Abnehmen mit Sport

Abnehmen mit Sport – Effektiver Fett-weg-Plan!

Nur beim Abnehmen mit Sport umgehst du viele Probleme, die dir sonst beim Abnehmen immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen …

Durch Sport und mehr Bewegung im Alltag wirst du nämlich nicht nur zusätzliche Kalorien verbrennen. Sport ist auch die einzige Möglichkeit die so wertvolle Muskelmasse zu erhalten und das ist der wirklich entscheidende Knackpunkt!

Hier liegt nämlich das große Problem bei strikten Diäten oder Hungerkuren. Dein Körper baut dabei wertvolle Muskelmasse ab und das rächt sich dann später.

In diesem Artikel erfährst du, wieso Abnehmen mit Sport so wichtig ist und wie du durch mehr Bewegung im Alltag die Fettverbrennung ankurbeln kannst …

Das Jo-Jo-Problem

Der Jo-Jo-Effekt ist wohl jedem ein Begriff und der eine oder andere wird ihn wohl auch schon am eigenen Leib erfahren haben. Der Grund, warum man nach einer Diät so schlagartig wieder zunimmt, ist ganz einfach, weil dein Körper bei einer strikten Diät in eine Art Notfallmodus runterfährt.

Der Körper will unbedingt Energie sparen und das kann er am Besten, indem er zunächst einmal Muskelmasse abbaut. Muskeln sind nämlich die reinsten Energiefresser und so entschließt sich der Körper dazu, besser auf sie zu verzichten.

Die Erfolge auf der Waage sind also mitunter recht trügerisch, denn der Verlust von Muskelmasse und die Senkung des Energieverbrauchs, führen später dann wiederum dazu, dass man schon bei ganz normalen Essensmengen zunimmt. Die Pfunde sind ganz schnell wieder drauf. Die ganze harte Arbeit war also im Grunde für die Katz …

Die Lösung – Abnehmen mit Sport

Abnehmen mit Sport ist letztendlich die einzige Lösung, um den Körper beim Abnehmen nicht in den „Energiesparmodus“ zu versetzen. Durch Sport kannst du sogar sehr schnell aus deinem Körper einen leistungsstarken Verbrennungsmotor machen, der die Fettpolster richtig zum Schmelzen bringt.

Die Muskelmasse verdrängt sozusagen die Fettmasse und dein Stoffwechsel kommt in Schwung. Die Erfolge auf der Waage sind dann auch tatsächlich Erfolge und du legst einen wichtigen Grundstein für einen wirklich dauerhaften Erfolg beim Abnehmen.

Und nicht nur deswegen ist Sport beim Abnehmen so wichtig.

Sport hat auch einen psychologischen Effekt. Wenn du es nämlich geschafft hast, dir ein regelmäßiges Sportprogramm anzugewöhnen, dann wird sich beinahe automatisch auch deine Ernährung anpassen.

Du wirst dich viel öfter zusammenreißen und dir Dinge verkneifen, wenn du einmal richtig Blut geleckt hast. Und wenn du merkst, wie gut dir die Bewegung letztendlich auch tut, dann wird sich irgendwann auch deine Einstellung zum Sport verändern. Du willst nicht nur die lästigen Pfunde abarbeiten, sondern treibst Sport aus vollster Überzeugung.

Es ist ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg Gewichtsprobleme dauerhaft zu lösen …

Optimal abnehmen mit Sport

Sport zum Abnehmen am Bauch

Wie kann man am besten mit Sport abnehmen?

Indem du zunächst einmal Sport treibst! Das ist schon mal das Erste. Indem du also Kalorien verbrennst. Aber richtig! …

Gerade am Anfang würde ich dir nämlich empfehlen, vor allem den Spaß in den Vordergrund zu stellen. Wenn du dich nämlich eher als Sportmuffel bezeichnen würdest und nur sehr widerwillig zu den Sportschuhen greifst, dann gilt es nämlich erst einmal, deine Einstellung zum Sport zu verändern.

Art und Dauer deines Trainings sind da eher nebensächlich.

Du musst dich im Grunde erst einmal damit anfreunden, zukünftig mehr Sport zu treiben. Mach vielleicht zu Anfang ein paar ausgedehnte Spaziergänge. Mach einen Ausflug mit dem Fahrrad … Nichts wirklich Anstrengendes. Spüre, wie gut dir diese Bewegung tut, und reaktiviere langsam deinen Körper.

