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Antriebslosigkeit überwinden

Antriebslosigkeit überwinden und neuen Lebensmut wecken!

Raus aus dem Motivationsloch: Null Bock auf gar nichts? Du fühlst dich als ob der Stecker gezogen wäre? Dann wird es höchste Zeit die Ursache für dein derzeitiges Motivationsloch zu finden, um schnellstmöglich diese Antriebslosigkeit überwinden zu können!

Gründe für Antriebslosigkeit:

Antriebslosigkeit hat die verschiedensten Gründe und es gibt auch die unterschiedlichsten Grade von Antriebslosigkeit. Da gibt es zum Beispiel Phasen, da ist man halt einfach nicht so gut drauf und die Sachen laufen gerade etwas schleppend. Solche Phasen hat wohl jeder mal. Sie gehen meistens recht schnell wieder vorüber und lassen sich auch relativ leicht wieder in den Griff bekommen.

Doch es gibt da eben auch jene Antriebslosigkeit, bei der man in einem richtig tiefen Loch steckt, in dem man scheinbar auch immer tiefer versinkt. Da reichen meistens ein paar kleine Tricks oder ein paar Runden Sport nicht mehr aus und man muss die Sache mit etwas mehr System angehen. Und damit du für beide Fälle eine passende Technik an der Hand hast, habe ich diesen Artikel in zwei Teile aufgeteilt.

  • Teil 1: Im ersten Teil dieses Artikels findest du Tipps, mit denen du recht schnell wieder aus einem kleinen bis mittelgroßen Motivationsloch herausfindest. Diese Tricks helfen mir meistens sehr schnell, um einen Anflug von Antriebslosigkeit überwinden zu können.
  • Teil 2: Im zweiten Teil gehen wir der Ursache von anhaltender Antriebslosigkeit dann etwas genauer auf den Grund. Hier findest du einen Weg, der meiner Meinung nach die effektivste Methode ist, um sich zu sortieren und neuen Lebensmut zu wecken.

Los geht’s …

Teil 1: Tipps und Tricks, die sofort wirken

Kleine Tricks mit großer Wirkung! 5 Tipps zum Antriebslosigkeit-Überwinden:

Tipp #1 – Entspannen

Antriebslosigkeit will dir häufig ganz einfach nur sagen: „Mach mal halblang!“ In unserem immer hektischer werdenden Alltag vergessen wir nämlich sehr oft, uns Zeit zur Regeneration zu nehmen. Wir werden tagtäglich von äußeren Reizen bombardiert. Doch wenn man dieser „Dauerbeschallung“ nicht hin und wieder entgegenwirkt, dann landet man irgendwann zwangsläufig im Aus. Wirkliche Entspannung finden viele nur noch sehr selten. Dafür gibts einfach keine Zeit … Doch es gibt eben auch nur deswegen dafür keine Zeit, weil man sich diese nicht nimmt. Plane deswegen ganz bewusst Zeiten zur Entspannung ein. Leg einen Wellness-Tag ein, meditiere, … Sorge regelmäßig für Entspannungsphasen und gib dir die Möglichkeit, den Stress abzubauen. Langfristig kommst du so nämlich deutlich besser voran und die Motivation wird schnell wieder steigen.

Tipp #2 – Bewegung

Such dir einen sportlichen Ausgleich. Geh öfters mal an der frischen Luft spazieren, geh joggen, schwimmen … Bewegung hilft dir nämlich in zweierlei Hinsicht dabei, deine Antriebslosigkeit zu überwinden. Erstens wirkt sich diese Aktivierung deines Körpers auch aktivierend auf deinen Geist aus. Zweitens hilft Sport sehr gut beim Entspannen. Sorgen und Ängste treten dabei in den Hintergrund und können von dir besser verarbeitet werden. Indem du dir also einen regelmäßigen Ausgleich schaffst, kannst du verhindern, dass das „Fass in deinem Kopf“ zum Überlaufen kommt und irgendwann gar nichts mehr geht.

