dauerhaft abnehmen

Dauerhaft abnehmen – Gewichtsprobleme endgültig lösen

Dauerhaft abnehmen bedeutet Gewohnheiten zu verändern. Wie du das wirklich schaffst und so deine Gewichtsprobleme endgültig löst, das erfährst du hier in diesem Artikel.

Gewichtsprobleme endgültig lösen:

Dauerhaft abnehmen heißt sich zunächst einmal von dem Gedanken zu lösen, es mit einer Abmagerungskur zu erreichen. Denn Diäten sind immer nur eine reine Symptombehandlung. Man versucht das Ergebnis jahrelangen „Fehl“-Verhaltens mit ein paar Tagen Hungern oder Sport rückgängig zu machen. Doch natürlich kann dies nie wirklich funktionieren!

Erst wenn du die jene Ursachen behandelst, die zum Übergewicht geführt haben, kannst du dein Problem endgültig lösen. Alles andere wird dich nur ewig weiter im Kreis drehen lassen.

Dauerhaft abnehmen: 4-Schritte-Plan

Der nachfolgende 4-Schritte-Plan zum dauerhaften Erfolg beim Abnehmen hat nichts mit bestimmten Ernährungstipps oder einem speziellen Trainingsprogramm zu tun.

In diesen 4 Schritten wird dir erklärt, was es tatsächlich braucht, um eine dauerhafte Veränderung voranzutreiben. Denn all dieses Wissen über die korrekte Ernährung und auch über den Sport ist letztendlich nichts wert, wenn nicht zuvor die richtige Basis geschaffen wurde.

Abnehmen am Bauch

Schritt 1: Ursachenforschung

Wenn du nun gerade wieder kurz davor bist, zur nächsten Diät zu greifen, dann frag dich bitte einmal, was dich dazu veranlasst?

Meistens ist der Ablauf nämlich wie folgt:

Du hast tage-, wochen-, monatelang ein destruktives Essverhalten an den Tag gelegt und dich dabei kaum bewegt. Nun stellst du mit Schrecken fest, dass es so nicht mehr weitergehen kann und die nächste Badesaison auch schon wieder vor der Tür steht. Also muss schnell die nächste Diät gefunden werden …

Das, was du nun also vor hast, ist keine Lösung des eigentlichen Problems. Es ist eine reine Symptombehandlung. Denn mit dem wahren Problem, damit möchtest du dich im Grunde gar nicht beschäftigen.

Und klar. Es hat vielleicht auch etwas mit deinen Genen zu tun. Vielleicht spielt auch die Erziehung eine gewisse Rolle. Doch mit Sicherheit ist dir auch so noch das eine oder andere „Fehl-„Verhalten bewusst, welches mit dazu beiträgt.

Das Problem im Unterbewusstsein

Essen ist auch ein Genussmittel. Doch wie es mit so vielen Genussmitteln ist. Es kann auch zur Sucht werden, wenn es dazu benutzt wird, negative Gefühle zu verdrängen. Und wenn du ein solches Verhalten bei dir erkennst, dann kommst du der wahren Ursache des Gewichtsproblems auch immer näher.

Meistens ist es genau dieses unbewusste Verhalten, negative Gedanken und Gefühle mit Essen zu „behandeln“, was schließlich den Ausschlag gibt. Häufig wird diese Gewohnheit sogar schon über Generationen hinweg weitergegeben. Unbewusst schaut man es sich von den Eltern, Geschwistern … ab.

Durchbrechen kannst du dieses Essen aus Stress, Frust, Langeweile … jedoch immer erst dann, wenn du dir dieser unbewussten Gewohnheit bewusst wirst. Und das solltest du wirklich tun, wenn du nicht nach kürzester Zeit wieder vor demselben Problem stehen willst.

Mache dir die wahren Ursachen deiner Essattacken bewusst und dann kannst du dich gleich auch noch fragen, warum du dich auch nicht zum Sport motivieren kannst? Denn auch hier stecken wieder ähnliche Mechanismen dahinter. Hol diese unbewussten Gewohnheiten und negativen Glaubenssätze an die „Oberfläche“, denn nur wenn du dir deiner wahren Probleme bewusst bist, kannst du sie letztendlich auch lösen.

Bauchfett verlieren

Schritt 2: Entspannung

Dieser Schritt mag sich sehr merkwürdig für dich anhören. Doch tatsächlich ist Entspannung ein wichtiger Faktor, um dauerhaft abnehmen zu können.

