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Disziplin lernen

Disziplin lernen: In 3 einfachen Schritten zu mehr Selbstdisziplin!

Dir fehlt die nötige Disziplin zum Sport, bei der Arbeit, beim Abnehmen, …?

Dann lies dir diesen Artikel durch!

Denn hier erfährst du, wie du Disziplin lernen und dir eine eiserne Selbstdisziplin antrainieren kannst …

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wenn du dich selbst als undizipliniert eingestuft, dann wird sich diese Ansicht immer weiter verhärten.
  • Wenn du Selbstdisziplin erlernen willst, dann musst du zusehen, dein Selbstbild in diese Richtung zu verändern.
  • Disziplin lernen bedeutet eigentlich „die Bereitschaft etwas bestimmtes zu erlernen“ mitzubringen. Egal wofür du also zukünftig mehr Disziplin aufbringen möchtest, da muss zunächst einmal ein Interesse sein. (Warum willst du diese Disziplin aufbringen?)
  • Frag dich auch einmal, was dich gerade eigentlich davon abhält diese Disziplin zu erlernen. Blockieren dich hier bestimmte Abneigungen und/oder unbewusste Glaubenssätze?
  • Erst wenn du den tieferen Sinn erkannt und den Bezug zu dir selbst und deiner Aufgabe hergestellt hast, kann sich wahre Disziplin bei dir entwickeln.
  • Du kannst nicht diszipliniert werden. Du musst es sein! Mach dir immer wieder klar: Du bist diszipliniert! Und für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind, hast du schon immer Disziplin aufgebracht.

Selbstdisziplin: der Schlüssel zum Erfolg

„Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“ – Goethe

Disziplin ist wahrscheinlich DIE Eigenschaft erfolgreicher Menschen! Und das in jedem Bereich.

Talent, Veranlagung, Cleverness, …, das sind alles Dinge, die eine Rolle spielen – keine Frage. Letztendlich stehen hinter jedem Erfolg aber immer auch eine gewisse Beharrlichkeit, der felsenfeste Glauben und ein unbändiger Wille, eine bestimmte Sache zum Erfolg zu führen.

Kann man Disziplin lernen?

Disziplin ist im Grunde nur eine Gewohnheit. Der eine sieht sich diszipliniert und handelt dann auch danach. Die andere sieht sich selbst komplett undiszipliniert und deswegen wird es auch immer wieder dazu kommen.

Das Entscheidende ist also im Grunde immer nur, welche Eigenschaften du dir selbst zuschreibst. Denn danach wirst du anschließend auch immer handeln.

Das Problem dabei ist eigentlich: Dadurch, dass man sich einmal als undiszipliniert eingestuft hat, wurde dieses negative Selbstbild im Grunde immer mehr verfestigt. Es ist für dich zur Gewohnheit geworden, dich so zu sehen. Dabei hättest du auch ganz einfach jederzeit damit anfangen können, deine Sichtweise zu verändern.

Disziplin lernen ist kinderleicht!

Disziplin wird meistens mit „harter Arbeit“ in Verbindung gebracht. Die meisten denken, sie müssten über eine gewisse Hürde gehen. Doch diese „Hürde“ existiert eigentlich nie. Die einzige Hürde ist die im Kopf.  Viele wollen sich dann nämlich auch immer zu etwas zwingen, was sie große Überwindung kostet. Doch das ist eigentlich immer schon der falsche Ansatz.

Wenn man das Wort Disziplin nämlich auch einfach nur einmal von der Wortherkunft betrachtet, dann bedeutet es im weitesten Sinne nämlich eigentlich nur „lernen“.

Disziplin für eine bestimmte Sache aufzubringen bedeutet also im Grunde bloß eine Bereitschaft zu haben, etwas Neues zu lernen. Es bedeutet nicht, dass du dich zu irgendetwas zwingst.

