einfach abnehmen ohne Stress

Einfach abnehmen ohne Stress

Einfach abnehmen – stressfrei? Wie soll das funktionieren?

Da hat man ja so schon tagsüber genug am Hals … Und dann auch noch nebenbei abnehmen?

Doch es ist nicht nur ein Zeitproblem. Der Stress an sich ist nämlich schon ein Problem! Tatsächlich ist Dauerstress sehr häufig sogar die Hauptursache von andauernden Gewichtsproblemen …

In diesem Artikel erfährst du, warum du dich beim Abnehmen nicht zusätzlich stressen solltest. Welche Prozesse bei andauerndem Stress in deinem Körper ausgelöst werden und warum du deinen derzeitigen Stresslevel eigentlich erst einmal reduzieren musst, damit du überhaupt effektiv abnehmen kannst!

Der Zusammenhang: Stress – Übergewicht

Stress ist tatsächlich ein großes Problem beim Abnehmen.

Nicht nur, dass man ja eh kaum noch die Zeit dafür findet, alles unter einen Hut zu bekommen: Job, Familie, Freunde …

Die Zeit für gesunde Ernährung und mehr Bewegung zu finden, wird immer schwerer.

Doch Dauerstress löst auch noch Prozesse in deinem Körper aus, die nicht nur die Gewichtszunahme fördern, sondern gleichzeitig auch noch den Fettabbau blockieren.

Eine direkte Verbindung zwischen Stress und Übergewicht ist mittlerweile auch schon wissenschaftlich erwiesen. Stress versetzt unseren Körper in einen Ausnahmezustand, in dem gleichzeitig das Hungergefühl gesteigert und der Fettabbau unterbrochen wird.

In der Kombination mit unserer Industriegesellschaft, in der wir an jeder Ecke geradezu mit „Nervennahrung“ bombardiert werden, ist es kein Wunder, dass ein Großteil der Bevölkerung mit Übergewicht zu kämpfen hat.

Doch Stress ist auch noch aus einem anderen Grund ein Auslöser für Übergewicht. Für viele Menschen ist Essen ein Ventil. Ein Ventil für Stress und andere negative Emotionen in ihrem Leben. Dass dabei eine Diät jedoch immer nur eine reine Symptombehandlung sein kann, ist eigentlich klar.

trotz Stress abnehmen

Die Volkskrankheit Stress

Laut einer Studie klagt jeder zweite Deutsche über Stress. Und das ist schon stark alarmierend! Denn ab und zu Mal Stress zu haben ist ja noch nicht das große Problem.

Zum Problem wird das ganze jedoch dann, wenn diese Phasen zum Dauerzustand werden. Stress wird beinahe als normal empfunden.

Und irgendwann wird Dauerstress zur Krankheit. Die üblichen Symptome sind:

  • Andauernde Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Überempfindlichkeit
  • Nervosität
  • Antriebslosigkeit
  • Kopfschmerzen

Und sehr viele leben mit solchen Symptomen über viele Jahre hinweg. Sie werden häufig schon gar nicht mehr wahrgenommen. Als Normalzustand akzeptiert.

Doch irgendwann schlägt sich der Dauerstress dann auch im Körper wieder. Und spätestens dann muss gehandelt werden. Angefangen mit leichten Schlafstörungen bis hin zum Burnout. Alles Probleme, die eigentlich schon viel früher hätten vermieden werden können.

Aber auch Übergewicht kann das Resultat von Dauerstress sein!

In einer groß angelegten Studie wurde vor Kurzem auch ein direkter Zusammenhang zwischen Stress, Übergewicht sowie Diabetes erkannt.

Einfach abnehmen + Stress, das passt nicht zusammen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch dazu später mehr …

abnehmen schnell und einfachWie der Körper auf Stress reagiert

Ähnlich wie beim Feuermelder gibt auch unser Körper bei Gefahr ein Signal ab. Es ist zwar kein schriller Alarmton, aber es kommt schon nah dran.

