Glaubenssätze auflösen

Negative Glaubenssätze auflösen – selbstgemachte Ketten sprengen!

Wenn die Einstellung nicht stimmt, dann stimmt gar nichts!

Dein Glauben an dich und deine Fähigkeiten ist im Grunde das Fundament für jeden späteren Erfolg. Wenn du zunächst einmal deine negativen Glaubenssätze erkennst und dir eine positivere Sichtweise antrainierst. Dann löst du dadurch deine Probleme sozusagen an der Wurzel und dir stehen auf einmal ganz neue Möglichkeiten offen!

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind unsere inneren Einstellungen, Sicht- und Denkweisen. Durch sie sehen wir die Welt aus unserem ganz persönlichen Blickwinkel. Je nachdem welche du davon mit dir rumträgst, nimmst du die Realität auf deine ganz eigene Weise wahr und verhältst dich auch dementsprechend.

Glaubenssätze Beispiele:

  • Die Erde ist eine Kugel.
  • Schnee ist kalt.

Das sind Beispiele für sehr allgemein gültige, weitverbreitete Glaubenssätze. Wir haben sie alle in der Schule gelernt oder schon am eigenen Leib erfahren. Aber auch jene „Fakten“, die du über dich selbst oder andere zu wissen glaubst, zählen dazu.

Negative Glaubenssätze Beispiele:

  • „Männer sind Schweine.“
  • „Frauen können nicht einparken.“
  • „Ich habe die Veranlagung dazu dick zu sein“
  • „Ich bin unsportlich“

Solche Glaubenssätze, die eine sehr subjektive Sichtweise vertreten hat man sich im Laufe seines Lebens eher unbewusst angeeignet. Man hat sie entweder unbewusst aus seinem Umfeld übernommen oder aus bestimmten Erfahrungen für sich abgespeichert. Vieles davon hat sich schon in den frühen Kindheitsjahren bei uns eingeprägt und sich seit dem immer mehr in uns manifestiert.

Glaubenssätze sind nicht immer schlecht. Sie geben uns in gewisser Weise Halt und Sicherheit. Sie helfen uns dabei, uns in der Welt zurechtzufinden. Andererseits können uns limitierende Glaubenssätze auch beträchtlich einschränken. Wenn man an Bestimmte zu sehr festhält und sich keine andere Sichtweise mehr offenhält. Dann nimmt man sich dadurch nämlich auch gleichzeitig die Chance auf jede Form von Wachstum und Veränderung!

Glaubenssätze hinterfragen

Hast du deine Glaubenssätze schon mal hinterfragt? Wir übernehmen häufig unbewusst Dinge aus unserem Umfeld und tragen sie unser Leben lang mit uns herum, ohne sie dabei jemals ernsthaft zu hinterfragen. Doch nicht alles, von dem wir uns so sicher scheinen, muss auch zwingend wahr sein.

Im Grunde können wir uns nämlich bei gar nichts absolut sicher sein! Vor ein paar Hundert Jahren glaubte noch die gesamte Menschheit, die Welt sei keine Kugel, sondern eine Scheibe. Jeden, den man damals gefragt hätte, hätte dir das so bestätigt.

Worauf ich damit hinaus will: Selbst allgemeingültige Glaubenssätze sind immer nur eine Momentaufnahme. Selbst sie sind nichts, was in Stein gemeißelt wäre. Auch sie entsprechen immer nur dem derzeitigen Wissensstand und der allgemeingültigen Meinung.

Wenn jedoch selbst bei Denkweisen, die dir jeder andere bestätigen würde, keine endgültige Garantie auf Richtigkeit besteht. Solltest du dir dann nicht vielleicht auch noch mal bei dem einen oder anderen persönlichen Glaubenssatz die Möglichkeit geben, ihn zu hinterfragen?

