Disziplin lernen

Disziplin lernen: 7 Tipps für mehr Selbstdisziplin

Disziplin lernen? Wie soll das gehen?

Es geht ja schließlich nicht um Mathe oder so, das man irgendwie lernen kann (oder auch nicht).

Doch auch Selbstdisziplin, ist nichts, was man mit in die Wiege gelegt bekommt.

Disziplin lernen hat nämlich sehr viel mit Mathe lernen (oder auch irgendetwas anderes) zu tun. Selbstdisziplin ist nichts Angeborenes. Es ist nichts, was in deinen Genen liegt. Genauso wenig, wie du auf die Welt kommst und direkt komplizierte Rechenaufgaben löst, so wirst du auch nicht mit eiserner Willensstärke geboren.

Letztendlich bestimmst du nämlich selbst darüber, inwiefern du dir im Laufe der Jahre eine gewisse Disziplin antrainierst oder eben nicht. Es hat nämlich viel mit deinen frühen Kindheitserlebnissen und deinen unbewussten Denkmustern zu tun, ob du jetzt über eine ausgeprägte Selbstdisziplin verfügst oder immer wieder beim geringsten Widerstand einknickst.

Doch genauso, wie du dir ein solches Verhalten und solch ein negatives Selbstbild über die Jahre unbewusst angeeignet hast, kannst du es jetzt auch wieder verändern und dir bewusst mehr Selbstkontrolle antrainieren.

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Selbstdisziplin: der Schlüssel zum Erfolg

„Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“ – Goethe

Disziplin ist wahrscheinlich DIE Eigenschaft erfolgreicher Menschen! Und das in jedem Bereich …

Talent, Veranlagung, Cleverness, … sind alles Dinge, die eine Rolle spielen. Letztendlich steht hinter jedem Erfolg aber immer auch eine gehörige Menge Fleiß und Arbeit. Disziplin ist also letztendlich die Grundvoraussetzung für jeden Erfolg.

Und dabei ist es dann auch total egal, ob du nun abnehmen möchtest, fitter werden oder beruflich voll durchstarten willst. Du kannst noch so gute Pläne schmieden, ohne die spätere Umsetzung und jede Menge Aktion sind diese nämlich einfach nichts wert.

Denn wenn du dir erfolgreiche Menschen in egal welchem Bereich einmal genauer anschaust, dann wirst du auch ganz einfach feststellen, das diese Personen auch die meiste Arbeit in ihre Vorhaben gesteckt haben.

Es ist die Fähigkeit kontinuierlich an sich und seinem Vorhaben zu arbeiten und sich nach Rückschlägen schnell wieder aufzurappeln, die letztendlich erfolgreiche Menschen von dem „Durchschnittsbürger“ unterscheidet.

Wenn du bei deinem Vorhaben einfach nur kontinuierlich am Ball bleiben würdest, dann würde diese Arbeit auch früher oder später ihre Früchte tragen.

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Wie entsteht Disziplin?

Disziplin ist reine Kopfsache! Du musst im Grunde gar nicht viel dafür tun, um dir mehr Selbstdisziplin anzueignen. Das Einzige was nämlich dafür bei dir passieren muss, ist ein Fokuswechsel.

Der entscheidende Punkt ist ganz einfach, wie du über dich selbst denkst. Wenn du dich momentan noch für undiszipliniert und schwach hältst, dann musst du diese Sichtweise im Prinzip einfach nur verändern.

Als Kinder übernehmen wir ganz viel von unserem Umfeld. Unsere Eltern und andere Erwachsene sind Vorbilder, von denen wir uns bewusst oder unbewusst ganz viel abschauen. Man könnte fast sagen, dass unser Verhalten, unser Charakter letztendlich nur die Kombination, das Resultat der Menschen aus unserem Umfeld ist.

