dauerhaft abnehmen

Dauerhaft abnehmen – Gewichtsprobleme endgültig lösen

Dauerhaft abnehmen, das bedeutet nicht nur für eine gewisse Zeit weniger zu essen und mehr Sport zu treiben.

Gewichtsprobleme endgültig zu lösen, das bedeutet Gewohnheiten zu verändern. Eine Diät oder ein spezielles Trainingsprogramm reicht da jedoch einfach nicht aus. Das Problem wird nämlich nur dadurch gelöst, indem man die wahren Ursachen angeht. Denn nur wenn man beim Abnehmen auch tatsächlich an der „Wurzel“ ansetzt kann es tatsächlich endgültig klappen.

Das Problem mit Diäten

Das Problem beim Abnehmen mit einer Diät oder einem speziellen Trainingsprogramm ist ganz einfach, dass sich dadurch eigentlich nie etwas wirklich verändert. Man verliert vielleicht ein paar Kilos, doch die sind halt meistens auch recht schnell wieder drauf. Der Jojo-Effekt lässt grüßen …

Doch anstatt aus diesem Fehler dann tatsächlich auch etwas zu lernen und seine Lehren zu ziehen, wird meistens direkt die nächste Diät hinten angehängt. Ein Teufelskreis, denn das Verständnis für eine bewusste, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung wird dabei immer mehr verloren. Man driftet immer weiter ab in vollkommen verquere Essgewohnheiten, wo irgendwann nur noch Verwirrung und jede Menge Frust herrscht.

Ursachenforschung

Die Ursachen von andauernden Gewichtsproblemen können verschieden sein. Doch häufig sind es immer dieselben. Und eigentlich kennt im Grunde auch jeder Betroffene zumindest ein bis zwei Punkte, an denen es hapert.

Im nachfolgenden möchte ich ein paar der meiner Meinung nach häufigsten Ursachen ansprechen und gleichzeitig eine Lösung anbieten.

Ursache #1: Zu viel zur falschen Zeit

Ursache 1 ist sozusagen der Klassiker. Denn auch wenn es viele nicht unbedingt hören wollen und den Grund für die eigene Misere lieber in irgendwelchen „höheren Mächten“ anstatt bei sich selbst suchen. Ganz häufig wird einfach nur viel zu viel gegessen und dabei meistens auch noch zur falschen Zeit. Und mit der falschen Zeit meine ich im Grunde: permanent!

Ein großer Irrglaube, der nämlich meiner Meinung nach auch schon sehr früh eingetrichtert wird, ist der, dass man alles mit vollem Magen machen sollte. Kinder werden dazu gedrängt morgens ordentlich zu frühstücken und auch über den Rest des Tages soll der Magen im Grunde immer gefüllt sein.

Doch gerade beim Abnehmen spielt dein Magen und deine Verdauung eine entscheidende Rolle. Denn diese permanente „Betankung“ mit meistens auch noch den falschen Lebensmitteln führt letztendlich dazu, dass es niemals Ruhepausen und Zeiten in denen sich Magen und Darm einmal leeren können gibt.

Doch entgegen der allgemeinen Meinung schafft es der Körper sehrwohl eine Zeit lang auch ohne Nachschub auszukommen. Diese Zeiten sind vielmehr auch notwendig.

Die Lösung

Die Lösung für dieses Problem ist es Zeiten einzuplanen, in denen sich die Fülle des Magens auch wieder leeren kann. Du könntest es dir zum Beispiel angewöhnen nur 8 Stunden am Tag zu essen und deinem Körper anschließend eine Ruhepause von ca. 16 Stunden gönnen. Du machst eine Art intermittierendes Fasten und schrenkst dadurch auch gleichzeitig deine tägliche Kalorienmenge ein. Denn wenn du erst einmal spürst, wie gut dir diese Pausen letztendlich tun, dann willst du sie nicht mehr missen.

Ständig so überfüllt durch den Alltag stapfen ist für mich beispielsweise überhaupt keine Option mehr. Es ist auch nichts, was in irgendeiner Art und Weise noch erstrebenswert für mich wäre. Es belastet mich. Und das will ich zumindest tagsüber nicht noch zusätzlich mit mir rumschleppen.

Ursache #2: Die falsche Ernährung

Es ist jedoch nicht nur die Menge und Häufigkeit der Lebensmittel, die ein Problem darstellen. Auch was wir da essen ist häufig alles andere als sinnvoll.