Unbewusstes an die Oberfläche holen

Viele unserer Glaubenssätze übernehmen wir einfach unbewusst aus unserem Umfeld, ohne sie jemals kritisch zu hinterfragen. Du denkst vielleicht, du wärst unsportlich, weil du im Sportunterricht nie wirklich gut abgeschnitten hast. Vielleicht hat mal jemand eine entsprechende Äußerung gemacht? Vielleicht denkst du auch niemals abnehmen zu können, weil deine letzten Versuche immer wieder gescheitert sind …

Vieles was du zurzeit noch als absolut gegeben und unumstößlich ansiehst, siehst du aber vielleicht in einiger Zeit schon wieder ganz anders. Du solltest dir also zumindest einmal die Möglichkeit geben, über deinen Schatten zu springen und einer anderen Sichtweise gegenüber offenzubleiben.

Was sind deine Glaubenssätze zum Thema Abnehmen? Was meinst du alles über das Abnehmen zu wissen? Aber auch: Wie stufst du deine Chancen ein, erfolgreich dein Ziel zu verfolgen?

Nimm dir dazu am besten zwei Zettel und einen Stift zur Hand und schreib es dir tatsächlich einmal auf. Führ dir deine unbewussten Glaubenssätze einmal vor Augen. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

Was ich über das Abnehmen weiß

  • „Kohlenhydrate sind schlecht.“
  • „Ich muss Sport treiben.“
  • „Ich darf nicht über 1500 Kilokalorien am Tag kommen.“

Darunter oder auf einem weiteren Blatt Papier, kannst du dir nun auch noch eine Liste zu deinen Glaubenssätzen machen, die deine Person betreffen.

So sehe ich mich

  • „Ich bin willensschwach.“
  • „Ich bin unsportlich.“
  • „Beim Abnehmen werde ich werde immer wieder rückfällig.“

Sollten deine Listen tatsächlich so, oder so ähnlich aussehen, dann wirst du wahrscheinlich einsehen, dass hier irgendwas nicht stimmt. Innere Monologe wie „ich bin zu schwach zum Abnehmen“, sind nämlich pures Gift beim Abnehmen.

Aber auch bei all deinem „Wissen“, dass du dir im Laufe der Zeit zum Thema Abnehmen angeeignet hast, solltest du dich einmal fragen, inwieweit dir dieses Wissen letztendlich wirklich weitergeholfen hat. Du könntest dich zum Beispiel einmal fragen, was dir all deine Verbote und Essensvorschriften bis jetzt gebracht haben.

Glaubenssätze verändern in 3 Schritten

Anstatt dir immer wieder neue Abnehmtechniken oder andere äußere Methoden anzueignen, solltest du stattdessen damit anfangen deine wirklichen Probleme einmal ganz wo anders zu suchen! Mit der nachfolgenden Anleitung sollst du dir deiner negativen Glaubenssätze nicht nur zunächst einmal bewusst werden.  Letztendlich kannst du sie dadurch sogar auflösen bzw. durch positive Glaubenssätze ersetzen.

Schritt 1 – Werde bewusster

Sehr viele unserer Glaubenssätze haben wir schon im Kindesalter übernommen. Um diese limitierenden Glaubenssätze verändern oder loswerden zu können, musst du ihnen natürlich zunächst einmal bewusst werden.

Im ersten Schritt soll es also zunächst einmal darum gehen, deine negativen Glaubenssätze an die „Oberfläche“ zu holen. Sie sind meist tief in deinem Unterbewusstsein verankert und laufen dort größtenteils untergründig ab. Zunächst einmal solltest du also ein wenig in dich hineinhorchen, „sehen“ welche Gedanken da in dir vorgehen und welche Gefühle sie dir dir hervorrufen.

Nimm dir dazu am besten die zwei Listen von zuvor und schreib dir alles auf, was dir dabei in den Sinn kommt. Versuch dabei so genau und ehrlich wie möglich mit dir zu sein. Denn schon alleine dieses Bewusstmachen deiner unbewussten Muster hilft dir sehr dabei, diese Muster letztendlich zu durchbrechen.

Schritt 2 – Glaubenssätze hinterfragen

Im zweiten Schritt soll es nun darum gehen diese Glaubenssätze einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nimm dazu wieder deine Listen und überlege dir: Woher stammen diese Glaubenssätze überhaupt? Sind sie von dir oder hast du sie nur irgendwann von jemand anderem übernommen?

