Kostenloses eBook!

Hol dir das kostenlose eBook "7 SCHNELL ABNEHMEN TIPPS" und erfahre, warum die meisten scheitern und wie du es diesmal tatsächlich schaffst!


zum Download
intermittierendes Fasten

Intermittierendes Fasten – mit „Pausen“ zum Idealgewicht

Intermittierendes Fasten (bzw. Intervallfasten) ist nicht mit bestimmten Hungerkuren oder Ähnlichem zu vergleichen. Denn auch wenn hier vom „Fasten“ gesprochen wird, so geht es dabei vielmehr darum, den Körper durch gewisse „Ruhephasen“ zu entlasten …

In diesem Artikel erfährst du:

Was intermittierendes Fasten eigentlich genau ist.

Wie man es macht bzw. wie man es in den Alltag einbaut.

Welche Vorteile das intermittierende Fasten hat. (Insbesondere welche Vorteile es beim Abnehmen hat.)

Zudem findest du Antworten auf häufige Fragen und Probleme, die beim intermittierenden Fasten aufkommen können. (Was darf ich dabei essen? Kann ich dabei Sport treiben? …)

Intermittierendes Fasten Test

Was ist intermittierendes Fasten?

Beim intermittierenden Fasten (auch Intervallfasten genannt) wird nicht, wie beim klassischen Fasten, das Essen komplett aus dem Leben verbannt. Beim Intervallfasten hältst du lediglich bestimmte Zeitabstände ein, in denen du nichts (oder nur noch sehr wenig) isst.

Bei der 16/8-Variante wird zum Beispiel tagsüber nur noch in einem Fenster von 8 Stunden gegessen. Anschließend gibst du deinem Körper eine 16-stündige Ruhepause, um deinen Körper, insbesondere deinen Darm zu entlasten.

Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Gewichtsreduzierung aus. Es führt auch zu einer gewissen „inneren Reinigung“, was letztendlich viele positive Effekte auf den gesamten Körper (und Geist) nach sich zieht.

Intervallfasten-Varianten

Beim intermittierenden Fasten wird meistens zwischen 2 Basis-Varianten unterschieden:

  1. Ein oder zwei Fastentage pro Woche oder
  2. tägliche Fasten-Intervalle.

Variante 1: Ein/zwei Fastentage pro Woche

Intermittierendes Fasten kann zum Beispiel so aussehen, dass du ein- oder zweimal die Woche einen Fastentag einlegst. Hier könntest du zum Beispiel am Anfang und/oder in der Mitte der Woche aufs Essen verzichten.

Um die Flüssigkeitszufuhr an den Fastentagen zu gewährleisten, musst du an diesen Tagen natürlich trotzdem genug trinken. Dabei sind gesüßte Limonaden und kalorienreiche Getränke jedoch tabu. Stattdessen solltest du zu Wasser und ungesüßten Tees greifen.

Die Intervalle dieser Fastentage sind dabei im Grunde frei wählbar und sollten auf den persönlichen Alltag und Vorstellungen zugeschnitten sein. Natürlich sind die Effekte beispielsweise auf die Gewichtsreduktion und/oder Entschlackung am schnellsten zu erkennen, wenn die Fastentage möglichst oft eingebaut werden.

Man könnte hier also auch noch etwas weiter gehen und in einem 2/1-Rhythmus übergehen, bei dem du an 2 Tagen isst und anschließend einen Fastentag einlegst. Zu forsch solltest du hier jedoch auch nicht vorgehen, denn überfordern soll dich das intermittierende Fasten gerade nicht. Es soll nicht zur Tortur für dich werden.

Denn wenn es sich so für dich anfühlt, dann kann es dir letztendlich sogar schaden. Es soll dich entlasten und so sollte es sich auch tatsächlich jederzeit für dich anfühlen.

Wann sollte ich mit dem intermittierenden Fasten aufhören?

Falls beispielsweise anhaltende Kopfschmerzen auftreten, ist dies ein klares Zeichen dafür, dass dein Blutzuckerspiegel zu niedrig ist und du einen Gang runterschalten solltest. Etwas Obst oder Ähnliches solltest du also immer griffparat haben. Denn wenn du solche Mangelerscheinungen hast, musst du deine Herangehensweise noch etwas anpassen und verändern.