Sich ein paar Mal ins Fitnessstudio zu schleppen und dort lustlos seine Übungen abzuarbeiten macht langfristig gesehen keinen Sinn. Wenn du absolut keinen Spaß dabei hast und du nur zum Abnehmen dort hingehst, dann wird nämlich höchstwahrscheinlich früher oder später wieder die Bequemlichkeit siegen und du bist nur noch auf dem Papier im Fitnessstudio angemeldet.

Abnehmen ohne hungern

Sport ist ein sehr wichtiger Faktor, denn beim Abnehmen wird häufig ein Denkfehler begangen. Viele glauben, dass sie ihre lästigen Pfunde einfach mit einer Diät abhungern können.

Mit einer solchen Taktik wirst du jedoch langfristig gesehen nicht weit kommen. Du „wirtschaftest“ dabei nämlich deinen Körper herab. Dein Körper wird immer schwächer und er stellt sich irgendwann darauf ein, auch mit weniger Energie auszukommen. Und das rächt sich dann früher oder später immer wieder.

Abnehmen mit Sport hat eben auch nicht nur das Ziel ein paar Kalorien zu verbrennen. Das ist nicht dein Ziel. Es ist auch nicht deine Motivation, denn für so eine Tafel Schokolade müsstest du schon verdammt lange joggen …

Das eigentliche Ziel: Dein Körper soll den Energieverbrauch hochfahren. Du willst aus deinem Stoffwechsel einen leistungsstarken Motor machen und deine Fettverbrennung ankurbeln.

Das schaffst du über 2 Sachen:

  1. Muskeltraining – Muskeltraining deswegen, weil du dadurch wertvolle Muskelmasse aufbaust und dadurch deinen Kalorienverbrauch erhöhst.
  2. Ausdauertraining Joggen, Rad fahren, Schwimmen oder Ähnliches. Idealerweise 45 bis 60 Minuten. Was passiert da? Da schaffst du es, wenn dein Körper optimal mit Sauerstoff versorgt ist, dass du deine Zellen wieder aktivierst. Training in niedriger Frequenz ist besonders gut dafür geeignet, mehr zelleigene Kraftwerke (die Mitochondrien) zu bilden. Je mehr dieser kleinen „Kraftwerke“ du besitzt, desto mehr Möglichkeiten der Energieverbrennung besitzt auch dein Körper.

Wenn du also Muskelmasse und Kondition steigerst, steht dir nichts mehr im Wege, dass du über einen optimalen Stoffwechsel verfügst und dadurch die Grundlage zum dauerhaften Erfolg beim Abnehmen schaffst.

Wenn du dann auch noch deine Ernährung etwas besser in den Griff bekommst, dann werden die Fette im Nu schmelzen! Einfach mit dem Essen aufzuhören funktioniert jedoch nicht. Du willst deinen Körper aufbauen, ihn wieder leistungsfähiger machen und dafür brauchst du ausreichend Energie und genügend Nährstoffe. Es ist wie beim Auto: Ein Auto wird ja auch nicht leistungsstärker und schneller, indem man einfach den Sprit weglässt …

Ernährungsplan zum Abnehmen mit Sport

Ernährungsplan zum Abnehmen mit SportNatürlich kommt es beim Abnehmen auch auf deine Ernährung an. Schließlich hat dein Körper ja irgendwie einen Energieüberschuss (Kalorien) in Fettpolster umgewandelt.

Doch das kann letztendlich zweierlei Hintergründe haben:

  1. Entweder du isst ganz einfach tagtäglich zu viel.
  2. Oder du hast den Verbrauch deines Körpers durch zu viele Diäten gesenkt.

Im ersten Fall solltest du dann deine Ernährung umstellen. Dir ein bewussteres kalorienreduziertes Essverhalten antrainieren.

Im zweiten Fall jedoch würdest du mit einer solchen Taktik jedoch nicht mehr weit kommen. Du hast dann nämlich ganz einfach schon zu oft eine zu strikte Diät gemacht. Das „Problem“ ist nämlich, dass unser Körper ein verdammt anpassungsfähiges Instrument ist.

Crashdiäten oder Ähnliches werden von ihm, als eine Notfallsituation interpretiert. In solchen Situationen fängt dann dein Körper an zu sparen. Und Energie sparen kann unser Körper am besten, indem Muskelmasse abgebaut wird. Unsere Muskeln sind nämlich die reinsten Energiefresser und verbrauchen selbst im Ruhezustand jede Menge Kalorien!

