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Glaubenssätze auflösen

Negative Glaubenssätze auflösen in 3 einfachen Schritten

Wenn die Einstellung nicht stimmt, dann stimmt rein gar nichts! Doch oft halten sich viele durch negative Glaubenssätze selbst zurück. Wie du diese negativen Glaubenssätze erkennen und endlich auflösen kannst, das erfährst du hier in diesem Artikel …

Dein Glauben an dich und deine Fähigkeiten ist das Fundament für JEDEN späteren Erfolg! Du sagst dir: „Ich schaff das!“ Oder „Es ist unmöglich.“ Und genau dieser kleine Unterschied entscheidet dann hinterher tatsächlich über deinen Erfolg oder Misserfolg.

Diese meist unbewussten Gedanken also zu erkennen und zu lernen mit ihnen umzugehen ist so ziemlich das Wichtigste, was du jemals erlernen kannst.

Denn wenn du deine negativen Glaubenssätze erkennst, sie dir bewusst machst und siehst, wie sehr du dich dadurch blockierst, dann kannst du sie schließlich auch auflösen und sie durch positive Glaubenssätze ersetzen.

Deine Glaubenssätze bestimmen dein Leben!

Glaubenssätze sind unsere inneren Einstellungen, Sicht- und Denkweisen. Durch sie sehen wir die Welt also aus unserem ganz persönlichen Blickwinkel und so bestimmen sie ganz maßgeblich unser Leben.

Doch kaum jemand fragt sich einmal ernsthaft, welche möglicherweise fehlerhaften Glaubenssyteme man da so tagtäglich mit sich rum trägt. Man wundert sich anschließend nur, warum scheinbar alles schief läuft und man das Unglück permanent anzieht.

Das ist jedoch weniger ein Problem der äußeren Umstände. Es ist vielmehr ein Problem der Wahrnehmung.

Je nachdem, welche Glaubenssätze du nämlich so mit dir rum trägst, nimmst du auch deine Realität auf deine ganz persönliche Weise wahr. Deine Glaubenssätze bestimmen deine Wahrnehmung und deine Wahrnehmung bestimmt anschließend auch immer wieder dein Verhalten.

Du solltest also gar nicht mehr groß versuchen, dein Verhalten krampfhaft zu ändern. Das, was sich nämlich tatsächlich bei dir verändern muss, wenn du dauerhaft dein Verhalten verändern willst, sind deine Glaubenssätze. Diese entscheiden letztendlich über deine Sichtweise und genau nach der wirst du immer wieder handeln!

Beispiele für Glaubenssätze

Beispiele für sehr allgemeine Glaubenssätze sind zum Beispiel solche Ansichten:

  • „Die Erde ist eine Kugel.“
  • „Schnee ist kalt.“
  • „Feuer ist heiß.“
  • „Regen ist nass …“

Dies sind weitverbreitete Glaubenssätze, die dir fast jeder so bestätigen würde. Wir haben sie alle in der Schule gelernt oder eben auch schon am eigenen Leib erfahren.

Aber auch jene „Fakten“, die du über dich selbst oder andere zu wissen glaubst, zählen dazu.

Negative Glaubenssätze Beispiele:

  • „Männer sind Schweine.“
  • „Frauen können nicht einparken.“
  • „Ich habe die Veranlagung dazu dick zu sein.“
  • „Ich bin unsportlich.“

Solche Glaubenssätze, die eine sehr subjektive Sichtweise vertreten hat man sich im Laufe seines Lebens eher unbewusst angeeignet. Man hat sie entweder unbewusst aus seinem Umfeld übernommen oder auch aus bestimmten prägenden Erfahrungen für sich abgespeichert. Vieles davon hat sich schon in den frühen Kindheitsjahren bei uns abgespeichert und sich seit dem immer mehr in uns manifestiert.