Du musst also im Vorhinein wissen, wozu du wirklich schon bereit bist und musst auch immer wieder checken, inwieweit du das Fasten überhaupt in dieser Form verträgst.

Die positiven Effekte sollten nämlich immer im Vordergrund stehen. Schaden soll dir das intermittierende Fasten schließlich! Und bei gesundheitlichen Problemen musst du auch unbedingt immer deinen Arzt hinzuziehen.

intermittierendes Fasten 16/8

Variante 2: Die 16/8-Methode

Bei dieser Variante des intermittierenden Fastens legst du keine kompletten Fastentage ein, sondern isst täglich nur noch in einem bestimmten Zeitfenster.

Beim 16/8-Fasten isst du zum Beispiel nur noch in einem Zeitfenster von 8 Stunden am Tag. Anschließend gibst du deinem Körper eine 16-stündige „Ruhepause“, in der du deinem Körper Zeit gibst, die Nahrung zu verarbeiten. In verschärfteren Varianten verlängerst du diese „Ruhepausen“ sogar auf 18 oder 20 Stunden. (18/6- bzw. 20/4-Variante des intermittierenden Fastens)

Betrügen sollte man sich bei dieser Variante des intermittierenden Fastens natürlich auch nicht. Es geht nicht darum, in diesen 8, 6 oder 4 Stunden am Tag komplett über die Stränge zu schlagen und kurz vorm Ablauf des Zeitfensters noch einmal voll zuzuschlagen.

Sinn und Zweck dieser Variante besteht vielmehr darin, diese unnötigen Kalorien, die man sich (vorzugsweise abends vor dem Fernseher) reinholt, zu vermeiden.

Und „hamstern“ musst du bei dieser Variante eh nicht. Denn wenn du beispielsweise gegen 10 Uhr ein spätes Frühstück einlegst, dann kannst du um 18 Uhr deine letzte Mahlzeit zu dir nehmen und müsstest so eigentlich gut durch den Tag kommen.

Wichtig ist es dabei, dass man eine wirklich gute Lösung für sich selbst findet. Nicht jeder kann schließlich die ersten Stunden gut auf etwas verzichten. Hier kann es manchmal auch hilfreich sein, sich etwas leicht bekömmliches Obst für den „Notfall“ einzustecken, denn dieses belastet Magen und Darm auch nur sehr wenig. So ein kleiner Energieschub kann dir gut über kritische Phasen hinweghelfen und liefert dir gleichzeitig alles Nötige, ohne deinen Körper zu sehr zu belasten.

Wie integriere ich das intermittierende Fasten in den Alltag?

Umso leichter, das intermittierende Fasten in deinen Alltag zu integrieren ist, desto besser! Umso besser werden nämlich auch die Effekte sein. Viele denken, man müsste hier mit möglichst strengen Regeln und eiserner Disziplin vorgehen.

Tatsächlich ist jedoch jedes Anzeichen von Anstrengung eigentlich nur ein Beleg dafür, dass du „den einfachen Weg“ noch nicht für dich gefunden hast. Du solltest hier also ruhig auch etwas experimentieren und deinen eigenen Weg beim intermittierenden Fasten für dich finden.

Gerade Anfängern fällt da meistens die 16/8-Methode des intermittierenden Fastens leichter, als direkt ganze Fastentage einzubauen. Wenn du hier nämlich ein sinnvolles Zeitfenster für dich gefunden hast, dann kostet es dich im Grunde kaum Aufwand, dich an diese persönlichen Essenszeiten zu halten.

Anstatt dich dabei also zu stressen, solltest du vielmehr immer wieder in dich hineinhorchen und spüren, wie wohltuend solche Pausen sein können. Dein Körper wird es dir nämlich danken, wenn du ihm diese Verschnaufpausen gönnst. Und ab diesem Zeitpunkt, ab dem du die positiven Auswirkungen tatsächlich fühlst, da hast du es im Grunde auch schon verinnerlicht.

Vorteile des intermittierenden Fastens

Intermittierendes Fasten ist etwas, was im Grunde jeder tun sollte. Denn beim intermittierenden Fasten handelt es sich eigentlich um die „natürliche Art des Essens“. Es bedeutet, dass du deinem Körper immer mal wieder „Ruhephasen“ gönnst, denn tatsächlich ist unser Körper von Natur aus gar nicht auf diese Massen an Lebensmitteln vorbereitet.