Denn wenn dir momentan zum Beispiel die nötige Disziplin zum Abnehmen fehlt, dann bedeutet dies eigentlich nicht, dass du noch nicht genug gekämpft, gearbeitet … hast. Es bedeutet vielmehr, dass du bis jetzt einfach nur immer mit der falschen Einstellung an die Sache herangegangen bist. Du bist innerlich eigentlich noch gar nicht zu diesem Schritt bereit und siehst unbewusst vielleicht auch gar keinen Sinn darin. Sich auf Biegen und Brechen neue Disziplinen antrainieren zu wollen, ist hier jedoch nicht wirklich zielführend. Es geht nicht darum, immer wieder zu versuchen, gegen diesen inneren Widerstand anzukämpfen. Es geht vielmehr darum, diesen inneren Widerstand aufzulösen!

Bewusst Abnehmen Test - mehr Selbstbeherrschung

Wie entwickeln wir eine gewisse Disziplin?

Der Begriff „Disziplin“ wird meiner Meinung nach ganz häufig falsch eingesetzt. Er hat häufig eine gewisse „Härte“. Man assoziiert ihn mit Strenge, einer „harten Schule“, die man durchlaufen muss … Dabei muss man jedoch hier klar zwischen „Disziplin“ und „Hörigkeit“ unterscheiden.

Es gibt nämlich schon früh im Leben eine Menge Dinge, die dir aufbefohlen werden. Du musst zum Beispiel schon als Kind immer wieder „dein Zimmer aufräumen“, „deine Hausaufgaben machen“, „bei der Hausarbeit helfen“…

Dies geschieht jedoch eigentlich erst dann wirklich aus einer wahren Disziplin heraus, wenn du tatsächlich den Sinn dahinter für dich erkannt hast. Solange du nämlich durch dein Tun bloß irgendwelche Erwartungen erfüllst, da kommt diese „Disziplin“ im Grunde immer nur von außen. Du wirst mehr oder weniger dazu gezwungen „dein Zimmer aufzuräumen“. Doch das führt eben auch immer wieder zu einem gewissen inneren Widerstand, der „die wahre Disziplin“ letztendlich sogar eher verhindert.

Zu unterscheiden gilt es hier also zwischen jener Disziplin, die du dir im Laufe deines Lebens freiwillig angeeignet hast und jener, die du zwar gezwungenermaßen aufbringst, die dich jedoch jedes Mal große Überwindung kostet.

Viele behaupten nämlich auch von sich selbst absolut undiszipliniert zu sein. Doch das möchte ich so eigentlich nie so recht glauben.

Vielleicht fehlt es dem einen oder anderen gerade noch an der nötigen Disziplin zum Abnehmen, zum Sport, zu bestimmten Tätigkeiten …

Das liegt dann jedoch eigentlich nicht daran, dass es dann an einer fehlenden Willensstärke mangelt. Es mangelt letztendlich auch nicht an einem fehlenden Durchhaltevermögen. Woran es dann nämlich eigentlich immer mangelt, ist der tiefere Sinn hinter all dem.

Für die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, besitzen wir nämlich IMMER Disziplin. Du bist also unter Umständen sehr viel disziplinierter, als du es denkst. Für bestimmte Dinge fehlt dir momentan höchstens noch die tiefere Bedeutung.

Du bist diszipliniert KursDein Umfeld prägt deine Disziplinen

Disziplin entwickelt sich eher durch „abschauen und verstehen“ als durch hartes Training oder Arbeit.

Du bist zum Beispiel besonders diszipliniert beim Hausputz, wenn es dir im Grunde schon „in die Wiege gelegt wurde“. Bist du hingegen einfach dazu gezwungen worden, „dein Zimmer aufzuräumen“, dann hat sich diese Disziplin möglicherweise nie wirklich bei dir entwickelt. Vielleicht konntest du diesen übertriebenen Ordnungssinn nie wirklich verstehen und wolltest viel lieber weiter „im Dreck spielen“.

Hast du hingehen für dich selbst irgendwann erkannt, dass eine gewisse Ordnung von Vorteil ist, dann kommt diese Disziplin tatsächlich aus dir selbst.