Hungern darfst du also beim Abnehmen nicht. Du musst auch beim Abnehmen deinen Körper mit ausreichend Nährstoffen füttern. Womit du deinen Körper optimal versorgst, das kann dir dein Körper dann auch am besten selbst sagen.

Die Faustregel lautet: Sich so zu ernähren, dass dein Körper optimal arbeiten kann. Möglichst im Bioryhthmus zu essen. Deinen Körper mit möglichst ausgewogener Ernährung tagsüber mit ausreichend Energie und Nährstoffen zu versorgen, ohne ständig zwischendurch noch was zu essen.

Kalorienfallen vermeiden

Einen Fehler solltest du beim Abnehmen mit Sport jedoch nicht machen:

Wenn du nämlich ins Fitnessstudio gehst und dann denkst, dir auch gleichzeitig mehr erlauben zu dürfen, dann tappst du dabei leicht in eine Falle.

Denn häufig wird beim Abnehmen mit Sport der Fehler gemacht, die Auswirkungen von Schokolade, Chips und Co. zu unterschätzen. So ein Stück Kuchen ist zwar schnell gegessen, jedoch nicht so schnell wieder abtrainiert!

Nur mal zur Verdeutlichung:

Eine Stunde joggen in mittlerem Tempo verbrennt ca. 650 kcal. Eine Pizza hat jedoch durchschnittlich 800 kcal. Wenn du also nicht gleichzeitig auch deine Ernährung veränderst, dann wird es sehr schwer alleine mit Sport, dein Ziel zu erreichen.

Gewöhne dir also neben deinem Training eine bewusstere Ernährung an und setze von nun an vermehrt auf gesunde Lebensmittel.

  • Iss viel Obst und Gemüse.
  • Setze vor allem auf eiweißreiche Kost.
  • Gewöhne dir an, tagsüber viel Wasser zu trinken.
  • Versuche am Öl und der Butter zu sparen.

Komplett verzichten solltest du dabei jedoch auf gar nichts. Nicht nur, weil unser Körper auch beim Abnehmen alle drei Makronährstoffe: Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß benötigt. Ein kompletter Verzicht führt irgendwann immer wieder zu Heißhunger und das führt dann meistens dazu, dass bestimmte Lebensmittel überhaupt erst richtig interessant für uns werden.

Es geht auch nicht darum, Fette oder Kohlenhydrate zu verteufeln. Es kommt vielmehr auf die Dosis und deren Qualität an. Das Vollkornbrot und der Zucker liefern deinem Körper Kohlehydrate, doch beim Vollkornbrot ist es eben eine viel bessere Qualität.

Training für optimale Fettverbrennung

Abnehmen mit Sport TrainingsplanEs gibt ja einen ganz hartnäckigen Mythos, der sich um die Fettverbrennung dreht. Nämlich: „Die Fettverbrennung startet erst nach 30 Minuten Training.“

Doch das ist absoluter Quatsch! Die Fettverbrennung ist immer dabei.

Und im Ruhezustand sowieso, denn dann zieht man die meiste Energie aus den Fetten. Aber auch wenn du ganz langsam Fahrrad fährst oder Laufen gehst … Fett verbrennt dein Körper immer!

Das Einzige ist, umso besser du trainiert bist, desto höher ist der Anteil deiner Fettverbrennung zur Kohlenhydratverbrennung. Das heißt, es gibt lediglich ein Verhältnis dieser 2, das sich verändert.

  • Schlecht-Trainierte verbrennen mehr Kohlenhydrate und weniger Fette.
  • Gut-Trainierte verbrennen mehr Fette und weniger Kohlenhydrate.

Beides läuft aber immer parallel ab. Nur irgendwann verändert sich diese Kurve hin von der Dominanz der einen Verbrennung hin zur anderen.

Bei dem einen passiert es nach 10 Minuten Training, dass die Fettverbrennung dominant wird, bei dem anderen erst nach 20 Minuten und bei einem ganz schlecht Trainierten erst nach 30 Minuten.

Das bedeutet je besser du trainiert bist, umso mehr rückst du den Anteil der Fettverbrennung am gesamten Energiebedarf letztlich nach vorne.

Du kannst dir aber sicher sein, dass die Fettverbrennung immer mit dabei ist, wenn du trainierst. Du kannst nur den Anteil erhöhen und das passiert dadurch, indem du immer länger läufst, Rad fährst, … Ab 45 – 60 Minuten Training wird der Anteil der Fettverbrennung immer größer, aber trotzdem verbrennst du auch vorher schon Fett.

