Erfolgreich abnehmen

Erfolgreich abnehmen: So wird Erfolg unausweichlich

Erfolgreich abnehmen ist nichts, was irgendwie anstrengend ist. Es ist vielmehr eine Sache, die sich einstellen muss, wenn ich dabei den „Gesetzen des Erfolgs“ folge.

Erfolgreich sein, das will jeder. Und tatsächlich könnte es auch jeder sein! Das Problem: Die meisten sabotieren ihren Erfolg permanent selbst, weil sie beispielsweise überhaupt nicht an ihren Erfolg glauben. Doch tatsächlich gibt es Gesetzmäßigkeiten, die jeder befolgen kann und damit den Erfolg beim Abnehmen (und generell) unausweichlich macht …

Die Gesetze des Erfolgs

1. Erfolg ist etwas, was er-folgt!

Tatsächlich steckt die Formel für Erfolg eigentlich schon im Wort selbst: „Es folgt“…

Es ist etwas, was folgt, wenn man den Grundbaustein gelegt hat. Dabei hat Erfolg jedoch weniger etwas mit harter Arbeit oder Kampf zu tun. Es heißt schließlich auch „Er-folg“ und nicht „Er-kämpft“.

Was du dir also zunächst einmal bewusst machen solltest:

Du kannst in diesem Moment anfangen, erfolgreich zu sein. Erfolg ist wie eine „Bestellung“ ans Leben.

Denn wenn du dich in diesem Moment erfolgreich verhältst, erfolgreich denkst, fühlst … „positive Schwingungen aussendest“, ja dann hat dies sofort auch Einfluss auf deine Zukunft.

Tatsächlich ist es nämlich so: Viele jammern den ganzen Tag über ihr schweres Leben, fehlendes Glück, keinen Erfolg beim Abnehmen … Doch genau deswegen sieht ihr Leben dann auch so aus!

Alles folgt den Gesetzen von Ursache und Wirkung und so ist letztendlich auch deine derzeitige Situation nichts anderes als die Wirkung deiner vergangenen gesetzten Ursachen.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung

Jeder positiven (äußeren) Wendung im Leben geht also zunächst einmal eine positive Wendung im Inneren voraus. Solange du dich noch als Opfer deiner Umstände siehst, du dir nicht deiner eigenen (und ständigen) Verantwortung bewusst bist, solange wirst du deinen Erfolg auch weiterhin selbst sabotieren.

Das größte Problem sind eigentlich nie die äußeren Hürden. Die eigentliche Hürde liegt nur im Kopf. Sie liegt in deinem tagtäglichen Handeln, Fühlen, der Einstellung, mit der du jeden Tag antrittst.

Es hat nichts mit wünschen oder hoffen zu tun. Nein! Letztendlich bekommst du ganz einfach nur das vom Leben, was du beim Leben selbst „bestellt“ hast. Du kannst es dir wünschen abzunehmen, doch solange du selbst nicht daran glaubst, es denkst und fühlst, solange wird dir das Leben eben auch immer weiter genau dies auftischen. Du wünschst es dir zwar, doch du wirst es nie erreichen.

Sag in diesem Moment:

„Ich werde abnehmen! Ich weiß es und ich akzeptiere kein Scheitern …“

… und sofort hast du schon einen Mini-Schritt bewirkt.

2. Deine Glaubenssätze bestimmen deinen Erfolg

Deine Glaubenssätze und vor allem auch dein Selbstbild bestimmen ganz maßgeblich darüber, ob du erfolgreich bist oder nicht.

Es sind vor allem Glaubenssätze, wie:

  • Abnehmen ist schwer.
  • Ich bin zu faul.
  • Das Leben ist hart

die einen immer wieder vom Erfolg abhalten.

Jeder Selbstzweifel, jede negative Grundhaltung wird sich letztendlich immer wieder in deiner Realität widerspiegeln. So wie ein Spiegel immer nur das zurückwerfen kann, was der Betrachter hineinwirft, so wird auch deine Realität immer nur das widerspiegeln können, was du in deine Realität hineindenkst. Doch der Spiegel kann natülich überhaupt nichts dafür …

Du musst also eigentlich immer den ersten Schritt machen. Du kannst nicht der Welt weiterhin Vorwürfe machen, über Gegebenheiten, die eigentlich jedoch nur deinem Denken entspringen. Und so ist es eben auch immer wieder beim Abnehmen.