Nach Zeiten der „Fülle“ folgte im Laufe der Menschheit normalerweise auch immer wieder eine gewisse Zeit der „Dürre“. Doch dieser „Dürre“ sind wir glücklicherweise in unseren Gefilden nur noch selten ausgesetzt.

Dieser glückliche Umstand bringt jedoch gleichzeitig auch ein neues Problem mit sich. Ein permanentes „zu viel“ führt nämlich auch dazu, dass der Körper irgendwann aus dem Gleichgewicht (und den Fugen) gerät. Das intermittierende Fasten bietet dir hier also eine tolle Möglichkeit, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen und so können auch viele alltägliche Beschwerden ganz einfach gelöst werden.

Intervallfasten beugt ernsthaften Erkrankungen vor

Ein permanentes „zu viel“ lässt uns nicht nur träge und ungelenk werden. Es führt letztendlich auch zu ernsthaften Gesundheitsrisiken. Denn nicht nur Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden immer mehr zum Problem. Eine ganze Reihe von tagtäglichen Beschwerden und „Problemchen“ lassen sich auf eine falsche Ernährung zurückführen.

Dann wird häufig in die Arzneikiste gegriffen und sich ein Rezept für Sodbrennen, Blähungen … ausgestellt. Dabei müsste man jedoch eigentlich nur begreifen, was man seinem Körper mit dieser permanenten übermäßigen und meist auch noch falschen Ernährung antut.

Wichtig ist es hier also für sich eine sinnvolle Lösung zu finden, um den Folgen einer immer unbewussteren und maßloseren Ernährung vorzubeugen. Bestimmte Fastenzeiten bzw. das intermittierende Fasten können hier eine tolle Möglichkeit bieten, denn es lässt sich in den unterschiedlichsten Varianten sehr gut in den Alltag integrieren.

Den Körper mit Fastenzeiten kurieren

„Fasten“ hört sich für viele immer sehr dramatisch an. Es wird im Grunde immer mit Hungern und Verzicht in Verbindung gebracht.

Dabei geht es ins insbesondere beim intermittierenden Fasten gar nicht darum, sich zu geißeln oder den Körper „herabzuwirtschaften“. Im Gegenteil! Durch diese „Ruhepausen“ wird dein Organismus nämlich vielmehr wieder entlastet und gestärkt.

Auch immer mehr Studien kommen zu dem Schluss, dass diese alleinige Entlastung durch gewisse Ruhephasen schon sehr viel bewirken kann.

Der Körper findet wieder in sein Gleichgewicht und dies zieht viele weitere positive Effekte nach sich. „Immer mehr“ führt nicht wirklich zu „immer mehr Wohlbefinden“. Ab dieser Erkenntnis, da ist man schon auf einem ganz guten Weg.

Sobald dir bewusst wird, dass eine Entlastung („ein Weniger“) tatsächlich auch ein Gewinn sein kann, da hast du es verstanden und verinnerlicht.

Intermittierendes Fasten Gewichtsverlust

Intermittierendes Fasten als Methode beim Abnehmen

Viele scheitern immer wieder beim Abnehmen, weil sie dabei einen künstlichen „Mangel“ erzeugen. Es wird rationiert, gehungert … und man hofft so, den Körper wieder leistungsfähiger zu machen …

Doch was ja objektiv betrachtet schon im Vorhinein im nie funktionieren kann, ist dann eben auch in der Praxis nie wirklich erfolgreich. Der Körper wird mit dieser Herangehensweise immer weiter geschwächt und aus dem Gleichgewicht gebracht. Und nachher holt er sich auch sofort alles wieder.

Denn der Jo-Jo-Effekt ist wohl jedem ein Begriff. Viele haben ihn auch schon am eigenen Leib erfahren. Wenn über einen längeren Zeitraum zu wenig gegessen wird, dann stellt sich der Körper auf die Mangelernährung ein und kommt schließlich auch mit weniger aus. Der Grund, warum nach der Diät die Pfunde schnell wieder drauf sind und viele in einem regelrechten Teufelskreis enden …

Beim intermittierenden Fasten wird das Problem des Jo-Jo-Effekts jedoch relativ einfach umgangen. Denn indem du immer nur einige Stunden bis maximal 2 Tage am Stück fastest, verfällt der Körper nie in diesen „Notstand-Modus“.

