Abnehmen ohne Sport

Abnehmen ohne Sport – Tipps und Tricks

Funktioniert abnehmen ohne Sport?

Die Antwort: jein!

Sport ist zwar ausgesprochen hilfreich beim Abnehmen, doch …

  1. ohne die richtige Ernährung und
  2. ohne die richtige Einstellung

endest du dabei ganz schnell im Hamsterrad!

In diesem Artikel erfährst du, wie du auch ohne sportliche Höchstleistungen dauerhaft abnehmen kannst und warum es auch eigentlich gar nicht sinnvoll ist, sich beim Abnehmen zum Sport zu zwingen.

Abnehmen ohne Sport und Diät

Beim Abnehmen steht man ja meistens vor der großen Hürde, nun tatsächlich den inneren Schweinehund besiegen zu müssen und sich zumindest ab und zu ins Fitnessstudio zu schleppen.

Doch ist dies überhaupt notwendig?

Klar, Sport kann dir beim Abnehmen helfen. Doch eine Sache solltest du dir dabei auch immer wieder bewusst machen:

Beim Abnehmen geht es darum, dauerhaft Gewohnheiten zu verändern!

Entgegen den verlockenden Versprechungen, die dir in den vielen „Schlank in 21 Tagen“ Diäten oder Trainingsprogrammen gemacht werden, wirst du nämlich auch danach nicht einfach genauso weitermachen können wie zuvor.

Wenn du nach diesen „21 Tagen“ dein Sportprogramm nämlich wieder schleifen lässt und auch deine alten Essgewohnheiten sich langsam aber stetig wieder einschleichen … Dann dauert es meisten eben auch nur weitere 21 Tage, bis die mühsam abgearbeiteten Pfunde wieder auf der Waage sind!

Tatsächlich ist es sogar so, dass du dein Ziel nicht unbedingt schneller erreichst, wenn du dich von nun an zu einem straffen Sportprogramm zwingst.

Wenn du dich nämlich jetzt für die nächsten Tage „gezwungenermaßen“ ins Fitnessstudio schleppst und dort lustlos deine Übungen „abarbeitest“, dann kann dies ja im Grunde gar nicht lange gut gehen. Neue Gewohnheiten werden sich dadurch nämlich bestimmt nicht bei dir bilden.

Unsere Gewohnheiten sind eng mit unseren Emotionen verknüpft. Und das ist ein ganz entscheidender Punkt!

Um wirklich Sport zur Gewohnheit zu machen, muss sich auch deine Einstellung zum Sport verändern.

Solange du beim Sport also absolut keinen Spaß hast und sich auch im Laufe der Zeit daran nicht wirklich etwas verändert, ist es nicht unbedingt sinnvoll sich ins Fitnessstudio zu schleppen.

Du verstärkst dadurch eher noch deine negativen Assoziationen mit Sport und tust dir damit langfristig gesehen keinen Gefallen.

Kein Stress mit Sport

Wusstest du, dass Stress ein wichtiger Faktor beim Abnehmen ist?

Tatsächlich ist es nämlich so: Diäten oder ein gezwungenermaßen auferlegtes Sportprogramm erzeugt Stress in dir. Es ist eine zusätzliche Belastung …

Nun gibt es jedoch mehrere Studien, die einen direkten Zusammenhang zwischen dem Stresshormon Cortisol und Übergewicht ziehen.

Stress braucht ein Ventil. Häufig heißt dieses Ventil jedoch: Essen.

Essen ist Nervennahrung …

Es ist sogar so, dass eine Studie ergab, dass die alleinige Reduzierung von Stress besser beim Abnehmen hilft als jede Diät.

Du solltest den Faktor Stress beim Abnehmen also nicht unterschätzen und wenn der alleinige Gedanken an Sport schon Stress in dir auslöst, zunächst einmal nach anderen Möglichkeiten Ausschau halten …

Abnehmen ohne Sport – Tipps

Kalorien sparen

Auch wenn es sich mittlerweile etwas altbacken anhört, doch das „gute alte Kalorien-Sparen“ ist immer noch eine sehr wirkungsvolle Technik beim Abnehmen. Denn auch wenn jeden zweiten Tag eine neue Studie mit der neusten und effektivsten Wunderwaffe beim Abnehmen erscheint. Das eigentliche Hauptproblem liegt ganz einfach darin, dass dein Körper momentan einen Kalorienüberschuss in Fettpolster ummünzt.