Wird uns schon im Kindesalter eine gewisse Disziplin vorgelebt und beigebracht, dann geht diese Disziplin sozusagen in uns über. Doch nicht nur im Kindesalter modellieren wir das Verhalten unseres Umfeldes. Unbewusst übernehmen wir alle tagtäglich ganz viel aus unserer Umgebung.

So ein „Lernprozess“ hört nicht irgendwann auf, sondern zieht sich durch unser komplettes Leben. Du kannst dir also genauso gut auch noch im Erwachsenenalter ein neues Verhalten antrainieren und sozusagen Disziplin lernen.

Studie zur Selbstdisziplin

Es gibt da eine sehr interessante Studie zum Thema Disziplin, die mit mehreren unwissenden Probanden durchgeführt wurde. Die Teilnehmer wurden dabei auf ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen getestet, ohne es zu wissen. (Ein Video zu dieser Studie findest du hier.)

Bei diesem Test kam letztendlich heraus, dass der eigentliche Knackpunkt beim Durchhalten in der eigenen Einschätzung über sich selbst liegt.

Die Teilnehmer, die sich selbst als besonders diszipliniert und willensstark einschätzten, waren später auch diejenigen, die am längsten durchgehalten haben.

Und letztendlich ist es das, was auch du brauchst. Du musst dich im Grunde einfach nur selbst davon überzeugen, dass du gar nicht so undiszipliniert bist. Indem du dir bewusst oder unbewusst nämlich immer wieder selbst eintrichterst, dass du schon bei der geringsten Hürde einknickst und deinen Ar*** nicht hochbekommst, stehst du dir im Grunde nämlich immer wieder selbst im Weg!

Du verlierst permanent ganz viel Energie in diesen inneren Kämpfen und hältst unbewusst auch permanent nach Erlebnissen Ausschau, die dieses Selbstbild untermauern. „Wusste ich’s doch, ich bin einfach zu schwach …“

Es ist ein Teufelskreis. Du hast für dich irgendwann beschlossen, dich als besonders undiszipliniert zu sehen und nun kommst du aus dieser Nummer nicht mehr so einfach raus. Doch eigentlich musst du dafür nur aus dieser Abwärtsspirale wieder rauskommen und Auftrieb bekommen.

Das Erstaunliche ist nämlich: Hat sich deine Einstellung erst einmal verändert, dann wird sich deine Disziplin auch kontinuierlich steigern. Menschen, die sich selbst als diszipliniert beschreiben, bestärken sich nämlich mit jeder Herausforderung in ihrem Glauben, genauso wie du dich momentan immer wieder darin bestärkst undiszipliniert zu sein.

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Selbstkontrolle wiedererlangen

Ein wichtiges Mindset beim „Disziplin Lernen“, ist es sich immer wieder klarzumachen, dass man selbst die Kontrolle über sein Leben hat. Dass du voll und ganz die Verantwortung für dein Leben übernimmst und das Steuer in der Hand hältst.

Du kannst noch so häufig undiszipliniert gewesen sein, letztendlich hast du in jedem Moment deines Lebens die Chance eine neue Richtung einzuschlagen und dein Verhalten zu verändern. Es ist vielleicht nicht immer ganz so einfach, von heute auf morgen eine solche aktive und eigenverantwortliche Einstellung anzunehmen. Es braucht vielleicht erst etwas Zeit, wenn du bisher immer eher eine passive Mentalität hattest.

Indem du aber Stück für Stück wieder mehr Verantwortung für dein Leben übernimmst, erlangst du auch wieder mehr Kontrolle. Du triffst bewusst andere Entscheidungen bzw. triffst überhaupt wieder Entscheidungen und lässt dich nicht mehr so sehr treiben.

Selbstbeherrschung ist das Stichwort. Es ist ganz einfach die Fähigkeit, jene unbewussten Impulse, die dich zur Schokolade greifen lassen oder die es dir so schwer machen dich zum Sport, zur Arbeit … aufzuraffen besser zu kontrollieren.