Denn meistens folgt der Entschluss zum Abnehmen „aus der Not“ heraus. Du siehst dein Leben dahinplätschern oder dich einfach nur in der neusten Bademode … Aus diesem „Schock“ heraus, versuchst du ganz schnell deinem derzeitigen Zustand „zu entkommen“.

Du arbeitest also nicht wirklich auf ein bestimmtes Ziel hin beim Abnehmen. Es ist vielmehr „eine Flucht“ vor deiner derzeitigen Situation.

Dieser Umstand mag dir in diesem Moment nebensächlich vorkommen. Tatsächlich ist er jedoch stets dafür verantwortlich, dass die allermeisten nach kürzester Zeit wieder zum alten Verhalten zurückkehren.

„Ein Leben auf der Flucht“, das möchte natürlich niemand, doch genau aus dieser inneren Haltung heraus versuchen die meisten ihr Leben zu verändern. Das wird jedoch langfristig nie funktionieren, denn so werden sich nie neue Gewohnheiten bei dir bilden.

Gewohnheiten sollen uns entlasten

Unsere Gewohnheiten sollen uns entlasten. Genau deswegen machen wir uns bestimmte Automatismen zur Angewohnheit. Wir speichern alltägliche Abläufe im Unterbewusstsein ab, damit wir weniger Energie darauf verschwenden.

Sogar diese Gewohnheit, auf negative Gefühle mit Essen zu reagieren, soll dir im Grunde nur dabei helfen, entspannter durch den Tag zu kommen. Denn es hilft ja auch tatsächlich. Kurzzeitig!

Die Schokolade verschafft dir in Windeseile ein gutes Gefühl und dieses hilft dir wiederum durch den Tag. Sie wird als höchst positiv bei dir abgespeichert, während der Gedanke an Sport wahrscheinlich puren Stress in dir auslöst.

Es ist also eigentlich immer nur diese negative Verknüpfung, die du mit deinem neuen Verhalten verbindest, die verhindert, dass es zur Gewohnheit für dich wird.

Doch es gibt einen ganz einfachen Trick, mit dem du diese Verknüpfung durchbrechen kannst. Du folgst nicht mehr diesem negativen Empfinden, sondern achtest von nun an darauf, das dein Handeln von einem positiven Gefühl begleitet wird.

Zum einen bedeutet dies, dass du, bevor du das nächste Mal zu Schokolade greifst, darauf achtest, dass es nicht nur deine übliche „Fluchtreaktion“ vor negativen Gefühlen ist.

Zum anderen gehst du aber auch nicht mehr „gezwungenermaßen“ zum Sport. Achte darauf, dass deine Veränderungen im Alltag aus einer positiven Emotion heraus entstehen und mach immer nur so viel, wie es sich noch gut für dich anfühlt.

Achte also immer darauf, dass du nicht wieder nur „auf der Flucht“ bist. Flüchte dich nicht ins Essen, wenn dich negative Emotionen überkommen. Und flüchte dich auch nicht ins Abnehmen, wenn du dich selbst nicht akzeptieren kannst.

Umso besser dir dies gelingt, desto schneller wirst du auch wirkliche Fortschritte machen.

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Schritt 3: Gewohnheiten verändern

Dauerhaft abnehmen bedeutet Gewohnheiten verändern. Doch wie gerade erwähnt, ist hier ein vollkommen anderer Weg notwendig, als er dir in Diäten oder speziellen Trainingsprogrammen aufgezeigt wird.

Du darfst nicht Hungern, sondern musst auch beim Abnehmen genug essen. Du darfst dich ebenso nicht zu irgendetwas zwingen, sondern musst immer zunächst an den Punkt kommen, wo du tatsächlich schon bereit für diese Veränderung bist.

Letztendlich musst du sogar zunächst akzeptieren, dass du gerade noch diese Gewohnheiten hast und selbst sie dir eigentlich nie etwas Böses wollten. Im Unterbewusstsein hast du abgespeichert, dass dir Essen ein gutes Gefühl beschert. Genauso hast du auch unbewusst abgespeichert, dass Sport nichts für dich ist.

Deine eigentliche Aufgabe ist es nun, diese Überzeugungen zu verändern. Doch das schaffst du nicht, indem du dir Dinge verbietest oder dich zu etwas zwingst.

Erfahrung – Überzeugung – Gewohnheit

Unsere Gewohnheiten sind eng mit unseren Überzeugungen und vergangenen Erfahrungen verknüpft. Du hast mehrfach die gleiche Erfahrung in einer bestimmten Situation gemacht und bist deswegen nun davon überzeugt:

  • „Schokolade ist etwas Gutes“ und
  • „Sport ist Mord!“

Daraus sind letztendlich auch deine derzeitigen Verhaltensmuster entstanden.

