Disziplin lernen

Disziplin lernen: 3 Tipps für mehr Selbstdisziplin

Dir fehlt die nötige Disziplin zum Sport, bei der Arbeit, beim Abnehmen, …?

Dann lies dir diesen Artikel durch!

Denn hier erfährst du, wie du Disziplin lernen und dir eine eiserne Selbstdisziplin antrainieren kannst …

Selbstdisziplin: der Schlüssel zum Erfolg

„Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“ – Goethe

Disziplin ist wahrscheinlich DIE Eigenschaft erfolgreicher Menschen! Und das in jedem Bereich …

Talent, Veranlagung, Cleverness, …, das sind alles Dinge, die eine Rolle spielen. Letztendlich steht hinter jedem Erfolg aber immer auch eine gewisse Beharrlichkeit, ein unbändiger Wille eine bestimmte Sache zum Erfolg zu führen.

Kann man Disziplin lernen?

Viele wollen Disziplin lernen. Disziplin zum Abnehmen. Mehr Disziplin beim Sport …

Dabei versuchen die meisten jedoch immer über eine gewisse innere Hürde zu gehen. Sie wollen sich zu etwas zwingen, was ihnen sonst große Überwindung kostet. Doch das ist eigentlich immer schon der komplett falsche Ansatz!

Wenn man das Wort Disziplin einfach nur einmal von der Wortherkunft betrachtet, dann bedeutet es im weitesten Sinne nämlich eigentlich nur „lernen“.

Disziplin für eine bestimmte Sache aufzubringen bedeutet also im Grunde bloß eine Bereitschaft zu haben etwas Neues zu lernen. Es bedeutet nicht, dass du dich zu irgendetwas zwingst.

Denn wenn dir momentan zum Beispiel die nötige Disziplin zum Abnehmen fehlt, dann bedeutet dies eigentlich nicht, dass du noch nicht genug gekämpft, gearbeitet … hast. Es bedeutet vielmehr, dass du bis jetzt einfach nur immer mit der falschen Einstellung an die Sache herangegangen bist. Sich auf Biegen und Brechen neue Disziplinen antrainieren zu wollen, ist nicht wirklich zielführend.

Wie entwickeln wir eine gewisse Disziplin?

Der Begriff „Disziplin“ wird meiner Meinung nach ganz häufig falsch eingesetzt. Er hat häufig eine gewisse „Härte“. Man assoziiert es mit Strenge, einer harten Schule, die man durchlaufen muss. Dabei muss man jedoch meiner Meinung nach klar zwischen Disziplin und Hörigkeit unterscheiden.

Es gibt nämlich schon früh im Leben eine Menge Dinge, die dir aufbefolen werden. Du musst zum Beispiel schon als Kind immer wieder „dein Zimmer aufräumen“, „deine Hausaufgaben machen“, „bei der Hausarbeit helfen“ …

Dies geschieht jedoch eigentlich erst dann wirklich aus einer wahren Disziplin heraus, wenn du tatsächlich den Sinn dahinter für dich erkannt hast. Solange du nämlich damit bloß irgendwelche Erwartungen an dich erfüllst, kommt diese „Disziplin“ im Grunde nur von außen. Du wirst mehr oder weniger dazu gezwungen. Doch das führt eben auch immer wieder zu einem inneren Widerstand, der wahre Disziplin eigentlich nie wirklich entstehen lässt.

Zu unterscheiden gibt es hier also jene Disziplin, die du dir im Laufe deines Lebens freiwillig angeeignet hast und jene, die du zwar aufbringst, die dich jedoch immer noch Überwindung kostet.

Viele behaupten nämlich auch von sich selbst absolut undiszipliniert zu sein. Doch das möchte ich so eigentlich nie wirklich glauben.

Vielleicht fehlt es dem einen oder anderen gerade noch an der nötigen Disziplin zum Abnehmen, zum Sport, zu bestimmten Tätigkeiten …

Das liegt dann jedoch eigentlich nicht daran, dass es dann an einer fehlenden Willensstärke mangelt. Es mangelt letztendlich auch nicht an einem fehlenden Durchhaltevermögen. Woran es dann nämlich eigentlich immer mangelt, ist der tiefere Sinn hinter all dem.

Für die Dinge, die uns wirklich wichtig sind besitzen wir nämlich immer Disziplin. Du bist also unter Umständen sehr viel disziplinierter als du es denkst. Für bestimmte Dinge fehlt dir momentan höchstens noch der tiefere Sinn.

