Antriebslosigkeit überwinden

Antriebslosigkeit überwinden und neuen Lebensmut wecken!

Null Bock auf gar nichts? Du fühlst dich, als ob der Stecker gezogen wäre?

Dann wird es höchste Zeit die Ursache für dein derzeitiges Motivationsloch herauszufinden, um diese Antriebslosigkeit überwinden zu können.

Es gibt ja verschiedene Grade von Antriebslosigkeit. Da gibt es Phasen, da ist man halt einfach mal nicht so gut drauf und die Sachen laufen gerade etwas schleppend und schwerfällig ab.

Solche Phasen hat wohl jeder mal …

Sie gehen meistens auch recht schnell auch wieder vorüber und lassen sich auch relativ einfach durch ein paar kleine Tricks in den Griff bekommen. Doch es gibt da auch jene Antriebslosigkeit, bei der man in einem richtig tiefen Loch steckt und immer tiefer darin versinkt.

Dann reichen meistens ein paar kleine Tricks nicht mehr aus und man muss die Sache mit etwas mehr System angehen. Damit du für beide Fälle eine Technik an der Hand hast, habe ich diesen Artikel in zwei Teile aufgeteilt.

  • Teil 1: Im ersten Teil dieses Artikels findest du Tipps, mit denen du recht schnell wieder aus einem kleinen bis mittelgroßen Motivationsloch herausfindest. Diese Tricks helfen mir meistens sehr schnell einen Anflug von Antriebslosigkeit überwinden zu können und wirken bei dir hoffentlich genauso gut.
  • Teil 2: Im zweiten Teil gehen wir der Ursache von Antriebslosigkeit etwas genauer auf den Grund und ich werde dir darin auch noch einen Weg aufzeigen, der meiner Meinung nach die effektivste Methode ist, um sich neu zu sortieren und Kräfte wieder freizusetzen.

Los geht’s …

Antriebslosigkeit überwinden – Teil 1: kleine Tipps mit großer Wirkung!

Hier sind meine ultimativen Antriebslosigkeit überwinden Tipps …

Tipp #1 – Entspannen

Antriebslosigkeit will dir häufig ganz einfach nur sagen: „Mach mal halblang!“ Im hektischen Alltag vergessen wir nämlich oft, uns Zeiten zur Regeneration zu nehmen. Plane deswegen ab sofort ganz bewusst, Zeiten zur Entspannung ein. Leg einen Wellness-Tag ein, meditiere, … Sorge regelmäßig für Entspannungsphasen. Gib dir immer wieder die Möglichkeit, den Tank wieder aufzufüllen.

Tipp #2 – Bewegung

Such dir einen sportlichen Ausgleich. Geh öfters mal an der frischen Luft spazieren, geh joggen, schwimmen, … . Bewegung hilft dir nämlich in zweierlei Hinsicht dabei, deine Antriebslosigkeit überwinden zu können. Erstens wirkt sich diese Aktivierung deines Körpers auch auf deinen Geist aus. Zweitens hilft Sport aber auch sehr gut beim Entspannen. Sorgen und Ängste treten dabei in den Hintergrund und können besser verarbeitet werden.

Tipp #3 – Ernährung

Unsere Nahrung ist unser Treibstoff. Wenn da jedoch nichts Gescheites im Körper ankommt, womit soll er dann die Energie freisetzen? Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann schon viel bewirken!

Tipp #4 – Abwechslung

Triff dich mal wieder mit alten Freunden. Mach einen Ausflug … Versuche irgendwie neue Impulse in dein Leben zu bekommen und durchbreche immer mal wieder den Alltagstrott. Dadurch verhinderst du, dass sich ein gewisses Gefühl von Stillstand in dir breitmacht, das dich irgendwann lähmt.

Tipp #5 – Loslassen

Versuche nicht krampfhaft deine Antriebslosigkeit zu überwinden. Am schnellsten kommst du aus deinem Loch wieder heraus, indem du einfach akzeptierst, gerade halt mal nicht so produktiv zu sein. Erlaube dir ganz einfach mal eine Zeit lang nicht so zu funktionieren, wie du oder andere es vielleicht von dir erwarten. Je besser du deinen derzeitigen Zustand annimmst und dich nicht dagegen sträubst, desto schneller wird er auch vorübergehen!

Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, dann findest du im zweiten Teil dieses Artikels auch noch eine Anleitung, wie du aus einem andauernden Tief wieder herauskommst …

Antriebslosigkeit überwinden – Teil 2: Die richtigen Ziele

Antriebslosigkeit ueberwinden

Wenn du über einen langen Zeitraum antriebslos bist und du das Gefühl hast, da mit ein paar einfachen Tricks auch nicht mehr rauszukommen, dann solltest du dich einmal fragen: „Verfolge ich wirklich noch MEINE Ziele?“

Und dabei ist es im Grunde auch egal, wofür dir gerade die Motivation fehlt.

Ob du nun gerade absolut keine Lust auf deinen Job, dein Studium, die Schule, deine Beziehung, … oder alles zusammen, hast.

„Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen.“ – Andreas Tenzer

Deine derzeitige Antriebslosigkeit will dir etwas sagen. Irgendetwas ist da bei dir aus dem Gleichgewicht geraten. Du hinterfragst deine Ziele, dein bisheriges Leben, …

Irgendwie ist der Stecker gezogen und so werden selbst kleinste Aufgaben zur großen Herausforderung.

Was uns antreibt …

Was ist es, das uns dazu bewegt täglich zur Arbeit zu gehen, Sport zu treiben, uns mit unseren Freunden und Bekannten zu treffen …?

Nun könntest du zum Beispiel sagen:

  • Es ist das Geld,
  • die Gesundheit,
  • der Wunsch nach Geselligkeit,

Aber was steckt eigentlich noch viel tiefer dahinter?

Im Grunde tun wir alles, entweder aus: Liebe oder aus Angst!

Alles, und ich meine wirklich ALLES was wir tun, resultiert aus Liebe, Freude und voller Enthusiasmus für eine bestimmte Sache. Oder aber wir tun Dinge aus der Angst heraus, bestimmte Dinge in unserem Leben zu verlieren oder nicht zu erreichen.

Und klar, man kann das Ganze nicht immer nur schwarz oder weiß sehen. Man geht mal mehr und mal weniger gern arbeiten …

Doch zunächst einmal ist es wichtig, zu wissen, dass hinter deiner Motivation im Grunde immer ein Gefühl, eine Emotion steht.

Du gehst zum Beispiel zur Arbeit, entweder, weil dir deine Arbeit Spaß macht oder aber, weil du Angst hast deinen Job zu verlieren und dann ohne Geld dazustehen. …

Du gehst zum Sport, weil du Freude an der Bewegung hast und dich danach einfach gut fühlst oder, weil du Angst hast sonst im nächsten Sommer nicht mehr in deine Hosen zu passen. …

Aber auch in unseren Beziehungen zu anderen Menschen steckt nicht immer nur Liebe dahinter. Wie viele Menschen kennst du, die eigentlich nur noch in einer Art Zweckbeziehung stecken? Solche Beziehungen werden nur noch aufrechterhalten, weil die Angst vorm alleine sein einfach größer ist, als das man sich dazu entscheidet, diese Beziehung aufzugeben.

Und dies sind nur Beispiele. Du kannst es im Prinzip auf alles anwenden. Aus welchem Grund du dir ein bestimmtes Auto kaufst, dich in einer bestimmten Weise kleidest, wie du dich gegenüber anderen verhältst, …

Auch hier steckt entweder die Angst dahinter aus der Reihe zu tanzen, und nicht von deiner Umgebung akzeptiert zu werden. Oder du fühlst dich einfach gut dabei und tust es aus vollster Überzeugung.

Der Weg aus der Antriebslosigkeit

Nun kannst du dich ja selber einmal fragen, welche Art von Antrieb, dir wohl mehr Energie abzieht. Die angstbehaftete Motivation oder jene Motivation, die du aus Liebe für eine bestimmte Sache aufbringst?

Wie sieht es bei dir zum Beispiel mit deinem Job aus? Gehst du gerne arbeiten und stehst voll hinter dem, was du dort tust, oder erscheinst du nur auf der Arbeit um deinen derzeitigen Lebensstandard zu sichern und aus Angst nichts Besseres mehr zu finden?

