dauerhaft abnehmen

Dauerhaft abnehmen: Gewichtsprobleme lösen!

Dauerhaft abnehmen, das bedeutet nicht nur für eine gewisse Zeit weniger zu essen und mehr Sport zu treiben.

Gewichtsprobleme endgültig zu lösen bedeutet: Gewohnheiten zu verändern.

Das Problem beim Abnehmen mit einer Diät ist nämlich ganz einfach, dass sich dadurch nicht wirklich etwas verändert. Man verliert vielleicht ein paar Kilos, doch irgendwann schleichen sich dann langsam aber stetig wieder die alten Gewohnheiten ein.

Schnell ist man dann wieder bei seinem alten Essverhalten und die Nachmittage werden auch wieder auf der Couch und nicht im Fitnessstudio verbracht. Die Pfunde sind dann auch schnell wieder auf der Waage und man kann wieder bei Null anfangen …

Dauerhaft abnehmen bedeutet Gewohnheiten zu verändern

Dauerhaft abnehmen Plan

Dein erstes und oberstes Ziel beim Abnehmen lautet: Gewohnheiten verändern!

Es geht nicht ums Durchhalten. Es geht auch nicht ums Hungern oder Schwitzen. Denn eine ganz grundlegende Sache wird beim Abnehmen meistens vergessen.

Es geht darum jene Verhaltensweisen zu verändern, die überhaupt erst zum Übergewicht geführt haben und dann noch einen Schritt weiter zu gehen. Eine Diät wird dir dabei jedoch nicht helfen – ganz im Gegenteil!

Die Macht der Gewohnheit

Autofahren wird zum Beispiel irgendwann zur Gewohnheit, weil es dich im Alltag ganz einfach entlastet, wenn du dir keine großen Gedanken mehr über die Schaltvorgänge und den Verkehr machen musst.

Fast genauso ist es jedoch auch mit deinem Essverhalten oder der Angewohnheit keinen Sport zu treiben. Du hast dir dieses Verhalten irgendwann unbewusst antrainiert, weil du für dich untergründig dafür entschieden hast: „So komme ich am besten durch den Tag.“

Essen dient nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern wird auch zum Ventil für Stress, Frust, Angst, … genutzt. Sport wirst du hingegen höchstwahrscheinlich eher mit lästiger Arbeit verbinden und deswegen kostet es dich zusätzliche Kraft. Es fühlt sich für dich wie eine zusätzliche Belastung an, nach der Arbeit nun auch noch ins Fitnessstudio zu gehen.

Der Trick beim Verändern von Gewohnheiten besteht nun im Grunde jedoch ganz einfach darin, dass es dir mit deinen neuen Gewohnheiten nicht schlechter gehen darf als zuvor.

Du musst also bei deiner Ernährungsumstellung darauf achten, dass die Stimmung dabei nicht in den Keller rutscht. Genauso dürfen dich neuerliche sportliche Ambitionen nicht stressen oder überfordern. Denn nur dann wirst du deine neuen Gewohnheiten auch tatsächlich beibehalten.

Erst wenn du erfolgreich deinen Alltag verändert hast. Du aus freien Stücken weniger isst und mehr Bewegung einbaust. Erst dann hast du es nämlich tatsächlich geschafft zunächst einmal die Grundvoraussetzungen für einen dauerhaften Erfolg beim Abnehmen zu schaffen.

Ursachenforschung

Woran liegt es wohl, dass du momentan kontinuierlich zunimmst? Nun kannst du entweder relativ schnell sagen: „Ich esse einfach zu viel und treibe keinen Sport.“ Es ist jedoch auch möglich, dass du es dir gerade noch nicht wirklich erklären kannst. Dass du eigentlich das Gefühl hast, ganz normal zu essen und trotzdem zunimmst.

Doch im Grunde ist es auch relativ egal, wie du darauf antwortest. Fakt ist nun einmal, dass du etwas verändern musst, damit du deine Gewichtsprobleme dauerhaft in den Griff bekommst. Und dann spielt es auch im Grunde keine Rolle, inwieweit eine genetische Veranlagung, die Erziehung, die Umgebung, der Job, … da hineingespielt haben. Es bringt dich nämlich ganz einfach kein Stück weiter, sich auf mögliche Probleme zu konzentrieren.