Dein Umfeld prägt deine Disziplinen

Disziplin entwickelt sich eher durch „abschauen und verstehen“, als durch hartes Training oder Arbeit.

Du bist zum Beispiel besonders diszipliniert beim Hausputz, wenn es dir im Grunde schon in frühester Kindheit vorgelebt wurde und du den Nutzen davon tatsächlich sehen kannst. Bist du hingehen einfach nur immer dazu gezwungen worden „dein Zimmer aufzuräumen“, dann hat sich diese Disziplin möglicherweise nie wirklich bei dir entwickelt. Vielleicht konntest du diesen übertriebenen Ordnungssinn eh nie wirklich richtig verstehen und wolltest viel lieber weiter „im Dreck spielen“.

Hast du hingehen für dich selbst irgendwann erkannt, dass eine gewisse Ordnung von Vorteil ist, dann entwickelst du selbst eben auch eine mehr oder weniger große Disziplin beim Aufräumen. Dies geschieht jedoch nicht dadurch, weil es dir irgendjemand gesagt hat oder du es tun musstest. Du tust es vielmehr, weil du den Vorteil/den Sinn für dich selbst erkannt hast und es deswegen hast du es auch für dich übernommen.

Wenn dir die nötige Disziplin zum Abnehmen oder die Disziplin zum Sport … fehlt, dann hast du es letztendlich noch nicht wirklich „gesehen“. Dir wurde es entweder nie wirklich vorgelebt, wie man sich bewusster ernährt, mehr bewegt … und/oder der wirkliche Nutzen ist dir noch nicht wirklich in den Sinn gekommen.

Die meisten Disziplinen sind uns also tatsächlich mit in die Wiege gelegt worden. Wir haben sie von unseren Eltern … für uns selbst übernommen und sie haben es meistens schon vorher von ihren Eltern … übernommen.

Disziplin lernen

Im Grunde kann niemand von sich selbst behaupten besonders undiszipliniert zu sein. Disziplin ist eben so wie es die Wortherkunft schon vermuten lässt, einfach nur die eigene „Bereitschaft etwas Neues zu lernen“.

Die Frage, die du dir also eigentlich immer zuerst stellen solltest: „Bin ich überhaupt bereit dafür diese neue Verhaltensweise zu lernen?“ Die Bereitschaft ist hier wirklich der springende Punkt. „Bin ich wirklich innerlich schon dazu bereit, diesen Schritt zu gehen?“ „Möchte ich dies wirklich?“ Oder liegt hier nicht vielmehr eine Art „Räum jetzt dein Zimmer auf!“-Motivation vor.

Ist deine Motivation zum Abnehmen zum Beispiel also wirklich eine freie Entscheidung oder letztendlich nur das Resultat einer äußeren Konditionierung? Triffst du diese Entscheidung tatsächlich bewusst? Oder meinst du ganz einfach nur diszipliniert sein zu müssen?

Wahre Disziplin kommt immer von innen

Wenn dich dann nämlich bei einem bestimmten Vorhaben irgendwann deine Disziplin verlässt, dann liegt es eigentlich bloß daran, dass du innerlich gar kein Interesse mehr daran hast diese Fähigkeit zu lernen. Willst du es wirklich lernen, dich bewusster zu ernähren und mehr Bewegung in dein Leben zu bringen …? Oder fühlt es sich irgendwie noch immer wie ein „Fremdkörper“ für dich an? Denn erst, wenn es sich auch tatsächlich wie „ein Teil“ von dir anfühlt, erst dann kann es tatsächlich klappen. Davor brauchst du es im Grunde überhaupt nicht zu probieren.

Denn wenn du sagst: „Ich bin diszipliniert“, dann bedeutet das eigentlich immer nur, dass du gewillt bist zu lernen. Du steckst nicht nicht mehr in irgendeinem Modus fest. Bist offen für eine Veränderung.

Beim Abnehmen zum Beispiel könnten dir deine derzeitigen Essgewohnheiten immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Du bist es gewohnt, die Chips auf dem Sofa beim Fernsehen zu essen und deswegen bist du auch nicht offen dafür ein anderes Verhalten an den Tag zu legen. Es mangelt dir hier also nicht wirklich an Disziplin. Da fehlt es im Grunde nur an Willen und einer gewissen Flexibilität.

Disziplin bedeutet nämlich nicht nur, etwas auf eine bestimmte Weise zu tun. Wenn du dich ständig bemühst und gewillt bist, zu lernen, dann bist du auch immer diszipliniert. Das eigentliche Problem liegt darin, dass vieles nur widerwillig getan wird, weil es von außen erwartet oder aufgedrängt wird. Dann kann es nie lange gut gehen.