Wenn du da nämlich einmal ganz objektiv deine normalen Mahlzeiten unter die Lupe nehmen müsstest. Wie viele von diesen würdest du wirklich als wertvoll betrachten. Welches Essen tut dir tatsächlich gut?

Die Lösung

Wenn du einmal ganz ehrlich zu dir bist, dann wirst du erkennen, dass schwer bekömmliche Lebensmittel, wie das dick belegte Brötchen am Morgen, das Fertiggericht oder der Schokoriegel nicht gerade die Form von Energie ist, die deinen Körper tatsächlich belebt.

Frisches Obst und Gemüse bringen hingegen Körper und Geist tatsächlich in Schwung. Ich für meinen Teil habe es mir beispielsweise angewöhnt morgens im Grunde nur noch frisches Obst zu essen. Früher sah das nämlich anders aus, doch dementsprechend war dann auch immer mein Antrieb. Ich kenne sie auch immer noch diese Sprüche: „Morgens wie ein Kaiser …“ Doch mittlerweile lass ich mich nicht mehr davon beeinflussen. Ich esse dann wenn es sich richtig für mich anfühlt und das, was mir persönlich gut tut, aus einem intuitiven Verständnis heraus.

Und noch ein kleiner Zusatztipp und der wirklich vollkommen ohne erhobenen Zeigefinger. Tierische Lebensmittel haben ebenfalls einen Nachteil beim Abnehmen. Der Mensch hat nämlich im Grunde einen Pflanzenfresser-Darm. Tierische Lebensmittel benötigen lange Zeit, bis sie ihn passiert haben. Vegetarische/vegane Lebensmittel belasten den Verdauungstrakt deutlich weniger und passieren ihn sehr viel schneller. Eine Ernährungsumstellung hin zu einer pflanzlichen Orientierung kann dir also auch einen Schritt in Richtung deines Ziels verschaffen. Frag dich einmal. Kennst du jemanden, der vegan isst und gleichzeitig Gewichtsprobleme hat? Ganz so weit muss es ja vielleicht auch nicht unbedingt gehen. Die eine oder andere pflanzliche Alternative wäre jedoch sicherlich sinnvoll.

Ursache #3: keinerlei Bewegung

Natürlich liegen die Ursachen meistens nicht nur in der Ernährung. Auch mangelde Bewegung ist häufig die Regel. Häufig tritt das Problem nämlich sogar erst dann wirklich auf, wenn eine gewisse Entfremdung zum eigenen Körper entsteht.

Man gerät aus dem Gleichgewicht, weil man im Grunde nur noch im Kopf unterwegs ist. Der Körper wird häufig überhaupt nicht mehr wahrgenommen und teilweise auch gar nicht mehr angenommen. Doch das ist ein riesen Problem und häufig der Anfang vom Ende.

Beim Abnehmen ist es nämlich wirklich sehr wichtig die Signale des Körpers zu deuten. Ein „engeres Verhältnis“ ist also wieder zwingend erforderlich.

Die Lösung

Du musst wieder anfangen deinen Körper besser wahr- und auch anzunehmen. Große sportliche Aktivitäten sind hier zunächst einmal gar nicht von Nöten.

Wichtig ist es vielmehr, dass du wieder anfängst dich wohlzufühlen in deinem Körper. Dass da wieder eine gewisse Verbundenheit entsteht.

Du könntest zum Beispiel durch Atemtechniken und kleinere Dehnübungen wieder häufiger in deinem Körper „ankommen“. Ein kleiner Spaziergang in der Natur ist hier auch eine schöne Möglichkeit.

Meistens reichen nämlich schon solche kleinen Anstöße, um das Verhältnis wieder zu kitten. Und wenn du dies häufiger tust, wirst du recht bald deine Aktivitäten auch nicht mehr bloß auf die Couch beschränken. Wenn du es wirklich fühlen kannst, wie gut dir diese Verbindung mit deinem Körper tut, dann wirst du auch häufiger dessen Rat folgen.

Ursache #4: Frustessen

Als letzten Punkt möchte ich hier noch eine weitere Baustelle nennen, die weniger physischer als vielmehr psychischer Natur ist.