Sobald du dich wieder dabei ertappst, wie du pessimistisch in die Welt blickst, dir Vorwürfe machst … da solltest du umgehend die Notbremse ziehen.

Du kannst es dir ganz einfach nicht weiter erlauben negativ zu denken, denn mit jedem negativen Gedanken erschaffst du dir letztendlich auch immer eine negative Zukunft. Du bist der Erschaffer deiner Realität!

Also auch wenn es abgedroschen klingen mag: think positive! Und starte damit am besten genau jetzt.

3. Sei erfolgreich!

Viele wollen erfolgreich werden. Doch eigentlich ist dieses „werden“ dabei schon das völlig falsche Mindset. Es impliziert schließlich immer auch gleichzeitig, dass sie momentan noch nicht erfolgreich sind. Sie müssen es erst werden.

Solange du dir also noch nicht aus vollster Überzeugung bestätigen kannst: „Ich bin erfolgreich!“ Solange bist du halt eigentlich auch noch nicht wirklich von deinem Erfolg überzeugt.

Dabei solltest du dir eigentlich nur einmal bewusst machen, dass jeder von uns im Grunde immer erfolgreich ist.

Jeder von uns setzt in jedem Moment erfolgreich eine bestimmte Ursache, die später dann zwangsläufig auch so erfolgt!

Denn ob nun gewollt oder ungewollt, wir alle ziehen durch unsere tagtägliche Einstellung bestimmte Ergebnisse an. Diese Ergebnisse entsprechen zwar nicht unbedingt auch unserer Absicht, doch letztendlich haben wir sie trotzdem immer wieder selbst „erfolgreich“ verursacht.

Wir sprechen also im Grunde immer nur dann von einem Erfolg, wenn die bewusst oder unbewusst gesetzte Ursache gleichzeitig auch unserer Absicht entspricht. Erfolg hatte ich jedoch in jedem Fall!

So kann ich tatsächlich auch jetzt in diesem Moment in meinen derzeitigen Umständen immer auch ganz klar meine eigene „Handschrift“ erkennen. Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Handlung ist eine Ursache dafür gewesen, dass ich nun dort stehe, wo ich jetzt nun mal stehe. Ich hatte also durchaus Erfolg …

Was wir uns also immer bewusst machen sollten:

Wir haben immer die Fäden selbst in der Hand.

Und sobald wir uns dieses Umstandes (unserer grenzenlosen Macht) bewusst werden, da können wir auch erkennen:

  1. Wir sind in Wirklichkeit immer erfolgreich.
  2. Ich ganz alleine, kann in jedem Moment, die Ursache für eine bessere Zukunft hervorrufen.

4. Auch Niederlagen sind ein Erfolg …

… denn eine Niederlage bedeutet eigentlich immer nur: Du hast deinen Erfolg noch nicht zu Ende gedacht!

Denn nehmen wir doch ruhig einmal ein ganz praktisches Beispiel aus meinem eigenen Leben. Beim Abnehmen habe ich wohl so viele „Niederlagen“ einstecken müssen, wie kaum jemand anders. Die Frage ist dann jedoch immer: Wie gehe ich nun mit dieser Niederlage um?

Tatsächlich lernen wir nämlich auch immer aus Fehlern – häufig sogar nur aus ihnen. Doch dadurch kannst du jeden Misserfolg auch einfach nur als ein Zwischenziel betrachten. Du musstest die Erfahrung anscheinend erst auf die „harte Tour“ am eigenen Leib erfahren, bevor du nun deine Lehren daraus ziehen konntest. Und mir ist es so tatsächlich ganz häufig gegangen: „Eine Diät ist also keine Lösung meines Problems, mich zum Sport zwingen auch nicht …“

Im Moment des Misserfolgs ist diese einfache Lektion zwar schwer zu erkennen, doch letztendlich ist dieser Misserfolg eigentlich immer nur ein Zwischenresultat auf dem Weg hin zum eigentlichen Ziel. Wirklich erfolgreiche Menschen zeichnet deswegen vor allem auch diese Fähigkeit aus.

Sie schaffen es jeden Misserfolg ganz schnell in einen Erfolg umzuwandeln.