Muskelkater: Muss das sein?

„Nur die Harten kommen in den Garten!“ Oder neudeutsch: „No pain – no gain!“ Das ist das Motto vieler Sportler.

Doch stimmt es wirklich, dass nur wenn alles wehtut nach dem Training, auch wirklich effektiv trainiert wurde? Also immer bis an die Grenze gehen? Muss nach dem Training tatsächlich der Muskelkater kommen, damit das Training wirkt?

Ganz ehrlich: Nein – Muskelkater muss nicht sein! Der Muskel passt sich auch schon bevor ein Muskelkater auftreten kann an das Training bzw. die Nutzung an.

Es gibt nämlich verschiedene Anpassungserscheinungen der Muskeln beim Training. Die Ausdauer des Muskels wird auch schon vor dem Muskelkater durch das Training verbessert. Um das Zusammenspiel der einzelnen Muskelpartien zu verbessern, ist es sogar besser keinen Muskelkater aufkommen zu lassen.

Höchstens wenn man besonders auf das Muskelwachstum wert legt, dann könnte der Muskelkater ein Anzeichen für eine Stimulierung des Wachstums sein.

Dauerhaft ist ein Muskelkater jedoch immer schlecht, weil er nämlich eine Zerstörung von Muskelgewebe ist. Und das möchte man nicht. Wenn er auftritt, vor allem wenn der Körper noch nicht an das gesteigerte Training gewöhnt ist, dann ist das nicht schlimm. Versuchen solltest du jedoch den Muskelkater erst gar nicht aufkommen zu lassen und dein Training möglichst langsam steigern.

Erste Erfolge beim Abnehmen mit Sport

Einen Fehler solltest du beim Abnehmen mit Sport nicht machen: Du solltest dich nicht zu sehr von den Ergebnissen auf der Waage beeinflussen lassen. Es kann nämlich mitunter auch recht frustrierend sein, wenn sich dort nach einiger Zeit harten Trainings anscheinend nicht allzu viel tut.

Mit einer Crash-Diät kannst du mit Sicherheit schneller Gewicht verlieren. Doch was du dabei verlierst, ist kein Fett, sondern hauptsächlich Wasser und wertvolle Muskelmasse!

Beim Abnehmen mit Sport, versuchst du jedoch möglichst deine Fettmasse durch Muskelmasse zu ersetzen. Muskelmasse ist jedoch vergleichsweise schwerer als Fettgewebe und so kann es durchaus passieren, dass sich zunächst wenig, bis gar nichts auf der Waage tut, sich in Wirklichkeit jedoch eine ganze Menge in deinem Körper schon getan hat.

Wann du die ersten Erfolge dann auch vor allem im Spiegel sehen kannst, kommt natürlich ganz auf die Intensität und Häufigkeit deiner Trainingseinheiten an.

Sei dir aber gewiss, irgendwann werden die Fettpolster ganz schnell schwinden und vor allem werden die verlorenen Pfunde auch nicht direkt wieder auf der Waage sein, wie nach der Crash-Diät.

Motivationstricks zum Abnehmen mit Sport

Ein guter Trick die Motivation beim Abnehmen mit Sport hochzuhalten, ist es, sich immer wieder die vielen positiven Effekte von Sport und mehr Bewegung vor Augen zu führen.

Sport hilft dir eben nicht nur beim Abnehmen. Es hilft dir auch dabei …

  • deine Gesundheit aufrechtzuerhalten,
  • Stress abzubauen,
  • deinen allgemeinen Energielevel zu steigern.
  • Sport bringt dich in Schwung,
  • wirkt sich positiv auf deine Psyche aus,
  • steigert deine Leistungsfähigkeit.
  • Du entwickelst ein ganz neues Körpergefühl …

Führ dir diese vielen Vorteile von Sport immer wieder vor Augen. Lass dich von ihnen leiten. Dich mitziehen. Es muss im Grunde irgendwann einfach nur bei dir „Klick“ machen und Sport keine lästige Aufgabe mehr für dich sein.

Es geht nicht nur darum abzunehmen. Du verfolgst kein Ziel in ferner Zukunft. Du treibst Sport, weil es dir heute schon besser damit geht.

Setz dir sportliche Ziele

Ziele sind extrem wichtig, nicht nur beim Abnehmen! Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass der Grund, warum so viele immer wieder scheitern und nicht vom Fleck kommen, weniger an der falschen Taktik oder mangelndem Einsatz liegt.