Denn wenn man diesem ganzen (Fehl-) Verhalten einmal etwas genauer auf den Grund geht, dann wird man meistens feststellen, dass die eigentliche Ursache in den Gedanken und den damit verbundenen Gefühlen liegt. Essen aus Frust, Stress oder Kummer sind hier nur einige Beispiele dafür, wie negative Gedanken zu negativen Verhalten führen kann.

Die Lösung

Natürlich kann man negative Gedanken nicht wirklich abstellen. Schon der Versuch einen Gedanken krampfhaft zu vermeiden würde nämlich tatsächlich ins Gegenteil umschlagen.

Was man sich jedoch durchaus angewöhnen kann ist ein gesunder Umgang mit solchen Gedanken. Eine gewisse Distanz zu wahren ist hier häufig schon die Lösung. Die Achtsamkeit zu erhöhen und aufkommende negative Gedanken schon im Ansatz zu erkennen ist hier eine wirksame Lösung.

Wirklich Macht haben diese Gedanken nämlich nur dann, wenn sie dich unbewusst kalt erwischen. Denn wenn du dir deiner unbewussten Gedanken und Gefühle bewusst wirst, du dich nicht mehr so stark mit ihnen identifizierst, da hast du auf einmal den nötigen Abstand. Du wirst nicht mehr mitgerissen sondern hast es in eigener Hand.

Was also immer im Grunde die wahre Ursache und gleichzeitig die Lösung ist, ist der Grad deiner Selbst-Beherrschung. Wenn du nämlich anfängst deinen Körper und Geist besser zu führen, dann hast du auf einmal alle Zügel in der Hand. Denn ob du nun Abnehmen oder irgendein anderes Verhalten von dir verändern willst. Wenn du deinen Kopf im Griff hast, dann hast du auch alles andere im Griff.

Dauerhaft abnehmen beginnt im Kopf

Dauerhaft abnehmen Plan

Bei der Lösung von Gewichtsproblemen beschränken sich die meisten immer auf folgende Fragen:

  • Was darf ich essen?
  • Wie viel Sport muss ich treiben?

Wenn du bei der Lösung deines Problems aber wirklich tief an die „Wurzel“ herangehen willst, dann wirst du auch nicht drum herum kommen, dich mit der Frage zu beschäftigen: Woher kommen überhaupt meine Gewichtsprobleme denn wirklich?“

Ja und wenn man dieser Frage einmal wirklich auf den Grund geht, dann landet man letztendlich immer wieder „im Kopf“. Dort werden die wahren Schlachten nämlich immer entschieden. Denn sei es nun die fehlende Motivation, das nicht gegebene Durchhaltevermögen, bestimmte Reaktionsmuster auf Stress, Kummer, Angst … Die wahre Ursache liegt immer im Kopf.

Irgendwas löst möglicherweise immer wieder die Essattacken bei dir aus. Und letztendlich hat auch eine Abneigung zum Sport ihren Ursprung in irgendwelchen unbewussten Mustern dort oben.

Essen als Lückenschließer

Mit Essen soll häufig eine Lücke geschlossen werden, die eigentlich nichts mit der Nahrungsaufnahme an sich zu tun hat. Zu nennen wären hier zum Beispiel folgende Lücken:

  • Mangelnde Liebe,
  • mangelndes Selbstbewusstsein,
  • Langeweile,
  • Stress,

(Vielleicht erkennst du dich ja bei dem einen oder anderen Punkt wieder.)

Essen hat in diesem Zusammenhang bei uns nämlich häufig schon seit den ersten Kindheitstagen eine ganz besondere Verknüpfung. Die Nahrungsaufnahme wird direkt nach der Geburt mit Zuwendung der Mutter in Verbindung gebracht. Man wird mit Süßigkeiten belohnt, wenn man die Spritze beim Arzt überstanden hat … Essen bedeutet für uns also häufig: Belohnung, Geborgenheit, Sicherheit, Gemütlichkeit …

Dieses Gefühl von „das hast du gut gemacht“, das stellt sich also auch heute noch bei einem ein, wenn man es sich mit den Chips gemütlich macht. Man belohnt sich selbst. (Wenn es sonst schon niemand anderes tut.)

Das eigentliche Problem bei einer Diät oder ähnlichem ist also im Grunde einfach folgendes. Man beraubt sich dieser positiven Gefühle. Doch das geht dann halt zwangsläufig auch irgendwann immer wieder nach hinten los.