Solange du also einfach zu viel isst, wird es selbst mit dem straffsten Sportprogramm fast unmöglich sein abzunehmen. Deswegen mein erster Tipp an dich: Lade dir eine kostenlose Kalorienzähler-App herunter und fang damit an, deine Ernährung langfristig dahin gehend umzustellen, dass du mit deinen Kalorien in einen „grünen Bereich“ kommst. Lies dir dazu auch noch einmal meinen Artikel: „Abnehmen ohne Diät“ durch.

Viel Wasser trinken

Nicht nur Sport lässt deinen Körper zusätzliche Kalorien verbrauchen. Indem du jeden Tag 2 Liter Wasser trinkst, verbraucht dein Körper dadurch ca. 200 kcal einfach nur dabei das Wasser in deinen Körper einzuspeisen. Und da Wasser genau 0 Kalorien hat, kannst du dich also regelrecht schlank trinken.

Du kannst auch eigentlich nicht zu viel Wasser trinken, denn Wasser hilft dir in vielerlei Hinsicht beim Abnehmen. Wasser ist ein wichtiges Transportmittel das deinen Körper mit Nährstoffen versorgt und Schadstoffe entsorgt. Du regst deinen Stoffwechsel an und tust dadurch auch noch viel für deine Gesundheit …

Mehr Obst und Gemüse

Im Grunde ist es relativ einfach, durch eine etwas gesündere Ernährung abzunehmen und dabei sogar gleichzeitig noch viel für die eigene Gesundheit zu tun. Indem du einfach häufiger mal den Schokoriegel oder das dick belegte Brötchen durch einen Apfel oder Ähnliches ersetzt, kannst du nicht nur eine Menge Kalorien sparen. Du kannst dadurch generell sehr viel in deinem Körper bewirken.

Indem du deinen Körper ordentlich versorgst, ihn mit genügend Vitaminen und Nährstoffen versorgst, kannst du dir nämlich nicht nur den einen oder anderen Arztbesuch ersparen. Auch dein Stoffwechsel kommt dadurch wieder in Schwung und dein Körper fängt wieder an richtig zu arbeiten.

Etwas mehr Bewegung

Du musst nicht unbedingt Sport treiben, um deinen täglichen Kalorienverbrauch zu steigern. Du kannst auch schon durch ein paar kleinere Veränderungen in deinem Alltag eine Menge dafür tun, dass dein Stoffwechsel wieder in Schwung kommt und dein Körper langsam wieder reaktiviert wird.

Zum Beispiel kannst du häufiger mal das Auto stehen lassen und stattdessen zu Fuß gehen oder das Rad nehmen. Auch beim Hausputz oder anderen längst fälligen Aufgaben verbrennt dein Körper zusätzliche Energie. Selbst wenn du nur die Spülmaschine ausräumst verbrauchst du zusätzliche Energie und trainierst dabei deine Muskeln.

Versuche, deine Aktivitäten möglichst mit Spaß oder kleinen Erfolgserlebnissen zu verknüpfen. Denn dann stehen die Chancen recht gut, dass sich viele neue kleine Rituale bei dir bilden und du deinen Körper stetig weiter aufbaust. Mach lieber regelmäßig einen Spaziergang, bei dem du Spaß hast. Als dich ein paar Mal lustlos ins Fitnessstudio zu schleppen und irgendwann wieder aufzugeben.

Entspannung

Es gibt Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass die alleinige Reduzierung von Stress, auf lange Sicht bessere Ergebnisse beim Abnehmen erzielt, als jede Diät! Und dies hat gleich mehrere Gründe. Zum einen wurde ein direkter Zusammenhang zwischen dem Stresshormon Cortisol und Gewichtsproblemen festgestellt. Zum anderen liegen die Ursachen für Übergewicht häufig in der Psyche.

Essen wird zum Ventil für Stress, Frust oder andere negative Gefühle. Probleme werden mit Essen kurzfristig betäubt und weggedrückt. Indem du dir solcher unbewussten Muster zunächst einmal bewusst wirst und lernst, anders mit diesen Gefühlen umzugehen, löst du deine Gewichtsprobleme sozusagen an der Wurzel. Nur so kannst du eine wirklich dauerhafte Veränderung hervorrufen. Probier es doch mal mit Entspannungstechniken wie der Meditation. Lerne anders mit solchen Situationen umzugehen und erlange ein neues Körperbewusstsein.