Erfolgreiche Menschen besitzen meistens eine sehr ausgeprägte „Impulskontrolle“. Es ist diese Fähigkeit besonders gut mit seinen Emotionen und Begierden umzugehen, die häufig sehr viel wertvoller ist als ein hoher IQ oder andere bestimmte Voraussetzungen.

Sich seiner Emotionen und unbewussten Muster zunächst einmal bewusst zu werden, ist dabei der erste Schritt um schlussendlich auch mehr Kontrolle über sie zu erlangen.

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Gewohnheit ist das Ziel

Egal wofür dir gerade noch die nötige Disziplin fehlt, dein Ziel ist es darin eine gewisse Routine zu erlangen. Du musst diese Tätigkeit tief in deinem Unterbewusstsein verankern. Sie muss für dich im Grunde so selbstverständlich werden, wie das Zähneputzen …

Doch neue Gewohnheiten zu erlernen, das braucht eine gewisse Zeit. Man sagt, dass man ca. einen Monat konsequent dranbleiben muss, damit sich im Gehirn eine neue Gewohnheit manifestieren kann. Kontinuität ist also der Schlüssel zum Erfolg.

Disziplin lernen ist nichts, das über Nacht passiert. Verlange auch nicht von dir, von heute auf morgen einen kompletten Lebenswandel zu vollziehen. Mach immer nur so viel, dass du dir auch noch Luft für morgen hältst. Denn wenn du zu forsch vorgehst, dich zu sehr stresst, dann ist die nämlich Gefahr groß, dass du irgendwann einknickst und zu deinen alten Verhaltensweisen zurückkehrst.

Dann wärst du wieder bei dem Punkt: „Wusste ich’s doch, ich bin einfach zu undiszipliniert …“

Diesen Punkt gilt es unbedingt zu vermeiden und dich kontinuierlich in deiner Selbstdisziplin zu bestärken.

Die Kehrseite von Selbstdisziplin

Eine Sache sollte man dabei aber auch nicht außer Acht lassen. Disziplin ist nur bis zu einem bestimmten Grad gesund. Selbstdisziplinierte Menschen stellen auch häufig so große Ansprüche an sich selbst, dass ihnen diese hohen Anforderungen irgendwann selbst zum Verhängnis werden können.

Sie überhören häufig die Signale ihres Körpers und beuten sich im Grunde selbst aus. Dies kann im schlimmsten Fall zum Burn-out oder anderen stressbedingten Krankheiten führen. Eine gesunde Work-Life-Balance sollte also stets gegeben sein und auch genauso diszipliniert darauf geachtet werden, dass Erholungsphasen eingehalten werden.

 


Disziplin lernen: 7 wertvolle Tipps


#1 Fang klein an

Egal wozu dir gerade noch die nötige Disziplin fehlt, verlange nicht zu viel auf einmal von dir.

Wenn du zum Beispiel mit dem Joggen anfangen willst, dann nimm dir nicht vor, von nun an jeden Tag einen Halbmarathon zu laufen. Oder, wenn du ein riesiges Projekt vor der Brust hast, dann verlange nicht von dir heute alles fertigzubekommen.

Setz dir ganz bewusst kleine Tagesziele, die du leicht bewältigen kannst.

Es darf dich keine große Überwindung kosten, die Joggingschuhe anzuziehen oder dich an den Schreibtisch zu setzen. Die Hürde zum Aufraffen sollte so gering wie möglich sein, denn das ist der entscheidende Punkt. Du musst dich kontinuierlich dazu motivieren können anzufangen und möglichst täglich einen kleinen Erfolg verbuchen können.

Sich einmal zu überwinden und voll zu verausgaben führt nämlich meistens dazu, dass spätestens nach dem 3. Tag der gute Vorsatz wieder zu den Akten gelegt wird. Und dabei kannst du wirklich noch so klein anfangen.