Der Vorteil: Durch diese Intervall-Taktik fällt nicht nur das Fasten selbst deutlich leichter. Es führt auch dazu, dass der Körper nicht den Energieverbrauch senkt. Dadurch bleibt gleichzeitig auch die so wertvolle Muskelmasse erhalten, da der Körper nicht „auf Sparflamme“ läuft.

Das Ernährungskonzept überdenken

Bei der Ernährung wird meistens nur auf die Lebensmittel an sich und deren Kaloriengehalt geachtet. Doch es kommt eben nicht nur auf die Lebensmittel an sich an. Auch die Häufigkeit und Menge spielt hier eine Rolle.

Denn es hat eben nicht nur dann negative Effekte auf dich und das Abnehmen, wenn du gewaltsam auf Essen verzichtest. (Wie zum Beispiel bei einer Crash-Diät.) Genauso schadest du deinem System nämlich auch immer wieder, wenn ihm „gewaltsam“ Essen zuführst. Doch genau das tut man, wenn man sich immer wieder vollstopft, bis einem schlecht wird.

Viele haben jedoch das natürliche Verständnis von „genug“ nach zahllosen Diäten irgendwann verloren. Man pendelt im Grunde nur noch zwischen „viel zu viel“ und „viel zu wenig“. „Genug“ gibt es hier im Grunde gar nicht mehr.

Dieses Verständnis ist jedoch sehr wichtig zum Abnehmen, denn sonst pendelt man ewig weiter zwischen den Extremen. Du solltest das intermittierende Fasten also vielmehr als Übergang in ein neues Gleichgewicht sehen.

Intervallfasten Kurs

Den Körper entlasten

Wenn Essen über einen zu langen Zeitraum in deinem System verbleibt, kann es dir auch schaden.

Es bilden sich Bakterien und du schwächst deinen Körper, wenn du ihn permanent überfüllst. Insbesondere die Verdauung kommt da nämlich oft gar nicht mehr hinterher.

Obst beispielsweise ist innerhalb von 1,5 bis 3 Stunden vollständig verdaut. Gekochtes Gemüse braucht da schon ca. 12 bis 15 Stunden … Bei gekochtem Fleisch kann es dann noch deutlich länger dauern. (Bis zu 72 Stunden)

Wenn du diesen Umstand also einmal berücksichtigst und deine Essgewohnheiten etwas genauer unter die Lupe nimmst, da wirst wahrscheinlich auch du feststellen, dass sich da so einiges in dir „ansammelt“.

Häufig braucht es dann pharmazeutische Produkte und man fühlt sich trotzdem andauernd geschwächt und träge. Der Grund ist jedoch eigentlich ganz einfach:

Die Ernährung liefert im Grunde gar keine Energie mehr. Sie kostet den Körper vielmehr permanent Kraft!

Hier ist also oft wahres Umdenken notwendig. Dabei sollte man sich zunächst einmal klarmachen, worum es sich bei Lebensmitteln im Prinzip immer handelt: „Kraftstoff“.

Wenn dein Körper nun also nicht so funktioniert (oder aussieht), wie du möchtest, dann ist der naheliegendste Grund dafür:

Dein Körper ist überfordert und/oder wurde mit dem falschen „Kraftstoff betankt“.

Nun „hustet“ also dein Motor im übertragenen Sinne, ähnlich, wie wenn du einen Benziner mit Diesel betankst.

Ein ähnlicher „Ölwechsel“ ist nun also auch bei deinem „Motor“ von Nöten. Du müsstest deinem Körper die Möglichkeit geben, sich wieder „von innen zu reinigen“, um ihn dann wieder mit frischen Vitalstoffen auf Vordermann zu bringen.

Du musst also im Grunde immer nur darauf achten, wie die Dinge in deinem Körper funktionieren, denn dann sagt dir dein Körper eigentlich schon ganz von selbst, was zu tun (und zu lassen) ist.

Viele vertrauen hier jedoch lieber irgendwelchen Vorschriften und brauchen für alles ein Rezept. Eigentlich müsste man hier jedoch einfach nur in sich hineinhorchen und wahrnehmen, warum man so lethargisch und schwerfällig geworden ist.

Fasten oder intermittierendes Fasten ist hier also auch eine gute Möglichkeit, um diesen „Cut“ zu vollziehen. Man kann sich immer wieder von altem „Ballast“ befreien und anschließend den Körper wieder sinnvoll aufbauen.