Wenn dir nun also die nötige Disziplin zum Abnehmen, die Disziplin zum Sport … fehlt, dann hast du dich selbst im Grunde noch gar nicht wirklich von der Sinnhaftigkeit überzeugt. Ob du nun eine gewisse Disziplin für etwas aufbringst oder nicht, hat letztendlich viel mit deinen frühen Prägungen zu tun. Was wurde dir vorgelebt? Wobei hast du vielleicht schon frühzeitig eine gewisse Abneigung entwickelt?

Sich diese Prägungen einmal bewusst zu machen, ist sehr hilfreich. Es hilft dir nämlich dabei, diese unbewussten Muster endgültig loszulassen bzw. sich neue förderliche Muster zu installieren.

Disziplin lernen in 3 einfachen Schritten

1. Unbewusste Blockaden lösen

Wenn dir gerade zum Beispiel die nötige Disziplin zum Sport fehlt, dann frag dich doch bitte einmal: Was blockiert mich hier eigentlich?

Schau zunächst einmal, was da gerade in deinen unbewussten Gedankengängen vorgeht, wenn du über dein Thema nachdenkst.

Beim Sport könnten dir möglicherweise vergangene Erfahrungen beim Sport einen Strich durch die Rechnung machen. Du bist beispielsweise die letzten Male nicht wirklich positiv aus der Sache rausgegangen oder vielleicht hat es auch einfach nur in Strömen geregnet …

Dieses Bild, das dir jedoch nun in den Kopf schießt, wenn du über Sport nachdenkst, ist natürlich eigentlich bloß reine Fiktion. Es basiert einfach nur auf der Vergangenheit bzw. auf Ausschmückungen, die du dir nun ausmalst.

Indem du diese unbewussten Blockaden also zunächst einmal identifizierst, sie in gewisser Weise auch entlarvst, da kannst du sie schon ein gutes Stück entkräften. Sie sind schließlich nicht real. Sie entspringen deinem Kopf und so kannst du in Zukunft auch ganz einfach anders denken …

2. Sieh den Sinn

Um beim vorigen Beispiel zu bleiben: Du kannst nun deine Disziplin beim Sport erhöhen, indem du dir so genau wie nur möglich darüber im Klaren bist, warum du Sport treiben willst und was du dir davon erhoffst.

Dieser Widerstand, der da gerade noch bei dir ist, der muss nämlich eigentlich verschwinden. Es geht nicht darum, dagegen anzukämpfen oder darüber hinweg zu handeln. Wenn du den wahren tieferen Sinn für dich gefunden hast, dann verwandelt sich dieser Widerstand nämlich plötzlich in deinen Antrieb.

Hier solltest du also ruhig ein wenig länger in dich gehen und diesen Sinn für dich tatsächlich finden. Du drehst dich nämlich eigentlich bloß im Hamsterrad, solange du noch versuchst, gegen irgendetwas anzukämpfen.

3. Sei diszipliniert!

Einen wichtigen Leitsatz solltest du dir ab jetzt ganz groß hinter die Ohren schreiben:

Du bist diszipliniert!

Du musst es nicht erst lernen oder werden …

Der einzige Grund dafür, warum du dich für bestimmte Dinge bis jetzt noch nie motivieren könntest, ist ganz einfach der, dass es dir bis jetzt einfach nie wichtig genug war. Doch das ist ja nicht wirklich dein „Fehler“ oder irgendwie verwerflich.

Was du nun jedoch nie mehr sagen solltest, ist, „mir fehlt die nötige Disziplin für …“ oder „ich muss Disziplin lernen für …“

Es impliziert immer, dass du jetzt gerade noch nicht diszipliniert bist. Und das ist schlichtweg nicht wahr. Sieh dich ab jetzt also immer mit dieser Disziplin. Denn sie ist auch jetzt schon in dir vorhanden.

Das Einzige, was dir wirklich fehlt, ist der Sinn hinter deinem Tun, doch diesen kannst du ja finden. Deswegen verschwende keine Zeit mehr damit zu irgendeiner Disziplin zu finden. Denn du bist es auch jetzt schon. Suche nach dem Sinn, denn nur das wird dich jemals weiterbringen.