Es ist besser sich klitzekleine Tagesziele zur Gewohnheit zu machen, als zweimal Vollgas zu geben und dann doch wieder einzuknicken. Das Gute bei dieser Technik ist nämlich auch, dass du:

  1. Dich immer weiter darin bestärkst diszipliniert zu sein und jeden Tag einen kleinen Erfolg verbuchst.
  2. Du, wenn du erst einmal in Schwung gekommen bist, dann meistens von dir aus auch mehr machst und dich schnell steigerst.

#2 Attraktive Ziele

Weißt du eigentlich ganz genau, wofür du Abnehmen, mehr Sport treiben, beruflich durchstarten … willst? Und wie wichtig ist es dir WIRKLICH dieses Ziel zu erreichen?

So ein Vorsatz ist nämlich schnell gefasst, doch wenn dieses Ziel eigentlich gar keine wirkliche Bedeutung für dich hat, dann reicht meistens auch schon die kleinste Hürde zum Aufgeben.

Bevor du einfach blind drauf loslegst, solltest du dir nicht nur exakte Gedanken darüber machen, was du dir von deinem Vorsatz genau versprichst, sondern dir auch ein realistisches Bild davon machen, welche Arbeit nun vor dir liegt.

Letztendlich muss nämlich deine Motivation immer wieder über deine Bequemlichkeit siegen. Du brauchst also eine starke Vision, die dich auch wirklich antreibt und jede Hürde überwindet.

Mach dir wirklich ein klares Bild davon, was du dir von deinem Ziel versprichst und führ es dir immer wieder vor Augen. Visualisiere dieses Ziel immer mal wieder tagsüber und lass dich von diesem Bild mitziehen. Umso mehr du dich auf dein Ziel fokussierst, desto mehr Einsatz wirst du auch dafür aufbringen.

#3 Disziplin lernen mit Spaß und Sinn

Letztendlich musst du dich aber auch einmal fragen, wofür dir eigentlich die nötige Disziplin fehlt. Bei einem bestimmten Hobby wirst du dich wahrscheinlich nicht groß dafür disziplinieren müssen, um dich stundenlang damit zu beschäftigen. Jemand, der gerne Sport treibt und Spaß am Joggen … hat, wird keine großen Probleme damit haben sich aufzuraffen.

Wenn du für deine Arbeit „brennst“ und voll dahinter stehst, dann wirst du auch keine Probleme damit haben dich bis in die frühen Abendstunden damit zu beschäftigen …

Es ist also eine Frage der Einstellung und deiner persönlichen Vorlieben, wofür dir die nötige Disziplin fehlt. Dinge, die dir Spaß machen oder hinter denen du einen besonderen Sinn siehst, werden dich weniger Überwindung kosten, als Aufgaben, zu denen du keinen persönlichen Bezug hast.

Du solltest also versuchen deinen Vorsatz mit möglichst viel Spaß an der Sache anzugehen und dir auch den Sinn hinter deinen Aufgaben immer wieder bewusst machen. Aufgaben im Kontext zum großen Ganzen zu sehen und sich deren Wichtigkeit immer wieder vor Augen zu führen, kann dabei helfen, selbst die lästigsten Arbeiten leichter zu bewältigen.

Stell die positiven Effekte deines Vorsatzes immer wieder in den Vordergrund und geh möglichst locker an deine Aufgaben. Versuch dir eine spielerische Leichtigkeit anzugewöhnen. Disziplin bedeutet nicht krampfhaft gegen den eigenen Schweinehund anzukämpfen, sondern eher diesen Schweinehund erst gar nicht aufkommen zu lassen.

#4 Selbstbild hinterfragen

Momentan konzentrierst du dich noch viel zu sehr auf jene Situationen, die deine mangelhafte Selbstdisziplin unterstreichen. Du hast dir zum Beispiel vorgenommen mehr Sport zu treiben und schaffst es dann aber trotzdem nicht dich aufzuraffen.