Den Zusammenhang zwischen Essattacken, der eigenen Gefühlswelt und unbefriedigten Bedürfnissen, den stellen jedoch nur die allerwenigsten her. Doch solange man sich selbst überhaupt noch gar nicht so wirklich durchschaut, können diese unbewussten Muster eben auch nie durchbrochen werden. Stattdessen stellt man einfach nur irgendwann fest: „Ich weiß gar nicht, warum es diesmal wieder nicht geklappt hat …“

Doch der Grund ist halt eigentlich total simpel. Du hast die eigentliche Ursache noch gar nicht behandelt. Doch solange du den Fehler im System nicht durchschaust, solange wirst du diesen Fehler eben auch immer wieder machen.

Wenn Stress nämlich beispielsweise ein Auslöser für eine Essattacke bei dir ist und du dich dann anschließend beim Abnehmen stresst, ja dann kannst du dir wohl auch schon selbst beantworten, wo dies letztendlich hinführen wird.

Probleme lösen (im Inneren)

Alle unsere ungelösten Probleme gehen wir fälschlicherweise immer wie folgt an: „Wenn ich erst dies oder das erreicht habe, dann kann ich dieses Problem endlich lösen …“ Wir beschweren uns beispielsweise über unseren Job, unseren Partner, das Gewicht … und sagen uns: „Wenn ich endlich den Traumjob, den perfekten Partner, mein Wunschgewicht … erreicht habe, dann bin ich glücklich, fang endlich wirklich an zu leben, gehe all meine anderen Ziele an …“

Doch das nenne ich dann letztendlich immer „Falsche-Welt-Spiegelung“.

Deine äußeren Ziele kannst du nämlich immer nur dann erreichen, wenn du zunächst einmal den Grundbaustein dafür in deinem Inneren gelegt hast.

Den Traumjob wirst du erst dann erreichen, wenn du dich innerlich dazu bereit fühlst und so überhaupt auch erst danach Ausschau hältst. Den perfekten Partner wirst du ebenfalls erst in dein Leben ziehen, wenn du dich selbst für einen perfekten Partner hältst. Und genauso wirst du auch erst dein Wunschgewicht tatsächlich erreichen, wenn du innerlich dazu bereit bist. Der Weg geht nämlich eigentlich immer genau anders herum. Du musst schon heute damit anfangen dich anzunehmen wie du bist und daran glauben es tatsächlich zu schaffen. Alles andere würde nämlich nur wieder bedeuten, dass du dich und deinen Körper weiterhin ablehnst.

Wichtig ist es also immer im Jetzt die Ursachen für eine bessere Zukunft zu setzen.

Positive Ursachen setzen

Wenn der Ursprung deines Gewichts eigentlich nur in deinen tagtäglichen negativen Gedanken liegt, ja dann musst du es dir halt als allererstes angewöhnen, „von jetzt an 24 Stunden am Tag positiv zu denken!“

Und klar. Das ist jetzt nicht vollends ernst gemeint. Doch an sich wäre es die einzig wahre Lösung.

Suche die Lösung für dein „schweres Leben“ doch einfach mal in der Frage: „Warum nehme ich das Leben eigentlich so schwer?“ Denn anstatt das Leben im wahrsten Sinne des Wortes weiterhin „schwer zu nehmen“, solltest du stattdessen das Leben und dich selbst doch einfach mal wieder zulassen. Lass jeden Maßstab los und nimm das Leben so dich einfach einmal mit etwas mehr Leichtigkeit.

Dauerhaft abnehmen durch mehr Selbst-bewusst-Sein

Eine weitere häufige Ursache ist auch ein mangelndes Selbstwertgefühl. Man hat die Tendenz, sich nicht wirklich gegenüber anderen zu öffnen, versucht Dinge zu vertuschen oder wegzudrücken. Essen wird hier also als „Verdrängungs-Instrument“ genutzt, was das Problem jedoch letztendlich nur immer weiter verstärkt …

Eine wirkliche Lösung ist hier also „schlank werden, damit alle mich lieben“ nicht!

Die eigentliche Lösung sähe hier vielmehr so aus:

Akzeptiere dich jetzt schon zu 100%, anstatt weiterhin so hart mit dir selbst ins Gericht zu gehen.

 

 

Du hast kein Gewichts-„Problem“ – du erschaffst es!