Tipp #3 – Ernährung

Unsere Nahrung ist unser Treibstoff. Wenn da jedoch meistens nichts Gescheites im Körper ankommt, kann eben auch keine Energie erzeugt werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft dir dabei, deinen Körper gesund zu halten und ist sowieso die beste Medizin. Vielleicht ist auch eine Ernährungsumstellung das Richtige für dich. Die positiven Effekte einer bewussten Ernährung spürst du nämlich nicht nur im Körper, sie färben letztendlich auch auf deinen Geist ab.

Tipp #4 – Abwechslung

Triff dich mal wieder mit alten Freunden. Mach einen Ausflug … Versuch irgendwie neue Impulse in dein Leben zu bekommen. Durchbreche deinen gewohnten Alltagstrott, denn Abwechslung und neue Eindrücke bringen frischen Wind in dein Leben. Schon kleine Veränderungen im Alltag können da viel bewirken. Fahr mit dem Fahrrad zur Arbeit, such dir ein neues Hobby … Tatsächlich bedeutet Antriebslosigkeit nämlich häufig, dass man irgendwie „stecken geblieben“ ist. Du haftest an bestimmten Gewohnheiten an, die du nun endgültig loszulassen solltest.

Tipp #5 – Loslassen

Versuch nicht krampfhaft deine Antriebslosigkeit zu überwinden, denn dann strampelst du unentwegt an und kommst doch keinen Millimeter weiter. Am schnellsten kommst du tatsächlich aus deinem Loch wieder heraus, wenn du deine derzeitige Situation zunächst einmal einfach akzeptierst. Du wirst merken, in dem Moment, wo du anfängst, deine Antriebslosigkeit zu akzeptieren, da fängt sie gleichzeitig schon an sich aufzulösen.

Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, dann findest du im zweiten Teil dieses Artikels auch noch eine Anleitung, wie du aus einem andauernden Tief wieder herauskommst …

Was essen Ratgeber

Teil 2: Anhaltende Antriebslosigkeit überwinden über die richtigen Ziele

Antriebslosigkeit ueberwinden

Wenn du über einen langen Zeitraum antriebslos bist und das Gefühl hast, da mit ein paar einfachen Tricks auch nicht mehr rauszukommen, dann solltest du dich einmal fragen: „Verfolge ich wirklich noch MEINE Ziele?“

Und dabei ist es dann im Grunde auch vollkommen egal, wofür dir gerade die Motivation fehlt.

Ob du nun gerade absolut keine Lust auf deinen Job, dein Studium, die Schule, … deine Beziehung, deine Freunde und Familie, … zum Sport … oder alles zusammen, hast.

„Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen.“ – Andreas Tenzer

Deine derzeitige Antriebslosigkeit will dir also etwas sagen. Irgendetwas ist da bei dir aus dem Gleichgewicht geraten. Du hinterfragst deine Ziele, dein bisheriges Leben,…

Irgendwie ist der Stecker gezogen und so werden selbst kleinste Aufgaben zur großen Herausforderung.

Was uns antreibt …

Was ist es eigentlich genau, das uns dazu bewegt, täglich zur Arbeit zu gehen, Sport zu treiben, uns mit unseren Freunden und Bekannten zu treffen …?

Nun könntest du zum Beispiel sagen:

  • Es ist das Geld,
  • die Gesundheit,
  • der Wunsch nach Geselligkeit,

Aber was steckt eigentlich noch viel tiefer dahinter?

Im Grunde tun wir nämlich alles, entweder aus: Liebe oder aus Angst!

Alles und ich meine wirklich ALLES, was wir tun, resultiert aus Liebe, Freude und voller Enthusiasmus für eine bestimmte Sache. Oder aber wir tun Dinge aus der Angst heraus, bestimmte Dinge in unserem Leben zu verlieren oder nicht zu erreichen.

Und klar, man kann das Ganze nicht immer nur schwarz oder weiß sehen. Man geht mal mehr und mal weniger gern arbeiten … Doch zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass hinter deiner Motivation im Grunde immer ein Gefühl, eine Emotion steht.