Auch dein Körper gibt ein „Signal“ ab, nämlich indem er das Stresshormon Cortisol ausschüttet. Und an sich ist es nicht schlimm, dass dieses Hormon ausgeschüttet wird. Es macht uns wach und aufmerksam.

Das Problem ist eben nur der Dauerstress. Er bringt den natürlichen Cortisol-Zyklus durcheinander. Und dann passiert Folgendes:

  • Der hohe Cortisolspiegel stört den Aufbau von Proteinen in deinem Körper, was zum Muskelabbau führt.
  • Es hemmt auch den Fettabbau und
  • steigert das Hungergefühl.

Ein permanent hoher Cortisolspiegel überlagert sozusagen andere Vorgänge im Körper. Die Rezeptoren in den Zellen werden blockiert … Der Körper arbeitet nicht mehr normal und die Gesundheit leidet darunter. So kann dadurch zum Beispiel auch irgendwann Diabetes entstehen.

Beim Typ 2 Diabetes entwickelt der Körper irgendwann eine Insulinresistenz. Die Zellen reagieren nicht mehr auf das Insulin. Das Insulin ist zwar im Körper vorhanden, aber er kann nichts mehr damit anfangen …

Die Rezeptoren in den Zellen werden durch das Cortisol blockiert. Das Insulin „schwimmt“ also im Grunde durch deinen Körper, aber findet keinen Platz mehr zum Andocken.

Die Folge ist ein zu hoher Insulinspiegel, weil das Insulin nicht richtig verarbeitet werden kann. Und dieser hat wiederum zur Folge, das weniger Fett aus den Fettzellen geschleust werden kann …

Es ist ein komplexes Zusammenspiel, das dich aber letztlich am Abnehmen hindern kann. Und es ist ein Problem, das sehr viele Menschen betrifft, denn sehr viele sind auf dem Weg zur Insulinresistenz.

Die Lösung: Neben der Reduzierung von Stress kann auch eine angemessene Low-Carb-Ernährung sinnvoll sein.

Eine kohlenhydratarme Ernährung kann dabei helfen, den Insulinspiegel wieder zu senken und das lässt letztendlich auch den Fettabbau wieder zu.

Stress steigert das Hungergefühl

Ein weiterer Nebeneffekt des hohen Cortisolspiegels: Das Hungergefühl wird gesteigert.

Denn nicht nur die Insulinrezeptoren werden durch das Cortisol blockiert, auch weitere Hormone werden dadurch aus dem Gleichgewicht gebracht.

  1. Leptin für das Sättigungsgefühl
  2. Ghrelin für das Hungergefühl

Unsere Fettzellen bilden das Hormon Leptin, um dem Gehirn zu signalisieren: „Ich bin satt.“

Durch den hohen Cortisolspiegel kommt dieses Signal dort jedoch nie an und so bleibt ein permanentes Hungergefühl.

Hinzu kommt, dass das Cortisol auch noch die Ghrelin-Ausschüttung erhöht. Das Hormon Ghrelin fördert das Hungergefühl.

Stress blockiert also das Hungergefühl und steigert sogar noch deinen Hunger.

entspannt abnehmenNervennahrung zum Betäuben

Nun gibt es zum einen das Stressproblem, aber zum anderen gibt es auch ein Problem damit, wie wir versuchen dieses Problem zu lösen.

Denn was isst man in stressigen Prüfungsphasen?

Schokolade …

Die Lebensmittelindustrie ist geradezu ein Meister darin, uns mit süchtig machenden Stresskillern zu versorgen.

Schokolade und Co. führen nämlich dazu, dass cortisolsenkende Glückshormone ausgeschüttet werden. Wir brauchen die Schokolade nur zu sehen, damit wir sozusagen high werden vor Glück.

Die schnellen Kohlenhydrate aus zuckerhaltigen Lebensmitteln lassen den Insulinspiegel nämlich rasant ansteigen. Das lässt den Cortisolspiegel kurzfristig sinken, was auch den Stress kurz abschwächt.