Vielleicht hast du nach den letzten Zeilen gedacht: „Das Leben leicht nehmen?! Das ich nicht lache …“ Doch dann möchte ich dich bitten, dir folgende Fakt einmal vor Augen zu führen:

Du hast keine Probleme. Du erschaffst sie dir erst!

Unsere Probleme entstehen nämlich letztendlich immer erst in unserem Kopf. Sie sind eigentlich immer nur der Unterschied zwischen dem, wie die Dinge sind und dem, wie wir es lieber hätten. Das eigentliche Problem: Dein Verstand! Er gaukelt dir permanent vor, dass es doch ruhig noch etwas „besser“ sein könnte. Er lässt uns nie zur Ruhe kommen.

Tatsächlich hast du nämlich erst dann das Problem mit deinem Gewicht, wenn du anfängst dich zu vergleichen. Du vergleichst dich mit den „tollen“ schlanken Models im Fernsehen, schaust an dir runter und kommst zu dem Schluss: „Mir geht es nicht so gut.“

Das lustige ist jedoch: in anderen Ländern herrscht häufig ein total umgekehrtes Schönheitsideal. In manchen Ländern wird dick sein zum Beispiel mit Wohlstand assoziiert. Eine Person aus diesem Land würde unsere Sichtweise überhaupt nicht verstehen …

Und klar. Das hilft dir bei deinem „Problem“ jetzt nicht unbedingt weiter. Was du jedoch daraus lernen kannst, ist die Tatsache, dass wir unsere Probleme eigentlich immer nur auf Grundlage unserer persönlichen Konditionierung basteln.

An sich gibt es nämlich immer nur Situationen, mit denen man irgendwie umgehen muss. Und das ist wiederum ein ganz wichtiger Punkt!

Wenn du realisierst, dass du eigentlich das Problem eigentlich immer nur selbst erschaffst und permanent künstlich aufbauschst, dann kannst du dich in gewisser Weise auch immer von deinem Problem lösen. Erst da beginnst du nämlich tatsächlich das Problem zu lösen! Mit jedem Gedanken, der um dein Problem kreist, entfernst du dich eigentlich immer nur weiter von der eigentlichen Lösung. Wirklich lösen wirst du erst dann dein Problem, wenn du die Situation zunächst einmal akzeptierst und dann in den „Vorwärtsgang“ schaltest.

Das eigentliche Drama ist immer, dass die meisten ihre derzeitige Situation ganz einfach nicht akzeptieren können oder besser gesagt sie auch gar nicht akzeptieren wollen. Tatsächlich stehst du nämlich auch beim Abnehmen jederzeit vor der Wahl: Love it, change it or leave it. Entweder ich akzeptiere also dieses „Abnehm-Spiel“, ich verändere die Spielregeln oder aber ich verlasse dieses Spiel halt komplett.

Sich darüber aber einfach nur immer weiter zu beschweren, dass das Leben gerade nicht so aussieht, wie ich es mir wünsche, das bringt einen keinen Millimeter weiter!

Spielerisch dauerhaft abnehmen

„Das Leben meistert man spielerisch oder gar nicht.“ – chinesische Redewendung

Die Frage, die sich nach jedem gescheiterten Versuch beim Abnehmen immer wieder stellt, ist die Frage: „Woran hat es gelegen? War es die falsche Diät? War ich einfach zu schwach? Oder waren höhere Gewalten letztendlich daran schuld am Scheitern?“ Doch der wahre Grund für das Scheitern war eigentlich ein ganz anderer:

Du hast versucht deine Gewohnheiten, deine Pfunde … zu bekämpfen, doch diesen Kampf, den konntest du eigentlich nie gewinnen. Und zwar zu keinem Zeitpunkt!

Solange du nämlich noch mit deinem Essen kämpfst, hart für einen schlanken Körper arbeitest … da bist du nämlich noch immer auf dem komplett falschen Weg.

Wirklich dauerhaft abnehmen wirst du erst dann, wenn du die wahren Ursachen für deine Gewichtsprobleme erkennst und dann die richtigen Lehren daraus ziehst.

Warum nicht einfach eine Diät?

Bevor wir zu den wahren Ursachen von Gewichtsproblemen kommen, hier noch ein kleiner Einschub. Bevor du nämlich doch wieder zu dem Schluss kommst, dass eine Diät die einzige Lösung sein kann, hier noch mal kurz, warum eine Diät ganz einfach nie eine Lösung sein kann!