Wenn dir dieser  Zusammenhang tatsächlich einleuchtet, dann weißt du nun auch, wie du dir neue Gewohnheiten antrainieren kannst. Der Trick:

Du musst jede Veränderung in deinem Verhalten mit einem positiven Gefühl verknüpfen und alte Verknüpfungen hinterfragen.

Und das schaffst du am einfachsten, indem du deine Entscheidungen in Zukunft wieder vermehrt bewusst triffst. Das bedeutet:

  • Jedes Mal, wenn du unbedacht zur Schokolade oder den Chips greifen willst, fragst du dich vorher bewusst: „Möchte ich dies wirklich jetzt tun?“
  • Genauso kannst du dich im Alltag häufiger fragen, ob du dich für etwas mehr Bewegung entscheiden möchtest.

Dabei kommt es jedoch gar nicht darauf an, dass du dich nun anders als gewohnt entscheidest. Es kommt einfach nur darauf an, dass du diese Entscheidung erneut bewusst triffst.

Zuvor ist diese Entscheidung nur noch auf Grundlage deiner unbewussten Gewohnheiten von dir getroffen worden. Indem du die Angewohnheit wieder auf die Entscheidungsebene zurücksetzt, hast du plötzlich die Möglichkeit, sie zu verändern.

Erfahrungsgemäß führt allein diese kleine Veränderung dazu, dass das gewohnte Verhalten schon um ca. die Hälfte reduziert werden kann. Auch der natürliche Drang, sich wieder mehr zu bewegen, kann so recht schnell zurückkommen. Und das ganz ohne dabei das Verhalten irgendwie drastisch zu verändern.

Geheimtipp zum Abnehmen

Schritt 4: Überzeugt abnehmen

Dauerhaft abnehmen heißt sich selbst von jeder noch so kleinen Veränderung zu überzeugen. Du schleppst dich also nicht mehr lustlos ins Fitnessstudio und zwingst dir auch kein bestimmtes Essenskonzept auf.

Du veränderst dein Verhalten erst dann, wenn es sich gut und richtig für dich anfühlt.

Indem du bei jedem Schritt genau aufpasst, dass sich diese Veränderung als eine „Bereicherung“ für dich anfühlt, kannst du dein wahres Ziel endlich erreichen. Du kannst fast „nebenbei“ deine Gewohnheiten verändern und so wirklich dauerhaft abnehmen.

Bei jedem noch so kleinen Schritt musst du dich immer wieder selbst davon überzeugen, dass dies ein sinnvoller Schritt für dein Leben ist. So kannst du gleichzeitig auch jeglichen Jo-Jo-Effekt oder Ähnliches auf Anhieb vermeiden. Indem du in deinem Tempo vorgehst und daran glaubst, kann eine nachhaltige Lösung entstehen.

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Ziel oder Flucht?

Beim letzten Schritt möchte ich auch noch kurz auf das Thema „Flucht“ zurückkommen. Denn diese „Fluchtreaktion“ ist nicht nur das Hindernis für neue Gewohnheiten. Es ist letztendlich auch gar kein wirkliches Ziel!

Ein Ziel wäre es nämlich, wenn du sagst:

„Ich will immer fitter, leichter und lebensfroher werden, um das Leben in vollen Zügen zu genießen!“ Bei „Abnehmen“ denkst du jedoch nur an schweißtreibende Sessions im Fitnessstudio oder Tage des Hungerns und Verzichts.

Beim einem verfolgst du tatsächlich ein Ziel. Beim anderen bist du bloß wieder auf der Flucht. Mach dir also zunächst einmal ein klares Bild davon, wo du wirklich hin willst, denn auch nur dieses wahre Ziel kann dich anhaltend motivieren. Das ist wichtig, denn nur wenn du langfristig am Ball bleibst, können sich neue Gewohnheiten bei dir bilden.

Frag dich, warum du abnehmen willst und wie dein Leben dann aussehen soll.

Visualisiere dieses Bild immer wieder, denn es ist letztendlich auch das, was dich stets antreibt. Mithilfe dieses mentalen Trainings kannst du dein Unterbewusstsein tatsächlich auf Erfolg „programmieren“. Du verschiebst deinen unbewussten Fokus weg vom Problem und richtest ihn immer wieder auf die Lösung. Alleine das wird schon maßgeblich zu deinem späteren Erfolg beitragen!