Und Glaubenssätze sind nicht unbedingt immer schlecht. Sie geben uns in gewisser Weise Halt, Sicherheit und helfen uns dabei, sich in der Welt zurechtzufinden. Andererseits können uns limitierende Glaubenssätze aber auch beträchtlich einschränken und nehmen uns so die Chance auf jede Form von Wachstum und Veränderung.

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Glaubenssätze hinterfragen

Hast du deine Glaubenssätze schon mal ernsthaft hinterfragt? Wir übernehmen nämlich häufig unbewusst Dinge aus unserem Umfeld und tragen sie dann unser Leben lang mit uns herum, ohne sie dabei jemals ernsthaft zu hinterfragen. Doch nicht alles, von dem wir uns so sicher scheinen, muss auch zwingend wahr sein.

Im Grunde können wir uns nämlich bei rein gar nichts absolut sicher sein. Vor ein paar Hundert Jahren glaubte noch die gesamte Menschheit, die Welt sei keine Kugel, sondern eine Scheibe. Jeden, den man damals gefragt hätte, hätte dir das so bestätigt.

Worauf ich damit hinaus will: Selbst allgemeingültige Glaubenssätze sind immer nur eine Momentaufnahme. Selbst sie sind nichts, was in Stein gemeißelt wäre. Auch sie entsprechen immer nur dem derzeitigen Wissensstand und der allgemeinen Meinung.

Wenn nun jedoch selbst bei Denkweisen, die dir jeder andere so bestätigen würde, eigentlich keine endgültige Garantie auf Richtigkeit besteht. Solltest du dir dann nicht vielleicht auch noch mal bei dem einen oder anderen persönlichen Glaubenssatz die Möglichkeit geben, ihn zu hinterfragen?

Unbewusstes an die Oberfläche holen

Viele unserer Glaubenssätze übernehmen wir einfach unbewusst aus unserem Umfeld, ohne sie jemals kritisch zu hinterfragen. Du denkst vielleicht, du wärst unsportlich, weil du im Sportunterricht nie wirklich gut abgeschnitten hast oder jemand mal eine entsprechende Äußerung gemacht hat. Vielleicht denkst du auch niemals abnehmen zu können, weil deine letzten Versuche immer wieder gescheitert sind …

Vieles, was du zurzeit jedoch noch als absolut gegeben und unumstößlich ansiehst, siehst du in einiger Zeit vielleicht schon wieder ganz anders. Du solltest dir also zumindest einmal die Möglichkeit geben, über deinen Schatten zu springen und deine Sichtweise zu ändern.

Was sind zum Beispiel deine Glaubenssätze zum Thema Abnehmen? Was meinst du alles über das Abnehmen zu wissen? Aber auch: Wie stufst du dich und deine Chancen ein?

Nimm dir dazu am besten tatsächlich einmal einen Zettel zur Hand und schreib dir all diese unbewussten Glaubenssätze, die dich behindern auf. Führ dir deine unbewussten Glaubenssätze einmal vor Augen. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

  • „Kohlenhydrate sind schlecht.“
  • „Ich muss Sport treiben.“
  • „Ich darf nicht über 1500 Kilokalorien am Tag kommen.“

Persönliche Glaubenssätze könnten zum Beispiel so aussehen:

  • „Ich bin willensschwach.“
  • „Ich bin unsportlich.“
  • „Beim Abnehmen werde ich immer wieder rückfällig.“

Sollte deine Liste anschließend tatsächlich so, oder so ähnlich aussehen, dann wirst du jetzt wahrscheinlich auch selbst das Problem sehen. Innere Monologe wie „ich bin zu schwach zum Abnehmen“, sind nämlich wahre Erfolgs-Killer.

Aber auch bei all deinem „Wissen“, dass du dir im Laufe der Zeit zum Thema Abnehmen angeeignet hast, solltest du dich einmal fragen, inwieweit dir dieses Wissen letztendlich denn wirklich weitergeholfen hat. Du könntest dich zum Beispiel einmal fragen, was dir all deine Verbote und Essensvorschriften bis jetzt gebracht haben.