Doch der Zucker ist schnell verdaut und dann rutscht auch der Insulinspiegel wieder in den Keller. Der Cortisolspiegel steigt dann wieder, um den Blutzucker zu stabilisieren. Du bekommst wieder Hunger auf Süßes …

Es ist ein Teufelskreis, aus dem man nur schwer wieder raus kommt.

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Stress fördert Viszeralfett

Unter Dauerstress speichert dein Körper Fett bevorzugt als Viszeralfett ein.

Der Körper speichert nämlich das Fett entweder direkt unter der Haut, als subkutanes Unterhautfett oder als Viszeralfett, das unsere Organe umgibt. Und dieses Viszeralfett ist in zweierlei Hinsicht schädlich.

Zum einen begünstigt es genauso wie Cortisol Entzündungen, was indirekt auch den Fettabbau blockiert.

Zum anderen schränkt das Viszeralfett aber auch irgendwann die Funktion der Organe ein, weil es sie umhüllt.

Das Ziel: Einfach abnehmen – stressfrei

Wie du siehst, da sind viele komplexe Zusammenhänge am Werk, wenn wir gestresst sind.

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Stress und Übergewicht. Und da ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass so viele immer wieder beim Abnehmen scheitern.

  • Diäten erzeugen Stress.
  • Auch Sport wird von vielen mit Stress verbunden.
  • Stress wiederum steigert das Hungergefühl und blockiert den Fettabbau.

Ein Sachverhalt, der dich im Grunde permanent gegen Windmühlen ankämpfen lässt.

Die Einstellung macht’s

Sport und eine bewusstere Ernährung hilft dir beim Abnehmen – keine Frage.

Doch es kommt eben auch noch darauf an, mit welcher Einstellung du an die Sache herangehst.

Stressen sollte dich das Ganze eben nicht, denn sonst wird es ungleich schwerer.

stressfrei abnehmen

Den Stress verringern

Im Prinzip solltest du beim Abnehmen genau entgegen der allgemeinen Herangehensweise vorgehen.

Anstatt den Stress in deinem Leben durch eine Diät oder ein zusätzliches Sportprogramm noch weiter zu steigern, solltest du eigentlich erst einmal versuchen, deinen derzeitigen Stresslevel auf ein gesundes Maß zu senken.

Tatsächlich ist es nämlich sogar so: die alleinige Reduzierung von Stress erzielt langfristig bessere Resultate als jede Diät!

Zumindest eine Studie, die unterschiedliche Diätformen miteinander vergleichen sollte, kam zu diesem Ergebnis. Ein Ergebnis, das meine Erfahrungen absolut bestätigt.

Dein Kopf spielt eine entscheidende Rolle beim Abnehmen. Auch dort muss eine Veränderung stattfinden, denn sonst werden die Gewichtsprobleme immer wiederkehren.

Die eigentlichen Probleme, die es nämlich beim Abnehmen zu lösen gilt, sind die negativen Verknüpfungen zu Sport und einer bewussteren Ernährung.

Hier liegt die eigentliche Wurzel des Problems und genau dort solltest du beim Abnehmen auch ansetzen.

Einfach entspannt abnehmen

Klar, beim Abnehmen geht es darum, Fett zu verbrennen, Kalorien zu sparen, …

Und du wirst deine überschüssigen Pfunde auch nicht loswerden, indem du einfach entspannt mit der Chipstüte auf der Couch liegst.

Doch auch die Anmeldung im Fitnessstudio, das Kalorienzählen … führt nicht immer zum erwünschten Erfolg.

Selbst wenn man durch eine Diät und mehr Sport ein paar Kilos abgenommen hat, so steht man meistens am Ende des Jahres, dann doch wieder am Anfang.

Denn selbst wenn man es geschafft hat, eine Zeit lang eisern zu bleiben, es bedeutet noch lange nicht, dass man es tatsächlich geschafft hat, seine Gewohnheiten zu verändern.

