber wie? 3 grundlegende Tipps

Du versuchst schon seit Ewigkeiten abzunehmen, drehst dich dabei aber permanent nur im Kreis? Dann geht es dir so, wie es auch mir jahrelang gegangen ist. Endlich abnehmen – aber wie? Ich habe mir diese Frage wirklich sehr sehr oft gestellt. Täglich. Über Wochen, Monate, Jahre …

Denn auch ich habe lange Zeit nach diesem Masterplan gesucht, diesen einen Weg, der endlich tatsächlich meine Gewichtsprobleme löst. Denn es half ja alles nichts. Keine Diät, kein Sportprogramm, keine andere „neue Wunderwaffe“ hatte wirklich langfristig bei mir gefruchtet.

Doch das Problem war eigentlich gar nicht die Diät. Es war auch nicht das falsche Sportprogramm. Denn das Problem war vielmehr ich selbst.

Mein Vorhaben war nämlich im Grunde immer schon im Vorhinein zum Scheitern verurteilt, weil ich immer mit dem komplett falschen Mindset und eigentlich auch komplett planlos an die Sache rangegangen bin.

Wie endlich wirklich abnehmen?

Die Frage „Wie endlich abnehmen?“ war eigentlich auch immer schon die falsche Frage. Denn die eigentlichen Fragen, die ich mir damals zunächst hätte stellen sollen …

  • Warum bin ich eigentlich übergewichtig?
  • Wie schaffe ich es, diese eigentlichen Probleme zu lösen?
  • Und warum wollte es mit meiner bisherigen Herangehensweise nie wirklich klappen (zumindest nicht dauerhaft)?

Denn auch wenn ja eigentlich jeder weiß, woran es liegt, so stellt sich ja trotzdem die Frage, warum man dieses Wissen dann trotzdem einfach nicht konsequent umsetzen kann. Jeder weiß, dass zu viel Essen und zu wenig Bewegung zu Übergewicht führen. Doch dieses Verhalten dann dauerhaft abzulegen, das gelingt dann eben doch nur den allerwenigsten.

Und man findet auch immer wieder Wege, um sich irgendwie aus diesem einfachen Sachverhalt rauszureden. „Es sind die Gene, die Erziehung, die Werbung, …“ Man sucht förmlich nach Gründen, warum man einfach nicht die Chips weglassen und die Joggingschuhe anziehen kann. Aber eigentlich könnte man ja schon …

Denn wenn du dann doch wieder zur Chipstüte greifst, dann tust du das ja nicht, weil dich irgendwer oder irgendetwas dazu zwingt. Du tust es aus freien Stücken. Und das ist ja dann auch gar nicht schlimm oder verwerflich. Letztendlich entscheidest du dich in diesem Augenblick ganz einfach nur für die Chips und gegen das Abnehmen. Schlimm ist dann nämlich eigentlich nur, dass man sich dann hinterher vormacht, diese Entscheidung nicht getroffen zu haben. Man „wartet“ noch etwas mit dem Abnehmen. „Fängt erst morgen an.“ …

Doch durch dieses Verdrängen flüchtet man sich quasi in eine Art Traumwelt, entzieht sich der Realität. Man schaut permanent weg, doch das Einzige was dich wirklich weiterbringt:

  1. Du übernimmst die volle Verantwortung für dein Gewicht/dein Leben,
  2. suchst nach wirklichen Lösungen für deine Gewichtsprobleme und
  3. du kommst in Aktion und setzt deinen Plan endlich mal konsequent um.

Endlich dauerhaft abnehmen – 3 grundlegende Tipps

1. Triff eine Entscheidung

Der erste Schritt einer Veränderung: Du musst die volle Verantwortung für dein bisheriges und zukünftiges Leben übernehmen. Du musst einsehen, dass du alleine verantwortlich für dein Leben bist und auch nur du alleine die Macht hast, Dinge zu verändern, die dir nicht passen.

Nimm deine derzeitige Situation vollkommen an, akzeptiere sie und dann leg von diesem Standpunkt aus die ersten Schritte fest.

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2. Lösungen finden

Was sind die eigentlichen Ursachen von Gewichtsproblemen? Und was ist deren Lösung? In beiden Fällen lautet die Antwort: deine Gewohnheiten!

Denn die Ursache sind eben jene unbewussten Muster, die dich immer wieder zum Kühlschrank treiben, die es dir so schwer machen dich zum Sport aufzuraffen … Diese Gewohnheiten sind es letztendlich, die du endgültig durchbrechen musst.