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Die Disziplin steigern

Im Grunde kann niemand von sich selbst behaupten besonders undiszipliniert zu sein. Disziplin ist eben so wie es die Wortherkunft schon vermuten lässt, einfach nur die eigene „Bereitschaft etwas Neues zu lernen“ und dabei .

Die Frage, die du dir also eigentlich immer zuerst stellen solltest: „Bin ich überhaupt bereit dafür diese neue Verhaltensweise zu lernen?“ Die Bereitschaft ist hier wirklich der springende Punkt. „Bin ich wirklich innerlich schon dazu bereit, diesen Schritt zu gehen?“ „Möchte ich dies wirklich?“ Oder liegt hier nicht vielmehr eine Art „Räum jetzt dein Zimmer auf!“-Motivation vor.

Ist deine Motivation zum Abnehmen zum Beispiel also wirklich eine freie Entscheidung oder letztendlich nur das Resultat einer äußeren Konditionierung? Triffst du diese Entscheidung tatsächlich bewusst? Oder meinst du ganz einfach nur diszipliniert sein zu müssen?

Wahre Disziplin kommt immer von innen

Wenn dich dann nämlich bei einem bestimmten Vorhaben irgendwann deine Disziplin verlässt, dann liegt es eigentlich bloß daran, dass du innerlich gar kein Interesse mehr daran hast diese Fähigkeit zu lernen. Willst du es wirklich lernen, dich bewusster zu ernähren und mehr Bewegung in dein Leben zu bringen …? Oder fühlt es sich irgendwie noch immer wie ein „Fremdkörper“ für dich an? Denn erst, wenn es sich auch tatsächlich wie „ein Teil“ von dir anfühlt, erst dann kann es tatsächlich klappen. Davor brauchst du es im Grunde überhaupt nicht zu probieren.

Denn wenn du sagst: „Ich bin diszipliniert“, dann bedeutet das eigentlich immer nur, dass du gewillt bist zu lernen. Du steckst nicht nicht mehr in irgendeinem Modus fest. Bist offen für eine Veränderung.

Beim Abnehmen zum Beispiel könnten dir deine derzeitigen Essgewohnheiten immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Du bist es gewohnt, die Chips auf dem Sofa beim Fernsehen zu essen und deswegen bist du auch nicht offen dafür ein anderes Verhalten an den Tag zu legen. Es mangelt dir hier also nicht wirklich an Disziplin. Da fehlt es im Grunde nur an Willen und einer gewissen Flexibilität.

Disziplin bedeutet nämlich nicht nur, etwas auf eine bestimmte Weise zu tun. Wenn du dich ständig bemühst und gewillt bist, zu lernen, dann bist du auch immer diszipliniert. Das eigentliche Problem liegt darin, dass vieles nur widerwillig getan wird, weil es von außen erwartet oder aufgedrängt wird. Dann kann es nie lange gut gehen.

Mehr Disziplin beim Essen zum Beispiel setzt voraus, dass du innerlich das Interesse hast neue Essgewohnheiten zu erlernen. Es bedeutet nicht, dass du deine derzeitigen Gewohnheiten bekämpfst oder dir Dinge verbietest. Tatsächlich müsstest du diesem Vorhaben eigentlich nur eine andere „Überschrift“ geben. Du machst den Lernprozess „neue Essgewohnheiten“ zu etwas, was dein Leben wirklich aufwertet.

Selbstbeherrschung

Disziplin ist immer mühelos

Was ich immer empfehle, ist es neue Verhaltensweisen und Gewohnheiten „zur eigenen Kultur“ werden zu lassen.

Denn sobald du anfängst, dir bestimmte Dinge aufzuzwingen oder zu verbieten, da wächst innerlich gleichzeitig auch immer ein innerer Widerstand. Du kannst dich dazu disziplinieren neue Essgewohnheiten an den Tag zu legen. Du willst dich vielleicht nicht mehr so sinnlos überessen oder bestimmte Lebensmittel nicht mehr so oft konsumieren. Wirklich diszipliniert wirst du jedoch nur dann dabei vorgehen, wenn du innerlich schon ein Bild davon hast, wie diese neue Esskultur tatsächlich eine Bereicherung für dein Leben ist.