Stattdessen solltest du dich von nun an nur noch auf die beiden Angriffspunkte konzentrieren, die dir zur Lösung deines Problems zur Verfügung stehen:

  1. Ernährung und
  2. Bewegung.

Denn es mag verschiedene Ursachen für dein derzeitiges Gewicht geben, auf die du vielleicht auch nicht immer direkten Einfluss gehabt hast. Was du jedoch jetzt selbstständig steuern kannst, ist, wie du dich von nun an ernährst und wie viel Bewegung du in deinen Alltag einbaust.

Du kannst noch heute damit beginnen, dir eine bewusstere Ernährung anzugewöhnen und mehr Bewegung in deinen Alltag einzubauen. Wie du dabei am Besten vorgehst, erfährst du in den nachfolgenden Abschnitten.

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Ernährungsumstellung leicht gemacht

Auch wenn Sport eine entscheidende Rolle beim Abnehmen spielt, würde ich dir empfehlen, dich erst einmal mit deinem derzeitigen Essverhalten auseinanderzusetzen. Alleine durch Sport abzunehmen ist nämlich fast unmöglich, wenn du nicht gleichzeitig dabei auch auf deine Kalorien achtest.

Es passiert nämlich relativ leicht, dass man tagtäglich mehr isst, als man sich eigentlich hätte erlauben können. Diese zusätzlichen Kalorien, tagtäglich abzutrainieren, artet auf Dauer meistens in recht viel Arbeit aus. Und ob du es schaffst, dir ein solches Sportprogramm tatsächlich zur Gewohnheit zu machen, ist eher fraglich. Du musst da im Prinzip ganz einfach für dich entscheiden:

  • Schaffe ich es täglich zum Sport zu gehen?
  • Oder komme ich nicht morgens auch mit der Hälfte der Butter … aus?

Natürlich solltest du auch versuchen, dein Sportpensum zu steigern, doch damit gegen Windmühlen ankämpfen, sollst du wiederum auch nicht. Und durch ein paar kleine Veränderungen im Essverhalten lässt sich meistens auch recht schnell schon viel bewirken.

Bei einer Ernährungsumstellung kommt es jedoch zunächst einmal darauf an, dass du dich auch wirklich dazu entschließt, etwas in deinem Leben zu verändern. Es soll schließlich nicht darum gehen, nun für ein paar Wochen Diät zu halten und danach wieder in alte Muster zurückzufallen, sondern darum dauerhaft deine Essgewohnheiten zu verändern.

Ausreden wie:

  • Ich kann diese Woche nicht anfangen, weil ich gerade so viel zu tun habe.
  • Oder: Ich fang mit dem Abnehmen an, wenn ich meine Vorräte Chips und Schokolade aufgegessen habe.

gelten dann einfach nicht mehr.

Denn es werden immer wieder Zeiten in deinem Leben kommen, in denen du unter Zeitdruck stehst. Genauso wenig wirst du es schaffen können jeder Versuchung von nun an aus dem Weg zu gehen. Was du nun ganz einfach lernen musst, ist mit diesen Situationen anders umzugehen.

Abnehmen Ernährungsplan

Okay, wenn du dich nun dazu entschlossen hast, tatsächlich etwas zu verändern, dann solltest du dir erst einmal einen Überblick verschaffen.

Das bedeutet, du analysierst zunächst einmal dein derzeitiges Essverhalten und setzt dabei Prioritäten. Du schaust also im Prinzip einfach nur, was du tagsüber so alles isst bzw. wie viel Kalorien du tagtäglich beim Frühstücken, Mittagessen, … und vor allem auch nebenbei zu dir nimmst.

Dann überlegst du dir, wann du wo am Besten auf unnötige Kalorien verzichten kannst. Du musst für dich entscheiden, worauf du am Besten verzichten kannst, ohne dabei schlechte Laune zu bekommen.

Und bei mir waren es wirklich die kleinen versteckten „leeren Kalorien“, die das „Fass“ tagtäglich zum Überlaufen gebracht hatten. Hier ein Riegel Schokolade zu viel und dort der Löffel Öl beim Braten und schon hatte ich wieder mehr Kalorien zu mir genommen, als ich verbraucht hatte.

Du kannst im Grunde ganz einfach durch eine bewusstere und gesunde Ernährung abnehmen, ohne dabei komplett auf irgendetwas verzichten zu müssen oder nach strengen Essensregeln zu leben.