Mehr Disziplin beim Essen zum Beispiel setzt voraus, dass du innerlich das Interesse hast neue Essgewohnheiten zu erlernen. Es bedeutet nicht, dass du deine derzeitigen Gewohnheiten bekämpfst oder dir Dinge verbietest. Tatsächlich müsstest du diesem Vorhaben eigentlich nur eine andere „Überschrift“ geben. Du machst den Lernprozess „neue Essgewohnheiten“ zu etwas, was dein Leben wirklich aufwertet.

Selbstbeherrschung

Disziplin ist immer mühelos

Was ich immer empfehle, ist es neue Verhaltensweisen und Gewohnheiten „zur eigenen Kultur“ werden zu lassen.

Denn sobald du anfängst, dir bestimmte Dinge aufzuzwingen oder zu verbieten, da wächst innerlich gleichzeitig auch immer ein innerer Widerstand. Du kannst dich dazu disziplinieren neue Essgewohnheiten an den Tag zu legen. Du willst dich vielleicht nicht mehr so sinnlos überessen oder bestimmte Lebensmittel nicht mehr so oft konsumieren. Wirklich diszipliniert wirst du jedoch nur dann dabei vorgehen, wenn du innerlich schon ein Bild davon hast, wie diese neue Esskultur tatsächlich eine Bereicherung für dein Leben ist.

Alles, was dein inneres Interesse weckt, braucht nämlich gar keine weitere Motivation.

Das Problem mit der fehlenden Disziplin entsteht nämlich im Grunde immer erst dann, wenn deine derzeitige „Kulturform“ im Konflikt zu deiner neuen steht.

Für dich ist ein üppiges Mahl im Kreis deiner Familie ein absolutes Muss? Dagegen zu handeln wäre dann nämlich nicht wirklich zielführend. Du könntest dich höchstens fragen, wie man eine solche Kultur noch sinnvoller gestalten könnte. Wie man ein solches Mahl zum Beispiel mit neuen Lebensmitteln bereichern könnte.

Disziplin bedeutet lernen. Es bedeutet nicht verzichten oder hungern … Dein Anspruch sollte es also sein es sogar qualitativ zu verbessern. Wie könnte man ein solches Ritual vielleicht noch weiter verfeinern, es mit frischen Zutaten und einer ausgewogenen Ernährung aufwerten?

Wenn du es auf diese Weise schaffst, deine Essgewohnheiten zu verändern oder auch mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen, dann wird es dir nie an Disziplin fehlen. Indem du es zu deiner eigenen „Lebenskultur“ machst, brauchst du dich nie wieder zu etwas disziplinieren.

Gedanken, Emotionen, Disziplinen

Solange Disziplin für dich mit hartem Verzicht eisernem Willen zu tun hat, bist du eigentlich noch auf dem Holzweg.

Im Wesentlichen geht es bei Disziplin nämlich eigentlich nur darum, das du das tust, was nötig ist, um in einer bestimmten Weise zu leben. Will man zum Beispiel eine gewisse Lebensqualität im Eigenheim haben, dann muss man seinen Wohnort sauber halten. Um den Ort sauber zu halten, muss man bestimmte Dinge tun … Ansonsten musst du halt an einem schmutzigen Ort leben. Alles eine Frage der eigenen Wohnkultur.

Deine Disziplin ist also eng mit deinen Prioritäten verknüpft. Wenn du dir selbst oder auch deinen Mitmenschen ganz einfach klarmachst, warum etwas getan werden muss, dann wird es gleichzeitig auch immer leichter.

Siehst du eine gewisse Disziplin beim Essen, bei deinen tagtäglichen Aufgaben, beim Sport … als einen sinnvollen Schritt zu mehr Wohlbefinden, dann ist es plötzlich kein Problem mehr. Es ist ein entspannter Lernprozess, bei dem du Schritt für Schritt dein Leben verbesserst.


Disziplin lernen: 3 wertvolle Tipps


#1 Bereitschaft zu lernen

Disziplin zu lernen bedeutet jederzeit die Bereitschaft zum Lernen zu haben. Egal worin du disziplinierter sein willst, du musst dich also zunächst einmal fragen, was du genau erreichen willst. Du musst dein Interesse wecken. Was willst du lernen und wie kannst du dies optimieren?