Alles, was dein inneres Interesse weckt, braucht nämlich gar keine weitere Motivation.

Das Problem mit der fehlenden Disziplin entsteht nämlich im Grunde immer erst dann, wenn deine derzeitige „Kulturform“ im Konflikt zu deiner neuen steht.

Für dich ist ein üppiges Mahl im Kreis deiner Familie ein absolutes Muss? Dagegen zu handeln wäre dann nämlich nicht wirklich zielführend. Du könntest dich höchstens fragen, wie man eine solche Kultur noch sinnvoller gestalten könnte. Wie man ein solches Mahl zum Beispiel mit neuen Lebensmitteln bereichern könnte.

Disziplin bedeutet lernen. Es bedeutet nicht verzichten oder hungern … Dein Anspruch sollte es also sein es sogar qualitativ zu verbessern. Wie könnte man ein solches Ritual vielleicht noch weiter verfeinern, es mit frischen Zutaten und einer ausgewogenen Ernährung aufwerten?

Wenn du es auf diese Weise schaffst, deine Essgewohnheiten zu verändern oder auch mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen, dann wird es dir nie an Disziplin fehlen. Indem du es zu deiner eigenen „Lebenskultur“ machst, brauchst du dich nie wieder zu etwas disziplinieren.

Gedanken, Emotionen, Disziplinen

Solange Disziplin für dich mit hartem Verzicht eisernem Willen zu tun hat, bist du eigentlich noch auf dem Holzweg.

Im Wesentlichen geht es bei Disziplin nämlich eigentlich nur darum, das du das tust, was nötig ist, um in einer bestimmten Weise zu leben. Will man zum Beispiel eine gewisse Lebensqualität im Eigenheim haben, dann muss man seinen Wohnort sauber halten. Um den Ort sauber zu halten, muss man bestimmte Dinge tun … Ansonsten musst du halt an einem schmutzigen Ort leben. Alles eine Frage der eigenen Wohnkultur.

Deine Disziplin ist also eng mit deinen Prioritäten verknüpft. Wenn du dir selbst oder auch deinen Mitmenschen ganz einfach klarmachst, warum etwas getan werden muss, dann wird es gleichzeitig auch immer leichter.

Siehst du eine gewisse Disziplin beim Essen, bei deinen tagtäglichen Aufgaben, beim Sport … als einen sinnvollen Schritt zu mehr Wohlbefinden, dann ist es plötzlich kein Problem mehr. Es ist ein entspannter Lernprozess, bei dem du Schritt für Schritt dein Leben verbesserst.


Disziplin lernen: wertvolle Tipps


Spielerisch Disziplin lernen

Disziplin zu lernen bedeutet jederzeit die Bereitschaft zum Lernen zu haben. Egal worin du disziplinierter sein willst, du musst dich also zunächst einmal fragen, was du genau erreichen willst. Du musst dein Interesse wecken. Was willst du lernen und wie kannst du dies optimieren?

Wenn du disziplinierter bei deiner Ernährung sein willst, dann musst du dich fragen, was du erreichen willst und wozu du tatsächlich auch schon bereit bist. Das Gleiche gilt auch für deine Arbeit, deinen Sport, …

Mach immer erst diesen inneren ersten Schritt. Geh nicht gegen einen inneren Widerstand vor. Denn wenn du versuchst den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, dann wird deine Bereitschaft irgendwann immer mehr sinken. Wenn du dir ein bestimmtes Verhalten aufzwingst ohne zuvor das Interesse geweckt zu haben, dann entsteht immer wieder ein innerer Widerstand. Und dieser Widerstand wird irgendwann so groß, dass es letztendlich wieder scheitert.

Es geht also im Grunde darum, diese Tätigkeit, die dich gerade noch viel Disziplin kostet in etwas zu verwandeln, was keine Arbeit mehr ist.

Vielleicht gehst du momentan jeden Tag diszipliniert zur Arbeit. Doch auch hier kommt es dann eben eigentlich nur darauf an, ob du deine Tätigkeit annimmst, sie Spaß macht … Oder ob du jeden Tag gegen einen großen Widerstand ankämpfen musst.