Vorgehensweise:

  1. Du kontrollierst, wie viel Kalorien du tagsüber üblicherweise zu dich nimmst. Dafür kannst du entweder zu Stift und Papier greifen und dir deine tägliche Kalorienmenge ausrechnen. Oder du installierst dir eine App auf deinem Handy, die dir schon die meiste Arbeit abnimmt.
  2. Du berechnest dir deinen durchschnittlichen Energiebedarf. Dafür gibt es viele Formeln und Online-Rechner, die dir ein ganz gutes Bild davon verschaffen können, wo du irgendwann hinkommen musst. Wenn du dir eine Kalorienzähler-App herunterlädst, wird dir dort diese Arbeit meistens schon abgenommen und dir dein durchschnittlicher Energiebedarf direkt angezeigt. Eine wie ich finde sehr gute App dafür, findest du hier.
  3. Im dritten Schritt kommt es nun ein wenig darauf an, was bei deinem Vergleich zwischen Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch herausgekommen ist. Liegst du über deinem Verbrauch, dann heißt es nun: „Sparen“. Deckt sich jedoch deine Kalorienzufuhr mit deinem durchschnittlichen Verbrauch oder liegst du sogar darunter, dann hast du wahrscheinlich durch zu viele Diäten deinen Energieverbrauch gesenkt. Wenn das der Fall ist, dann solltest du nicht damit beginnen, noch mehr zu „sparen“, sondern nach Wegen suchen, wie du wieder deinen Stoffwechsel anregen und deinen Grundumsatz steigern kannst.
  4. Du kontrollierst deine tägliche Kalorienmenge und stellst deine Ernährung so lange um, bis du in einen Bereich gelangst, in dem sich deine Zufuhr mit deinem Energiebedarf deckt. Finde dort wirklich eine Lösung, mit der du gut leben kannst, bevor du damit beginnst, noch weiter deine Kalorienzufuhr zu drosseln. Bleib dabei auch wirklich bei deinem Energiebedarf oder höchstens knapp darunter, damit du nicht deinen Grundumsatz senkst und später in die Jo-Jo-Falle tappst.

Zusatztipp:

Wenn du dir eine App installierst, dann kannst du dort meistens deinen durchschnittlichen Kalorienverbrauch berechnen. Dabei wird meistens auch nach einem zusätzlichen Verbrauch durch sportliche Aktivitäten gefragt und somit dein Energiebedarf gesteigert.

Wenn du dort jedoch dein evtl. vorhandenes Sportprogramm einfach wegfallen lässt und angibst, dass du keinerlei Sport treibst, stellst du damit sicher, dass du deinen tatsächlichen Kalorienverbrauch nicht überschreitest und die durch Bewegung zusätzlich verbrauchten Kalorien erzeugen bei dir immer ein Kaloriendefizit.

Wenn du es dann auch noch schaffst, mehr Bewegung in deinen Alltag einzubauen, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis die Pfunde purzeln!

Dein Tempo

Eine wichtige Sache darfst du bei diesem Prozess nicht vergessen. Du gehst in deinem Tempo vor!

Du überlegst dir bei jedem noch so kleinen Schritt: „Kann ich dies dauerhaft durchhalten?“

Verurteile dich auch nicht, wenn du einmal schwach geworden bist. Jeder hat mal solche Tage. Wenn du 9 Tage lang deinen Energiebedarf nicht überschreitest und dann am 10. Tag doch einmal darüber liegst, weil du auf einer Party, … warst, dann ist das nicht schlimm!

Schlimm wäre es nur, wenn du dich dafür verurteilst und dein Vorhaben nun komplett infrage stellst. Mach deine Erfolge bei deiner Ernährungsumstellung auch nicht zu stark von den Erfolgen auf der Waage abhängig. Einen wirklichen dauerhaften Erfolg hast du nämlich erst dann erzielt, wenn du es wirklich geschafft hast deine Essgewohnheiten zu verändern.

Du darfst bei deiner Umstellung weder Hungern, noch darf sich bei dir Stress oder schlechte Laune breitmachen. Im Grunde darfst du diese Veränderung gar nicht groß wahrnehmen. Geh deswegen lieber schrittweise und langsam vor und versuche nicht von heute auf morgen alles zu verändern.