Das Scheitern ist sozusagen der Kompost für eine bessere Zukunft. Und so gewinnen sie letztendlich auch jedes Spiel.

Jeder Misserfolg beim Abnehmen zeigt dir also eigentlich nur auf: Das ist es noch nicht! („Das bin ich noch nicht.“)

Denn mittlerweile bin ich tatsächlich dankbar dafür, dass ich so oft gescheitert bin, auch wenn ich in der Situation selbst damals wirklich verzweifelt war. Letztendlich hat es mich jedoch genau dorthin gebracht, wo ich nun stehe. Ich musste aus diesen Fehlern lernen, damit ich den Grundbaustein für eine bessere Zukunft setzen konnte.

5. Wahrer Erfolg ist immer mühelos.

Gut. Kommen wir nun zu einem Punkt, wo du wahrscheinlich zunächst einmal die Stirn runzelst. Schließlich wird uns allen schon recht früh eingetrichtert, dass Erfolg mit harter Arbeit, Schweiß und unerbitterlichem Kampf zu tun hat.

Tatsächlich zeigt Mühe und harte Arbeit jedoch eigentlich einfach nur an, dass dir der leichte Weg bis jetzt noch verschlossen geblieben ist. Eigentlich kostet dich jeder Erfolg nämlich genauso viel Kraft wie jeder Misserfolg. Nur mit dem Unterschied, dass der Erfolg natürlich deutlich mehr Spaß macht.

Denn ob ich mich nun dazu entschließe erfolgreich zu sein, also die entsprechende Ursache dafür setze. Es kostet mich die gleiche Energie, die ich dafür benötige einen Misserfolg zu setzen!

Jeder, der etwas meisterhaft beherrscht, der beherrscht es mühelos und leicht. Sicher ist für das Training von bestimmten Fertigkeiten schon mal eine Zeit lang Fleiß notwendig, aber Fleiß ist letztendlich auch nicht dasselbe wie harte Arbeit. Fleiß macht Freude, harte Arbeit nicht. Da solltest du immer klar unterscheiden.

Klar wirst du jetzt wahrscheinlich sagen: „Mein Job fühlt sich schon oft wie harte Arbeit an …“ Doch dann möchte ich dich bitten noch einmal an den Anfang dieses Artikels zurückzugehen.

Nur du bist dafür verantwortlich, wie du deinen Alltag wahrnimmst!

Es ist ganz einfach nur deine Entscheidung, ob du nun tagtäglich zu deinem Job, deinem Partner, deinem Körper … innerlich „Ja“ sagst oder alles rigoros ablehnst. Unter diesem Gesichtspunkt musst du also auch nie wieder für Geld arbeiten, dich nie wieder fürs Abnehmen abrackern … Denn wenn es sich tatsächlich so für dich anfühlt, dann bist du ganz einfach noch nicht auf dem richtigen Weg!

Wirklich erfolgreiche Menschen lassen sich ihr Hobby gut bezahlen, genauso wie Menschen, die wirklich erfolgreich abnehmen dies auch ganz nebenbei tun. Alles andere lässt dich nämlich einfach nur weiter im Kreis drehen. Mit anderen Worten:

Das Leben meistert man spielend oder gar nicht!

Wenn immer du beginnst zu arbeiten, dann hörst du nämlich gleichzeitig auch auf kreativ und wirklich produktiv zu sein. Dies geschieht nämlich immer nur spielerisch.

Überleg doch mal selbst. Wann fließen dir die wichtigsten Ideen fast wie auf dem Silbertablett zu?

Auch du wirst die Erfahrung gemacht haben, dass dies eigentlich nur dann geschieht, wenn du wirklich entspannt bist und es nicht erzwingen willst. Harte Arbeit, Kampf, Stress … Das können wir eigentlich alles überhaupt nicht gebrauchen.

Sehe ich jedoch meinen zukünftigen Erfolg als harte Arbeit an, dann wird es eben auch so kommen. Es ist meine „Bestellung“. Sehe ich meinen Erfolg hingegen als müheloses Resultat meiner Leidenschaft an, mache es zum „Spiel“ … ja dann wird es eben auch genau so kommen.