Der Jojo-Effekt ist dir wahrscheinlich schon jetzt ein Begriff. Wahrscheinlich hast du ihn sogar selbst auch schon mindestens einmal erlebt. Denn wenn du schon einmal eine Diät gemacht hast, dann wirst auch du festgestellt haben:

Nach der Diät ist vor der Diät

Es ist eine never ending Story.

Dabei ist der Jojo-Effekt eigentlich nur ein ganz natürlicher Ablauf im Körper, ja er ist sogar überlebenswichtig. Zu wenig Nahrung lässt den Körper aufhorchen und reagieren. Essen wir zu wenig, dann fängt der Körper nämlich einfach an zu sparen und legt immer wieder Depots an.

Wenn du deinem Körper also immer wieder „Mangel“ signalisierst, dann kann er letztendlich auch gar nicht anders, als immer auf Sparflamme zu laufen und weitere Polster anzulegen.

dauerhaft abnehmen mit SportDauerhaft abnehmen ist von daher also eigentlich kinderleicht! Du darfst deinen Körper dabei aber ganz einfach nicht weiter vernachlässigen, ihn versuchen auszutricksen, denn wenn du ihn in deinen Plan mit einbeziehen würdest, dann würde er dich ganz intuitiv zu deinem Ziel führen. Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung findet dein Körper von selbst sein Idealgewicht.

Du musst eigentlich gar nichts mehr groß selbst dazu beitragen. Und vor allem musst du nicht Hungern! Denn wenn du einfach Mal etwas genauer in dich hineinhorchen würdest, hin spürst, welchen Rat dir dein Körper eigentlich permanent geben will, dann bräuchtest du nie wieder eine Diät und auch keinen Rat von außen. Die Lösung deines Problems steckt nämlich eigentlich auch jetzt schon längst in dir. Er selbst ist deine beste Hilfe beim Abnehmen.

Abnehmen mit Ernährungsplan …

Häufig bekomme ich die Frage gestellt: Wie sollte so ein Ernährungsplan zum Abnehmen aussehen? …

Die Antwort: Kein Plan! Du weißt eigentlich jetzt schon ganz genau was du essen solltest – und was nicht

Oder wie hat es schon John Lennon so schön gesagt: „Leben ist das, was passiert, während du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.“

Überleg mal: Wie häufig hat deine Planung bis hierhin funktioniert? Und wie häufig kamen letztendlich dann doch immer wieder unvorhersehbare Dinge dazwischen? „Ab jetzt jeden Tag joggen!“ und dann regnet es jeden Tag in Strömen! „Nie wieder Schokolade!“ und dann kommt am nächsten Tag doch wieder zu einem Ereignis, dass dich zum Frustessen „zwingt“. …

Meine Antwort auf den „Richtig-Abnehmen-Plan“ lautet also immer: Vergiss die Planung und bereite dich höchstens vor.

Denn die meisten sind zwar immer fleißig am Planen, doch innerlich sind sie eigentlich noch gar nicht dazu bereit diesen Plan tatsächlich umzusetzen. Solange dir nämlich immer noch das Wetter, dein Job, deine Launen … einen Strich durch die Rechnung machen können, da brauchst du es im Grunde überhaupt nicht versuchen.

Wenn du dann jedoch irgendwann wirklich bereit dazu bist, dann ergeben sich nämlich jeden Tag unendlich viele Möglichkeiten zum Abnehmen. Wie schon gesagt: Du weißt eigentlich jetzt schon, was zu tun wäre. Es liegt nicht am fehlenden Wissen. Es hapert immer wieder an dessen Umsetzung.

Du kannst ganz einfach durch eine bewusstere und gesunde Ernährung abnehmen, ohne dabei komplett auf irgendetwas verzichten zu müssen oder nach strengen Essensregeln zu leben. Du müsstest es nur irgendwann wirklich einmal tun.

Dauerhaft abnehmen mit Sport

Das Gleiche gilt natürlich auch in Sachen Sport. Genauso unnatürlich, wie die allgemeine Ernährungsweise ist es nämlich auch sich höchstens von der Haustür zum Auto und wieder zurück zu bewegen.

Dabei kann Sport und mehr Bewegung im Alltag für gleichzeitig der Weg und die Lösung sein. Da wird das Abnehmen dann nämlich tatsächlich zum Spiel, wenn du wieder Freude an der Bewegung findest.