Dauerhaft abnehmen mit Sport

dauerhaft abnehmen mit Sport

Bis hierhin haben wir die Sache immer nur von einer Seite betrachtet. Die Kalorienzufuhr zu drosseln ist aber nicht das Einzige, was du dir angewöhnen solltest.

Dauerhaft abnehmen funktioniert nämlich am Besten, indem du möglichst schnell zusätzlich damit beginnst, deinen Verbrauch schrittweise zu erhöhen. Durch Sport und mehr Bewegung im Alltag erhöhst du nämlich nicht nur deinen täglichen Kalorienverbrauch.

Indem du deinen Körper wieder mehr „in die Pflicht nimmst“, ihn schrittweise wieder reaktivierst, regst du auch deine Fettverbrennung an und bringst deinem Körper wieder bei, dein Essen auch wirklich zu verbrennen und es nicht in Fettpolstern umzumünzen.

Langsam rantasten

Wenn du jetzt erst wieder nach langer Zeit mit dem Sport beginnst, dann würde ich dir empfehlen mit einem ganz leichten Ausdauertraining wie dem Spazierengehen oder dem Radfahren zu beginnen.

So gewöhnst du deinen Körper langsam wieder an die Bewegung und kannst dir eine erste Grundkondition aufbauen. Wenn du dann irgendwann das Gefühl hast dadurch unterfordert zu sein, kannst du natürlich auch gerne damit beginnen, ein zusätzliches Krafttraining mit einzubauen.

Denn wie schon gesagt, sind Muskeln wahre Fettkiller und du solltest möglichst zusehen deine Muskelmasse zu steigern. Muskeln verbrauchen nämlich auch im Ruhezustand mehr Energie als Fettmasse und so kannst du dir mit mehr Muskelmasse auch mehr tagsüber erlauben, ohne dabei zuzunehmen.

Mit Sport anfreunden

Fang mit deinem Sportprogramm wirklich langsam an. Es bringt dir einfach nichts, dich ein paarmal ins Fitnessstudio zu schleppen und dann spätestens in Woche 3 wieder die Nachmittage auf der Couch zu verbringen.

Mach es dir bewusst so leicht wie möglich. Überleg dir zunächst einmal, wie du Bewegung mit Spaß kombinieren kannst. Wenn du dir zum Beispiel erst einmal nur vornimmst, einmal die Woche einen Spaziergang zu machen und dann nach einer gewissen Zeit merkst, wie gut dir diese Bewegung tut, du dir dieses Ritual zur Gewohnheit gemacht hast, dann hast du nämlich auf Dauer dadurch sehr viel mehr erreicht, als mit den 3 Wochen im Fitnessstudio.

Du kannst dir auch einfach vornehmen, ab jetzt öfters mal das Auto stehen zu lassen und mehr Wege zu Fuß zurückzulegen. Du kannst die Treppe anstatt des Fahrstuhls nehmen, … „Kleinvieh macht auch Mist.“ Lieber schrittweise 10 Kleinigkeiten erfolgreich in den Alltag integrieren, als sich ein riesiges Ziel zu setzen und dann doch wieder aufzugeben.

Stell den Spaß und das gute Gefühl nach der Bewegung wirklich in den Vordergrund. Mach dich nicht fertig, wenn du dein Vorhaben mal nicht umgesetzt hast. Nimm dir dann vielleicht noch kleinere Ziele vor und stell nicht dein gesamtes Vorhaben infrage.

Das Gute daran ist nämlich, dass du mit jedem noch so kleinen Schritt, den du machst, immer motivierter wirst. Du wirst dich irgendwann von ganz alleine steigern wollen, doch dafür darfst du dich zu Anfang nicht überfordern.

Motivation zum Abnehmen

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Beim Abnehmen scheitert man in den allermeisten Fällen daran, dass irgendwann ganz einfach die Motivation immer weiter in den Keller rutscht und das Ziel immer weiter in den Hintergrund gerät.

Um dies zu umgehen, solltest du also ganz bewusst daran arbeiten deine Motivation hochzuhalten und sie sogar zu steigern.

Die beste Methode beim Abnehmen bringt dir nämlich nichts, wenn du sie dann schließlich nicht auch kontinuierlich umsetzt.