Gewichtsprobleme endgültig lösen

Wirklich erfolgreich abnehmen wirst du erst dann, wenn du die wahren Ursachen für deine Gewichtsprobleme endgültig aus der Welt schaffst. Nur so kann es tatsächlich funktionieren. Und da diese wahre Ursache eigentlich nie etwas mit äußeren Techniken oder Methoden, sondern vielmehr mit deinem Inneren zu tun hat, drehen sich die meisten mit einer Diät ewig im Kreis.

Sobald du dir deine Gewohnheiten vor Augen führst, hast du das Muster sozusagen „entlarvt“. Wenn du nicht mehr auf Grundlage deiner unbewussten Automatismen „reagierst“ kannst du auf einmal entgegen diesem gewohnten Verhalten „agieren“. Erst dann bist du dazu in der Lage, eine wirkliche dauerhafte Lösung zu finden.

Dauerhaft abnehmen durch bewusstes Handeln

Der erste und im Grunde auch schon der letzte Schritt, um diese unbewussten Gewohnheiten endgültig abzulegen, ist dieses Bewusst-Machen. Wenn du also das nächste Mal wieder zur Chipstüte greifen willst oder die Couch den Joggingschuhen vorziehst, dann versuche diese Entscheidung tatsächlich bewusst zu treffen.

Das, was nämlich dabei passiert ist Folgendes:

Du durchbrichst die Gewohnheit und kannst so auch ein „neues Programm“ installieren. Unsere unbewussten Denk- und Verhaltensmuster haben eigentlich nur deswegen eine solch große Macht über uns, weil wir sie niemals ernsthaft hinterfragt haben. So haben sie sich über die Jahre immer mehr „eingebürgert“ und verfestigt.

Diese Muster, die dein Leben mitunter ganz entscheidend beeinflussen, konnten also bloß deswegen so viel Schaden anrichten, weil du sie niemals geändert hast. Indem du diese unbewussten Gewohnheiten kurz „stoppst“ und dich fragst: „Will ich das wirklich tun?“, da kannst du dein gewohntes Verhalten jedoch immer mehr loslassen.

Dabei sollst du dich nicht dazu zwingen, etwas anders zu tun. Doch du wirst sehen, umso öfter du dir dein unbewusstes (unsinniges) Verhalten vor Augen führst, wirst du immer mehr davon ablassen.

Neue Gewohnheiten „installieren“

Wenn du erkennst, dass es im Grunde immer wieder die gleichen Auslöser sind, die dich in dein „ich esse jetzt Chips“-Programm oder das „ich bleib auf der Couch“-Programm drängen, dann kannst du dir für diese speziellen Situationen ein neues, alternatives „Programm“ installieren.

Du kannst dir überlegen, wie du zukünftig auf eine entsprechende Situation reagieren willst und dann stellst du es dir ganz einfach vor. Tatsächlich kannst du alleine schon durch diese wiederholte Vorstellung dein Gehirn ein Stück weit „umprogrammieren“.

Diese Technik der „Visualisierung“ wird bereits lange in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Dem Gehirn ist es im Prinzip egal, ob du nun eine bestimmte Situation real erlebst oder sie dir nur lebhaft vorstellst.

In beiden Fällen „lernst“ du die Gewohnheit und durch Wiederholung wird sie tief in deinem Unterbewusstsein verankert. Alleine durch diese Vorstellung bilden sich neue neuronale Verbindungen in deinem Gehirn oder schon bestehende Bahnen werden dadurch verstärkt. Du kannst also tatsächlich durch dieses mentale Training deine Gewohnheiten Stück für Stück verändern.

Dies geschieht natürlich nicht über Nacht. Doch wenn du dich immer wieder in anderer Weise agieren „siehst“, dann wird dies letztendlich auch auf dein reales Verhalten abfärben.

Dauerhaft abnehmen mit neuem Selbstbild

Dein Selbstbild spielt beim Erlernen neuer Gewohnheiten eine entscheidende Rolle. Dazu musst du nämlich begreifen, dass dein derzeitiges (Fehl-)Verhalten eigentlich nur das Resultat deines momentanen (fehlerhaften) Selbstbildes ist.

Du denkst, du müsstest stets zur Schokolade greifen, hältst dich selbst für zu undiszipliniert für Sport … Doch genau deswegen wirst du auch immer wieder in dieser Weise handeln. Du musst dich also zunächst einmal selbst davon überzeugen, dass du dich anders verhalten kannst. Bevor dieser Glauben noch fehlt, da brauchst du es eigentlich gar nicht erst versuchen!

Wo willst du hin?