Bei einer Diät oder bei einem Sportprogramm, da versuchst du jedoch immer wieder gegen diese unbewussten Muster anzukämpfen. Doch deine Gewohnheiten sind ganz einfach stärker und durch diese permanenten Diäten, die Verbote, diese inneren Kämpfe gegen dein gewohntes Verhalten werden diese unbewussten Muster letztendlich sogar immer nur noch stärker.

Eigentlich musst du nämlich noch etwas tiefer gehen, denn wenn du beim Abnehmen immer nur auf deinen gesunden Menschenverstand setzt, dann reicht das auf Dauer ganz einfach nicht aus. Denn im Grunde werden wir vielmehr von unseren Gewohnheiten kontrolliert, als von unserem Verstand.

Tatsächlich bestimmt unser Unterbewusstsein nämlich zu ca. 90 % darüber, wie wir uns tagsüber fühlen, welche Gedanken wir haben und letztendlich auch, wie wir uns dann verhalten. Unser bewusstes Verhalten ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs. Mit Logik allein kommst du beim Abnehmen also nicht wirklich weit.

Gewohnheiten verändern

Um Gewohnheiten zu verändern, da musst du nämlich etwas behutsamer vorgehen. Du kannst nicht von heute auf morgen deinen kompletten Alltag auf den Kopf stellen, denn alles was dich jetzt stresst, das wird sich nicht wirklich langfristig bei dir durchsetzen können.

Gewohnheiten sollen dich nämlich eigentlich entlasten und das ist dann wiederum auch der Grund, warum dir eine Diät nicht wirklich dabei helfen kann deine Gewichtsprobleme endgültig zu lösen. Denn so eine Diät bedeutet ja immer zusätzlichen Stress. Und dieser Stress, der staut sich über die Zeit immer weiter in dir an, bis du dann irgendwann wieder entkräftet aufgibst.

Wenn du also wirklich dauerhaft abnehmen und eine tatsächliche Veränderung in deinen Gewohnheiten vorantreiben willst, dann musst du immer wieder in dich hinein horchen und fühlen, ob sich diese Veränderung tatsächlich positiv in deinem Alltag bemerkbar macht.

Denn wenn du merkst, dass sich diese Veränderung nicht wirklich gut für dich anfühlt, dann solltest du lieber einen Gang herunterschalten bzw. etwas an deiner Herangehensweise verändern, denn mit der Brechstange wirst du dir neue Gewohnheiten nicht erzwingen können.

Letztendlich muss es nämlich eigentlich nur Klick bei dir machen. Du musst Spaß an der Bewegung finden. Deine Umstellungen in deiner Ernährung müssen sich gut für dich anfühlen. Es darf kein ewiger Kampf sein, denn diese Kämpfe werden sonst immer wieder deine alten Gewohnheiten gewinnen.

3. Die Motivation steigern

Vor jeder Aktion steht eine Motivation. Und deine Aktion ist einfach das wichtigste! Denn was helfen dir all diese guten Vorsätze und Pläne, wenn du sie hinterher einfach nicht umsetzt?

Du musst also nicht nur wissen, wie du abnehmen kannst, du musst auch wirklich zu jedem Zeitpunkt genau wissen warum du etwas in deinem Leben verändern willst, denn sonst bist du früher oder später dann doch wieder bei deinem alten Verhalten. Du brauchst also ein richtig gutes Ziel und nicht nur so ein halbherziges „xyz-Kilos-in-abc-Wochen-Ziel“.

Mach dir immer wieder klar, warum du Dinge in deinem Leben verändern willst und stell es dir bildhaft vor, wie du dein Ziel dann irgendwann tatsächlich erreichst. Du willst abnehmen, um damit bestimmte sportliche Ziele zu erreichen. Du willst deine Ernährung verändern, um gesünder zu leben und dein Wohlbefinden zu steigern …

Du musst eine klare Vorstellung davon haben, warum du diese Veränderung wirklich vorantreiben willst und diese Vorstellung muss dich richtig „ziehen“.

Indem du dir dein Ziel nämlich immer wieder vor Augen führst, kannst du dein Unterbewusstsein sozusagen auf Erfolg programmieren. Denn wenn dich dieses innere Bild von dir in der Zukunft wirklich richtig motiviert, dann kannst du dich durch diese gezielten Gedanken und den damit verbundenen Gefühlen immer wieder in einen energetischen Zustand versetzen, der dich dann auch immer wieder dazu bringt, dein altes Verhalten abzulegen.

Die größte Hürde beim Abnehmen: dein Selbstbild

Das wohl größte Problem, das ich lange hatte und auch immer wieder bei anderen sehe, ist der fehlende Glaube an sich selbst. Denn wenn man nicht felsenfest an sich und sein Ziel glaubt, dann ist es auch in der Realität nahezu unmöglich, dieses Ziel zu erreichen.