Es liegt vielmehr daran, dass die meisten …

  1. Entweder gar keine Ziele verfolgen. Oder …
  2. Die falschen Ziele verfolgen. Oder …
  3. Keine (für sich) wirklich attraktive Ziele verfolgen.

Denn wenn du einfach mal eben so abnehmen willst, ohne dabei überhaupt wirklich zu wissen, was du dir davon versprichst, dann bist du ganz einfach auch nicht zielstrebig genug dabei.

Wenn du kein klares Ziel vor Augen hast, dann wirst du vielleicht ein paar Mal zum Sport gehen, ein paar Mal beim Essen aufpassen, doch irgendwann wird dir das Ganze dann wieder zu anstrengend und dann bist du auch ganz schnell wieder bei deinem alten Verhalten. Die Bequemlichkeit siegt …

Aber selbst wenn du dir Ziele setzt, dann müssen diese nicht unbedingt zielführend sein. Ich meine, sich das Ziel zu setzen, von nun an nur noch wenig, bis gar nichts mehr zu essen, wird dich eben nicht zum Ziel eines dauerhaften Erfolgs beim Abnehmen führen.

Genauso können auch bestimmte Werte auf der Waage wenig zielführend sein. Muskelmasse abbauen wäre demnach ja ein Erfolg, was es ja nun mal wirklich nicht ist!

Dein Ziel sollte es sein, deinen Körper leistungsfähiger zu machen. Deine Muskeln wieder zu reaktivieren. Ein Ziel, das du nicht nur tagtäglich erzielen kannst (nämlich indem du kontinuierlich an dir arbeitest), sondern auch ein Bild vor Augen zu haben, das dich auch wirklich zieht.


Abnehmen mit Sport – häufige Fragen und Probleme


Effektivster Sport zum Abnehmen?

Die effektivste Sportart beim Abnehmen ist diejenige Sportart, zu der du dich am besten regelmäßig motivieren kannst. Effektiv abnehmen wirst du nämlich nur dann, wenn du auch am Ball bleibst und deshalb sollte der Spaß am Sport auch immer im Vordergrund bleiben.

Optimalerweise findest du für dich eine Ausdauersportart, wie das

Und ein Muskeltraining, wie

  • Yoga
  • Pilates
  • Krafttraining im Fitnessstudio oder zu Hause

Wenn du es schaffst, ein solches Trainingsprogramm dauerhaft in deinen Alltag zu integrieren, dann ist das 1000-mal mehr Wert, als mit einer bestimmten Trainingsmethode, die eine oder andere Kalorie mehr zu verbrennen, jedoch dieses Programm irgendwann schleifen zu lassen.

Und im Grunde ist jede Art von Bewegung gut. Selbst wenn du die Spülmaschine ausräumst, verbrennst du zusätzliche Kalorien und trainierst deinen Körper.

Und wenn du mich nun danach fragst, mit welchem Sport du die besten Resultate erzielst, dann würde ich dann trotzdem wahrscheinlich Krafttraining sagen.

Wenn es um die Effektivität geht, dann kannst du mit Muskeltraining ganz einfach in kürzester Zeit schon sehr viel erreichen. Mit nur ein paar Minuten täglich kannst du deine Muskeln trainieren und dadurch eine Menge bewirken. Und dazu musst du noch nicht einmal ins Fitnessstudio gehen. Zeit ist häufig ein Problem, vor allem unter der Woche.

Doch du kannst deine Übungen letztendlich auch zu Hause machen und so ein paar Minuten findet da wohl jeder (wenn man nur will).

Abnehmen mit Sport – Was darf ich essen?

Auch bei deiner Ernährung möchte ich dir nicht zu strenge Vorgaben mit auf den Weg geben. Denn auch hierbei gilt, lieber in kleinen Schritten vorgehen, diese dann jedoch konsequent umsetzen.

Dein Leitsatz zur Ernährung beim Abnehmen sollte lauten: „Ernähre dich gesund.“

Du solltest dich möglichst ausgewogen ernähren und deinen Körper über den Tag optimal mit Nährstoffen versorgen. Natürlich solltest du auch etwas deine Kalorien im Auge behalten, doch nicht nur in die eine Richtung.

Du darfst nämlich weder zu viel, noch zu wenig beim Abnehmen essen und auf keinen Fall solltest du zu einer Crash-Diät oder Hungerkur greifen. Wahrend du abnimmst, darfst du täglich nicht unter deinen Grundumsatz sinken, weil dein Köper sonst den Energieverbrauch senkt.