Wenn du disziplinierter bei deiner Ernährung sein willst, dann musst du dich fragen, was du erreichen willst und wozu du tatsächlich auch schon bereit bist. Das Gleiche gilt auch für deine Arbeit, deinen Sport, …

Mach immer erst diesen inneren ersten Schritt. Geh nicht gegen einen inneren Widerstand vor. Denn wenn du versuchst den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, dann wird deine Bereitschaft irgendwann immer mehr sinken. Wenn du dir ein bestimmtes Verhalten aufzwingst ohne zuvor das Interesse geweckt zu haben, dann entsteht immer wieder ein innerer Widerstand. Und dieser Widerstand wird irgendwann so groß, dass es letztendlich wieder scheitert.

Es geht also im Grunde darum, diese Tätigkeit, die dich gerade noch viel Disziplin kostet in etwas zu verwandeln, was keine Arbeit mehr ist.

Vielleicht gehst du momentan jeden Tag diszipliniert zur Arbeit. Doch auch hier kommt es dann eben eigentlich nur darauf an, ob du deine Tätigkeit annimmst, sie Spaß macht … Oder ob du jeden Tag gegen einen großen Widerstand ankämpfen musst.

Wenn sich deine Sichtweise verändert, dann verändert sich plötzlich dein ganzes Leben. Wenn du innerlich „ja“ sagst zu deinen Tätigkeiten, das „Lernpotential“ darin siehst, es spielerisch angehst … Dann wird es dich gar keine Disziplin mehr kosten.

#2 Sieh den Sinn

Ein großes Problem, warum Menschen nicht vorankommen in ihrem Leben: Sie wissen überhaupt nicht, was sie wollen!

Eigentlich wissen die meisten nämlich nur, was sie nicht mehr wollen. „Ich will nicht mehr dick sein, weniger arbeiten, keine Geldsorgen mehr haben …“

Wenn man dann jedoch Mal etwas genauer nachfragt: „Warum willst du unbedingt abnehmen?“ Dann kommt meistens nicht allzu viel Plausibles rüber. Denn wenn man einfach nur schlank auf der Couch fernsehen will, dann stellt sich natürlich die Frage, warum man dafür jetzt unbedingt schlank sein muss. Und diese Sinnfrage, die stellt man sich letztendlich dann auch selbst.

Die Frage ist also immer: Was erschaffst du dir, durch du diese Disziplin? Welche Zusammenhänge bestehen auch zu deiner derzeitigen Situation und deinem momentanen Verhalten?

Denn wenn sich der wirkliche Sinn hinter einer neuen Gewohnheit für dich erschließt, dann kannst du es plötzlich auch ohne Widerstand tun. Bist du hingehen einfach nur weiterhin auf der „Flucht“ vor deiner derzeitigen Situation, dann wird es sich immer anstrengend anfühlen. Du wirst ewig auf der Flucht bleiben.

#3 Sei diszipliniert

Egal wozu dir gerade (scheinbar) die nötige Disziplin fehlt. Egal wofür du dich gerade nicht in der Lage siehst … Eine Sache solltest du dir immer wieder bewusst machen. Du alleine bist dafür verantwortlich!

Was bedeutet: Nur du alleine stehst dir durch deine permanenten Selbstzweifel im Weg. Die Frage: „Wie werde ich diszipliniert?“ Die ist letztendlich eigentlich schon die falsche. Sie impliziert, dass du gerade noch nicht diszipliniert bist. Doch wenn du jetzt schon nicht an dich glaubst, wie willst du dich dann eines besseren belehren?

Es hat also im Grunde nie mit irgendeiner Technik oder einem Trick von außen zu tun. Deine mangelnde Disziplin ist eigentlich bloß das Resultat eines negativen Selbstbildes. Du kannst noch so lange im Außen suchen, das eigentliche Problem liegt in deinen unbewussten Gedankengängen. Und dort musst du im Grunde auch immer ansetzen.

Du kannst nämlich immer wieder versuchen erfolgreich zu sein, doch erst wenn du es wirklich glaubst, dies zu sein, erst dann kann es wirklich funktionieren.  Wenn immer du dich also dabei ertappst, wie du wieder an die zweifelst, dann solltest du hellhörig werden, denn dies ist die eigentliche Wurzel deines Misserfolgs.

Häufig müssen wir jedoch lange Zeit irren, scheitern und es immer wieder versuchen. Manchmal ein Leben lang. Doch eigentlich müssen wir uns immer nur darüber im Klaren werden, dass wir unseren Erfolg immer bloß selbst sabotieren.