Es ist letztendlich die einzige Möglichkeit, um anhaltende Gewichtsprobleme endgültig zu lösen und den Körper wieder „generalüberholt zum Laufen zu bringen“.

intermittierendes Fasten Kaffee

Intermittierendes Fasten – häufige Fragen und Probleme


Was darf ich beim intermittierenden Fasten essen?

Empfehlenswert ist eine leicht bekömmliche Ernährung mit viel Obst und frischem Gemüse. Es unterstützt deine „innere Reinigung“ und entlastet zusätzlich deinen Magen-Darm-Trakt.

Insgesamt ist eine gesündere Ernährung anzustreben, mit weniger Zucker und weniger Fleisch. Du willst schließlich deinen Körper Schritt für Schritt von alten Sünden befreien und ihn mit „erhellenden Lebensmitteln“ einer Frischzellen-Kur unterziehen.

Wichtig ist es hier jedoch, dass es sich auch tatsächlich so für dich anfühlt und du für den jeweiligen Schritt schon bereit bist. Verlange also nicht von dir, alles sofort zu verändern. Geh schrittweise vor und spüre bei jedem Schritt, wie gut dir dies tut.

Darf ich meinen Kaffee mit Zucker und Milch trinken?

Die Frage danach, wie genau bzw. wie konsequent es in den Fastenperioden mit dem Fasten genommen werden muss, stellt sich für dich wahrscheinlich meistens schon direkt nach dem Aufstehen.

Die Frage, die sich viele dann nämlich schon stellen, ist: „Darf ich beim intermittierenden Fasten morgens trotzdem meinen Kaffee mit Milch und Zucker trinken?“

Doch dann stellt sich eigentlich immer nur die Frage, wozu man gerade tatsächlich schon bereit ist. Wenn sich dieser Verzicht nämlich gerade noch nach einem tiefen Einschnitt anfühlt, dann solltest du mit deinen Gewohnheiten auch nicht brechen.

Kompromisse oder Ähnliches sind langfristig nämlich nie wirklich erfolgversprechend. Es gilt vielmehr einen eigenen Weg des intermittierenden Fastens für sich zu entwickeln und immer nur so weit zu gehen, wie man tatsächlich schon bereit ist.

Wie lange dauert es bis man mit dem intermittierenden Fasten abnimmt?

Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Jeder Mensch bringt schließlich andere körperliche Voraussetzungen mit. Und es kommt eben auch noch darauf an, wie die Essens- bzw. Fastenzeiten gestaltet werden.

In der Regel braucht es jedoch mindestens 2 bis 3 Wochen, bis erste Erfolge sichtbar werden. Insgesamt sollte man dem Körper jedoch unbedingt genügend Zeit geben, um sich langsam an die Ernährungsumstellung zu gewöhnen. Etwas Geduld solltest du hier also mitbringen. Denn wenn du dich nicht langsam an die Veränderung gewöhnst, bist du halt auch ganz schnell wieder bei deinen alten Gewohnheiten und dann werden die Pfunde auch genauso schnell wieder drauf sein.

Intervallfasten Muskelaufbau

Wann sollte ich nicht mit dem Intervallfasten beginnen?

In der Regel ist das Intervallfasten für die meisten Menschen gut geeignet. Solltest du jedoch Probleme mit niedrigem Blutdruck oder Vorerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes haben, musst du auf jeden Fall dein Vorhaben zunächst einmal mit deinem Arzt abklären. Schwangere sowie Menschen, die unter einer Essstörung oder Untergewicht leiden, sollten ebenfalls auf das Fasten verzichten.

Folgende Warnsignale solltest du auch währenddessen immer im Auge behalten: Bei anhaltenden Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten solltest du das intermittierende Fasten beenden oder zumindest eine andere Variante wählen.

In jedem Fall ist darauf zu achten, dass du deinen Körper zu jeder Zeit mit genügend Flüssigkeit versorgst. (Natürlich mit Wasser)

Wenn du ständigen Heißhunger hast oder andere starke Gelüste verspürst, solltest du deine Fastenzeiten noch etwas anpassen und/oder verkürzen.

Benötige ich Nahrungsergänzungsmittel beim intermittierenden Fasten?

In der Regel sind keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel notwendig. Denn wenn du in den Essenszeiten auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung setzt kann dein Körper die „Pausen“ in der Regel gut überstehen.