Haben sie dich tatsächlich zu deinem Ziel geführt? Kennst du überhaupt irgendjemanden, der mit diesen Ansichten langfristig erfolgreich war?

Hier stellt sich nämlich im Grunde auch immer die Frage nach „der Welt als Scheibe“. Auch dies hätte dir vor ein paar Hundert Jahren noch jeder bestätigt. Die Wahrheit sieht trotzdem ganz anders aus …

Glaubenssätze auflösen – 3 Schritte-Plan

Anstatt dir immer wieder neue Abnehm-Techniken oder andere „äußere“ Methoden zu suchen, solltest du stattdessen damit anfangen, deine wahren Probleme im Inneren zu lösen.

Indem du deine negativen Glaubenssätze auflöst, setzt du nämlich eine Kettenreaktion in Gang, die deine Probleme tatsächlich an der „Wurzel“ löst. Du wirst dein destruktives Verhalten Stück für Stück ablegen und kannst so deine Gewichtsprobleme endgültig lösen.

Glaubenssätze TestSchritt 1 – Werde bewusster

Sehr viele unserer Glaubenssätze haben wir schon im Kindesalter übernommen. Um diese nun jedoch wieder loszuwerden, da muss man sich ihnen natürlich zunächst einmal bewusst werden.

Im ersten Schritt soll es also darum gehen, diese negativen Glaubenssätze zunächst einmal an die „Oberfläche“ zu holen. Sie sind meist tief im Unterbewusstsein verankert und laufen dort größtenteils vollkommen unbewusst ab.

Nimm dir dazu am besten auch noch einmal deine Liste von zuvor zur Hand und schreib dir alles auf, was dir dabei in den Sinn kommt. Schon alleine dieses Bewusstmachen deiner unbewussten Muster hilft nämlich letztendlich immens dabei, diese negativen Glaubenssätze loszulassen.

Schritt 2 – Glaubenssätze hinterfragen

Im zweiten Schritt soll es nun darum gehen, diese Glaubenssätze einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nimm dazu wieder deine Liste und überlege dir:

  • Woher stammen diese Glaubenssätze überhaupt?
  • Sind sie von dir oder hast du sie nur irgendwann von jemand anderem übernommen?
  • Gibt es irgendwelche Beweise dafür?
  • Inwieweit hat dir dieses Denken weitergeholfen?
  • Und wer sagt überhaupt, dass das stimmt?

Oft wirst du dabei feststellen, dass viele deiner Glaubenssätze einer solchen Untersuchung überhaupt nicht standhalten. Manchmal reicht da auch schon eine einzige unbedachte Äußerung, die sich tief in deinem Unterbewusstsein einbrennt und sich seitdem in deinem Kopf breitgemacht hat.

Vielleicht hat dir mal jemand gesagt, dass du unsportlich bist. Und selbst wenn du denkst, dass dich diese Aussage in diesem Moment gar nicht so tief getroffen hat, so kann dennoch sein, dass du untergründig immer noch davon beeinflusst wirst.

Schritt 3 – Glaubenssätze auflösen

Wenn du zum Beispiel den Glaubenssatz „Ich werde es nie wirklich schaffen abzunehmen“ in dir hast. Dann könntest du nun ganz einfach einmal bewusst die Sache anders sehen.

Du kannst dir zunächst einmal vorstellen, wie es wohl wäre, diesen Glaubenssatz nicht zu haben. Wenn du von nun an diesen Glaubenssatz einfach loslassen würdest, wie würdest du dann deine Chancen auf Erfolg einschätzen? Du musst dir im Grunde einfach nur immer wieder bewusst machen, dass dieser Glaubenssatz ja eigentlich nur das ist, was er ist: Ein Gedanke!