Und was ist mit deinen Beziehungen? Ist es tatsächlich noch Liebe, die deine Beziehung zusammenhält oder schwebt da auch eine gehörige Portion Angst vorm alleine sein mit? …

Dein Problem, liegt im Grunde einfach darin, dass du wahrscheinlich momentan hochgradig angstmotiviert bist.

Es ist vollkommen normal, dass ab und zu die Angst mitschwebt: Im Job, in unseren Beziehungen, …

Zum Problem wird das Ganze jedoch dann, wenn dich nur noch die Angst antreibt und sich kein Gleichgewicht mehr herstellt.

Wenn dir alles über den Kopf steigt. Alles irgendwie gezwungen ist, dann kostet es dich einfach viel mehr Kraft. Es kostet dich Überwindung und selbst die kleinsten Aufgaben werden zu großen Herausforderungen.

Gut, wie kommt man jetzt da wieder raus?

Zum einen, indem du deine Ängste besser unter Kontrolle bekommst bzw. auflöst. Zum anderen solltest du dich jedoch auch einmal fragen, inwieweit du dich momentan noch auf einem Weg befindest, der dich wirklich erfüllt.

Wer Leistung will braucht: Sinn

Was meinst du, warum ein Greenpeace-Aktivist jeden Tag mit vollem Enthusiasmus seiner Arbeit nachgeht? Das Geld wird es wohl nicht sein. Warum ist dieser Mensch dann wahrscheinlich glücklicher, als die meisten anderen da draußen, die ein Vielfaches verdienen?

Weil er mit seiner tagtäglichen Arbeit ein übergeordnetes Ziel verfolgt. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen weiß er, wofür er seine Arbeit tut und er tut dies aus vollster Überzeugung.

Er hat sich irgendwann bewusst dazu entschlossen, den Naturschutz zum Leitthema seines Lebens zu machen und verfolgt somit jeden Tag seinen Traum.

Und im Grunde brauchst du das auch!

Du musst jetzt nicht unbedingt zum Greenpeace-Aktivisten werden (obwohl ich dich nicht davon abhalten würde), du musst aber einen Sinn in deinem Job, deinen Beziehungen, deinen Aktivitäten, … für DICH finden, und wenn dir dieser beim besten Willen nicht einfällt, …

… dann solltest du besser heute als morgen die Reißleine ziehen!

Was tun, wenn kein Sinn erkennbar ist?

Nun ist es nun mal leider so, dass häufig eben genau dieser Sinn im Leben fehlt, wenn der Antrieb fehlt. Um diesen Sinn für dich herauszufinden, solltest du dir jedoch unbedingt die nötige Zeit nehmen und mal in dich hineinhorchen.

Es dreht sich also alles zunächst einmal um die Frage: „Worum soll es eigentlich in deinem Leben gehen?“ Nicht welche Ziele du erreichen willst, sondern mehr wie dein übergeordnetes Ziel lauten könnte.

Deine Ziele sind ja im Grunde immer nur die Abschnitte deines Lebens. Es gilt vielmehr herauszufinden, inwieweit deine weiteren Ziele überhaupt noch wirklich DEINE Ziele sind. Strebst du da vielleicht nach etwas, dass dich eigentlich gar nicht glücklich macht oder sich so in der Form, wie du es dir vorgestellt hast, sogar nie erreichen lässt?

Antworten auf 3 wichtige Fragen

Es gibt im Grunde drei Faktoren, die uns motiviert halten:

  1. Die Möglichkeit, uns zu entwickeln.
  2. Ein soziales Umfeld, indem wir uns gerne aufhalten.
  3. Einen Beitrag zu leisten.

Und jetzt frag dich bitte mal selbst:

  1. Wie willst du dich weiterentwickeln?
  2. In welchem Umfeld willst du leben?
  3. Und welchen Beitrag möchtest du leisten?

Menschen, die geradezu vor Motivation sprühen, haben meistens ganz exakte Vorstellungen und Antworten auf diese 3 Fragen.

Menschen, die sich hingegen von Tag zu Tag durchs Leben schleppen und nur versuchen den Tag irgendwie zu überstehen, haben meistens gar keine Antworten auf diese Fragen oder zumindest keine positiven.