Man erwartet es ja quasi schon von sich selbst wieder einzubrechen und hält dann auch permanent nach Situationen Ausschau, die dieses negative Selbstbild untermauern. „Wusste ich’s doch. Ich werde es einfach nie schaffen.“ …

Wenn du also das nächste Mal wieder merkst, wie dich Selbstzweifel überkommen, dann versuche doch einfach mal, dem ganzen frühzeitig einen Riegel vorzuschieben und einfach mal bewusst positiv über dich zu denken.

Trainiere dir wirklich eine positivere Sichtweise an, denn diese Eigenschaft macht häufig den entscheidenden Unterschied aus. Mach dir ganz einfach immer wieder klar: Es sind nur deine subjektiven Gedanken über dich selbst. Es bringt dich keinen Zentimeter weiter, wenn du negativ über dich denkst und statt dich permanent selbst fertigzumachen, könntest du genauso gut positiv über dich und dein Vorhaben denken.

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Abnehmen mit der richtigen Einstellung

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist es zu denken, dass Abnehmen besonders schwerfallen muss. Die meisten schinden sich dabei ja geradezu im Fitnessstudio oder gönnen sich von nun an gar nichts mehr. Doch das geht dann halt meistens nicht lange gut und häufig sogar irgendwann komplett nach hinten los.

Die meisten scheitern nämlich noch nicht einmal an der falschen Taktik (obwohl viele zusätzlich auch noch die falsche Technik anwenden …). Sie scheitern nämlich in erster Linie schon beim Durchhalten.

Irgendwann gibt man sich nämlich immer wieder geschlagen und unbewusst passiert dabei Folgendes. Man speichert für sich ab:

  1. Ich werde es einfach nie schaffen und
  2. Abnehmen ist verdammt schwer!

Zwei Schlussfolgerungen, die es beim nächsten Versuch dann auch nicht wirklich leichter machen. Wenn es dazu überhaupt noch kommt.

Was dich hingegen wirklich weiter bringt, ist eine möglichst einfache Umstellung. Du solltest möglichst effektiv abnehmen und dich dabei sogar besser fühlen, den Stress möglichst vermeiden …

Und anstatt dir die Chips komplett zu verbieten, solltest du dich viel lieber mal fragen, ob es dir danach wirklich besser geht? Du solltest dich fragen, ob dir Bewegung nicht eigentlich auch heute schon gut tut.

Indem du nämlich diese negativen Verknüpfungen zum Abnehmen auflöst und eine bewusstere Lebensweise nicht weiter als harte Arbeit ansiehst, dann können sich nämlich tatsächlich neue Gewohnheiten bei dir bilden und eine dauerhafte Veränderung bei dir stattfinden. Du veränderst dein tagtäglich Verhalten aus einer tiefen inneren Überzeugung und nicht weil du es eben tun musst, um dein Wunschgewicht zu erreichen.

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Abnehmen mit mentalem Training

Es gibt wohl nichts Wirkungsvolleres als eine starke Vision, um ein Ziel zu erreichen. Denn wenn du ein klares Ziel vor Augen hast und dieses auch nie aus den Augen verlierst, dann hast du einen solchen starken inneren Motivator, dass dich dieses innere Bild sozusagen zu deinem Erfolg hin trägt.

Und deswegen hatte ich auch vorhin schon gesagt, dass du ganz genau wissen musst, warum du eigentlich abnehmen willst. Du brauchst nämlich etwas, dass dich richtig motiviert. Dich am Ball bleiben lässt.

Denn wenn du gerade noch kein glasklares Bild vor Augen hast, wo du eigentlich hin willst und was du dir vom Abnehmen tatsächlich versprichst, dann wird es schwer dieses Ziel auch tatsächlich bis zum Schluss zu verfolgen.

Deswegen mein Tipp an dich: Finde heraus, was dich wirklich antreibt. Hab ein klares Ziel vor Augen und dann visualisiere dieses Bild täglich. Es wird sich unbewusst bei dir einprägen und letztendlich auch auf dein tagtägliches Handeln abfärben.

Finde heraus, was dich wirklich antreibt, warum du unbedingt abnehmen willst. Ohne ein solches glasklares Bild vor Augen fehlt dir nämlich ganz einfach die nötige Zielstrebigkeit.

Und bitte unterschätze diesen Punkt nicht! In den meisten Fällen steckt nämlich hinter dem Ziel abzunehmen noch ein viel tieferes Ziel. Der Wunsch nach mehr Ansehen, Erfolg, einer Beziehung …

Überleg dir, was du dir im tiefsten Inneren vom Abnehmen versprichst und dann nutze diese grundlegenden Bedürfnisse, indem du dir immer wieder diese eigentlichen Ziele vor Augen führst.