Er hat sich aus irgendeinem Grund tief in dir manifestiert. Du hast diesen Gedanken zwar unbewusst gewählt, doch nun hast du die Wahl. Du kannst wählen, wie du über dich und dein Vorhaben in Zukunft denken willst. Wenn du deine unbewussten Gedanken beobachtest, dann hast du den nötigen „Abstand“ und kannst dich deswegen auch von ihnen distanzieren.

Wenn dir erst einmal klar wird, dass du dir eigentlich einfach nur unbewusst selbst im Weg gestanden hast, dann kannst du von nun an genau dort ansetzen. Du musst anfangen, deine Probleme im Inneren zu lösen, denn dadurch werden sich auch deine äußeren Probleme auflösen.

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Glaubenssätze ersetzen

Wie kann man sich positive Glaubenssätze aneignen? Ist dies überhaupt möglich?

Nun ja. Es ist durchaus möglich. Den Fehler, den du dabei jedoch unbedingt vermeiden solltest, ist folgender. Versuche nicht, dich gegen deine negativen Gedanken zu wehren. Es würde tatsächlich nämlich alles nur schlimmer machen! Jeden Gedanken, den du ablehnst, der wird nämlich ganz einfach nur stärker.

Es ist ein wenig widersprüchlich, doch wenn du deine negativen Gedanken auflösen willst, dann musst du sie zunächst einmal akzeptieren. Erst dann kannst du sie nämlich endgültig loslassen.

Wenn du nun also diesen Gedanken hast, dann lässt du ihn dadurch am schnellsten wieder los, indem du ihn „anschaust“, ohne ihn irgendwie zu bewerten. Versuch es jetzt sofort einmal aus. Beobachte einmal genau deine derzeitigen Gedanken. Denn wenn du dies tust, dann wirst du feststellen, dass augenblicklich „Ruhe herrscht“.

Das eigentliche Problem mit unseren unbewussten Gedanken und Gefühlen ist nämlich im Grunde immer nur das, dass wir ihnen einfach so das Feld überlassen. Wenn du einfach nur wahrnimmst, was gerade ist, dann hast du überhaupt kein Problem!

Es ist diese Identifikation mit deinen Gedanken, Gefühlen und Glaubenssätzen, die überhaupt erst das Problem erschafft.

Solange du in dem „Film“ gefangen bist, da kannst du nämlich gar nicht anders, als dich genau nach diesem unbewussten Muster zu verhalten.

Der Trick: Du wirst dir immer wieder deiner unbewussten Gedanken und Gefühle bewusst und kannst dann von dieser „Warte“ aus Einfluss nehmen.

Du kannst beispielsweise auch deine Liste mit den negativen Glaubenssätzen von gerade nehmen und dir nun zu jedem dieser Sätze einen passenden entgegengesetzten positiven Glaubenssatz überlegen. Nimm dir einen anderen Zettel und schreib sie dir tatsächlich auf.

Streiche so jeden negativen Glaubenssatz von deiner Liste und halte dich von nun an nur noch an deine positiven Glaubenssätze.

Unterstreichen kannst du dieses Ritual auch noch, indem du deine negativen Glaubenssätze nicht nur streichst, sondern den Zettel anschließend sogar wegwirfst, verbrennst … So ein physischer Akt kann dem Ganzen nämlich noch einmal etwas mehr Nachdruck verleihen.

Den Zettel mit deinen neuen positiven Glaubenssätzen kannst du dir nun auch noch sichtbar aufhängen und ihn dir täglich durchlesen. Alleine schon dadurch, dass du dich tagsüber in dieser anderen Weise siehst, kannst du nämlich tatsächlich schon dein Unterbewusstsein ein Stück weit „umprogrammieren“.

Führe dir also deine positiven Glaubenssätze immer wieder vor Augen. Du wirst merken, es wird sich auf dein tagtägliches Verhalten abfärben.

Mehr Informationen und praktische Methoden, womit du dein Unterbewusstsein auf Erfolg programmieren kannst, findest du auch hier im kostenlosen Online-Kurs:

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