6. Entwickle eine Gewinnermentalität.

Vielleicht kennst du dieses Zitat:

„Ein Pessimist sieht die Schwierigkeiten in jeder Möglichkeit, ein Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit.“ (Winston Churchill)

Auch hier wird Erfolg also als das Resultat deiner ganz persönlichen Sichtweise beschrieben. Ob du eine bestimmte Situation meisterst oder nicht, darüber entscheidest du schon im Vorfeld.

Gewinner finden für jedes Problem/jede Aufgabe eine Lösung. Verlierer schaffen es dagegen in jeder Lösung noch ein Problem zu entdecken. Und so erkennt man Verlierer letztendlich auch schon am Start, nämlich daran, wie sie starten. Das gleiche gilt auch für Gewinner!

Gewinnen kann zur Gewohnheit für dich werden. Verlieren jedoch leider auch!

Dabei haben Verlierer eigentlich immer nur ihr Gewinnerbewusstsein irgendwie verloren. Ein Gewinner steckt nämlich tatsächlich in uns allen. Er ist jedoch möglicherweise über die Zeit unter jede Menge Selbstzweifeln verloren gegangen. Doch alles, was man verloren hat, das kann man letztendlich auch wiederfinden. Dazu muss man eigentlich nur bewusst all das loslassen, was man sich selbst und seiner Umwelt zwar gerade zuschreibt, was absolut selbstzerstörerisch ist.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Ärger
  • Stress
  • Angst
  • Neid
  • Eitelkeit
  • Minderwertigkeit
  • Gewohnheiten …

Dazu muss man sich eigentlich auch nur bewusst machen: Ich habe zwar diese Gedanken, Gefühle … doch ich bin es nicht! Ich könnte all diesen Ballast in diesem Moment loslassen. Wenn ich Gewinner sein will, dann muss ich genau jetzt damit beginnen mich so zu sehen. Der Schlüssel zum Erfolg ist das Vertrauen in mich selbst. Die einzige Person, die die absolute Macht dazu hat, mein Leben zu verändern, bin ich allein!

Nimm dein Leben in die eigene Hand!

Wenn ich den Fokus auf das richte, was mir in meinem Leben wichtig ist: Erfolg, Gesundheit, gute Beziehungen, persönliche Entwicklung … ich also bewusst die Opferrolle verlasse und zum eigenen Schöpfer meines Lebens werde, dann erlebe ich tatsächlich, wie sich all dies plötzlich in meinem Leben manifestiert.

Dabei kann die derzeitige Lage auch noch so schwierig oder gar aussichtslos erscheinen. Ich habe jederzeit die Möglichkeit all dies zu ändern! Und das tatsächlich ganz alleine.

Ich kann in diesem Moment meinem Körper das Gefühl von Energie, vollkommener Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude senden und habe so in diesem Moment tatsächlich schon etwas bewirkt.

7. Wahrer Erfolg hat immer mit dir selbst zu tun.

Selbst wenn du die letzten Zeilen nun gelesen und auch verstanden hast, bedeutet dies jetzt noch nicht zwingend, dass du nie wieder einen Misserfolg erleben wirst.

In einem Punkt „sabotieren“ wir uns nämlich unbewusst trotzdem noch weiterhin, selbst wenn du nun immer die „richtige“ Ursache setzt, deinen Fokus auf das richtest, was du willst …

Das Problem: eigentlich wissen nur die wenigsten, was sie tatsächlich wollen. Die meisten Ziele sind nämlich einfach nur ein Konstrukt unseres Kopfes, sind das Resultat einer jahrelangen Konditionierung, was man zu tun und zu lassen hat … Doch diese Ziele haben meistens nicht besonders viel mit unseren wahren Zielen zu tun.

Geld, Macht, Aussehen, … das sind zum Beispiel eigentlich immer nur Ziele, die deinem Kopf entspringen. Dein Kopf sagt dir, dass es erstrebenswert ist all dies zu erreichen, doch unsere wahren Ziele haben eigentlich recht wenig mit dieser „materiellen“ Welt zu tun.

Das Leben wird uns beim Verfolgen unserer Ziele also weiterhin so lange Misserfolge mit auf den Weg geben, bis wir unser „Kopf-Ziel“ mit unserem „Herz-Ziel“ in Einklang gebracht haben.

Ja und ich weiß, wie sich das Ganze jetzt wahrscheinlich für dich anhören mag. (Leicht esoterisch und vielleicht auch ein wenig Gaga …) Doch tatsächlich kann ich es dir auch nicht besser beschreiben.