Unbewusst sagst du dann zu dir selbst: „Wusste ich es doch, ich bin einfach zu undiszipliniert!“

Doch stimmt das tatsächlich? Bist du immer undiszipliniert?

Du bist tagsüber in ganz vielen Situationen bestimmt auch diszipliniert. Wenn du jeden morgen aufstehst und zur Arbeit gehst, dann bist du auch diszipliniert. Oder, wenn du dich stundenlang mit einem Hobby beschäftigst und akribisch daran rumbastelst, auch dann verfügst du über eine gewisse Disziplin.

Es kommt also häufig ganz einfach auf den Blickwinkel an, aus dem du auf dich selbst blickst. Du siehst auf eine andere Person, die jeden Tag joggen geht und denkst sie wäre viel disziplinierter als du. Doch vielleicht hat diese Person wiederum bei ganz anderen Sachen Probleme sich zu disziplinieren als du.

Führ dir immer mal wieder Situationen vor Augen, in denen du schon diszipliniert bist oder warst. Versuch dein Unterbewusstsein ein Stück weit umzupolen. Wenn immer du merkst, dass dich gerade wieder gewisse Selbstzweifel überkommen und an deiner Disziplin zweifelst, dann steuer diesen Gedankengängen sofort entgegen.

Mach dir immer wieder klar:

Es sind bloß unbewusste Gedankengänge.

Du hast sie dir irgendwann unbewusst angeeignet, doch letztendlich sind es nur deine Gedanken. Du kannst dein Selbstbild auch wieder verändern, indem du es dir angewöhnst, bewusst positiv über dich zu denken!

#5 Vorbilder

Eine tolle Möglichkeit sich ein neues Verhalten anzutrainieren, ist es ein Vorbild zu haben, an dem man sich das eine oder andere abschauen kann. Letztendlich übernehmen wir nämlich ganz viel unbewusst von unserem Umfeld.

Als Kinder übernehmen wir sehr viele Verhaltensweisen und Denkmuster von unseren Eltern und Bezugspersonen. Doch nicht nur im Kindesalter findet diese Anpassung statt. Auch als Erwachsene passen wir uns permanent an unsere Umgebung an.

Vorteilhaft ist es also, wenn du von Menschen umgeben bist, die dir im Grunde genau das vorleben, wo du noch hinwillst, denn es färbt auf dich ab. Du wirst sozusagen mitgezogen und kannst dir das eine oder andere bei ihnen abschauen.

Besonders gut funktioniert dies, wenn du dich mit diesen „Vorbildern“ auch noch gut identifizieren kannst. Wenn du dir sagen kannst: „Wenn er/sie das schafft, dann schaff ich das auch!“ Eine gewisse Sympathie und ein gewisser Wiedererkennungsfaktor sollten also gegeben sein.

#6 Umfeld

Nicht nur bei deinen Mitmenschen solltest du genau darauf achten, inwiefern sie dich weiterbringen und unterstützen. Auch deine sonstige Umgebung solltest du möglichst auf dein Vorhaben zuschnüren.

Beim Abnehmen solltest du nicht unbedingt auf jedem Tisch Bonbons stehen haben und deine Joggingschuhe im Keller verstecken. Sind Chips und Co nicht im Haus, dann kannst du auch nicht so schnell zu ihnen greifen. Deine Sportsachen sollten am Besten immer schon gepackt im Flur stehen, damit du dich immer wieder daran erinnerst und auch keine stundenlange Vorbereitungszeit brauchst …

An deinem Arbeitsplatz sollte nicht das absolute Chaos vorherrschen. Versuche deinen Arbeitsplatz so freundlich und strukturiert wie möglich zu halten. An einem ordentlichen und einladenden Arbeitsplatz lässt es sich nämlich nicht nur besser arbeiten. Auch die Überwindung sich dort ans Werk zu begeben ist deutlich geringer.