Wenn sich deine Sichtweise verändert, dann verändert sich plötzlich dein ganzes Leben. Wenn du innerlich „ja“ sagst zu deinen Tätigkeiten, das „Lernpotential“ darin siehst, es spielerisch angehst … Dann wird es dich gar keine Disziplin mehr kosten.

Mehr Leistung durch Sinn

Ein großes Problem, warum Menschen nicht vorankommen in ihrem Leben: Sie wissen überhaupt nicht, was sie wollen!

Eigentlich wissen die meisten nämlich nur, was sie nicht mehr wollen. „Ich will nicht mehr dick sein, weniger arbeiten, keine Geldsorgen mehr haben …“

Wenn man dann jedoch Mal etwas genauer nachfragt: „Warum willst du unbedingt abnehmen?“ Dann kommt meistens nicht allzu viel Plausibles rüber. Denn wenn man einfach nur schlank auf der Couch fernsehen will, dann stellt sich natürlich die Frage, warum man dafür jetzt unbedingt schlank sein muss. Und diese Sinnfrage, die stellt man sich letztendlich dann auch selbst.

Die Frage ist also immer: Was erschaffst du dir, durch du diese Disziplin? Welche Zusammenhänge bestehen auch zu deiner derzeitigen Situation und deinem momentanen Verhalten?

Denn wenn sich der wirkliche Sinn hinter einer neuen Gewohnheit für dich erschließt, dann kannst du es plötzlich auch ohne Widerstand tun. Bist du hingehen einfach nur weiterhin auf der „Flucht“ vor deiner derzeitigen Situation, dann wird es sich immer anstrengend anfühlen. Du wirst ewig auf der Flucht bleiben.

Sieh dich diszipliniert

Egal wozu dir gerade (scheinbar) die nötige Disziplin fehlt. Egal wofür du dich gerade nicht in der Lage siehst … Eine Sache solltest du dir immer wieder bewusst machen. Du alleine bist dafür verantwortlich!

Was bedeutet: Nur du alleine stehst dir durch deine permanenten Selbstzweifel im Weg. Die Frage: „Wie werde ich diszipliniert?“ Die ist letztendlich eigentlich schon die falsche. Sie impliziert, dass du gerade noch nicht diszipliniert bist. Doch wenn du jetzt schon nicht an dich glaubst, wie willst du dich dann eines besseren belehren?

Es hat also im Grunde nie mit irgendeiner Technik oder einem Trick von außen zu tun. Deine mangelnde Disziplin ist eigentlich bloß das Resultat eines negativen Selbstbildes. Du kannst noch so lange im Außen suchen, das eigentliche Problem liegt in deinen unbewussten Gedankengängen. Und dort musst du im Grunde auch immer ansetzen.

Du kannst nämlich immer wieder versuchen erfolgreich zu sein, doch erst wenn du es wirklich glaubst, dies zu sein, erst dann kann es wirklich funktionieren.  Wenn immer du dich also dabei ertappst, wie du wieder an die zweifelst, dann solltest du hellhörig werden, denn dies ist die eigentliche Wurzel deines Misserfolgs.

Häufig müssen wir jedoch lange Zeit irren, scheitern und es immer wieder versuchen. Manchmal ein Leben lang. Doch eigentlich müssen wir uns immer nur darüber im Klaren werden, dass wir unseren Erfolg immer bloß selbst sabotieren.


Mit Disziplin zum Erfolg

Zusatztipp: Selbstdisziplin = Selbst-bewusst-Sein

Wenn du meinst die Kontrolle über dein Leben verloren zu haben, dann hast du eigentlich immer bloß die Kontrolle über dich selbst verloren.

Denn auch wenn man immer wieder „da draußen“ nach immer neuen Methoden und Techniken sucht, mit denen man seine Probleme bewältigt. Eigentlich geht dieser Blick immer in die falsche Richtung. Er müsste nämlich tatsächlich immer nach innen gehen.