Mit Disziplin zum Erfolg

Zusatztipp: Selbstdisziplin = Selbst-bewusst-Sein

Wenn du meinst die Kontrolle über dein Leben verloren zu haben, dann hast du eigentlich immer bloß die Kontrolle über dich selbst verloren.

Denn auch wenn man immer wieder „da draußen“ nach immer neuen Methoden und Techniken sucht, mit denen man seine Probleme bewältigt. Eigentlich geht dieser Blick immer in die falsche Richtung. Er müsste nämlich tatsächlich immer nach innen gehen.

Es kommt nämlich eigentlich nur darauf an, wie du über dich selbst denkst. Wenn du dich momentan noch für undiszipliniert und schwach hältst, dann müsstest du diese Sichtweise einfach nur verändern.

Die wahre Königsdisziplin liegt also eigentlich immer darin, sich selbst richtig führen zu können. Beim Disziplin-Lernen geht es um deine Selbstbeherrschung bzw. die Frage, inwieweit du dich von deinen bewussten und unbewussten Gedanken, Emotionen und Handlungen, von deinem Erfolg abhältst.

Selbstdisziplin bedeutet also im Grunde auch nur diesen „Erfolg-Vermeiderer“ im Kopf im Griff zu haben. Hast du deinen Kopf im Griff, dann hast du alles im Griff. Disziplin zu lernen bedeutet also letztendlich zu lernen mit sich selbst besser umgehen zu können.

Eine gute Möglichkeit, wieder mehr Kontrolle über diese unbewussten Muster zu erlangen, ist zum Beispiel die Meditation. Beim Meditieren tust du nämlich im Grunde nichts anderes, als diese Vorgänge in dir zu beobachten. Auch wenn du Yoga machst, bist du immer diszipliniert. Du musst dich nie wieder disziplinieren. Du triffst nur noch richtige Entscheidungen, weil du den wahren Erfolg-Vermeiderer im Griff hast.

 

 

 


Disziplin zum Sport weckenDisziplin beim Abnehmen

Viele fragen mich immer wieder, wie sie disziplinierter beim Abnehmen sein können. Hier verweise ich meistens auf jenen Punkt, den ich dir schon in Tipp#3 gegeben habe.

„Wenn du dich jetzt in diesem Moment für undiszipliniert hältst, dann wirst du deine Erwartungen auch immer wieder erfüllen.“

Also musst du im Grunde immer mit dem letzten Schritt beginnen. Du versuchst es nicht zu werden. Du bist erfolgreich, diszipliniert … Wenn du diesen festen Glauben an dich und deine unbeschränkten Fähigkeiten gesät hast, dann folgt der Rest ganz selbstverständlich und ganz automatisch.

In dem Moment, wo du deinen limitierenden Glaubenssätzen keinen Raum mehr gibst und dich selbst in einem anderen Licht siehst, da hast du es tatsächlich schon geschafft.

Disziplin abnehmenEin Versuch lässt tief blicken:

Es gibt da eine sehr interessante Studie zum Thema Disziplin, die ich vor einiger Zeit im Fernsehen gesehen habe. Bei diesem Versuch wurden die Teilnehmer auf ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen getestet, ohne es dabei zu wissen.

Bei diesem Test kam letztendlich heraus, dass der eigentliche Knackpunkt beim Durchhalten in der eigenen Einschätzung über sich selbst liegt.

Die Teilnehmer, die sich selbst als besonders diszipliniert und willensstark einschätzten, waren später auch diejenigen, die am längsten durchgehalten haben. Ja sie wurden sogar immer stärker, wo andere immer mehr abbauten. Wo die einen ganz viel Energie in inneren Kämpfen verloren, da wurde bei der anderen Seite das positive Selbstbild immer weiter untermauert.

Menschen, die sich selbst als diszipliniert beschreiben, bestärken sich also mit jeder Herausforderung in ihrem Glauben, genauso wie du dich vielleicht momentan immer wieder runter ziehst.

SelbstkontrolleSelbstkontrolle wiedererlangen

Ein wichtiges Mindset beim „Disziplin Lernen“, ist es sich immer wieder klarzumachen, dass man selbst die Kontrolle über sein Leben hat. Dass du voll und ganz die Verantwortung für dein Leben übernimmst und das Steuer auch jederzeit selbst in der Hand hältst.

Du kannst noch so häufig undiszipliniert gewesen sein, letztendlich hast du in jedem Moment deines Lebens die Chance eine neue Richtung einzuschlagen.

Indem du aber Stück für Stück wieder eine positivere Sichtweise angewöhnst und alten Ballast loslässt, kannst du noch heute den Grundstein für eine rosige Zukunft legen.