Abnehmen ohne Sport Ernährung

Ernährung richtig umstellen

Du musst nicht zwingend Sport treiben um abzunehmen. Solange du nämlich tagsüber weniger Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst, wird dein Körper auch an seine Reserven gehen müssen.

Problematisch wird es beim Abnehmen ohne Sport jedoch dann, wenn man einfach versucht durch eine strikte Hungerkur die lästigen Pfunde sozusagen „auszusitzen“.

Dann folgt nämlich der Jo-Jo-Effekt. Denn der Körper gewöhnt sich nur allzu schnell an eine geringere Energiezufuhr und das kann sich dann später bitter rächen …

Einfach nur Hungern und gar nicht bewegen funktioniert also nicht. In dem Fall würde nämlich dein Körper zunächst einmal deine wertvolle Muskelmasse abbauen und das willst du nicht!

Muskeln sind wahre Fettkiller und verbrauchen selbst im Ruhezustand noch jede Menge Kalorien. Du musst also zumindest zusehen, deine Muskelmasse zu erhalten. Selbst wenn du dich also eher auf deine Ernährung konzentrieren willst, dann solltest du zumindest ein wenig mehr Bewegung in deinen Alltag einbauen.

Schnell abnehmen ohne Sport und Hungern

Im Grunde ist es ganz einfach: Du nimmst zu, weil du tagsüber mehr Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst.

Warum das so ist, ist eine andere Frage, doch zunächst einmal solltest du dir diesen einfachen Sachverhalt einmal klar machen.

Natürlich kannst du durch Sport deinen Kalorienverbrauch erhöhen. Wenn du jedoch gleichzeitig nicht auch noch etwas an deiner Ernährung veränderst, wird es schwer möglich sein, alleine durch Sport abzunehmen.

Nur einmal zur Verdeutlichung: Wenn du eine Stunde in mittlerem Tempo joggen gehst, verbrennt dein Körper dadurch zusätzlich ca. 650 kcal. Isst du dafür jedoch abends zusätzlich noch eine Pizza, dann nimmst du dadurch ca. 800 kcal zu dir.

Die richtige Ernährung spielt also beim Abnehmen eine entscheidende Rolle. Solltest du dich momentan noch hauptsächlich ungesund ernähren und anfällig für Fressattacken sein, dann wirst du dieses Problem also lösen müssen.

Eine Diät ist nicht die Lösung!

Es kann sogar gut möglich sein, dass du durch Diäten ganz einfach deinen Kalorienverbrauch und deinen Grundumsatz gesenkt hast.

Was du hingegen tun sollest, ist dich einmal ganz bewusst mit deinen derzeitigen Essgewohnheiten auseinanderzusetzen:

  • Wann isst du und vor allem warum isst du dann? Ist es wirklich immer Hunger, der dich zum Kühlschrank treibt, oder ist es nicht oft ganz was anderes?
  • Versorgst du deinen Körper regelmäßig mit ausreichend Energie oder „sparst“ du lange Zeit um später doppelt und dreifach zuzuschlagen?

Die Gründe für ein ungesundes Essverhalten stecken meistens tief im Unterbewusstsein. Wenn du es dir einfach nur angewöhnen könntest, das Essen aus Frust, Langeweile, … abzustellen, dann wärst du der Lösung deiner Gewichtsprobleme schon einen entscheidenden Schritt nähergekommen.

Durch Verbote oder bestimmte Essensvorschriften verstärkt man diese unbewussten Muster jedoch meistens nur noch. Bevor du also wirklich dauerhaft abnehmen kannst, muss sich letztendlich auch deine Einstellung zur Ernährung verändern.

Durch Sport alleine wirst du da auch nicht viel ausrichten können, solange du noch nicht deine Ernährung umgestellt und diese neuen Gewohnheiten tief in deinem Unterbewusstsein verankert hast.

Sport mit Spaß kombinieren

Du wirst nicht ein paar Monate trainieren und danach einfach so weitermachen können wie vorher. Und deswegen rate ich dir, dir zunächst einmal genau darüber im Klaren zu sein, was du eigentlich genau willst und wie sehr.