Denn Geld kann dich eben auch nicht nur glücklich machen, es kann dich ggf. sogar belasten. Genauso kann auch ein schlanker Körper fast schon zu einer Bürde werden, schließlich kannst du ihn ja auch wieder verlieren …

Doch solche Gedankengänge, die blenden wir zunächst einmal immer aus. Wir wollen erst einmal nur „haben“. Unbewusst spielen solche Dinge dann aber trotzdem noch eine Rolle.

Wonach sehnst du dich?

Wichtig halte ich es hier also immer zunächst einmal nachzuschauen, wonach man sich wirklich im tiefsten Inneren sehnt, um dann auch den Abgleich mit seinen Kopf-Zielen machen zu können. Denn wenn du dich beispielsweise nach Freiheit, Abenteuer, Liebe … sehnst, dann kannst du dies durchaus auch über: Geld, Abnehmen … in gewisser Weise erreichen. Aber eben auch nicht zwingend. Du kannst sie dafür einsetzen, doch diesen Bezug zu dir selbst, den musst du halt erst einmal herstellen.

Welche Bedürfnisse stecken also eigentlich hinter meinen (materiellen) Zielen? Da können dann nämlich Dinge ganz andere Dinge zum Vorschein kommen: sich entwickeln, lieben, das Leben genießen, glücklich sein, eine tiefe innere Erfüllung erleben … Dingen, die uns wirklich langfristig glücklich machen und nicht nur ein kurzfristiges Vergnügen sind, wie zum Beispiel Geld (oder auch das Abnehmen).

Doch wie erkenne ich nun, ob mein Ziel nicht nur aus meinem Kopf sondern auch aus meinem Herzen kommt?

  1. Diese Ziele sind niemals egoistischer Natur, denn dein Ego entspringt immer aus deinem Verstand.
  2. Ein weiteres Zeichen für „Kopf-Ziele“: Es fühlt sich nach Kampf und Stress an dieses Ziel zu erreichen.

Tja und deswegen kannst du dir eben auch schon jetzt sicher sein, dass du beim Abnehmen noch nicht wirklich deinen eigenen Weg gefunden hast, wenn es sich anstrengend anfühlt.

Unsere sehnlichsten Wünsche führen uns immer zu uns selbst und nur bei ihnen sind wir tatsächlich dann mit Herz und Seele dabei. Es lohnt sich also zunächst einmal immer den Blick nach innen zu richten, jenseits der üblichen Gedanken. Nur dort wirst du die Lösung deines Problems finden. Je eher wir nämlich unsere Ziele aus unserer Mitte heraus angehen, desto weniger Kampf, Stress und auch Misserfolge werden wir auf diesem Weg zum Ziel erfahren. Sie sind als Signale des nicht optimalen Weges dann nämlich überflüssig geworden.

Du musst also in gewisser Weise innerlich schon an deinem eigentlichen Ziel angekommen (dafür bereit) sein, denn dann ersparst du dir direkt alle Umwege.

 

 

erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf

Erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf

Erfolgreich abnehmen, das bedeutet eben nicht nur ein paar Kilos zu verlieren, ein paar Tage zu hungern und sich zum Sport zu schleppen …

Es bedeutet erfolgreich einen gewissen Lebenswandel zu vollziehen. Abnehmen und dauerhaft abnehmen ist selten dasselbe. Denn selbst wenn man sein Ziel eigentlich schon erreicht hat, an seinem Wunschgewicht angelangt ist, selbst dann kann man sich nicht unbedingt lange auf seinem Erfolg ausruhen.

Das Problem: Wenn du beim Abnehmen nicht die eigentliche Ursache der Gewichtsprobleme gelöst hast, dann wird deren Wirkung nicht allzu lange auf sich warten lassen. Dein Gewicht hat eine bestimmte Ursache, deine Essattacken haben eine Ursache, deine Lethargie …

Doch häufig wird beim Abnehmen diese eigentliche Ursache überhaupt nicht behandelt. Sie wird vielmehr eine Zeit lang so gut es geht unterdrückt, „eingesperrt“ und unter Verschluss gehalten.