Du gehst zum Beispiel zur Arbeit, entweder, weil dir deine Arbeit Spaß macht, du in deiner Arbeit aufgehst … Oder aber du gehst zur Arbeit, weil du ganz einfach Angst davor hast, deinen Job zu verlieren und dann ohne Geld dazustehen. …

Du gehst zum Sport, weil du Freude an der Bewegung hast und dich danach einfach gut fühlst. Oder aber, weil du Angst hast, sonst im nächsten Sommer nicht mehr in deine Hosen zu passen. …

Selbst in unseren Beziehungen zu anderen Menschen steckt nämlich nicht immer nur Liebe dahinter. Denn frag dich mal selbst: Wie viele Menschen kennst du, die eigentlich nur noch in einer Art Zweckbeziehung stecken? Solche Beziehungen werden nur noch aufrechterhalten, weil die Angst vorm Alleinsein einfach größer ist, als das man sich dazu entscheidet, diese Beziehung endgültig aufzugeben.

Und dies sind nur Beispiele. Du kannst es im Prinzip auf alles anwenden. Aus welchem Grund du dir ein bestimmtes Auto kaufst, dich in einer bestimmten Weise kleidest, wie du dich gegenüber anderen verhältst,…

Auch hier steckt entweder die Angst dahinter, aus der Reihe zu tanzen und nicht von deiner Umgebung akzeptiert zu werden. Oder aber du fühlst dich einfach gut dabei und tust es aus vollster Überzeugung.

Antriebslosigkeit besiegenDer Weg aus der Antriebslosigkeit

Wenn du nun weißt, dass es entweder „die Liebe“ oder „die Angst“ ist, die uns da antreibt, dann kannst du dich ja nun selbst einmal fragen, wie häufig du wohl aus dem einen oder dem anderen Grund in Aktion kommst. Gleichzeitig kannst du dich auch einmal fragen, welche Art von Antrieb dir wohl mehr Energie abzieht.

Wie sieht es bei dir zum Beispiel mit deinem Job aus? Gehst du gerne arbeiten und stehst voll hinter dem, was du dort tust? Oder erscheinst du nur noch auf der Arbeit, um deinen derzeitigen Lebensstandard zu sichern und aus Angst nichts Besseres mehr zu finden?

Was ist mit deinen Beziehungen? Ist es tatsächlich noch Liebe, die deine Beziehung zusammenhält oder schwebt da auch eine gehörige Portion Angst vorm Alleinsein mit? …

Dein Problem liegt darin, dass du wahrscheinlich momentan hochgradig angstmotiviert bist.

Es ist zunächst einmal gar nicht das große Problem, dass da ab und zu die Angst mitschwebt: Im Job, in unseren Beziehungen, … Zum Problem wird das Ganze jedoch dann, wenn dich im Grunde nur noch die Angst antreibt, denn dann zieht es dir irgendwann den Stecker.

Wenn dir alles über den Kopf steigt. Alles irgendwie gezwungen ist. Dann kostet es dich irgendwann schon größte Überwindung, selbst die kleinsten Aufgaben zu erledigen und sie werden zu großen Herausforderungen.

Kein Antrieb, kein SinnWie kommt man aus dem Motivationsloch wieder raus?

Zum einen, indem du deine Ängste besser unter Kontrolle bekommst bzw. sie auflöst. Zum anderen solltest du dich jedoch auch einmal fragen, inwieweit du dich momentan überhaupt noch auf einem Weg befindest, der dich wirklich erfüllt.

Wer Leistung will, braucht vor allem eins: Sinn!

Was meinst du, warum ein Greenpeace-Aktivist jeden Tag mit vollem Enthusiasmus seiner Arbeit nachgeht? Das Geld wird es wohl nicht sein …

Doch warum ist dieser Mensch dann meistens trotzdem glücklicher und aktiver als die meisten anderen da draußen, die ein Vielfaches verdienen?

Die Antwort: Weil er mit seiner tagtäglichen Arbeit ein tatsächliches Ziel verfolgt. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen da draußen, weiß er/sie nämlich ganz genau, warum er/sie es tut.