Klar du willst mit Sicherheit einen durchtrainierten Körper haben und dies mit möglichst geringen Aufwand. Doch in dem Wort „Aufwand“ steckt dabei schon das große Problem! Solange du Sport als pure Arbeit, und nur als „Mittel zum Zweck“ siehst, wirst du wohl nie lange durchhalten.

Wenn du mit dieser Einstellung ein paar Mal ins Fitnessstudio oder zum Joggen gehst, dich dort voll verausgabst, ohne auch nur ein wenig Spaß dabei zu empfinden, tust du dir damit nicht wirklich einen Gefallen.

Zunächst einmal solltest du dir darüber Gedanken machen, warum du eigentlich genau abnehmen möchtest. Hast du überhaupt irgendein sportliches Ziel, das du verfolgst?

Die falsche Einstellung

Denn wenn du gar keine sportlichen Ambitionen hast und dadurch nur abnehmen möchtest, dann würde ich dir eher davon abraten, dich zu sehr auf dein straffes Sportprogramm zu konzentrieren und dich stattdessen zunächst einmal mit deinen Essgewohnheiten zu beschäftigen. Und damit meine ich keine Diät!

Versuche zunächst einmal der Ursache für dein Übergewicht auf den Grund zu gehen. Einfach nur blind drauf loszulegen, bedeutet nämlich nicht sein Problem zu beheben.

Deine Gewichtsprobleme können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Es ist unter anderem gut möglich, dass du durch Diäten und mangelnde Bewegung deinen Stoffwechsel heruntergeschraubt hast. Dein Körper verbrennt also kaum noch Kalorien und läuft nur noch auf „Sparflamme“.

Nun könnte man sagen: „Ich treibe viel Sport und kurbel meinen Stoffwechsel einfach wieder an!“

Und theoretisch ist dies auch die richtige Herangehensweise. In der Praxis sieht das Ganze dann meistens jedoch ganz anders aus.

Denn auch dabei kratzt man ja im Prinzip nur an der Oberfläche und geht das Problem nicht an der Wurzel an.

Die Frage ist ja vielmehr: Warum fällt es dir so schwer, dich zum Sport aufzuraffen? Warum suchst du nach einer Möglichkeit abzunehmen, ohne dabei Sport treiben zu „müssen“?

Freude an der Bewegung finden

Deshalb ist mein Tipp an dich. Taste dich zunächst einmal wieder langsam an Sport heran. Stell den Spaß in den Vordergrund und setz nicht zu sehr den Fokus auf die effektive Fettverbrennung …

Du musst auch nicht direkt zu sportlichen Höchstleistungen auflaufen. Vielleicht hast du auch schon seit Monaten oder sogar Jahren keinen wirklichen Sport mehr getrieben. Dann würde ich dir eh davon abraten, beim Sport auf irgendwelche Abnehmerfolge … zu achten, sondern zunächst einmal an deine Gesundheit zu denken!

In diesem Fall würde ich dir schwer ans Herz legen, in kleinen Schritten, ja eher Mäuseschrittchen vorzugehen. Reaktiviere langsam deinen Körper und gib ihm unbedingt genügend Zeit, sich an diese Umstellung zu gewöhnen.

Auch beim Spazierengehen verbrennst du Kalorien und tust etwas für deine Gesundheit. Überlege dir, welche Sportarten du früher gerne betrieben hast oder du immer mal machen wolltest. Sieh dein sportliches Ziel in deiner Gesundheit und im Sport an sich und nicht in deinem Wunsch abzunehmen.

Unsere Gewohnheiten sind eng mit unseren Emotionen verknüpft. Wenn es also dein Ziel ist, dir Sport und Bewegung zur Gewohnheit zu machen, dann solltest du dabei ganz besonders auf deine Stimmung achten.

Solange du mit einem Gefühl von Stress auf Sport reagierst, ist Sport für dich vielleicht noch nicht der richtige Weg beim Abnehmen und dir ist langfristig auch nicht dadurch geholfen, wenn du dich zum Sport zwingst.

So ein Verhalten verstärkt nur vielmehr deine Verknüpfung von negativen Emotionen mit Sport.