Gelöst wurde das Problem dadurch jedoch nicht. Es brodelt also immer noch unter der Oberfläche und früher oder später gibt es dann einen „Ausbruch“. Man hat also eigentlich überhaupt nicht seine „Hausaufgaben“ wirklich gemacht und beim Abnehmen reine Symptombehandlung betrieben.

Die wahre Ursache liegt nämlich selten im Verhalten. Anhaltende Gewichtsprobleme haben weniger etwas mit bestimmten Lebensmitteln oder Verhaltensweisen zu tun. Der wahre Ursprung liegt eigentlich immer schon einen Schritt davor, in den unbewussten Gedanken und Gefühlen, die diese Handlungen überhaupt erst verursachen.

Da ist zum Beispiel ein Gefühl von Langeweile, während du abends auf der Couch sitzt, welches letztendlich dazu führt, dass du die Tüte Chips öffnest … Ein relativ häufiges Szenario, hinter dem sehr oft die wahre Ursache steckt.

Die Ursache ist also tatsächlich ein Mangel. Es ist jedoch kein Mangel an Nährstoffen. Es ist vielmehr ein Mangel „an sich selbst“, den man versucht durch äußere Zuwendung zu stillen.

abnehmen und Gewicht halten

Ursachenforschung

Wenn du deine Gewichtsprobleme tatsächlich an der Wurzel lösen und endlich erfolgreich abnehmen willst, dann wirst du zunächst einmal Ursachenforschung betreiben müssen. „Woher kommen diese Essattacken? Warum überesse ich mich permanent?“

Tatsächlich geht es dabei nämlich wirklich in den meisten Fällen um einen Mangel, den man versucht zu stillen. Es ist jedoch häufig kein Mangel an Nährstoffen, Energie … Es ist vielmehr ein Mangel an „Liebe und Geborgenheit“, den man mit dem Essen versucht zu stillen.

Schon für einen Säugling ist nämlich die Nahrungsaufnahme nicht nur die Stillung eines Grundbedürfnisses, sondern gleichzeitig auch ein Maßstab für das Geliebt- und Umsorgtwerden der Eltern. Diese Verknüpfung bleibt jedoch auch später noch mehr oder weniger stark ein Leben lang bestehen.

Haben wir später das Gefühl, nicht genug geliebt zu werden, oder fehlt es uns an Geborgenheit, dann treibt uns auch später noch ein Urinstinkt dazu, mehr zu essen, um so die ursprüngliche Geborgenheit wieder aufleben zu lassen.

Doch natürlich kann auf diese Weise dieser „Hunger“ nicht gestillt werden. Man ist höchstens voll, aber bestimmt nicht erfüllt!

Auch Langeweile und das Gefühl eines unerfüllten Lebens kann diesen Mechanismus auslösen.

Es ist also in Wirklichkeit ein Hunger nach Liebe, Anerkennung und Geborgenheit, der versucht wird mit Essen zu kompensieren. Stillen kann Essen diesen Hunger jedoch nie, höchstens kurzzeitig überlagern.

Erfolg beim AbnehmenEssen zur Belohnung

Ein weiterer Mechanismus, der oft hinter Eßsucht steckt, ist der Wunsch nach einer Belohnung. Man versucht sich selbst für geleistete Arbeit mit Essen zu belohnen. (Weil es halt sonst niemand anders tut.)

Ja und auch dieser Mechanismus ist meistens schon sehr früh in unserer Kindheit verankert. Zur Belohnung gab es ja damals schon etwas Süßes. (Beim Arzt bekommt man den Lolli nach der Spritze …)

Wenn wir nun also auch heute noch das Gefühl haben jeden Tag eine „Spritze“ zu bekommen, dann belohnen wir uns eben auch heute noch immer wieder selbst auf fast dieselbe Weise. Man versucht sich den „Schmerz des Lebens“ ertragbarer zu machen.

Hinter der Eßsucht steht also im Grunde immer eine Art „Ich-Schwäche“, die durch die „Hinzufügung von außen“ kompensiert werden soll.

Doch kompensieren kann Essen diese Form von innerer Leere niemals. Sie führt schließlich sogar nur dazu, dass sich diese „Ich-Schwäche“ immer weiter verschlimmert. Die Leere wird immer größer.

nach innen schauen

Erfolgreich abnehmen – das Problem an der Wurzel lösen

Beim Abnehmen wird häufig der Fehler gemacht, den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen. Meistens beschränkt sich dabei alles immer nur auf die Fragen:

  • Wie kann ich schnellstmöglich mein Essverhalten verändern?
  • Wodurch wird Sport für mich zur Gewohnheit?
  • Wie halte ich dabei die Motivation hoch?