Motivation über ein „Warum“

Ziele sind immens wichtig beim Abnehmen! Es kommt jedoch stark darauf an, ob du dir dabei auch die richtigen Ziele setzt. Die meisten setzten sich nämlich Ziele wie: „In 10 Wochen will ich 10 Kilos abnehmen!“

Das Problem bei einem solchen Ziel ist jedoch, dass dich ein solches Ziel nicht wirklich „zieht“. Klar ist eine gewisse Marke auf der Waage zu erreichen auch schon ein Ansporn, doch meistens reicht so etwas dann einfach nicht aus.

Du solltest dir besser die Vorteile deines Gewichtverlusts vor Augen führen und dich einmal ganz genau fragen, was du dir letztendlich davon versprichst: „Warum will ich abnehmen?“ ist eine ganz entscheidende Frage. Denn nur wenn du ganz genau weißt, wofür du etwas verändern willst, wirst du auch beim Abnehmen durchhalten.

Hinter dem eigentlichen Wunsch abzunehmen steckt nämlich in den allermeisten Fällen ein noch viel tieferer, übergeordneter Wunsch. Was nämlich meistens dahinter steckt, ist:

  • Der Wunsch nach mehr sozialen Kontakten und vielleicht auch der Wunsch nach einem Partner.
  • Die Steigerung des Selbstbewusstseins und der Durchsetzungskraft.
  • Eine höhere Leistungsfähigkeit und eine Verbesserung der eigenen Gesundheit.

In den meisten Fällen ist es einer oder die Kombination der oben benannten Punkte, die im Grunde wirklich hinter dem Ziel abzunehmen steckt.

Und es ist durchaus wichtig zu wissen, was der eigentliche Wunsch hinter deinem Ziel ist. Denn daraus resultiert die eigentliche Motivation für dein Vorhaben und so etwas kann regelrecht beflügeln.

Wenn du hingegen keinen für dich wirklich wichtigen Grund findest, dann wirst du irgendwann höchstwahrscheinlich wieder in deine alten Muster zurückfallen.

Beim Abnehmen durchhalten

Nun ist es erst einmal sehr gut und wichtig, dass du exakt weißt, warum du all dies tust. Diese Motivation muss jedoch auch kontinuierlich aufrecht gehalten werden. Sie muss im Grunde immer größer sein, als dein innerer Schweinehund, der dich wieder in deine alten Muster zurückdrängen will.

Deine Motivation muss also dauerhaft die Oberhand behalten und dafür ist es notwendig, das Ganze mit System anzugehen.

  1. Du solltest deine Motivation so hoch wie möglich halten und dir deine Ziele immer wieder vor Augen führen. Mentales Training ist eine tolle Methode, um sich immer wieder zu pushen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
  2. Du darfst dich nicht überfordern. Das Abnehmen darf dich nicht zu sehr anstrengen. Es kommt vielmehr auf die Kontinuität an. Geh in kleinen Schritten vor und mach es dir bewusst so leicht wie möglich. Lieber kontinuierlich jeden Tag einen kleinen guten Vorsatz umsetzen, als von heute auf morgen zu versuchen all deine alten Gewohnheiten zu durchbrechen.
  3. Mit Rückschlägen richtig umgehen: Man kann noch so lange stark geblieben sein. Ist man dann doch einmal wieder schwach geworden, überkommen einen die Selbstzweifel und es wird häufig sogar der ganze Plan hingeschmissen. Doch dauerhaft abnehmen verläuft in den seltensten Fällen geradlinig. Es wird immer mal wieder Tage geben, wo du von deinem Ziel ein Stück abkommst. Wichtig ist dann immer nur das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und schnellstmöglich wieder auf Kurs zu kommen.

Motivationstricks

Bevor ich dir hier noch ein paar kleine Motivationstricks und Tipps mit auf den Weg gebe, will ich dich noch einmal darauf hinweisen, dass der wirklich wichtigste Punkt in Sachen Motivation in deinem „Warum“ liegt.

Du solltest ein dir ein möglichst klares Bild davon machen, was du dir davon versprichst abzunehmen. Führ dir immer wieder vor Augen, warum du all dies eigentlich tust. Besonders in Situationen, wo du merkst, dass deine Motivation sinkt oder du schwach wirst, kann dir dies den nötigen Motivationsschub geben und dein Durchhaltevermögen steigern.