Unsere Gewohnheiten sind eng mit unseren Emotionen verknüpft. Sie lassen sich im Grunde nur dann dauerhaft verändern, wenn sich dabei gleichzeitig auch eine gewisse innere Einstellung verändert.

abnehmen ohne Stress TrickAchtsamkeit erhöhen

Um Stress zunächst einmal überhaupt zu erkennen, ist schon eine gewisse Achtsamkeit erforderlich. Du musst dir deinem unbewussten Stress zunächst einmal bewusst werden.

Eine tolle Technik, die Achtsamkeit zu erhöhen und gleichzeitig Stress abzubauen ist die Meditation.

Meditation kann dir dabei helfen, dein Bewusstsein zu schärfen. Ein Punkt, der nämlich viele schlanke Menschen, von denen mit Gewichtsproblemen unterscheidet, ist die Fähigkeit auf ihren Körper zu hören.

Zu erkennen, was, wann und wie viel sie essen sollten, damit es ihnen gut geht. Und genauso auch zu erkennen, wann es Mal wieder an der Zeit wäre, sich mehr zu bewegen.

Sie wissen intuitiv, wovon sie mehr bzw. weniger essen sollten. Wann ihnen Bewegung gut tun würde …

Entspannter Tag

Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

So lange schlafen, bis du ausgeruht von alleine wach wirst. Du streckst dich ausgiebig und bringst deinen Körper in Schwung.

Du gehst den Dingen nach, die dir wichtig sind. Isst die Lebensmittel, die deinen Körper optimal mit Nährstoffen versorgen. Isst das, worauf du wirklich Appetit hast …

An so einem Tag, der nicht von Stress und Hektik geprägt ist, kann dir Cortisol sogar dabei helfen, Fett abzubauen. Nämlich direkt morgens, wenn der Insulinspiegel niedrig ist. Da könnte dann zum Beispiel Frühsport wahre Wunder bewirken …

An einem solchen Tag ist dein Cortisolspiegel morgens hoch und sinkt dann über den Tag immer weiter, bis du dann irgendwann ins Bett gehst. Ein natürlicher Cortisol-Zyklus, der dir dann einen Energieschub versetzt, wann es am sinnvollsten ist.

schnell und viel abnehmenWeniger Kaffee vielleicht?!

Gehörst du auch zu den Menschen, die ohne Kaffee kaum noch leben könnten?

Ich für meinen Teil liebe es schon, am morgen eine Tasse frisch aufgebrühten Kaffee zu genießen.

Doch zeitweise hatte ich es wirklich übertrieben. Kaffee hatte auch nichts mehr mit Genuss zu tun. Er sollte mich nur irgendwie wach halten. Bei der Arbeit, während Stress-Phasen an der Uni, …

Doch wirklich wacher war ich ab einem gewissen Kaffee-Pegel dann irgendwann trotzdem nicht mehr.

Es war dann immer eher so: „morgens müde, aber abends wach …“

Der Grund: zu viel Koffein macht dich irgendwann abhängig. Es bringt deinen Cortisol-Zyklus durcheinander.

Koffein stimuliert nämlich die Nebennierenrinde, unsere Cortisol-Fabrik. Zu viel Koffein führt jedoch dazu, dass die Nebennierenrinde zu stark stimuliert wird. Du machst dich abhängig vom Koffein. Du brauchst am Morgen deinen Koffeinschub, weil der Körper von sich aus zu wenig Cortisol ausschüttet.

Ein Zeichen dafür, dass der natürliche Cortisol-Zyklus aus dem Gleichgewicht geraten ist, ist das abendliche Wachsein und die morgendliche Müdigkeit.

Ich trinke immer noch morgens meinen Kaffee. Hab jedoch mittlerweile für mich erkannt, dass zu viel davon, mir einfach nicht gut tut.

Kaffee in Maßen muss nicht unbedingt schlecht sein. Er regt deinen Stoffwechsel an und ist nicht unbedingt ungesund. Doch wie bei vielem anderen kommt es eben auf die Dosis an.

einfach abnehmen TippsStress mit Sport abbauen

Zum Schluss möchte ich dir noch mein kleines Geheimrezept gegen Stress mit auf den Weg geben.