#7 Perfektionismus ablegen

Eine Sache sollte dir von vorneherein klar sein. Du wirst höchstwahrscheinlich den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen müssen. Sagen wir mal, du warst eine Woche lang konsequent. Du hast dein Sportprogramm … konsequent umgesetzt, bist hoch motiviert und stolz auf dich.

Nun hast du es aber doch einmal nicht geschafft, dich aufzuraffen oder irgendetwas ist dazwischengekommen. Dann kann es schnell passieren, dass man aus dem Tritt gerät und das ganze Unterfangen auf einmal hinterfragt wird.

Deswegen musst du bei aller Entschlossenheit und Disziplin auch darauf achten, nicht zu streng zu dir zu sein. Verlang nicht von dir perfekt zu funktionieren, denn Perfektionismus führt irgendwann zum Aufgeben und in die Depression.

Sei nicht zu streng zu dir. Selbst wenn du nur in 80% aller Fälle tatsächlich diszipliniert ans Werk gehst, ist dies immer noch eine tolle Leistung!

In den allerseltensten Fällen kommt man nämlich geradlinig zum Erfolg. Es ist vielmehr Zickzack Kurs, auf dem man kontinuierlich zwei Schritte nach vorn und dann wieder einen zurück macht. Umso gelassener du auf solche Rückschritte reagierst und dich sofort wieder auf dein Ziel fokussierst, desto schneller wirst du letztendlich dein Ziel auch erreichen.

Disziplin Lernen bedeutet in gewisser Weise auch besser mit den eigenen Schwächen umgehen zu können und sich mehr auf die eigenen Stärken zu besinnen.


Zusatztipp

Wie schon erwähnt, spielt deine Selbstbeherrschung und deine Impulskontrolle eine wichtige Rolle. Indem du wieder mehr Kontrolle über dich und deine unbewussten Muster erlangst, kannst du auch dein Verhalten dauerhaft verändern.

Unser Unterbewusstsein kontrolliert nämlich unser Handeln weit mehr, als wir das so glauben. Zu ca. 95% werden wir tagsüber von unserem Unterbewusstsein beeinflusst. Unser bewusstes Handeln ist im Grunde nur die Spitze des Eisbergs.

Eine gute Technik, wieder mehr Kontrolle über diese unbewussten Muster zu erlangen, ist die Meditation. Beim Meditieren tust du im Grunde nichts anderes, als diese Vorgänge zu beobachten. Durch dieses Beobachten holst du vieles an die Oberfläche, was ungemerkt bei dir tagsüber vorgeht.

Alleine dadurch wirst du irgendwann schon mehr Kontrolle über diese Mechanismen erlangen und erhältst somit mehr Selbstbeherrschung.


Disziplin lernen SportDisziplin beim Abnehmen

Auch wenn es alle paar Tage eine neue „Geheimwaffe“ gegen die störenden Fettpolster gibt, letztendlich entscheiden auch beim Abnehmen das Durchhaltevermögen und die nötige Disziplin über den späteren Erfolg.

Du kannst dich ja mal ganz einfach fragen, was dir alle tollen „Zaubertricks“ beim Abnehmen helfen, wenn du sie dann später nicht konsequent umsetzt?

Im Grunde weiß ja jeder, wie Abnehmen funktioniert:

Wenn du diese beiden Punkte ganz einfach dauerhaft umsetzen würdest, dann würden die Pfunde auch irgendwann purzeln!

Was einem dabei jedoch immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht, ist die mangelnde Disziplin oder der Irrglauben, es wäre mit einer kurzen strikten Diät einfach getan.

Der wirklich entscheidende Punkt beim Abnehmen lautet aber ganz einfach: Kontinuität!

Du musst einen gewissen Lebenswandel vollziehen und eben nicht bloß ein paar Tage hungern. Disziplin ist also letztendlich die absolute Grundvoraussetzung für eine tatsächliche Veränderung. Ohne sie wirst du irgendwann immer wieder bei deinem alten Verhalten und auch bei deinem Ausgangsgewicht ankommen.