Und im Grunde brauchst du das auch!

Du musst jetzt nicht unbedingt zum Greenpeace-Aktivisten werden. Du musst aber einen Sinn in deinem Job, deinen Beziehungen, deinen Aktivitäten … für DICH finden. Und wenn dir dieser beim besten Willen nicht einfällt, … dann solltest du besser heute als morgen die Reißleine ziehen!

Ende des AbnehmensAntriebslosigkeit überwinden mit Sinn

Nun ist es mal leider so, dass häufig eben genau dieser Sinn im Leben fehlt, wenn der Antrieb fehlt. Um diesen Sinn für dich herauszufinden, solltest du dir jedoch unbedingt mal die nötige Zeit nehmen und in dich hineinhorchen. Antriebslosigkeit will dir im Grunde nichts anderes als dafür Zeit verschaffen.

Auf der „Suche nach Sinn“ ist es oft hilfreich, sich einmal drei grundlegende Fragen zu stellen.

Es gibt nämlich im Grunde nur drei Faktoren, die uns wirklich anhaltend motiviert halten:

  1. Die Möglichkeit, uns zu entwickeln.
  2. Ein soziales Umfeld, indem wir uns gerne aufhalten.
  3. Einen Beitrag zu leisten.

Und jetzt frag dich bitte mal selbst:

  1. Wie willst du dich weiterentwickeln?
  2. In welchem Umfeld willst du leben?
  3. Und welchen Beitrag möchtest du leisten?

Menschen, die geradezu vor Motivation sprühen, haben nämlich meistens ganz exakte Vorstellungen und Antworten auf diese 3 Fragen.

Menschen, die sich hingegen von Tag zu Tag durchs Leben schleppen und nur versuchen, den Tag irgendwie zu überstehen, haben meistens gar keine Antworten auf diese Fragen oder zumindest keine positiven.

Deswegen rate ich dir am Ende dieses Artikels, dir wirklich einmal sinnvolle Antworten für diese 3 Fragen auszudenken. Dabei solltest du jedoch eigentlich weniger aus deinem Kopf diese Fragen für dich beantworten.

Dein Kopf ist hier mit all seinen Konditionierungen und Ängsten eigentlich kein guter Ratgeber. Die Antworten solltest du vielmehr „aus der Wahrnehmung“ und deinem Bauch heraus für dich beantworten. Abdämpfen kannst du deine unbewussten Konditionierungen auch dadurch, indem du die Fragen ganz spontan und möglichst intuitiv für dich beantwortest.

Schreib dir dafür möglichst an mehreren Tagen zu unterschiedlichen Tageszeiten spontan deine Antworten auf. Nach ein paar Tagen wirst du eine gewisse Richtung erkennen und an dieser solltest du dich in der nächsten Zeit dann einmal orientieren.

Was hilft bei Antriebslosigkeit

Dein Leitstern

Das, was den meisten Menschen heutzutage fehlt, ist meiner Meinung nach ein „Leitstern“. Denn die meisten haben zwar jede Menge Ziele, doch diese haben oft gar nicht mehr viel mit ihnen selbst zu tun.

Sie basieren im Grunde nur noch auf irgendwelchen äußeren Konditionierungen und Erwartungen aus dem Umfeld. Wahre Motivation kommt jedoch eigentlich immer von innen. Nur dort kannst du herausfinden, worum es in deinem Leben eigentlich gehen soll und nur dieser inneren Stimme solltest du eigentlich auch immer folgen.

Deswegen möchte ich dir am Ende dieses Artikels noch einmal das Thema Meditation ans Herz legen. Meditation ist der ultimative Weg, um sich seiner Gedanken, Gefühle … bewusster zu werden und nach etwas zu forschen, was noch weit dahinter liegt. Wenn du diesen inneren Kern von dir nämlich gefunden hast und dein Leben wieder mehr danach ausrichtest, dann kannst du jede Antriebslosigkeit überwinden, denn dann bist du immer mit ganzem Herzen dabei!

Bewusst Abnehmen - Der Ratgeber

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