Lange Zeit hatte ich große Probleme damit, mich zum Sport aufzuraffen. Für mich was es im Grunde immer Stress sich noch nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu schleppen oder mir die Joggingschuhe anzuschnallen.

Im Grunde wollte ich mich viel lieber auf die Couch legen, in Ruhe noch etwas essen … Und so kam es dann meistens auch. Über einen wirklich langen Zeitraum konnte ich mich eigentlich nie motivieren.

Doch irgendwann hat es bei mir dann „Klick“ gemacht. Es ging nicht mehr darum, Sport treiben zu müssen, sondern ich WOLLTE etwas für meinen Körper tun.

Eigentlich nur ein kleiner Ruck, doch indem sich meine Einstellung zum Sport verändert hatte, lief es auf einmal.

Ich wollte nicht mehr so weitermachen. Mich überhaupt nicht mehr bewegen. Mich wenigstens ein paar Minuten am Tag mit meinem Körper beschäftigen. Die Bewegung genießen …

Mittlerweile gehört Sport einfach zu meinem perfekten Tag dazu. Ich mache meistens ein kleines Frühsport-Programm direkt nach dem Aufstehen.

Und es hat mir nicht nur beim Abnehmen extrem geholfen, sondern auch großen Einfluss auf meinen Alltag einen gehabt.

Ich bin dadurch tagsüber viel ausgeglichener und gleichzeitig frischer. Mir geht es einfach besser damit, denn es hilft mir dabei, Stress abzubauen bzw. ihn erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Wenn du Sport mit der richtigen Einstellung betreibst, dann schlägst du direkt zwei Fliegen mit einer Klappe.

  1. Du löst dein Stressproblem.
  2. Du kommst der Lösung deiner Gewichtsprobleme einen entscheidenden Schritt näher.

Stress lässt Diäten scheitern

Das größte Problem beim Abnehmen liegt beim Durchhalten.

Man fängt voller Motivation an, die ersten Erfolge auf der Waage beflügeln und trotzdem landet man früher oder später wieder bei seinem alten Essverhalten und auch das Sportprogramm wird immer mehr schleifen gelassen.

Die ersten Pfunde zu verlieren, ist ja meistens noch nicht einmal so schwer. Da tut sich meistens doch recht schnell etwas auf der Waage, wenn man mal beim Essen etwas aufpasst und mehr Sport treibt.

Doch leider gerät man dann irgendwann an einen Punkt, an dem sich einfach nichts mehr wirklich tut. Die Erfolge auf der Waage bleiben aus und der Frust wächst.

Der Grund dafür ist im Grunde auch wieder Stress. Dein Körper wehrt sich irgendwann gegen die rasante Gewichtsabnahme. Tut alles dafür, die Fettdepots nicht weiter abzubauen, nämlich indem er dir das Signal „Hunger“ verstärkt.

Mit dem Fettabbau sinkt nämlich auch der Leptinspiegel in deinem Körper, und wie wir ja mittlerweile wissen, signalisiert dieses Hormon deinem Gehirn das Sättigungsgefühl. Die Folge ist Hunger und dann kommt man meistens an einen kritischen Punkt, an dem viele dann das „Projekt Abnehmen“ wieder zu den Akten legen.

Um solche Phasen, die im Grunde zwangsläufig auftreten, besser meistern zu können, ist die Reduzierung von Stress die beste Lösung. Den Körper nicht noch zusätzlich zu signalisieren „Ausnahmezustand“, sondern ihm vielmehr zu sagen: „Ist schon OK, der Fettabbau ist gewollt …“

Erfolgreich abnehmen bedeutet auch, solche schwierige Phasen zu überstehen und sich davon nicht von seinem Weg abbringen zu lassen. Mit einer gewissen Leichtigkeit und einer entspannten Haltung übersteht man solche Hürden jedoch leichter, als sich nur immer mehr unter Druck zu setzen.