Inwieweit hat mir dieses Wissen überhaupt schon mal weitergeholfen? Wer sagt überhaupt, dass das stimmt?

Oft wirst du dabei feststellen, das viele deiner Glaubenssätze einer solchen Untersuchung nicht standhalten. Manchmal reicht da auch schon eine einzige unbedachte Äußerung, die sich tief in deinem Unterbewusstsein einbrennt und seitdem in deinem Kopf herumspukt.

Vielleicht hat dir mal jemand gesagt, dass du unsportlich bist. Und selbst wenn du denkst, dass dich diese Aussage in diesem Moment gar nicht so tief getroffen hat. Es kann durchaus sein, dass dich untergründig dieser Spruch noch immer beschäftigt.

Schritt 3 – Glaubenssätze auflösen

Wie geht man nun jedoch mit Glaubenssätzen um, die trotz ausgiebiger Untersuchung sich nicht wirklich entkräftigen lassen? Wenn du zum Beispiel einen Glaubenssatz wie: „Ich werde es nie wirklich schaffen abzunehmen“, in dir findest. Dann kannst du zunächst einmal damit anfangen, dir die Möglichkeit zu geben, die Sache mal etwas anders zu sehen.

Du kannst dir nun einfach mal vorstellen, wie es wohl wäre, diesen Glaubenssatz nicht zu haben. Wenn du von nun an, diesen Glaubenssatz einfach loslassen würdest, wie würdest du dann deine Chancen auf Erfolg einschätzen? Du musst dir im Grunde einfach immer wieder nur darüber bewusst werden, dass dieser Glaubenssatz ja eigentlich nur das ist, was er ist. Ein Gedanke.

Er hat sich aus irgendeinem Grund in dir manifestiert. Du hast diesen Gedanken zwar unbewusst gewählt, doch nun hast du die Wahl. Du kannst wählen, wie du über dich und dein Vorhaben denken willst. Wenn dir erst einmal klar wird, dass du dir die meiste Zeit einfach nur unbewusst selbst im Weg stehst, dann eröffnen sich gleichzeitig auch viele neue Möglichkeiten, deine Probleme aus dem Weg zu schaffen.

Glaubenssätze ersetzen

Bisher ging es nur darum, wie du deine negativen Glaubenssätze ablegen kannst. Gleichzeitig solltest du jedoch auch aktiv damit anfangen, dir bewusst positive Glaubenssätze anzueignen. Du solltest damit anfangen dir aktiv ein positiveres Selbstbild aufzubauen.

Wie schon erwähnt, ist der Glauben an dich und deine Fähigkeiten, deine sogenannte Selbstwirksamkeitserwartung, ein Grundpfeiler für deinen späteren Erfolg. Und es gibt durchaus Möglichkeiten sein Selbstvertrauen zu steigern.

Viele unserer Glaubenssätze übernehmen wir unbewusst aus unserem Umfeld. Das Umfeld, in dem man sich aufhält, hat also einen großen Einfluss auf uns und unsere Glaubenssätze. Du solltest also versuchen dir bewusst das Umfeld zu suchen, das dich der Erreichung deiner Ziele näher bringt.

Vorbilder

Eine sehr gute Methode die eigene Selbstwirksamkeitserwartung zu steigern ist es sich passende Vorbilder zu suchen, die dich inspirieren und mitziehen können. Bewusst oder unbewusst modellieren wir das Verhalten der Menschen in unserer Umgebung nach. Versuche dich also möglichst mit Menschen zu umgeben, die dein Ziel schon erreicht haben und schau dir das eine oder andere bei ihnen ab.

Besonders gut funktioniert dies, wenn du dich mit deinen Vorbildern identifizieren kannst. Du solltest dir am besten sagen können: „Wenn der- oder diejenige das kann, dann kann ich das auch!“

Aber auch unbewusst wird sich vieles bei dir abfärben. Man könnte fast sagen, dass man selbst nur der Durchschnitt der 5 Personen ist, mit denen man seine meiste Zeit verbringt.