Tipps:

  • Kleine Erfolge: Der wohl größte Motivationskiller ist es, ein Ziel nicht zu erreichen. Heißt: Du nimmst dir zum Beispiel vor, in der ersten Woche 2 Kilos abzunehmen, schaffst dies aber nicht. Deswegen ist mein Rat an dich: Setz dir wirklich nur Mini-Ziele, die du auch tatsächlich leicht erreichen kannst. Mit jedem kleinen Schritt, den du erfolgreich umsetzt, wird sich deine Motivation kontinuierlich steigern und du bleibst bei der Sache.
  • Kein Multitasking: Auch dieser Tipp ist im Grunde nur ein Nachtrag zum Vorigen. Du solltest auch nicht versuchen 10 schlechte Angewohnheiten auf einmal abzulegen. Fang nicht damit an deine Ernährung umzustellen und verlang von dir gleichzeitig, dass du ab sofort 5-mal die Woche zum Sport gehst. Es ist gut voller Enthusiasmus dein Vorhaben anzugehen, doch sieh erst einmal zu, dass du eine Gewohnheit tatsächlich in den Griff bekommen hast, bevor du dich an die nächste Aufgabe begibst.
  • Nicht Vergleichen: Egal ob beim Sport oder beim Verändern von Essgewohnheiten, geh dabei wirklich in deinem Tempo vor und vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Dich mit anderen zu Vergleichen bringt dir gar nichts! Konzentrier dich auf dich und führe dir immer wieder deine Fortschritte vor Augen.
  • Etappenziele: Um dein großes Ziel ein wenig greifbarer für dich zu machen und dir deine bisherigen Erfolge immer mal wieder klarzumachen, kann es auch hilfreich sein, dass du dir kleine Etappenziele setzt. Du kannst dir zum Beispiel vornehmen, im ersten Monat deine Ernährung an deinen Energieverbrauch angepasst zu haben. Im zweiten Monat kannst du dir dann vornehmen, einmal die Woche mindestens eine halbe Stunde spazieren zu gehen … Doch dabei solltest du wirklich vorsichtig sein und deine Ziele wirklich niedrig ansetzen, sonst kann das Ganze nach hinten losgehen. Erinnere dich an den ersten Tipp …
  • Effektivität: Mach es dir bewusst so leicht wie möglich beim Abnehmen. Was soll das bedeuten? Das bedeutet, dass du versuchen solltest mit möglichst kleinem Aufwand, viel zu bewirken. Wenn du zum Beispiel deine Ernährung umstellst, solltest du zunächst einmal dort Abstriche machen, wo es dir nicht wehtut, dir aber schon eine Menge Kalorien spart. Mach es dir auch beim Sport möglichst einfach. Fang nicht an dich zu stressen, sondern suche nach Möglichkeiten, wie du einfach Sport in deinen Alltag integrieren kannst. Und hab dabei Spaß!
  • „Think positive“: Auch wenn sich dieser Tipp wahrscheinlich etwas abgedroschen für dich anhört, aber du solltest wirklich dabei auf deine Stimmung achten. Es mag sich für dich belanglos anhören, doch eigentlich scheitert man beim Abnehmen doch immer nur an sich selbst. Wenn du also merkst, dass dich Selbstzweifel überkommen, steuere dem sofort entschieden entgegen und wähle die positive Sichtweise. Sag dir immer wieder: „Ich schaffe das!“

Wann ist das Ziel erreicht?

Eine Sache sollte dir im Vorhinein klar sein. Alte Gewohnheiten sind verdammt hartnäckig! Also, selbst wenn du dein Ziel erreicht hast und an deinem Wunschgewicht angekommen bist, solltest du immer noch vorsichtig bleiben.

Im Grunde müsstest du auch eigentlich genauso lange deine neuen Gewohnheiten verfestigen, wie du zuvor deine alten Gewohnheiten in deinem Unterbewusstsein verankert hast. Jene inneren Muster, die dich automatisch zur Chipstüte greifen lassen, wenn du vorm Fernseher sitzt. Oder die Angewohnheit Stress oder Frust mit Essen zu betäuben …

Man könnte fast sagen: Erst wenn du deinen Stress dadurch abbaust, indem du eine Runde laufen gehst und deinen Frust nicht versuchst mit Schokolade zu betäuben. Erst wenn du deine Probleme, deinen Alltag auf eine andere Art und Weise bewältigst, erst dann hast du dein Ziel tatsächlich erreicht.

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