Mit Sport meine ich jedoch nicht unbedingt schweißtreibende Sessions. (Nur um dich direkt wieder ein wenig zu beruhigen.)

Nein. Mit Sport meine ich vielmehr etwas mehr Bewegung, die du gerne und ganz aus freien Stücken wieder in dein Leben einbaust, weil es dir damit ganz einfach so viel besser geht.

Bewegung an der frischen Luft ist meiner Meinung nach ein wahres Lebenselixier. Und ein Spaziergang im Wald kann für mich durch nichts anderes ersetzt werden. Durch regelmäßige Bewegung tust du nicht nur jede Menge für deine Gesundheit, du bringst deinen ganzen Organismus wieder in Schwung. Deine Motivation, Vitalität, Wohlbefinden … all dies wird positiv beeinflusst. Dass du mit Sport dauerhaft abnimmst, ist fast schon nur eine Randnotiz.

 

Dauerhaft abnehmen und das Gewicht halten

dauerhaft abnehmen Erfahrungen

Mach niemals den Fehler, dich über dein Gewicht/dein Leben zu beschweren oder zu ärgern! Tatsächlich liegt hier nämlich immer die eigentliche Wurzel des Problems!

Denn die meisten Menschen leben ein Leben im Widerstand. Sie sind im Widerstand mit ihrem Körper, ihrem Job, ihrem Partner … doch genau deswegen sieht ihr Leben dann halt auch so aus. Ändern wird sich aus dieser Einstellung heraus natürlich auch niemals etwas, denn:

Widerstand führt immer dazu, das etwas bleibt!

Egal wogegen du dich sträubst und mit Händen und Füßen wehrst … letztendlich führt dieser Widerstand auch immer dazu, dass etwas auf der „anderen Seite“ bleibt. Diesen Druck, den du beim Abnehmen nämlich auf diese Weise erzeugst, der erzeugt eben irgendwo anders auch Gegendruck. Du verzichtest, du quälst dich im Fitnessstudio … doch dieser aufgebaute Druck, der sucht sich halt früher oder später doch immer wieder seinen Weg.

Meistens endet es dann nämlich darin, dass spätestens nach Beendigung der Diät alles doppelt und dreifach nachgeholt wird. Es wird nur noch gegessen und nur noch gefaulenzt … Deswegen noch einmal zurück zum Anfang des Artikels:

Das Leben meistert man entweder spielerisch oder gar nicht!

Wenn du wirklich dauerhaft abnehmen willst, dann wirst du dich zunächst einmal fragen müssen, wie du deinen derzeitigen Kampf in ein Spiel verwandeln kannst. Das ist der einzige Weg um sein Leben zu meistern. (Egal in welchem Bereich!) Der erste Schritt dazu ist immer, dass du deine derzeitige Situation akzeptierst, wie sie ist. Denn erst von diesem Punkt aus kannst du tatsächlich kreativ werden.

Jeder Widerstand wird einfach nur immer weiter schwächen. Und dauerhaft abnehmen funktioniert deswegen auch immer erst dann, wenn du damit anfängst dich von innen heraus zu stärken. Denn diese gewonnene innere Stärke, die wird sich dann ganz automatisch auch in deinem Äußeren widerspiegeln. Das Wundermittel beim Abnehmen ist also keine bestimmte Pille. Es ist vielmehr deine gute Laune, ein neues Bewusstsein, mit dem du jederzeit die richtige Entscheidung triffst.

„Wie müsste ich eigentlich jetzt in diesem Moment denken, fühlen und wie müsste ich mich verhalten?“

Diese Frage solltest du dir eigentlich jederzeit stellen. Sie zeigt dir gleichzeitig nämlich auch immer wieder eine wichtige Erkenntnis auf. Du bist nicht deine Gedanken! Wenn du deine Gedanken wärst, dann könntest du dir nämlich auch nicht diese Frage stellen und deine Gedanken beobachten.

Du bist also mehr als deine Gedanken und deswegen bist du auch nicht deine Gewohnheiten, deine Gefühle … Du bist mehr! Und sobald du die Perspektive des „Beobachters“ einnimmst bist du sofort dazu in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Du solltest diese Perspektive also so oft wie möglich einnehmen und sie am besten überhaupt nicht wieder verlassen.