Der erste Schritt ist, dass du dir konkrete Vorstellungen darüber machst, wo du hinwillst. Die meisten machen sich darüber überhaupt keine Gedanken und starten trotzdem „blind“.

Doch wer einfach nur „weg“ will und überhaupt nicht weiß, wo die Reise hingehen soll, der kann natürlich niemals irgendwo ankommen. Wenn du noch keine Vorstellung davon hast, wie deine Ernährung in Zukunft aussehen soll oder wie Sport zum Alltag für dich wird, kannst du auch nicht darauf zusteuern.

Hier lohnt es sich also etwas Zeit zu investieren und sich konkrete Gedanken über den eigentlichen „Endzustand“ zu machen. Wie soll deine Ernährung aussehen? Welche Lebensmittel finden in deinem Alltag noch Platz? Und welche nicht? Wie sieht dein Bewegungspensum in Zukunft aus? Zielklarheit ist ein wichtiger Faktor, denn umso genauer du weißt, wo du hin willst, desto direkter kannst du auch darauf zusteuern.

Essen als Lückenschließer

Mit Essen soll häufig eine Lücke geschlossen werden, die eigentlich nichts mit der Nahrungsaufnahme an sich zu tun hat. Zu nennen wären hier zum Beispiel folgende „Lücken“:

  • Mangelnde Liebe,
  • mangelndes Selbstbewusstsein,
  • Langeweile,
  • Stress,

Essen hat oft schon seit den ersten Kindheitstagen eine ganz besondere Verknüpfung. Die Nahrungsaufnahme wird direkt nach der Geburt mit Zuwendung der Mutter in Verbindung gebracht. Man wird mit Süßigkeiten belohnt, wenn man die Spritze beim Arzt überstanden hat …

Dieses Gefühl von „das hast du gut gemacht“, das stellt sich also auch heute noch bei einem ein, wenn man es sich mit den Chips gemütlich macht. Man belohnt sich selbst. (Wenn es sonst schon niemand anderes tut.)

Doch was passiert nun, wenn man eine Diät macht?

Man beraubt sich dieser positiven Gefühle und erzeugt sogar noch mehr negative, indem man sich zum Hungern und Verzichten zwingt.

Doch das geht zwangsläufig auch immer wieder nach hinten los.

Den Zusammenhang zwischen Essattacken und den damit verbundenen unbewussten Gefühlen, den stellen jedoch nur die allerwenigsten her. Stattdessen stellt man bloß irgendwann fest: „Ich weiß gar nicht, warum es diesmal wieder nicht geklappt hat …“.Doch der Grund ist simpel. Du hast die eigentliche Ursache noch gar nicht behandelt. Wenn Stress ein Auslöser für eine Essattacke bei dir ist und du dich anschließend beim Abnehmen stresst, ja dann kannst du dir selbst beantworten, wo dies letztendlich hinführen wird.

Das innere Problem lösen

Alle unsere ungelösten Probleme gehen wir fälschlicherweise immer wie folgt an: „Wenn ich erst dies oder das erreicht habe, dann kann ich dieses Problem endlich lösen …“ Wir beschweren uns beispielsweise über unseren Job, unseren Partner, das Gewicht … und sagen uns: „Wenn ich endlich den Traumjob, den perfekten Partner, mein Wunschgewicht … erreicht habe, dann bin ich glücklich, fang endlich wirklich an zu leben, gehe all meine anderen Ziele an …“

Doch das ist letztendlich immer eine „Falsche-Welt-Spiegelung“.

Der Weg geht immer genau anders herum. Du musst schon heute damit anfangen, dich anzunehmen, wie du bist und daran glauben, es zu schaffen. Alles andere würde bedeuten, dass du dich und deinen Körper momentan noch ablehnst.

Wichtig ist es also immer schon jetzt die Ursachen für eine bessere Zukunft zu setzen. Denn natürlich könntest du in diesem Moment damit anfangen, deine Selbstzweifel und negativen Glaubenssätze endgültig abzulegen.

Solange du dich jedoch noch permanent selbst runtermachst und stresst, wird es stets zu einer Art Jo-Jo-Effekt kommen. Das Grundproblem (im Inneren) wurde nie gelöst und so wirst du immer wieder versuchen, deinen inneren Zustand mit Essen zu verbessern.

Indem du dich annimmst, wie du bist und diesen inneren Kern immer weiter stärkst, wird sich diese neu gewonnene innere Stärke letztendlich auch in deinem Äußeren widerspiegeln.

Wenn du dich traust, fett zu sein, kannst du dünn werden.

Charlotte Selver

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