Formuliere einen Leitsatz

Antriebslosigkeit überwinden bedeutet eigentlich: „Wieder eine klare Richtung zu finden.“ Du bist wahrscheinlich gerade an einem Punkt in deinem Leben, wo du dich nur noch im Kreis drehst.

Du lässt dich einfach so „vom Wind treiben“, ohne dabei einem wirklichen Ziel von Bedeutung für dich zu folgen.

Um dein Leben wieder auf Kurs zu bringen, empfehle ich dir einen Leitsatz für dich zu finden, an dem du dich ab jetzt orientieren kannst. Sozusagen dein Leitstern, nach dem du dein zukünftiges Leben ausrichten kannst.

Geh dazu am Besten wie folgt vor:

  1. Frag dich zuerst einmal, mit welchem einzelnen Wort du dein bisheriges Leben beschreiben würdest. Was symbolisiert dich? Was entspricht dir? Womit kannst du dich identifizieren? Wenn du zum Beispiel immer viel und gerne verreist bist, dann könnte dieses Wort „Sehnsucht“ sein. Es kann aber auch „Freiheit“, „Hilfsbereitschaft“, „Wissbegierde“, … sein.
  2. Als Nächstes frag dich mal, was sich durch deine Hobbys und Interessen zieht. Triffst du dich gerne mit Freunden, gehst in einen Sportclub, …? Oder liest du lieber Bücher, malst, baust Modelle, … ? Gibt es da eine gewisse „Grundausrichtung“, nach der du deine Freizeit gestaltest?
  3. Was sind deine Werte? Worauf legst du im Umgang mit anderen Menschen Wert? Nach welchen Idealen lebst du?
  4. Wobei spürst du deine größte persönliche Entfaltung? In welchen Tätigkeiten gehst du auf? Worin willst du noch besser werden und was willst du noch erlernen und erleben?

Mach dir zu den einzelnen Punkten auch ruhig ein paar Stichpunkte. Lass auch deine Antworten auf die drei Fragen von zuvor mit einfließen und versuche daraus einen auf dich zugeschnittenen Satz zu formulieren.

Das ist nicht immer ganz so einfach, ich weiß. Wenn du Probleme damit hast, einem passenden Satz zu finden, dann schreib dir auch ruhig zunächst mehrere Versionen auf und versuche diese wiederum zusammenzufassen und zu kürzen.

Wenn du einen Satz gefunden hast, mit dem du dich identifizieren kannst und der in dir ein Bild auslöst, dass dich „zieht“, dann weißt du, dass du zumindest schon nah dran bist.

Die Wirkungsweise eines solchen richtungsgebenden Leitsatzes ist, dass du, bewusst und unterbewusst damit anfängst, zu selektieren. Wenn du dir deinen Leitsatz immer wieder innerlich aufsagst, ihn dir tief in deinem Unterbewusstsein einprägst, dann wirst irgendwann merken, wie sich auch dein Verhalten, deine Entscheidungen und dein Energielevel verändern.

Du selektierst alles das aus deinem Leben aus, was dich von deinem Kurs abbringt und konzentrierst dich vermehrt auf die Dinge, die dich auf Kurs halten.

Und das kann mitunter auch recht unbequem am Anfang sein. Viele Menschen bleiben nämlich schon deswegen stehen und verharren lieber in ihrer Antriebslosigkeit, weil Veränderungen nicht immer einfach sind.

Inwieweit du dann hinterher tatsächlich dazu bereit bist, deinem Herzen zu folgen, dass musst du dann halt einfach selber wissen.

Weitere Infos und praktische Anleitungen, wie du deinem Leben eine neue Richtung geben kannst und es tatsächlich nach deinen Vorstellungen gestaltest, findest du hier auf der Seite Selbstbewusstsein Stärken von Moritz Bauer. Auf dieser Seite findest du viele tolle Artikel, die dir dabei helfen können, den Mut aufzubringen dich voll auszuleben und Dinge in deinem Leben zu verändern. Seinen Artikel speziell zu diesem Thema findest du hier: Antriebslosigkeit überwinden

Ich wünsche dir alles Beste und lass nicht den Kopf hängen!

Liebe Grüße

Ingo

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