Die nötige Disziplin zum Abnehmen bekommst du vor allem aber auch dadurch, indem du wirklich schrittweise vorgehst. Versuch nicht von heute auf morgen, deinen kompletten Lebensstil zu verändern, sondern geh dabei wirklich behutsam vor.

Ein häufig gemachter Fehler ist es nämlich sich total unrealistische Ziele zu setzen. So was wie: „Ich treib jetzt jeden Tag Sport und esse keine Süßigkeiten mehr …“

Eine gewisse Zeit mag solch ein Plan ja durchaus funktionieren, doch irgendwann bricht man ein und dann ist meistens der Frust groß. Die Motivation rutscht in den Keller und man zweifelt auf einmal wieder komplett an sich und seinem Vorhaben.

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Besser sind da kleinere Ziele. Zunächst einmal kleine Schritte konsequent umzusetzen und sich mit jedem erfolgreichen Schritt immer mehr zu bestärken. Langfristig ist dies die beste Methode, um tatsächlich dauerhaft etwas zu verändern.

Versuch es dir dabei bewusst so leicht wie möglich zu machen und verzichte nicht komplett auf bestimmte Lebensmittel. Auch dein Sportprogramm sollte dich nicht überfordern oder stressen. Geh dabei ganz in deinem Tempo vor und steiger dich kontinuierlich.

Selbstdisziplin zum Sport

Wenn dir gerade die nötige Disziplin zum Sport fehlt, dann solltest du dich als Allererstes einmal fragen, was du dir von deinem Sportprogramm eigentlich genau versprichst:

  • Möchtest du abnehmen?
  • Willst du einfach fitter werden und deine Leistungsfähigkeit steigern?
  • Machst du dir Sorgen um deine Gesundheit? …

Es macht nämlich schon einen recht großen Unterschied, ob es dir dabei nur ums Abnehmen geht oder du tatsächlich ein sportliches Ziel dabei verfolgst. Die Hürde, die es zu überwinden gilt, ist beim Abnehmen nämlich häufig noch etwas höher als bei einem anderen Motiv.

Wenn du nur deswegen Sport treiben willst, weil du deine lästigen Pfunde abarbeiten willst, dann fühlt es sich für dich eben auch immer so an. Es ist für dich harte Arbeit. Und diese Hürde kann irgendwann ganz einfach zu hoch werden, vor allem dann, wenn sich dabei nicht irgendwann deine Einstellung zum Sport verändert.

Dein erstes Ziel sollte es deswegen sein diese Verknüpfung: Sport = Arbeit aufzulösen. Such dir wirklich eine Sportart, bei der du auch Spaß hast oder dir zumindest vorstellen könntest, diesen Sport langfristig zu betreiben. Du solltest dein Sportprogramm auch möglichst stressfrei in deinen Alltag integrieren können.

Viel wichtiger als die Intensität oder Länge des Trainings ist zunächst einmal, dass du auch wirklich dranbleibst und sich eine gewisse Routine bei dir entwickelt.

Versuch den Spaß am Sport und die positiven Effekte in den Vordergrund zu stellen. Du solltest dir nach jeder Trainingseinheit immer wieder sagen können: „Das hat mir gut getan!“, und „Morgen könnte ich das noch einmal machen.“

Die Hürde zum Sport muss für dich immer geringer werden. Du solltest nicht mehr lange hin und herüberlegen müssen: „Geh ich heute zum Sport oder nicht …?“

Weniger drüber nachdenken und mehr machen, ist das Motto. Eine Eigenschaft, die besonders disziplinierte und erfolgreiche Menschen auszeichnet, ist, dass sie extreme „Macher“ sind. Anstatt ewig und drei Tage alles durchzuanalysieren, kommen sie schnell in Aktion und machen einfach.

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