Die wichtigste Frage, die eigentlich zu aller erst beantwortet werden müsste, die wird jedoch meistens überhaupt nicht gestellt!

Warum habe ich überhaupt diese Gewichtsprobleme?

Und dieser erste Schritt ist deswegen so wichtig, weil du nur dadurch der eigentlichen Wurzel des Problems auf die Spur kommst. Nur so kannst du auch tatsächlich erfolgreich abnehmen, denn erst dann kannst du an deinen „Schwachstellen“ (der wahren Ursache) ansetzen.

Wenn wir nun nämlich ein paar Zeilen zurückspringen und du mit mir einer Meinung bist, dass die eigentliche Ursache in einem inneren Mangel, einer Ich-Schwäche und deren Kompensation liegt, welchen Sinn sollte es dann machen den Maßstab an sich immer höher zu legen?

  • Du musst weniger essen!
  • Mehr Sport treiben!
  • Darfst nicht mehr so faul in der Ecke liegen!

So oder so ähnlich sehen die Forderungen an uns selbst nämlich normalerweise immer aus, wenn wir versuchen uns zu verändern. Doch deswegen scheitert das Vorhaben auch immer wieder!

Denn wenn das Problem eigentlich darin liegt, dass man sich selbst nicht so richtig annehmen mag, dann sind Vorwürfe und Forderungen tatsächlich das Letzte was irgendwie hilft.

Eigentlich müsste man hier nämlich genau das Gegenteil tun. Man müsste die Maßstäbe an sich selbst vielmehr runterschrauben, bestenfalls komplett loslassen. Man müsste sich endlich einmal gestatten, genau der- oder diejenige Person zu sein, die man ist. Du solltest dich annehmen, denn nur so kannst du mit voller Freude die Person werden, die eigentlich jetzt auch schon in dir steckt.

Weiterer Druck wäre hier die komplett falsche Richtung! Lass dich (und auch die anderen) stattdessen doch einfach mal so sein, wie du/sie sind.

Ich liebe hier folgenden Vergleich:

Wenn ich das Leben schwer nehme, dann wird es das Leben auch immer schwer mit mir haben.

Mein Äußeres ist also letztendlich immer nur ein Spiegelbild meiner Innenwelt.

Indem ich mir mein Leben permanent schwer mache, mache ich es mir tatsächlich auch immer wieder selbst „schwer“.

Anstatt mich immer weiter zu verbiegen, sollte ich mir also eigentlich viel mehr erlauben mein wahres Selbst zum Vorschein zu bringen. Ich stehe mir einfach nur selbst im Weg, wenn ich mir nicht gestatte ich selbst zu sein.

Mein Leben ist auch nur deswegen langweilig, weil ich es mir einfach nicht erlaube einfach mal loszulassen und meine tiefsten inneren Bedürfnisse auszuleben.

Bevor du nun also wieder damit anfängst an dir rumzumäkeln, dir selbst dein größter Feind bist, lerne doch erst einmal, dich so anzunehmen, wie du gerade bist. Denn ich sag’s dir: Das ist der wahre Schlüssel zu innerer Freiheit und Selbstbewusstsein. Und nur aus dieser gewonnenen inneren Stärke kann letztendlich auch eine nachhaltige Transformation im Außen geschehen.

 

 

erfolgreich abnehmen Tipps

Erfolgreich abnehmen vs. Erfolg beim Abnehmen

Wenn es nun also um Erfolg beim Abnehmen geht, dann stellt sich halt erst einmal die Frage: „Was ist denn eigentlich Erfolg genau für dich?“

Ich für meinen Teil habe da nämlich mittlerweile eine ganz eigene Definition.

Für mich sind inzwischen „Erfolg haben“ und „erfolgreich sein„, zwei unterschiedliche Dinge.

Und genauso verhält es sich für mich auch beim Abnehmen. Für mich ist Erfolg beim Abnehmen nicht dasselbe wie erfolgreich abzunehmen.