Sollten trotzdem bestimmte Mangelerscheinungen auftreten, dann ist dies eher ein Zeichen dafür, dass entweder die Fastenzeit zu lang oder die Ernährung zu einseitig ist.

Wenn jedoch immer mehr Snacks und Fertigprodukte aus deinem Essensplan verschwinden und durch gesunde Alternativen ersetzt werden, dann sollte dein Körper eigentlich sogar „aufatmen“. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sind dann vielmehr überflüssig geworden.

Intermittierendes Fasten Kritik

Wie fange ich mit dem intermittierenden Fasten an bzw. womit muss ich dabei zu Anfang rechnen?

Besonders für Menschen, die es sonst gewohnt waren, von morgens früh bis abends spät zu essen, ist die Umstellung auf das intermittierende Fasten oft schwer. Auch Menschen, die immer mal wieder zu schnellen Snacks greifen, spüren die Veränderung oft stark.

Hier kann es leicht passieren, dass sich auf einmal ein starkes Hungergefühl einstellt, weil die „Sucht“ nun nicht mehr permanent befriedigt wird.

Dabei handelt es sich jedoch selten um wirklichen Hunger. Hinter dem Hungergefühl steckt hier vielmehr ein starker Appetit, da nun nicht mehr ununterbrochen schnelle Kohlenhydrate nachgeschoben werden.

Denn wenn du vorher viel Cola getrunken oder Schokoriegel … gegessen hast, dann merkt man im Grunde erst jetzt wie sehr man sich durch diese schnellen isolierten Kohlehydrate „abhängig“ gemacht hat.

Der Zuckernachschub kommt plötzlich nicht mehr sofort und so reagiert der Körper zunächst einmal mit einem starken Heißhunger. Der Blutzucker fällt stark ab und der Körper signalisiert umgehend „ich brauche Nachschub!“.

Doch gerade das intermittierende Fasten kann dir dabei helfen diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Es braucht zwar meistens eine gewisse Zeit der Umstellung, doch wenn man erst einmal den Körper etwas daran gewöhnt hat, dann verschwindet auch gleichzeitig immer mehr dieses starke „Hunger“-Gefühl.

Tatsächlich verwandeln sich dann deine Fastenzeiten von einem „Leistungstief“ immer mehr zu einem „Leistungshoch“. Das ständige „Suchtgefühl“ wurde durchbrochen und so hast du plötzlich auch wieder mehr Energie.

intermittierendes Fasten 18/6

Kann ich Sport mit dem intermittierenden Fasten kombinieren?

Sport kannst du sehr gut mit dem intermittierenden Fasten kombinieren. Du kannst letztendlich sogar deine Leistungsfähigkeit dadurch steigern. Voraussetzung dafür ist, dass du deinen Körper während der Essenszeiten ordentlich versorgst und ihm alles, was er benötigt, lieferst.

Gerade nach dem Sport benötigt der Körper vor allem Baustoffe, also Proteine. Versuch deine Fastenzeiten also so einzuplanen, dass du deinem Körper immer mit allem versorgen kannst, wenn er nach etwas verlangt.

Wenn du dabei auch noch beim Essen auf hochwertige Eiweißquellen setzt, kannst du deine Muskulatur sogar stärken und deinen Körper sinnvoll aufbauen.

Solltest du jedoch direkt ganze Fastentage einbauen wollen, dann solltest du an diesen Tagen immer nur ein moderates Trainingsprogramm einlegen und vor allem auch unbedingt genug trinken!

Wenn du spürst, dass es deinem Körper an irgendwas fehlt, dann solltest du seinem Rat auf jeden Fall immer nachkommen. Dein Körper selbst weiß schließlich am besten, was er gerade benötigt und wann es zu viel wird. Drossel dann lieber dein Trainingsprogramm bzw. verkürze deine Fastenzeit.

Auch solltest du deinem Körper lieber Energie liefern, wenn er danach verlangt. Nach dem Training benötigt er vor allem Proteine. Während des Trainings oder davor benötigt er eher Kohlenhydrate zum Beispiel in Form von frischem Obst.

Plane dies also in deine Intervalle ein und du kannst weiterhin Sport treiben wie gewohnt.

Was sind die langfristigen Folgen der Ernährungsumstellung?