Ermutigung

Auch Menschen, die dich in deinem Vorhaben immer wieder ermutigen, können dir dabei helfen den Glauben an dich zu stärken. Menschen, die dich jedoch davon abbringen wollen oder dich schlechtreden, solltest du hingegen tunlichst meiden. Umgib dich am besten Personen, vor denen du Respekt hast und die dich immer wieder darin bestärken deine Ziele weiterzuverfolgen.

Gelassenheit

Herausforderungen gehen immer mit einer gewissen Anspannung einher. Es ist so, wie wenn du auf einmal aus dem Publikum gezogen wirst und vor einer großen Menschenmenge auf die Bühne gebeten wirst. Dein Herz fängt an zu rasen und in deinem Kopf spielen sich sofort die schlimmsten Horrorszenarien ab, wie du dich bis auf die Knochen blamierst.

Wenn du es nicht gerade gewohnt bist, vor so vielen Menschen aufzutreten, versetzt sich dein Körper in erhöhte Alarmbereitschaft. Und an sich ist dieser Stress, der dadurch in dir ausgelöst wird, nichts Schlechtes. Durch ihn bist du auf einmal hellwach und fokussiert.

Problematisch wird das Ganze jedoch dann, wenn man sich in diese Alarmbereitschaft reinsteigert, bis sie einen letztendlich sogar blockiert. In diesem Fall hilft dir diese Alarmbereitschaft nicht mehr weiter, sondern führt zum Gegenteil, du wirst handlungsunfähig. Was dir in dieser Situation wirklich weiterhelfen würde, wäre eine gewisse Gelassenheit.

Einstellung

Was sich also im Grunde verändern muss, ist deine Einstellung. Herausforderungen sollten in dir zwar eine gewisse Anspannung und Aufmerksamkeit hervorrufen, sie sollten dich jedoch nicht lähmen. Wenn dir bewusst wird, dass Stress dir eigentlich nur dabei helfen soll, die anstehende Aufgabe zu meistern und dir auch eigentlich nichts wirklich Schlimmes dabei passieren kann, dann lässt sich diese Herausforderung letztendlich auch deutlich einfacher meistern.

Und diesen Fokuswechsel kann man nun nicht nur auf theoretisch mögliche Situationen in der Zukunft anwenden. Auch zurückliegende Ereignisse aus deinem Leben solltest du noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Vielleicht kannst du dem einen oder anderen „Rückschlag“ in deinem Leben mittlerweile auch noch etwas Gutes abverlangen, wenn du ihn im Zusammenhang des großen Ganzen betrachtest.

Deine Glaubenssätze bestimmen dein Leben

Deine Glaubenssätze bestimmen dein Verhalten und deine Realität. Du verhältst dich immer so, wie du es von dir erwartest. Du denkst, du wirst nervös, wenn du vor vielen Menschen eine Rede halten musst und so wirst du es auch dabei.

Und dieser Glaubenssatz spiegelt sich dabei in deinem kompletten Verhalten wieder. Wie du sprichst, auf deine Körperhaltung …

Doch genauso verhält es sich mit deinen Glaubenssätzen bezüglich deines Gewichts. Du schätzt deine Selbstdisziplin für gering ein und denkst, du würdest schon bei der geringsten Versuchung schwach werden? Wenn ja, dann wird es schon alleine dadurch auch in der Realität immer schwerfallen, den süßen Sünden zu widerstehen.

Was du für dich innerlich als wahr empfindest, wird sich auch so im Äußeren manifestieren. Und dabei muss es noch nicht einmal so sein, dass andere dich genauso sehen würden und dich vielleicht sehr viel positiver beschreiben würden. Solange du für dich diesen Glaubenssatz hast, wirst du auch dementsprechend handeln.

Wenn du dich also intensiv mit deinen negativen Glaubenssätzen und deinem Selbstbild beschäftigst, dann wirst du beim Abnehmen nicht nur die größte Hebelwirkung erzielen, du wirst auch gleichzeitig deine Gewichtsprobleme an der Wurzel beseitigen.