Aber auch komplett verbieten solltest du dir nichts. Verbote gehen meistens früher oder später nach hinten los, weil sie einen gewissen Reiz auf dich ausüben können und es dir dadurch schlussendlich sogar schwerer machen können darauf zu verzichten. Du darfst alles essen, aber eben nur in Maßen. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist die einzige Lösung.

Das Essen beim Training

Eine sehr häufig gestellte Frage, ist: „Muss ich eigentlich während des Sports irgendetwas besonderes essen?“ Normalerweise ist es so: Wenn du eine Stunde oder auch zwei Stunden trainierst, brauchst du nicht unbedingt etwas beim Sport zu essen.

Der Körper hat eigentlich ausreichende Reserven um die körperliche Aktivität zu überstehen. Generell hat man schon relativ große Fettreserven im Körper. Und nicht nur Übergewichtige könnten damit quasi einmal die Welt umrunden, ohne dabei unbedingt dem Körper Fett zuzuführen.

Was irgendwann am ehesten fehlt, sind Kohlenhydrate. Wenn du also ca. 90 Minuten bis zwei Stunden am Stück trainierst, kann es schon einmal sinnvoll sein, den Körper mit neuen Kohlenhydraten zu versorgen.

Der Eiweißspeicher ist auch nicht so besonders groß, aber für normale Trainingseinheiten, brauchst du nicht nochmal während des Trainings Eiweiß nachschieben.

Wenn du jedoch eine 5-stündige Radtour machen willst, dann solltest du dir schon einmal überlegen, wie du deinen Körper zwischendurch optimal versorgst. Und da helfen dir 2 Dinge:

  1. Du musst dafür sorgen, dass die bei dem Sport mit dem Schweiß ausgeschwemmten Mineralien wieder zugeführt werden, insbesondere Salze. Das heißt, reichere deine Getränke zum Beispiel mit Natrium (Salz) an und sorge dafür, dass du ausreichend trinkst.
  2. Kann es auch irgendwann notwendig sein, dass du deinem Körper schnelle Energie zuführen musst. Das geht dann am Besten, durch schnell verfügbare Kohlenhydrate, zum Beispiel durch Zucker. Für den Notfall solltest du dir also auch einen Schokoriegel oder ein zuckerhaltiges Getränk mit auf deine Tour nehmen. Fürs Abnehmen ist natürlich Obst besser.

Aber letztendlich ist das nur nötig, wenn du länger als 2 oder 3 Stunden unterwegs bist. Also im Prinzip brauchst du dir keine Gedanken beim Training über dein Essen zu machen und kannst dich ganz auf den Sport konzentrieren.

Abnehmen mit Sport zu Hause?

Natürlich musst du zum Sporttreiben nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen. Du kannst schon mit deinem eigenen Körpergewicht sehr viele Übungen zuhause machen. Für Sit-ups brauchst du nichts weiter als eine Decke oder Ähnliches zum Unterlegen.

Abnehmen mit Sport Trainingsplan

Natürlich gibt es unzählige Trainingspläne, die du auch zum Abnehmen nutzen kannst. Doch wie schon gesagt würde ich an deiner Stelle nicht zu sehr Wert auf das perfekte „Work-out zur Fettverbrennung“ legen, sondern zunächst einmal den Fokus auf den Spaß und die Kontinuität legen. Letztendlich solltest DU deinen Trainingsplan zum Abnehmen erstellen.

Jede freie Minute, die du dazu nutzt, dich an der frischen Luft zu bewegen oder sonst wie deinen Körper betätigst, hilft dir beim Abnehmen. Mach so viel wie eben möglich aber achte dabei darauf, dass du deinen Körper nicht überforderst, deine Motivation in den Keller rutscht oder das Ganze in zu viel Stress für dich ausartet.

Wie oft trainieren?

Gut, so oft du kannst und so lang du schaffst. Gerade zu Anfang würde ich dir jedoch raten, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Wenn du zuvor wenig, bis gar nichts getan hast, dann fang lieber langsam damit an, deinen Körper wieder zu reaktivieren.

Wichtig ist auch hierbei, dass sich zunächst einmal eine gewisse Routine bei dir einstellt. Es bringt dir also nichts sofort loszulegen wie die Feuerwehr, um dann nach einer Woche erschöpft aufgeben zu müssen.