Denn die Frage, die sich nach jedem Erfolg als ein Ziel stellt: „Was folgt jetzt?“ Was folgt, nachdem man eine gewisse Zeit seine Gewohnheiten verdrängt hat und vielleicht sogar tatsächlich mit einer Diät abgenommen hat?

Was passiert nach jedem Ziel, wenn man es erreicht hat?

Entweder man braucht ein neues, höheres Ziel. Oder aber man ruht sich eine gewisse Zeit lang auf diesem Erfolg aus, bis es wieder Zeit wird, in Aktion zu kommen.

Und so verhält es sich auch mit dem Abnehmen.

Entweder man schließt an seine Diät, direkt die nächste Diät an. Oder aber man isst wieder so wie zuvor und ist dann schneller, als einem lieb ist, wieder bei seinem Ausgangsgewicht angekommen.

Erfolgreich abnehmen ohne Ziel

Für mich ist deswegen wirklich erfolgreich abnehmen etwas ganz anderes, als das Verfolgen eines bestimmten Ziels. Es ist vielmehr das, was folgt, wenn es dir jetzt schon besser geht.

Wenn du dich also heute quälst, um morgen schlank zu sein, dann bist du noch nicht auf deinem Weg. Denn ich sagte es bereits: Das Leben gelingt entweder spielerisch – oder rein gar nicht!

Erfolgreich abzunehmen bedeutet also, dass du einen Weg dabei für dich findest, der sich wie ein Spiel für dich anfühlt. Siehst du dich immer noch verbissen den Rohkost-Salat essen und im Fitnessstudio schwitzen? Ja, dann bist du tatsächlich noch nicht an deinem Ziel angekommen, denn das ist nun wirklich nichts wirklich erstrebenswertes.

Dein Kopf mag dir zwar immer wieder eintrichtern wollen, dass es die einzige Lösung ist, doch dein „Herz“ sagt dir jetzt schon was ganz anderes. Du musst also jetzt schon dieses Bild vor Augen haben, wo auch dein Bauch sagt: „Das ist es!“ Alles andere würde dich einfach nur weiter im Kreis drehen lassen und dich unnötigen Frust und Kraft kosten. Komm erst einmal innerlich an deinem Ziel an, denn dann hast du es eigentlich auch schon im Außen erreicht.

Vorsätze IdeenDie Formel für Erfolg

Zu guter Letzt möchte ich dir hier jetzt auch noch die „Formel für Erfolg“ mit auf den Weg geben. Sie kann dir nicht nur beim Abnehmen, sondern auch allen anderen Bereichen den Weg zum Erfolg ebnen:

1. Wisse exakt, was du willst!

„Klarheit ist Macht.“

2. Tu es!

„Der Weise hält den Graben zwischen Entschluss und Verwirklichung ganz schmal.“

3. Beobachte was funktioniert …

… und was nicht!

4. Ändere deine Vorgehensweise.

Spätestens an diesem letzten Punkt, da scheitern jedoch die meisten. Der Grund: Der Leidensdruck ist nicht groß genug und/oder es fehlt die Begeisterung für ein neues Ziel. So ging es mir selbst jahrelang. Du bist zwar unzufrieden mit der Situation, doch die Alternative ist eben auch nicht so dolle … Der Sinn erschließt sich ganz einfach nicht. Der Kontext fehlt.

Wenn du immer nur stumpf auf ein Ziel hinarbeitest, dich abrackerst, dann wirst du spätestens an deinem Ziel mit Erschrecken feststellen: „Auch das hat es nicht gebracht! Ich habe meine Zeit eigentlich nur vertan.“

Deswegen vergiss auch beim Abnehmen nie: Die Freude muss schon auf dem Weg liegen.

Der Weg ist das Ziel.

Hänge bei all deinen Zielen nie zu sehr am Ergebnis. Das Glück, das du dir dadurch versprichst ist bloß eine Illusion. Denn wenn du immer das tust, was du auch wirklich tun willst, dann gibt es nie mehr ein Scheitern. Ohne Erwartung kein Scheitern. Erfolg ist das, was sich zwangsläufig einstellt, wenn du einfach nur loslässt, dich und das Leben einfach nur so sein lassen kannst wie du/es ist.

Dann bist du tatsächlich jeden Tag erfolgreich, denn du folgst endlich wirklich dir selbst.