Zwei Experimente führen zu einem Schluss

Verbote und der bestimmte Reiz:

Zum Thema Verbote gibt es eine sehr interessante Studie, die das Essverhalten von kleinen Kindern untersuchen sollte. Dabei wurde Kindern zunächst die freie Wahl gelassen, ob sie zu Obst oder lieber zu Süßigkeiten greifen wollten. Das Ergebnis aus diesem ersten Durchlauf war relativ ausgeglichen. Die Kinder aßen ungefähr zu gleichen Teilen Obst und Süßigkeiten.

Anschließend wurde den Kindern jedoch verboten von den Süßigkeiten zu essen und sie wurden ihnen weggenommen. Später, als dieses Verbot wieder aufgehoben wurde, wählten die Kinder durchschnittlich sehr viel häufiger die Süßigkeiten. Sie stopften sich teilweise regelrecht schnell mit Süßigkeiten voll, bevor sie ihnen wieder weggenommen würden.

Und wenn wir einmal ehrlich mit uns sind, dann erkennen wir solche Muster doch auch bei uns selbst. Verbotenes übt häufig einen gewissen Reiz auf uns aus.

Indem wir uns bestimmte Lebensmittel verbieten, machen wir diese gleichzeitig auch besonders interessant für uns.

Was traust du dir zu?

Bei einer anderen Studie, die mit Erwachsenen durchgeführt wurde, wurden die Kandidaten unter dem Vorwand ihre Geschmackswahrnehmung zu testen, dazu aufgefordert mehrere Stunden vor der Verkostung nichts zu essen. Anschließend wurden den Probanden zwei Teller hingestellt, einer mit Radieschen und einer mit Plätzchen. Eine Hälfte der Testpersonen durfte dann ausschließlich Radieschen, die andere nur Plätzchen „testen“.

Danach sollten beide Gruppen noch eine Konzentrations- und Geschicklichkeitsübung meistern, die jedoch eigentlich unlösbar war. Im Schnitt kam bei dieser Studie heraus, dass die Plätzchen-Gruppe länger versucht hatte, diese Aufgabe zu lösen, bevor sie schließlich aufgaben.

Anscheinend war die Gruppe, die zuvor schon den Plätzchen widerstehen musste, bereits durch diesen inneren Kampf zuvor geschwächt. Doch es gab noch einen sehr viel deutlicheren Zusammenhang, der mit dieser Studie aufgedeckt wurde. Die Testpersonen mussten zuvor einen Fragebogen ausfüllen, auf dem sie unter anderem ihre eigene Willensstärke auf einer Skala einschätzen sollten.

Diejenigen, die ihre eigene Willensstärke als hoch einschätzten, waren in beiden Testgruppen, diejenigen, die bei der Konzentrationsübung am längsten durchgehalten hatten. Einige von ihnen berichteten anschließend sogar, dass sie solche Herausforderungen sogar eher anspornen und sie in ihrem festen Glauben an sich bestärken würden.

Und auch dieses Phänomen wurde mittlerweile durch viele ähnliche Versuche untermauert. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen einer bestimmten Form des Selbstvertrauens, der sogenannten Selbstwirksamkeitserwartung und der Erreichung persönlicher Ziele. Der Glauben daran, ein Ziel aus eigener Kraft zu erreichen ist sozusagen der Grundbaustein für jeden späteren Erfolg.

Fazit

Was dir diese beiden Experimente verdeutlichen sollten, ist, dass du einerseits, den einen oder anderen Glaubenssatz in dir trägst, der dir letztendlich das Leben nicht unbedingt leichter macht. Andererseits sollte dir auch bewusst sein, dass dein Glauben an dich und deine Fähigkeiten ein entscheidender Faktor beim Umsetzen deiner guten Vorsätze ist. Dein Kopf oder eher gesagt dein Unterbewusstsein spielt also eine ganz entscheidende Rolle beim Abnehmen.

Und solche unbewussten Vorgänge sollte man nicht unterschätzen. Wir glauben häufig, wir hätten die Kontrolle über unsere Handlungen, doch tatsächlich bestimmt unser Unterbewusstsein größtenteils darüber, wo es lang geht. Unser bewusstes Handeln ist im Grunde nur die Spitze des Eisbergs.