Das intermittierende Fasten bringt viele positive Folgen mit sich. Insgesamt erhöht sich die Widerstandsfähigkeit deines Körpers, was gleichzeitig dazu führt, dass du altersbedingten Krankheiten vorbeugst.

Umso eher du also damit anfängst, deinem Körper diese „Ruhepausen“ zu gönnen, desto besser!

Du wirst merken, wie dein Energielevel steigt und sich immer mehr Wohlbefinden einstellt. Dieses permanente Überessen schadet deinem Körper. Umso früher du zur natürlichen Ernährung zurückkehrst, desto besser.

Dadurch verschwinden gleich mehrere neuzeitliche Probleme aus deinem Leben:

1. Übergewicht

Übergewicht verschwindet praktisch ganz nebenbei aus deinem Leben, denn indem du deine Ernährung wieder ins Gleichgewicht bringst, löst du damit auch gleichzeitig die Ursache des Gewichtsproblems.

Du hast deinen Körper über eine lange Zeit falsch „betankt“. Das intermittierende Fasten hilft dir dabei, diese „Altlasten“ zu bereinigen. Und wenn du deinen Körper dann mehr und mehr mit dem richtigen „Kraftstoff“ versorgst, dann kannst du ihn Schritt für Schritt wieder aufbauen.

Du darfst deinen Körper dabei eben nur nie in dieses „Mangelgefühl“ treiben, denn ab da kehren sich die positiven Effekte immer ins Gegenteil um. Bei kurzen Fastenzeiten nutzt dein Körper nämlich auch weiterhin seine Kohlenhydrat-Speicher zur Energiegewinnung und geht anschließend zur Fettverbrennung über.

Wenn jedoch permanent zu wenig Energie bei deinem Körper ankommt, wie zum Beispiel bei einer Crash-Diät oder Ähnlichem, dann fängt dein Körper an, Proteine abzubauen. Dein Körper „bedient sich“ nun also auch an deinen Muskeln, weil diese große „Energiefresser“ sind und deswegen „in Notstandzeiten“ geopfert werden müssen.

Der Jo-Jo-Effekt ist letztendlich also immer das Produkt dieser „Misswirtschaft“. Denn dem Körper darf es auch beim Abnehmen an nichts mangeln.

Das intermittierende Fasten kann Gewichtsprobleme also tatsächlich lösen, anstatt sie immer weiter zu verschlimmern.

2. Intermittierendes Fasten reguliert den Blutzucker und Insulinspiegel

Durch das intermittierende Fasten reguliert sich auch der Blutzucker und Insulinspiegel. Alleine diese Verbesserung ist schon ein riesiger Fortschritt! Denn daraus entstehen die meisten unserer neuzeitlichen Probleme und Krankheiten. (Diabetes, Bluthochdruck, …)

Doch auch das Nervensystem profitiert von den positiven Effekten des Intervallfastens. Nicht nur Lern- und Konzentrationsfähigkeit werden gesteigert. Tatsächlich hilft es uns sogar dabei mit Stress besser umzugehen …

3. Allgemeines Konsumverhalten

Letztendlich kann dir das intermittierende Fasten sogar dabei helfen, deinen generellen Lebensstil zu überdenken. Denn nicht nur permanentes Essen schadet uns. Das allgemeine Konsumverhalten gerät immer mehr aus den Fugen.

Du kannst zum Beispiel erkennen, welchen Schaden permanenter Medienkonsum bei dir anrichtet. Denn auch hier gönnen sich viele gar keine Pausen mehr.

Doch solche Pausen sind tatsächlich sehr wichtig! Denn genauso, wie wir eigentlich nicht diese Unmengen an Essen tagtäglich verdauen können, so können wir im Grunde auch nicht diese permanente „Beschallung“ verdauen.

Du wirst feststellen, dass auch das Handy einmal eine Zeit weglegen, ein Waldspaziergang, eine Runde Meditation … wahre Wunder bei dir bewirken kann. Gewisse Ruhezeiten einzuhalten ist ausgesprochen wichtig und du solltest besser heute als morgen damit beginnen, diese einzuplanen. Du wirst merken, dein Leben wird durch „weniger“ oftmals „bereichert“!

intermittierendes Fasten dauerhaft

Bewusst Abnehmen - Der Ratgeber

GEWICHTSPROBLEME LÖSEN!

Cookie Consent mit Real Cookie Banner