Es kommt nämlich eigentlich nur darauf an, wie du über dich selbst denkst. Wenn du dich momentan noch für undiszipliniert und schwach hältst, dann müsstest du diese Sichtweise einfach nur verändern.

Die wahre Königsdisziplin liegt also eigentlich immer darin, sich selbst richtig führen zu können. Beim Disziplin-Lernen geht es um deine Selbstbeherrschung bzw. die Frage, inwieweit du dich von deinen bewussten und unbewussten Gedanken, Emotionen und Handlungen, von deinem Erfolg abhältst.

Selbstdisziplin bedeutet also im Grunde auch nur diesen „Erfolg-Vermeiderer“ im Kopf im Griff zu haben. Hast du deinen Kopf im Griff, dann hast du alles im Griff. Disziplin zu lernen bedeutet also letztendlich zu lernen mit sich selbst besser umgehen zu können.

Eine gute Möglichkeit, wieder mehr Kontrolle über diese unbewussten Muster zu erlangen, ist zum Beispiel die Meditation. Beim Meditieren tust du nämlich im Grunde nichts anderes, als diese Vorgänge in dir zu beobachten. Auch wenn du Yoga machst, bist du immer diszipliniert. Du musst dich nie wieder disziplinieren. Du triffst nur noch richtige Entscheidungen, weil du den wahren Erfolg-Vermeiderer im Griff hast.

 

 

 


Disziplin zum Sport weckenDisziplin beim Abnehmen

Viele fragen mich immer wieder, wie sie disziplinierter beim Abnehmen sein können. Hier verweise ich meistens auf jenen Punkt, den ich dir schon in Tipp#3 gegeben habe.

„Wenn du dich jetzt in diesem Moment für undiszipliniert hältst, dann wirst du deine Erwartungen auch immer wieder erfüllen.“

Also musst du im Grunde immer mit dem letzten Schritt beginnen. Du versuchst es nicht zu werden. Du bist erfolgreich, diszipliniert … Wenn du diesen festen Glauben an dich und deine unbeschränkten Fähigkeiten gesät hast, dann folgt der Rest ganz selbstverständlich und ganz automatisch.

In dem Moment, wo du deinen limitierenden Glaubenssätzen keinen Raum mehr gibst und dich selbst in einem anderen Licht siehst, da hast du es tatsächlich schon geschafft.

Disziplin abnehmenEin Versuch lässt tief blicken:

Es gibt da eine sehr interessante Studie zum Thema Disziplin, die ich vor einiger Zeit im Fernsehen gesehen habe. Bei diesem Versuch wurden die Teilnehmer auf ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen getestet, ohne es dabei zu wissen.

Bei diesem Test kam letztendlich heraus, dass der eigentliche Knackpunkt beim Durchhalten in der eigenen Einschätzung über sich selbst liegt.

Die Teilnehmer, die sich selbst als besonders diszipliniert und willensstark einschätzten, waren später auch diejenigen, die am längsten durchgehalten haben. Ja sie wurden sogar immer stärker, wo andere immer mehr abbauten. Wo die einen ganz viel Energie in inneren Kämpfen verloren, da wurde bei der anderen Seite das positive Selbstbild immer weiter untermauert.

Menschen, die sich selbst als diszipliniert beschreiben, bestärken sich also mit jeder Herausforderung in ihrem Glauben, genauso wie du dich vielleicht momentan immer wieder runter ziehst.

SelbstkontrolleSelbstkontrolle wiedererlangen

Ein wichtiges Mindset beim „Disziplin Lernen“, ist es sich immer wieder klarzumachen, dass man selbst die Kontrolle über sein Leben hat. Dass du voll und ganz die Verantwortung für dein Leben übernimmst und das Steuer auch jederzeit selbst in der Hand hältst.

Du kannst noch so häufig undiszipliniert gewesen sein, letztendlich hast du in jedem Moment deines Lebens die Chance eine neue Richtung einzuschlagen.

Indem du aber Stück für Stück wieder eine positivere Sichtweise angewöhnst und alten Ballast loslässt, kannst du noch heute den Grundstein für eine rosige Zukunft legen.

 

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